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Motorsport Manager Mobile 2

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Vorteile

  • Viele strategische Entscheidungen während der Rennwochenenden
  • Spannende Rennen mit wechselnden Wetter- und Streckenbedingungen
  • Fahrer
  • Autos und Team lassen sich gezielt weiterentwickeln
  • Karrieremodus bietet langfristige Ziele und abwechslungsreiche Saisons
  • Übersichtliche Menüs erleichtern den Einstieg in die Teamleitung

Nachteile

  • Fortschritt kann später deutlich mehr Zeit und Geduld erfordern
  • Einige Entscheidungen wirken nach mehreren Saisons wiederholend
  • Rennen laufen teilweise sehr schnell und lassen wenig Reaktionszeit
  • Für Einsteiger ist die Vielzahl an Einstellungen zunächst überwältigend
  • Nicht jede Strategie führt trotz guter Planung zu nachvollziehbaren Ergebnissen
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Analyse von Appcracy

Beim ersten Start wirkt Motorsport Manager Mobile 2 für mich weniger wie ein Rennen zum Mitfahren als wie ein Platz an der Boxenmauer: Ich beobachte, denke voraus und muss mit den Folgen meiner Entscheidungen leben. Das ist ein klarer Gegenentwurf zu mobilen Spielen, in denen ich sofort Gas gebe. Wer genau diese ruhigere, taktische Perspektive sucht, findet hier einen eigenen Reiz; wer vor allem unmittelbare Fahr-Action erwartet, sollte das vor dem Kauf wissen.

Playsport Games verbindet den Rennsport hier mit Teammanagement. Das Spiel kostet 2,09 €, und über Google Play sind zusätzlich In-App-Käufe zwischen 2,29 € und 11,99 € möglich. Für mich ist diese Mischung vor allem eine praktische Haushaltsfrage: Der Einstieg ist bezahlt, weitere Ausgaben sind aber nicht automatisch ausgeschlossen. Bei einem gemeinsam genutzten Gerät würde ich deshalb vorab festlegen, wer Käufe auslösen darf.

Ein Rennwochenende aus der Boxengasse erleben

Ich möchte mit dem Unterschied beginnen, der für mich vor jeder Rennentscheidung zählt: Hier geht es darum, ein Team durch den Wettbewerb zu führen, nicht darum, selbst am Steuer jede Kurve zu nehmen. Der Abschnitt ordnet ein, wie sich dieser Blick von der üblichen mobilen Renn-Action abhebt und in einen gemeinsamen Alltag mit einem geteilten Gerät passen kann. Danach geht es darum, wie Darstellung und Spieltempo diese Managerrolle unterstützen.

Der Reiz liegt in Entscheidungen, nicht in Reflexen

Der wesentliche Unterschied zu vielen mobilen Rennspielen liegt in der Rolle, die ich einnehme. Ich sitze nicht direkt hinter dem Lenkrad und steuere ein Fahrzeug durch jede Kurve. Stattdessen beobachte ich den Rennverlauf, entscheide über den Umgang mit Reifen und ersetze spontane Fahrmanöver durch Planung. Das verändert auch die Art, wie man das Spiel gemeinsam nutzt: Es eignet sich eher für ein Gespräch über die nächste Entscheidung als für ein schnelles Duell um die beste Fingerreaktion.

In einer typischen Alltagssituation kann das so aussehen: Ich beginne einen Rennabschnitt am Abend und überlege, welche Strategie sinnvoll ist. Später nimmt ein anderes Familienmitglied das Gerät und führt die Planung weiter. Das funktioniert besonders gut, wenn beide wissen, dass es um ein gemeinsames Team geht und nicht darum, den Spielstand des anderen zu überschreiben. Gleichzeitig ist genau das eine mögliche Schwäche: Wer lieber vollständig unabhängig spielt, wird ein geteiltes Profil schnell als störend empfinden.

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Mir gefällt, dass Motorsport-Management nicht nur auf Geschwindigkeit reduziert wird. Ein Rennen kann durch eine unpassende Entscheidung kippen, obwohl das Team auf dem Papier stark wirkt. Dadurch entsteht ein angenehmer Abstand zu Arcade-Racern, die vor allem mit sofortiger Action arbeiten. Wer hingegen spektakuläre Drifts, freie Strecken und direkte Fahrzeugkontrolle erwartet, bekommt hier ein deutlich anderes Erlebnis.

Kurze Sitzungen mit einem klaren Fokus

Das Spiel passt gut in Pausen, weil eine Rennentscheidung meist einen klaren Anlass hat. Ich kann mich auf die aktuelle Situation konzentrieren, statt dauerhaft eine Strecke abfahren zu müssen. Für ein gemeinsam genutztes Tablet ist das praktisch, weil das Gerät nicht stundenlang blockiert sein muss. Ein Familienmitglied kann eine Phase abschließen, das Tablet zurücklegen und später weitermachen.

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Allerdings würde ich das nicht mit einem völlig entspannten Gelegenheitsspiel verwechseln. Sobald ein Rennen läuft, möchte ich den Überblick behalten. Wer ständig zwischen anderen Aufgaben wechselt, kann wichtige Momente verpassen oder Entscheidungen zu spät treffen. Für jüngere Nutzer ist deshalb weniger die reine Altersfreigabe entscheidend als die Frage, ob sie bereits geduldig planen und mit einem nicht perfekten Ergebnis umgehen können.

Die Alterskennzeichnung lautet USK ab 6 Jahren. Ich würde sie im Haushalt trotzdem nicht als automatische Empfehlung für jedes Kind verstehen. Das Spiel ist zwar kein realistischer Fahrsimulator, doch die eigentliche Herausforderung liegt in Regeln, Ressourcen und Konsequenzen. Ein Kind, das gerne überlegt und ausprobiert, kann daran Freude haben. Für ein Kind, das sofortige Belohnung und direkte Steuerung sucht, ist ein einfacheres Rennspiel wahrscheinlich die bessere Wahl.

Ein gemeinsamer Spielstand braucht Absprachen

Bei einem geteilten Gerät ist die wichtigste Vorbereitung nicht eine komplizierte technische Einstellung, sondern eine klare Absprache. Ich würde vor dem ersten Rennen festlegen, wer Änderungen am Team vornehmen darf, ob man gemeinsam entscheidet und wann ein Spielstand als abgeschlossen gilt. Das klingt banal, verhindert aber Streit, wenn eine Person eine Entscheidung anders getroffen hätte.

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Besonders hilfreich ist ein kurzer Übergabemoment. Wer das Spiel beendet, sollte der nächsten Person sagen, welche Aufgabe gerade ansteht und welche Entscheidung bewusst offenbleibt. So wird aus dem Spielstand kein Rätsel. Gerade bei einem Management-Spiel ist das wichtiger als bei einem einfachen Rennspiel, weil eine einzelne Einstellung die nächsten Rennen beeinflussen kann.

Ich würde außerdem nicht mehrere Personen ungeordnet auf demselben Profil spielen lassen. Das ist keine Kritik an der Rennmechanik, sondern eine Frage der Nachvollziehbarkeit. Wenn jeder nach Gefühl handelt, ist später schwer zu erkennen, ob ein schlechter Ausgang Teil des Plans oder nur ein Versehen war. Für einen Haushalt mit mehreren ernsthaften Spielern ist ein eigenes Gerät oder eine klar getrennte Nutzung deshalb angenehmer.

Der visuelle Stil macht die Managerrolle verständlich

Die Präsentation unterstützt die Perspektive eines Teamverantwortlichen: Der Blick richtet sich auf den Rennbetrieb und die Entscheidungen rund um ihn, nicht auf eine Kamera im Cockpit. Dadurch passen Darstellung und Spielidee zusammen. Ich muss nicht erst lernen, ein Fahrzeug über den Bildschirm zu lenken, sondern kann mich auf das konzentrieren, was meine Rolle ausmacht: Situationen einschätzen und einen Plan verfolgen.

Diese klare Ausrichtung hat einen Preis. Wer von einem Rennspiel vor allem abwechslungsreiche Streckenansichten, spektakuläre Fahrperspektiven oder das Gefühl hoher Geschwindigkeit erwartet, könnte die Präsentation als zu zurückhaltend empfinden. Für mich funktioniert sie besser, wenn ich das Spiel als taktische Rennsport-Erfahrung betrachte. Das Bild dient vor allem dazu, den Wettbewerb lesbar zu machen; es soll nicht die Fahrdynamik eines Cockpitspiels ersetzen.

Auch die Stimmung bleibt dadurch eher konzentriert als laut oder überdreht. Das passt zu einem Spiel, in dem ein überlegter Entschluss wichtiger ist als ein schneller Finger. Ich würde es daher eher in einer ruhigen Pause oder am Abend starten als in einer Situation, in der ich nebenbei nur möglichst viel visuelle Action möchte.

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Tempo und Aufmerksamkeit gehören zusammen

Für mich entsteht der passende Rhythmus daraus, dass die ruhige Managerperspektive nicht bedeutet, ein Rennen völlig achtlos laufen zu lassen. Zwischen Entscheidungen kann ich mich zurücklehnen; wenn sich die Lage verändert, ist Aufmerksamkeit wieder gefragt. Dieser Wechsel macht die Sitzungen angenehm strukturiert, verlangt aber, dass ich mich auf den jeweiligen Lauf einlasse.

Praktisch heißt das: Ich starte lieber dann, wenn ich ein paar Minuten ungestört bin, statt kurz vor einem Termin noch schnell etwas anzufangen. Das Spiel ist zwar weniger hektisch als ein direkt gesteuerter Racer, aber nicht automatisch jederzeit nebenbei spielbar. Wenn ich die Aufmerksamkeit nicht aufbringen kann, ist eine spätere Runde die bessere Wahl.

Gerade im Vergleich mit Arcade-Racern fällt dieser Unterschied auf. Dort kann die Spannung aus permanentem Tempo und unmittelbarer Steuerung kommen; hier entsteht sie eher aus der Frage, ob meine vorherige Überlegung zum Verlauf passt. Wer nach einer kurzen, intensiven Reaktionsprüfung sucht, wird mit einem Arcade-Spiel wahrscheinlich glücklicher. Wer gern überlegt und anschließend beobachtet, wie sich die eigene Entscheidung auswirkt, bekommt hier einen stimmigeren Rhythmus.

Planung, Grenzen und die passende Zielgruppe

Bevor ich das Spiel empfehle, schaue ich auf die praktischen Grenzen: Ein geteilter Spielstand braucht klare Absprachen, und zusätzliche Käufe sollten in einem Haushalt bewusst geregelt sein. Dieser Teil hilft dabei, einzuschätzen, ob die taktische Perspektive zu den eigenen Spielgewohnheiten passt und wann ein direkter Racer oder eine umfangreichere Simulation die bessere Wahl wäre. Anschließend lässt sich das Rennwochenende als Ganzes bewerten.

Was vor der ersten Nutzung geklärt sein sollte

Der Kaufpreis macht das Spiel zunächst überschaubarer als ein kostenloser Download mit starkem Werbedruck. Trotzdem sollte man die zusätzlichen In-App-Käufe nicht übersehen. Im Haushalt würde ich deshalb nicht nur über das Spiel selbst sprechen, sondern auch darüber, ob Käufe überhaupt erlaubt sind. Bei einem gemeinsam verwendeten Google-Play-Konto ist diese Absprache besonders wichtig, weil ein Kind oder Gast nicht automatisch wissen kann, welche Ausgaben freigegeben sind.

Ich halte es für sinnvoll, das Spiel zuerst gemeinsam einzurichten und die ersten Entscheidungen neben dem Kind zu treffen. So sieht man schnell, ob der Management-Ansatz verstanden wird und ob die Person mit Niederlagen umgehen kann. Gleichzeitig kann man erklären, dass ein Kauf nicht einfach ein weiterer Spielzug ist, sondern eine echte Belastung des Familienbudgets sein kann.

Die technische Voraussetzung ist ebenfalls relevant: Motorsport Manager Mobile 2 verlangt mindestens Android 6.0. Die aktuelle Version ist 1.1.3. Auf einem älteren Haushaltsgerät würde ich vor dem Kauf prüfen, ob das Betriebssystem passt und ob sich das Spiel im Alltag angenehm bedienen lässt. Für mich ist das weniger eine Zahl zum Abhaken als ein Hinweis, dass man nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die praktische Nutzbarkeit achten sollte.

Ein übersichtlicher Ablauf für mehrere Spieler

Wenn mehrere Personen denselben Spielstand verwenden, empfehle ich einen einfachen Ablauf. Zuerst sollte der Spieler, der zuletzt gespielt hat, den aktuellen Stand laut zusammenfassen. Danach wird nur eine größere Entscheidung gemeinsam geändert, statt mehrere Dinge gleichzeitig umzubauen. So lässt sich später besser nachvollziehen, was funktioniert hat und was nicht.

  1. Vor dem Rennen kurz festlegen, wer die Entscheidung trifft.

  2. Während des Rennens nicht mehrere Personen gleichzeitig auf das Gerät zugreifen lassen.

  3. Nach dem Rennen besprechen, ob das Ergebnis an der Strategie oder an einer unglücklichen Situation lag.

  4. Vor jedem möglichen Kauf ausdrücklich nachfragen, ob er erlaubt ist.

Dieser Ablauf ist besonders nützlich, wenn ein Elternteil und ein Kind gemeinsam spielen. Der Erwachsene muss nicht jede Entscheidung übernehmen. Besser ist es, Fragen zu stellen: Warum möchtest du diese Option wählen? Was könnte später passieren? Auf diese Weise wird das Spiel zu einer kleinen Übung in Planung, ohne dass es sich wie Unterricht anfühlt.

In einer Wohngemeinschaft würde ich dagegen eher getrennte Zeiten vereinbaren. Erwachsene haben oft unterschiedliche Vorstellungen davon, ob ein Spielstand experimentell oder möglichst erfolgreich geführt werden soll. Ein gemeinsames Team kann Spaß machen, solange alle akzeptieren, dass nicht jede Entscheidung optimal sein muss. Wer seinen Fortschritt schützen möchte, sollte die Nutzung des Geräts klar voneinander trennen.

Wann ein persönlicher Spielstil zum Problem wird

Die größte Grenze sehe ich bei fehlenden persönlichen Spielzielen. Ein Spieler möchte vielleicht riskante Strategien testen, während der andere lieber konstant aufbaut. In einem geteilten Spielstand kann daraus schnell Frust entstehen. Das ist kein Fehler, den man durch bessere Rennkenntnis löst. Es ist eine Frage der Zusammenarbeit.

Auch die Bezahlstruktur verlangt Aufmerksamkeit. Der Preis von 2,09 € wirkt zunächst eindeutig, doch die zusätzlichen Kaufoptionen sollten in einer Familie nicht stillschweigend als Teil des Spiels betrachtet werden. Ich würde Minderjährigen keine freie Entscheidung darüber überlassen. Das gilt besonders dann, wenn das Gerät mit einem Konto verbunden ist, das auch für andere digitale Einkäufe verwendet wird.

Wer ein Spiel ohne jede finanzielle Diskussion sucht, sollte diese Ausgabegrenzen vor dem Download festlegen. Wer dagegen bereit ist, Regeln zu vereinbaren, kann die Käufe einfach als Bereich behandeln, der außerhalb des normalen Spielens liegt. Für mich ist das die vernünftigste Lösung: Das Rennmanagement bleibt die Hauptsache, und zusätzliche Ausgaben werden nicht als notwendiger Bestandteil der Strategie akzeptiert.

Altersfreigabe und Begleitung sinnvoll einordnen

Die USK-Einstufung ab 6 Jahren spricht dafür, dass das Spiel grundsätzlich auch in einem jüngeren Familienhaushalt Platz finden kann. Trotzdem würde ich die erste Nutzung begleiten. Nicht, weil das Spiel besonders problematisch wäre, sondern weil Kinder sehr unterschiedlich mit Niederlagen, Entscheidungen und Käufen umgehen.

Bei einem älteren Kind kann man die Verantwortung schrittweise erweitern. Zunächst entscheidet man gemeinsam über das Team, später darf das Kind ein Rennen selbst planen und anschließend erklären, warum es eine bestimmte Vorgehensweise gewählt hat. So entsteht Vertrauen durch nachvollziehbares Handeln, nicht nur durch ein pauschales „Du darfst spielen“.

Für Erwachsene ist das Spiel ebenfalls interessant, wenn sie Motorsport mögen, aber nicht ständig aktiv steuern möchten. Ich kann mich auf die taktische Seite konzentrieren und trotzdem das Gefühl haben, dass jede Entscheidung Folgen hat. Wer jedoch eine realistische Simulation mit sehr tiefgehender Teamverwaltung erwartet, sollte seine Erwartungen vorsichtig halten. Auf dem Smartphone bleibt der Zugang kompakter und stärker auf schnelle, verständliche Entscheidungen ausgerichtet.

Im Vergleich zu Arcade-Racern und großen Simulationen

Im Vergleich zu typischen Arcade-Racern ist Motorsport Manager Mobile 2 langsamer, gedanklicher und weniger unmittelbar. Ein Arcade-Spiel ist meist die bessere Wahl, wenn ich nur wenige Minuten Action möchte oder ein Kind ohne viel Erklärung losfahren soll. Dort zählt die direkte Kontrolle; hier zählen Vorbereitung und Reaktion auf den Rennverlauf.

Gegenüber umfangreichen Rennsimulationen auf PC oder Konsole bietet die mobile Variante einen leichteren Zugang. Ich brauche kein Lenkrad und muss nicht jede technische Einstellung im Detail beherrschen. Dafür ist das Erlebnis weniger geeignet, wenn ich eine vollständige Simulation mit maximaler Kontrolle über jedes Fahrzeugdetail suche. Der Vorteil liegt für mich gerade in der Mitte: mehr Nachdenken als beim Arcade-Rennen, aber weniger Aufwand als bei einer großen Simulation.

Für einen gemeinsamen Haushalt ist dieser Mittelweg interessant. Ein Elternteil kann ein Rennen erklären, ein Kind kann eine Entscheidung ausprobieren, und beide müssen nicht dieselben Reflexe besitzen. Das macht das Spiel zugänglicher als ein direktes Fahrduell. Gleichzeitig ist es nicht automatisch ein gutes Familienspiel, denn die Freude entsteht eher durch strategische Gespräche als durch gleichzeitiges Gegeneinander.

Für wen sich der Kauf im Alltag lohnt

Ein realistischer Einsatz wäre eine kurze gemeinsame Runde nach dem Abendessen: Eine Person fasst zusammen, wo das Team gerade steht, beide wägen eine Rennentscheidung ab, und danach übernimmt eine Person den Lauf. So bleibt das Spiel ein gemeinsames Gesprächsthema, ohne dass alle gleichzeitig am Gerät sitzen müssen. Der Ablauf funktioniert besonders gut, wenn die Beteiligten die gleiche Vorstellung davon haben, ob sie experimentieren oder möglichst überlegt vorgehen möchten.

Wer allein spielt, kann denselben Vorteil nutzen, indem er vor einer Entscheidung kurz innehält und sich ein Ziel für den Lauf setzt, statt jede Option spontan zu ändern. Das macht die Folgen verständlicher und verhindert, dass ein Ergebnis im Nachhinein wie reines Glück wirkt. Für Spieler, die gern aus einem Verlauf lernen, ist das ein sinnvoller Umgang mit dem Management-Ansatz.

Die rund 4,1 Sterne aus etwa 14.000 Bewertungen und mehr als 500.000 Installationen zeigen, dass das Spiel eine beachtliche mobile Spielerschaft erreicht hat. Ich würde diese Beliebtheit aber nicht als Garantie verstehen, dass es jedem Rennspiel-Fan gefällt: Entscheidend ist, ob man lieber eine Strategie beobachtet oder selbst am Steuer sitzt.

Mein Eindruck von Stimmung und Spielgefühl

Ich empfehle das Spiel besonders Spielern, die Motorsport mögen und gern überlegen, bevor sie handeln. Auch für ein Elternteil und ein Kind kann es gut funktionieren, wenn beide einen gemeinsamen Spielstand bewusst behandeln und Käufe vorher regeln. Die konzentrierte Stimmung passt zur Managerrolle, und der Wechsel zwischen Planung und Rennverlauf gibt den Sitzungen einen nachvollziehbaren Takt.

Überspringen würde ich es, wenn ich ein sofortiges Rennspiel mit direkter Steuerung suche, wenn mehrere Personen unabhängig voneinander spielen möchten oder wenn im Haushalt keine klare Grenze für In-App-Käufe möglich ist. Auch wer nur sehr kurze, völlig anspruchslose Unterhaltung sucht, könnte die Planung als zu verbindlich empfinden. Für eine tiefgehende Simulation mit umfassender Kontrolle ist ebenfalls ein anderes Format die passendere Wahl.

Mein persönlicher Eindruck fällt dennoch positiv aus. Das Spiel macht aus einem Rennwochenende eine Folge von Entscheidungen und eignet sich dadurch besser für gemeinsames Besprechen als viele mobile Konkurrenten. Die beste Nutzung entsteht nicht durch möglichst langes Spielen, sondern durch klare Übergaben, überlegte Strategien und feste Kaufregeln. Wer diese Bedingungen im Haushalt schaffen kann, bekommt ein kompaktes Rennmanagement-Spiel, das auf einem gemeinsam genutzten Gerät überraschend gut funktionieren kann.

Häufige Fragen zu Motorsport Manager Mobile 2


Was ist Motorsport Manager Mobile 2 und für wen eignet sich das Spiel?

Motorsport Manager Mobile 2 ist eine Management-Simulation, in der du nicht selbst Rennen fährst, sondern ein komplettes Motorsportteam leitest. Du kümmerst dich um Fahrer, Fahrzeugentwicklung, Boxenstrategie, Personal, Sponsoren und Rennentscheidungen. Das Spiel eignet sich besonders für Fans taktischer Rennspiele, die langfristige Planung und realistische Entscheidungen spannender finden als reine Arcade-Action.


Wie funktioniert das Rennwochenende in Motorsport Manager Mobile 2?

Vor und während eines Rennens triffst du zahlreiche strategische Entscheidungen. Dazu gehören die Auswahl der Reifen, der Umgang mit Benzin und Reifenverschleiß, der richtige Zeitpunkt für Boxenstopps sowie taktische Anweisungen an deine Fahrer. Wetterwechsel, Unfälle, Safety-Car-Phasen und die Streckenbedingungen können deine ursprüngliche Planung verändern, weshalb du flexibel reagieren musst.


Kann man Motorsport Manager Mobile 2 ohne Internetverbindung spielen?

Die eigentlichen Management- und Rennsessions lassen sich in der Regel auch offline spielen, was das Spiel für unterwegs besonders praktisch macht. Für bestimmte Funktionen, Aktualisierungen, Werbeinhalte oder mögliche plattformabhängige Dienste kann jedoch eine Internetverbindung erforderlich sein. Vor dem Download solltest du außerdem prüfen, ob dein Gerät ausreichend Speicherplatz besitzt und die aktuelle Systemversion unterstützt.


Ist Motorsport Manager Mobile 2 kostenlos oder entstehen zusätzliche Kosten?

Motorsport Manager Mobile 2 wird normalerweise als kostenpflichtiges Premium-Spiel angeboten, sodass der Downloadpreis von der jeweiligen Plattform und Region abhängen kann. Da sich Preise und Verfügbarkeit im Google Play Store oder App Store ändern können, solltest du die aktuelle Produktseite prüfen. Einmalige Kosten bedeuten nicht automatisch, dass jede zukünftige Zusatzfunktion enthalten ist.


Wie anspruchsvoll ist Motorsport Manager Mobile 2 für Einsteiger?

Der Einstieg ist grundsätzlich verständlich, weil die wichtigsten Managementbereiche schrittweise erklärt werden. Trotzdem besitzt das Spiel eine beträchtliche strategische Tiefe: Falsche Investitionen, schlechte Fahrerentscheidungen oder unpassende Boxenstopp-Taktiken können eine gesamte Saison beeinflussen. Anfänger sollten zunächst mit konservativen Strategien spielen und sich langsam mit Fahrzeugentwicklung, Personal und Rennplanung vertraut machen.

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