Ragdoll Capture

FourM Inc. Arcade

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Vorteile

  • Lustige Physik sorgt für unterhaltsame und unvorhersehbare Momente.
  • Einfache Steuerung ermöglicht einen schnellen Einstieg ohne lange Erklärungen.
  • Kurze Spielrunden eignen sich gut für zwischendurch.
  • Viele Situationen laden zum Experimentieren mit der Spielfigur ein.
  • Entspannendes Gameplay ohne komplizierte Strategien oder Zeitdruck.

Nachteile

  • Die Physik wirkt gelegentlich unpräzise und führt zu zufälligen Ergebnissen.
  • Nach einiger Zeit können sich die Aufgaben und Abläufe wiederholen.
  • Werbung kann den Spielfluss zwischen einzelnen Runden unterbrechen.
  • Der langfristige Wiederspielwert ist für erfahrene Spieler begrenzt.
  • Auf älteren Geräten sind gelegentliche Ruckler möglich.
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Ich habe Ragdoll Capture als kleines Arcade-Spiel ausprobiert und schnell verstanden, worauf es hinausläuft: Mit einer Super-Webhelden-Idee soll ich Ragdoll-Figuren einfangen und besiegen. Das klingt zunächst simpel, ist aber gerade für kurze Spielpausen interessant, weil der Einstieg ohne lange Erklärung funktioniert. Entwickelt wurde das kostenlose Spiel von FourM Inc.; im Store gehört es zur Kategorie Arcade und trägt eine durchschnittliche Bewertung von 4,5 bei rund 7.600 Bewertungen.

Mein erster Eindruck war deshalb zweigeteilt. Die Grundidee ist sofort zugänglich, und ich muss mich nicht durch eine komplizierte Geschichte oder ein umfangreiches Regelwerk arbeiten. Gleichzeitig bleibt der Reiz stark davon abhängig, ob ich Freude an kurzen, direkt verständlichen Geschicklichkeitssituationen habe. Wer ein tiefes Actionspiel, ausführliche Charakterentwicklung oder langfristige strategische Systeme erwartet, wird hier wahrscheinlich nicht die richtige Art von Unterhaltung finden.

Wie gut sich das Spiel lesen und bedienen lässt

Ein Einstieg ohne unnötige Hürden

Die größte Stärke von Ragdoll Capture liegt für mich in der unmittelbaren Verständlichkeit. Das zentrale Ziel ist klar: Figuren greifen, kontrollieren und besiegen. Für ein Arcade-Spiel ist das eine gute Entscheidung, denn ich kann mich auf die eigentliche Aktion konzentrieren, statt erst Menüs, Inventare oder komplizierte Fähigkeiten zu lernen.

Diese Einfachheit hilft besonders dann, wenn ich nur wenige Minuten Zeit habe. In einer kurzen Pause, während ich auf den Bus warte oder abends noch etwas spielen möchte, kann ich das Spiel öffnen und ohne große Vorbereitung loslegen. Es fühlt sich nicht wie ein Titel an, der meine volle Aufmerksamkeit über lange Zeit verlangt, sondern wie eine direkte Beschäftigung für zwischendurch.

Auch für jüngere Spielerinnen und Spieler ist der Zugang grundsätzlich leicht verständlich. Die Altersfreigabe lautet „USK ab 0 Jahren“, und die zentrale Aufgabe lässt sich ohne erwachsene Erklärung erfassen. Das bedeutet nicht automatisch, dass jede Situation für jedes Kind gleich einfach ist, aber die Grundidee wirkt nicht unnötig verschachtelt.

Lesbarkeit statt Informationsüberladung

Bei einem Spiel dieser Art ist es wichtig, dass die relevante Figur und die eigene Aktion schnell erkennbar bleiben. Genau hier entscheidet sich, ob ein Ragdoll-Spiel entspannt oder hektisch wirkt. Ich finde den Ansatz gelungen, weil die Aufmerksamkeit auf dem Einfangen liegt und nicht auf einer langen Liste von Werten, Gegenständen oder Nebenaufgaben.

Das ist auch aus Sicht unterschiedlicher Fähigkeiten interessant. Personen, die mit vielen Textfeldern, kleinen Symbolen oder dicht gefüllten Benutzeroberflächen Schwierigkeiten haben, profitieren von einem reduzierten Spielprinzip. Weniger Informationen auf einmal können ein echter Vorteil sein, vor allem bei kurzen Sitzungen oder wenn die Konzentration gerade nicht vollständig verfügbar ist.

Allerdings darf man diese Einfachheit nicht mit vollständiger Barrierefreiheit verwechseln. Ein überschaubares Spielziel löst nicht automatisch jedes Problem. Wenn wichtige Bewegungen sehr genaues Timing, schnelle Reaktionen oder eine präzise Berührung verlangen, kann der Einstieg trotz klarer Idee anspruchsvoll werden. Die Verständlichkeit der Aufgabe und die körperliche Ausführung sind zwei verschiedene Dinge.

Warum die Ragdoll-Idee mehr als nur ein Gag ist

Die Ragdoll-Figuren geben dem Spiel seinen eigenen Charakter. Ihre Bewegungen wirken weniger starr als bei klassischen Zielscheiben oder festen Gegnern. Dadurch entsteht ein kleines Maß an Unberechenbarkeit: Ich muss nicht nur auf ein Symbol tippen, sondern den Moment und die Position der Figur einschätzen.

Gerade diese Bewegungslogik sorgt dafür, dass sich die Aufgabe nicht wie ein reines Menüspiel anfühlt. Gleichzeitig kann sie die Lesbarkeit erschweren, wenn eine Figur schnell aus dem Blickfeld gerät oder sich ihre Bewegung nicht sofort nachvollziehen lässt. Für mich ist das ein sinnvoller, aber nicht völlig reibungsloser Kompromiss: Die Ragdoll-Optik macht das Spiel lebendiger, kann aber auch mehr Aufmerksamkeit verlangen als ein statisches Arcade-Ziel.

Was ich bei der Navigation praktisch beachten würde

Ich würde das Spiel nicht mit der Erwartung öffnen, lange Einstellungen anpassen zu können. Sein Wert liegt eher darin, dass die Hauptidee direkt erreichbar ist. Wer gerne an Steuerung, Darstellung oder Schwierigkeitsgrad feilt, könnte die reduzierte Ausrichtung als begrenzt empfinden. Wer dagegen möglichst schnell in eine überschaubare Aktion möchte, wird die klare Struktur eher schätzen.

Für die Nutzung mit mehreren Personen ist das ebenfalls relevant. Ein Kind kann das Ziel wahrscheinlich schnell verstehen, während eine erwachsene Person nicht erst ein Tutorial ausführlich erklären muss. In einer Familie würde ich trotzdem zunächst gemeinsam eine Runde ansehen, um zu prüfen, ob die Bewegungen und Berührungen für das jeweilige Kind angenehm funktionieren. Die einfache Spielidee hilft beim Erklären, ersetzt aber nicht das Beobachten der tatsächlichen Bedienung.

Motorische und sensorische Anforderungen im Alltag

Reaktionsgeschwindigkeit ist wichtiger als Strategie

Ragdoll Capture verlangt meiner Einschätzung nach eher kurze Reaktionen als langes Planen. Das macht den Titel leicht zugänglich für Menschen, die keine komplexen Systeme mögen, setzt aber eine gewisse motorische Sicherheit voraus. Wer eine Figur im richtigen Moment erfassen soll, kann durch ungenaue Berührungen, Zittern oder eingeschränkte Beweglichkeit schneller frustriert werden.

Ein wichtiger Tipp ist deshalb, nicht sofort in einer unruhigen Umgebung zu spielen. Im fahrenden Auto, beim Gehen oder während eines Gesprächs kann eine kleine Verzögerung zwischen Wahrnehmung und Berührung stärker auffallen. An einem ruhigen Ort mit beiden Händen frei lässt sich besser einschätzen, ob die Steuerung persönlich angenehm ist.

Das ist einer der weniger offensichtlichen Punkte bei einem scheinbar einfachen Arcade-Spiel: Die niedrige Regelkomplexität bedeutet nicht unbedingt niedrige körperliche Anforderungen. Ein Spiel kann leicht zu erklären sein und trotzdem präzise Eingaben verlangen. Für Menschen mit eingeschränkter Feinmotorik wäre das mein wichtigster Prüfpunkt vor einer längeren Nutzung.

Kurze Sitzungen können ein Vorteil sein

Ich sehe Ragdoll Capture besonders als Spiel für kurze, selbstbestimmte Abschnitte. Wer schnell ermüdet, sich nur begrenzt konzentrieren kann oder digitale Spiele lieber in kleinen Einheiten nutzt, muss sich nicht auf eine lange Handlung einlassen. Eine kurze Runde kann sich sinnvoller anfühlen als ein umfangreiches Spiel, das erst nach vielen Minuten richtig beginnt.

Auch bei wechselnder Aufmerksamkeit kann die reduzierte Aufgabe helfen. Wenn ich gerade nicht die Energie für Dialoge, Karten oder mehrere Ziele habe, ist ein klarer Fokus angenehmer. Das gilt etwa nach einem langen Arbeitstag oder in einer Wartezeit, in der ich nicht weiß, wie lange ich tatsächlich spielen kann.

Der Nachteil liegt darin, dass eine einfache Wiederholung nicht für jeden dauerhaft motivierend bleibt. Menschen, die Fortschritt über Ausrüstung, Figurenentwicklung oder eine umfangreiche Kampagne suchen, könnten nach den ersten neugierigen Sitzungen weniger Gründe zum Weiterspielen sehen. Hier ist die persönliche Vorliebe entscheidend: Ich würde es als unkomplizierte Arcade-Unterhaltung einordnen, nicht als großes Langzeitprojekt.

Visuelle und akustische Reize bewusst einschätzen

Bei einem Spiel mit bewegten Ragdoll-Figuren muss ich die Aktion auf dem Bildschirm verfolgen können. Wer empfindlich auf schnelle Bewegungen, starke Kontraste oder hektische Szenen reagiert, sollte zunächst eine kurze Sitzung wählen und auf das eigene Empfinden achten. Ich würde nicht voraussetzen, dass ein Arcade-Spiel automatisch für jede sensorische Situation angenehm ist.

Für Personen mit eingeschränktem Sehvermögen kann die Erkennbarkeit der Figuren und ihrer Bewegungen entscheidend sein. Ein klares Ziel hilft zwar, doch kleine oder schnell bewegte Elemente bleiben eine mögliche Hürde. Wer auf größere Darstellung, hohe Kontraste oder eine besonders ruhige visuelle Gestaltung angewiesen ist, sollte deshalb nicht allein vom einfachen Spielziel auf eine problemlose Nutzung schließen.

Ähnlich vorsichtig bin ich beim Ton. In einer öffentlichen Umgebung, im Wartezimmer oder neben schlafenden Familienmitgliedern würde ich das Spiel eher stumm oder mit Kopfhörern nutzen, sofern das persönlich angenehm ist. Die eigentliche Spielidee sollte nicht davon abhängen, dass ich jedes Geräusch höre. Trotzdem kann akustisches Feedback für manche Menschen hilfreich sein, während es für andere störend wirkt.

Ein praktischer Test für unterschiedliche Bedürfnisse

Ich würde neuen Nutzerinnen und Nutzern einen einfachen Test empfehlen: eine kurze Sitzung mit dem Gerät in der bevorzugten Haltung, zunächst an einem ruhigen Ort und ohne Zeitdruck. Dabei sollte man nicht nur fragen, ob das Ziel verstanden wurde, sondern auch, ob die Handbewegungen bequem sind, ob die Figuren gut verfolgt werden können und ob die Konzentration angenehm bleibt.

Dieser Test ist aussagekräftiger als die Beschreibung „leicht zu spielen“. Besonders bei Kindern, älteren Menschen oder Personen mit motorischen Einschränkungen kann sich zeigen, dass die Idee verstanden wird, die konkrete Berührung aber trotzdem schwierig ist. Umgekehrt kann jemand, der bei komplexen Spielen schnell überfordert ist, hier gerade wegen des begrenzten Regelumfangs gut zurechtkommen.

Für welche Situationen das Spiel passt

Die passende Wahl für kurze Pausen

Mein realistischstes Einsatzszenario ist eine kurze Pause zwischen zwei Aufgaben. Ich öffne das Spiel, konzentriere mich auf die Ragdoll-Figur und schließe es wieder, ohne mir den Stand einer langen Geschichte merken zu müssen. Das passt zu Pendelzeiten, Wartephasen oder einem ruhigen Abend, an dem ich etwas Interaktives möchte, aber keine große Verpflichtung.

Auch als Einstieg in mobile Spiele kann der Titel funktionieren. Wer bisher vor komplizierten Rollenspielen, umfangreichen Strategiespielen oder schnellen Multiplayer-Titeln zurückgeschreckt ist, bekommt hier ein klareres Grundprinzip. Für Eltern kann das praktisch sein, wenn sie einem Kind ein Spiel zeigen möchten, dessen zentrale Aufgabe sich schnell erklären lässt.

Die kostenlose Verfügbarkeit senkt die Einstiegshürde zusätzlich. Ich muss nicht erst eine Kaufentscheidung treffen, um herauszufinden, ob mir diese Art von Arcade-Spiel liegt. Das macht einen kurzen persönlichen Test sinnvoll, besonders weil die Frage nach der passenden Steuerung bei jedem Menschen anders ausfällt.

Wo klassische Alternativen besser sein können

Im Vergleich zu einem traditionellen Highscore-Spiel mit festen Bahnen oder statischen Zielen bringt Ragdoll Capture mehr Bewegung und eine verspieltere Figurendarstellung mit. Wer genau diese unvorhersehbare Ragdoll-Physik mag, bekommt dadurch mehr Persönlichkeit als bei einem reinen Reaktionsspiel.

Andererseits sind klassische Arcade-Alternativen oft besser, wenn ich eine exakt messbare Lernkurve oder besonders präzise Kontrolle suche. Ein Spiel mit festen Mustern lässt mich Bewegungen gezielter üben. Bei beweglichen Ragdoll-Figuren kann dagegen ein Teil der Herausforderung aus der Unberechenbarkeit entstehen. Das ist unterhaltsam, aber nicht immer ideal für Menschen, die sich auf wiederholbare Abläufe verlassen möchten.

Auch gegenüber umfangreicheren Actionspielen ist der Unterschied deutlich. Dort finde ich meist mehr Abwechslung, Fortschritt und langfristige Ziele, bezahle dafür aber mit längeren Sitzungen und mehr Lernaufwand. Ragdoll Capture ist die bessere Wahl, wenn ich schnell eine einfache Aufgabe möchte; die Alternative ist stärker, wenn ich in eine größere Spielwelt eintauchen will.

Für wen ich es empfehlen würde

Ich würde das Spiel vor allem Menschen empfehlen, die kurze Arcade-Runden, eine ungewöhnliche Figurenphysik und ein direktes Ziel mögen. Es passt zu Gelegenheitsspielern, zu neugierigen Einsteigern und zu Personen, die in einer Pause lieber eine kleine aktive Aufgabe als passives Scrollen haben.

Auch Familien können einen Blick darauf werfen, weil die Altersfreigabe „USK ab 0 Jahren“ den Titel grundsätzlich für ein sehr breites Altersspektrum einordnet. Trotzdem würde ich bei jüngeren Kindern die erste Nutzung begleiten. Nicht aus Sorge vor einer komplizierten Geschichte, sondern um zu sehen, ob Tempo, Berührungen und Bildschirmgeschehen tatsächlich gut passen.

Weniger passend ist es für mich für Spielerinnen und Spieler, die eine starke Handlung, viele freischaltbare Systeme, ausführliche Anpassungen oder einen festen sozialen Mehrspieleraspekt erwarten. Wer außerdem Schwierigkeiten mit schnellen, präzisen Berührungen hat, sollte besonders kritisch prüfen, ob die Bedienung angenehm bleibt. Die klare Idee ist ein Vorteil, aber sie kann die fehlende Tiefe nicht ersetzen, wenn genau diese Tiefe gesucht wird.

Was trotz des einfachen Konzepts im Weg stehen kann

Einfachheit hat eine natürliche Grenze

Das größte mögliche Problem ist nicht die Verständlichkeit, sondern die Dauerhaftigkeit. Ein Spiel, dessen Kern in einer einzigen klaren Tätigkeit liegt, muss diese Tätigkeit sehr lange interessant halten, damit es mehr als ein kurzer Zeitvertreib wird. Bei mir funktioniert der Reiz vor allem dann, wenn ich spontan eine kleine Herausforderung möchte. Als tägliches Hauptspiel würde ich es nicht automatisch einordnen.

Die Ragdoll-Bewegungen sind dabei zugleich Stärke und Schwachstelle. Sie machen die Figuren lebendig und unterscheiden das Spiel von starren Zielscheiben. Wenn ich aber lieber durch präzise Planung gewinne, kann die physikalisch wirkende Unordnung weniger befriedigend sein. Das ist kein Fehler für sich, sondern eine klare Geschmacksfrage, die man vor dem längeren Spielen bedenken sollte.

Barrieren durch Haltung, Tempo und Umgebung

Die Nutzungssituation beeinflusst das Erlebnis stärker, als der kurze Store-Text vermuten lässt. Eine sitzende, stabile Haltung ist wahrscheinlich angenehmer als Spielen mit einer Hand während des Laufens. Kleine Unterbrechungen, blendendes Licht oder eine unruhige Umgebung können die Wahrnehmung bewegter Figuren erschweren.

Für Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit wäre eine flexible Bedienung besonders wichtig. Ich würde daher nicht versprechen, dass das Spiel mit jeder körperlichen Voraussetzung gleich gut funktioniert. Wer auf alternative Eingabemethoden, sehr großzügige Berührungsflächen oder ein deutlich veränderbares Tempo angewiesen ist, sollte die tatsächliche Nutzung früh testen und nicht nur die einfache Spielbeschreibung betrachten.

Auch sensorische Unterschiede bleiben relevant. Manche Personen mögen die direkte Bewegung und den visuellen Fokus, andere empfinden gerade bewegte Figuren oder schnelle Ziele als anstrengend. Eine kurze Sitzung mit Pausen ist hier sinnvoller als eine lange Spielzeit am Stück. So lässt sich feststellen, ob der Titel erfrischt oder eher ermüdet.

Technischer Rahmen und Erwartungen an die Installation

Das Spiel ist mit Android ab Version 7.0 kompatibel. Dadurch richtet es sich nicht nur an die allerneuesten Geräte, was für Menschen mit älteren, noch funktionierenden Smartphones praktisch sein kann. Trotzdem sagt die Betriebssystem-Kompatibilität allein nichts darüber aus, wie angenehm die Darstellung auf jedem einzelnen Bildschirm wirkt.

Die aktuelle Version ist 1.1.6. Wer bereits eine ältere Installation nutzt, sollte deshalb auf die aktuelle Fassung achten, damit die eigene Erfahrung dem derzeitigen Stand entspricht. Für meinen Entscheidungsprozess ist außerdem hilfreich, dass das Spiel kostenlos angeboten wird und bereits über eine Million Installationen erreicht hat. Diese Reichweite macht es zu einem bekannten Vertreter seines kleinen Arcade-Konzepts, ersetzt aber nicht den persönlichen Test der Bedienung.

Die Bewertung von 4,5 bei rund 7.600 Stimmen zeigt, dass viele Nutzerinnen und Nutzer den Ansatz positiv aufnehmen. Ich sehe diese Zahl als gutes Signal für die grundsätzliche Zugänglichkeit, aber nicht als Garantie für jede Person. Gerade bei Spielen mit bewegungsabhängiger Steuerung können individuelle Unterschiede größer sein als eine Durchschnittsbewertung vermuten lässt.

Mein inklusives Urteil nach dem Ausprobieren

Ragdoll Capture ist für mich ein unkompliziertes Arcade-Spiel mit einem klaren, eigenständigen Mittelpunkt. Die Ragdoll-Figuren geben dem Einfangen mehr Charakter als ein gewöhnliches Tippen auf feste Ziele, und die reduzierte Aufgabe macht den Einstieg angenehm. Besonders gut passt es in kurze Pausen, zu Gelegenheitsspielern und zu Menschen, die keine umfangreiche Spielwelt lernen möchten.

Aus inklusiver Sicht überzeugt mich vor allem die niedrige kognitive Einstiegsschwelle. Ich muss keine langen Regeln behalten, keine komplizierte Geschichte verfolgen und keine große Benutzeroberfläche verwalten. Das kann für Kinder, Einsteiger und Personen mit begrenzter Aufmerksamkeit hilfreich sein. Gleichzeitig bleiben motorische Präzision, visuelle Verfolgung und das persönliche Empfinden gegenüber bewegten Szenen wichtige Prüfsteine.

Meine Empfehlung lautet deshalb: ausprobieren, aber die eigene Art der Bedienung ernst nehmen. Wer schnelle, kurze Arcade-Aktionen mit beweglichen Ragdoll-Figuren mag, dürfte hier einen unterhaltsamen kostenlosen Zeitvertreib finden. Wer eine ruhige, vollständig planbare Steuerung, umfangreiche Anpassungen oder langfristige Fortschrittssysteme braucht, ist mit einer anderen Arcade- oder Action-Alternative wahrscheinlich besser bedient.

FourM Inc. hat mit diesem Spiel keinen überladenen Titel geschaffen, sondern eine bewusst einfache Idee. Genau darin liegt seine Stärke und seine Grenze. Ich würde es auf dem Smartphone behalten, wenn ich zwischendurch gern eine kurze, visuell direkte Aufgabe spiele. Als einziges Spiel auf dem Gerät wäre es mir persönlich zu schmal, als leicht zugängliche Ragdoll-Arcade für kleine Pausen ist es jedoch eine überzeugende Option.

Unknown

Was ist Ragdoll Capture und wie funktioniert das Spiel?

Ragdoll Capture ist ein physikbasiertes Geschicklichkeitsspiel, bei dem du Figuren, Hindernisse und Bewegungen richtig einschätzen musst. Ziel ist es in der Regel, Ragdolls einzufangen oder bestimmte Situationen durch geschicktes Platzieren und Auslösen von Aktionen zu lösen. Die unvorhersehbaren Bewegungen sorgen für humorvolle Momente, während jedes Level neue Herausforderungen und Reaktionsmöglichkeiten bietet.


Ist Ragdoll Capture kostenlos für Android und iOS verfügbar?

Das Spiel kann grundsätzlich kostenlos aus dem jeweiligen App-Store heruntergeladen werden, sofern es dort für dein Gerät angeboten wird. Allerdings können je nach Version Werbung oder optionale In-App-Käufe enthalten sein. Vor der Installation solltest du deshalb die Angaben im Google Play Store oder App Store prüfen. Außerdem können sich Verfügbarkeit, Preis, unterstützte Geräte und Kaufoptionen nach Region und Betriebssystem unterscheiden.


Benötigt Ragdoll Capture eine Internetverbindung zum Spielen?

Für die grundlegenden Spielmechaniken ist normalerweise keine dauerhafte Internetverbindung erforderlich, sodass sich viele Level auch unterwegs spielen lassen. Eine Verbindung kann jedoch notwendig sein, um Werbung zu laden, optionale Inhalte abzurufen, Aktualisierungen zu installieren oder Käufe zu verarbeiten. Wenn du offline spielst, stehen möglicherweise nicht alle Funktionen zur Verfügung oder bestimmte Belohnungen werden erst später synchronisiert.


Gibt es in Ragdoll Capture Werbung oder In-App-Käufe?

Wie bei vielen kostenlosen Mobile-Spielen kann auch Ragdoll Capture Werbung enthalten, beispielsweise zwischen den Levels oder als freiwillige Möglichkeit, zusätzliche Belohnungen zu erhalten. Je nach Version können außerdem In-App-Käufe angeboten werden. Diese sind in der Regel nicht zwingend erforderlich, um die grundlegenden Inhalte zu spielen. Eltern sollten die Kauf- und Geräteeinstellungen prüfen, wenn Kinder das Spiel verwenden.


Für welches Alter ist Ragdoll Capture geeignet und läuft es auf jedem Smartphone?

Ragdoll Capture ist durch die einfache Steuerung und das humorvolle Ragdoll-Gameplay grundsätzlich leicht zugänglich. Die konkrete Alterseinstufung solltest du jedoch direkt im jeweiligen App-Store kontrollieren, da sie je nach Plattform und Region abweichen kann. Für eine flüssige Darstellung sind ein kompatibles Android- oder iOS-Gerät sowie ausreichend freier Speicher erforderlich. Auf älteren Smartphones können Ladezeiten oder Leistungseinschränkungen auftreten.


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