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Vorteile

  • Ausgaben lassen sich bequem offline speichern und später ohne Internet lesen.
  • Die digitale Darstellung schont Papier und reduziert unnötigen Versandaufwand.
  • Artikel und Seiten sind meist übersichtlich strukturiert und schnell auffindbar.
  • Neue Ausgaben können direkt in der App abgerufen werden.
  • Lesen ist auf Smartphone und Tablet gleichermaßen möglich.

Nachteile

  • Für den vollständigen Zugriff ist häufig ein kostenpflichtiges Abo erforderlich.
  • Die App benötigt ausreichend Speicherplatz für heruntergeladene Ausgaben.
  • Auf kleinen Smartphone-Displays wirkt die Zeitungsansicht teilweise unübersichtlich.
  • Je nach Verlag können Funktionen und verfügbare Ausgaben variieren.
  • Eine stabile Internetverbindung ist für Aktualisierungen und Downloads nötig.
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Wenn ich morgens schnell wissen möchte, was in der Region und darüber hinaus wichtig ist, brauche ich nicht unbedingt eine endlose Nachrichten-App mit vielen Menüs. Das WP E-Paper richtet sich an Menschen, die die Zeitung digital lesen möchten und dabei einen vertrauten Aufbau schätzen. Ich habe es deshalb eher wie eine digitale Zeitung als wie einen klassischen Nachrichtenstrom betrachtet: weniger hektisches Wischen, mehr bewusstes Lesen einzelner Ausgaben.

Die Anwendung gehört zur Kategorie Nachrichten und Zeitschriften und wird von FUNKE MEDIENGRUPPE entwickelt. Sie ist kostenlos installierbar, wobei innerhalb der App Käufe über Google Play zwischen 2,49 € und 349,99 € möglich sind. Das ist ein wichtiger Unterschied: Der Download kostet nichts, aber je nach gewünschter Nutzung können Kosten entstehen. Für mich ist die App vor allem dann interessant, wenn ich die gedruckte Zeitung kenne oder Nachrichten lieber in einer festen Ausgabe als in ständig wechselnden Einzelmeldungen lese.

Im Alltag zeigt sich schnell, für wen das Konzept passt. Wer morgens am Küchentisch in Ruhe durch Ressorts blättern möchte, findet hier einen näher am Zeitungserlebnis liegenden Zugang als bei vielen kostenlosen Nachrichtenportalen. Wer dagegen ausschließlich kurze Benachrichtigungen, Live-Ticker oder eine stark personalisierte Startseite sucht, dürfte sich mit einer gewöhnlichen Nachrichten-App wohler fühlen. Genau an dieser Schnittstelle liegen die Stärken und die Grenzen des Produkts.

Lesbarkeit und Navigation im digitalen Zeitungslayout

Mein erster Eindruck beim Lesen war, dass das E-Paper nicht versucht, die Zeitung in einen beliebigen Nachrichten-Feed umzubauen. Die Ausgabe steht im Mittelpunkt. Das klingt unspektakulär, verändert aber die Nutzung deutlich: Ich entscheide mich nicht ständig zwischen Dutzenden einzelnen Meldungen, sondern arbeite mich durch eine redaktionell geordnete Zeitung.

Das kann für die Orientierung hilfreich sein. Bei einem klassischen Feed springen Themen, Überschriften und Aktualisierungen oft schnell durcheinander. Im E-Paper bleibt die gedruckte Logik stärker erhalten. Wer bestimmte Ressorts gewohnt ist, kann sich dadurch leichter wiederfinden. Besonders angenehm ist das an Tagen, an denen ich nicht nur eine einzelne Nachricht lesen, sondern einen Überblick bekommen möchte.

Gleichzeitig ist ein digitales Zeitungsbildschirm nicht automatisch für alle Augen bequem. Kleine Überschriften, dicht gesetzte Seiten und mehrspaltige Artikel können auf einem Smartphone anstrengender sein als auf einem größeren Display. Ich würde deshalb für längere Lesesitzungen eher ein Tablet oder ein Gerät mit großzügiger Darstellung wählen. Auf dem Telefon eignet sich die App für einzelne Artikel und kurze Lesephasen, während längere Ausgaben dort mehr Aufmerksamkeit verlangen.

Ein praktischer Arbeitsablauf ist, zuerst die gesamte Ausgabe grob zu überfliegen und erst danach einzelne Beiträge ausführlich zu öffnen. So verliere ich mich weniger in Details und kann selbst entscheiden, welche Themen den größten Wert für mich haben. Gerade für Menschen, die mit einer Zeitung vertraut sind, ist diese Reihenfolge natürlicher als das fortlaufende Aktualisieren eines Feeds.

Die App bietet außerdem Podcasts und Rätsel als Bestandteile ihres Angebots. Das erweitert die Nutzung über reines Lesen hinaus. Ich sehe darin einen Vorteil für unterschiedliche Tageszeiten: Nachrichten lassen sich lesen, während ein Podcast eher beim Spaziergang oder im Haushalt passt. Rätsel wiederum geben der Anwendung eine ruhigere, weniger nachrichtengetriebene Seite.

Bei der Navigation ist für mich der Unterschied zwischen digitaler Ausgabe und mobiler Nachrichtenübersicht entscheidend. Ein Feed belohnt schnelles Scannen, das E-Paper eher konzentriertes Blättern. Wer häufig nur wenige Sekunden Zeit hat, muss sich an diese Struktur erst gewöhnen. Wer dagegen eine feste Lesegewohnheit aufbauen möchte, profitiert von der klareren Trennung zwischen den Inhalten.

Die wichtigste Stärke ist für mich die Verbindung aus vertrauter Zeitungsordnung und digitalem Zugriff. Sie hilft besonders Leserinnen und Lesern, die nicht bei jeder Nutzung eine neue Oberfläche lernen möchten. Allerdings sollte man nicht erwarten, dass sich jede Seite so luftig und flexibel anfühlt wie eine speziell für Smartphones entwickelte Nachrichten-App.

Schrift, Kontrast und Konzentration im Alltag

Für die Lesbarkeit zählt nicht nur die Schriftgröße. Auch Kontrast, Seitenaufbau, Helligkeit und die Umgebung spielen eine Rolle. In einem gut beleuchteten Raum kann die Zeitung angenehm wirken, während Reflexionen im Freien oder ein kleiner Bildschirm die Konzentration erschweren. Ich würde die App daher nicht ausschließlich nach einem kurzen Blick auf die Startseite beurteilen, sondern mit den eigenen bevorzugten Anzeigeeinstellungen und unter realen Bedingungen testen.

Menschen mit einer Sehschwäche sollten besonders darauf achten, wie gut sie Artikel auf dem eigenen Gerät vergrößern und wie viel Wischen dadurch nötig wird. Eine vergrößerte Darstellung kann zwar das Lesen erleichtern, aber gleichzeitig dazu führen, dass man häufiger horizontal oder vertikal navigieren muss. Das ist kein rein technisches Detail: Wenn man ständig die nächste Textzeile suchen muss, wird eine eigentlich gute Ausgabe schnell ermüdend.

Für mich funktioniert die App am besten, wenn ich nicht versuche, die komplette Zeitung auf dem kleinsten Bildschirm in einem Durchgang zu lesen. Ein größeres Gerät, eine ruhige Umgebung und kurze Pausen machen einen spürbaren Unterschied. Das ist ein konkreter Tipp für alle, die bei digitalen Zeitungen schnell müde Augen bekommen: lieber einzelne Ressorts bewusst lesen, statt die gesamte Ausgabe unter Zeitdruck durchzuarbeiten.

Bedienung für unterschiedliche motorische Bedürfnisse

Die Bedienung einer digitalen Zeitung besteht aus mehreren kleinen Gesten: antippen, wischen, vergrößern und wieder zur Übersicht zurückkehren. Für viele Menschen ist das unkompliziert. Bei eingeschränkter Feinmotorik können gerade die kleinen Bedienelemente und präzisen Gesten jedoch zur Hürde werden. Ein größerer Bildschirm kann hier helfen, weil mehr Fläche für das Treffen von Schaltflächen vorhanden ist.

Ich würde die App nicht als besonders bewegungsarm beschreiben, denn das Lesen einer E-Paper-Ausgabe verlangt naturgemäß einiges an Blättern und Zoomen. Wer Schwierigkeiten mit wiederholten Wischbewegungen hat, sollte sich überlegen, ob einzelne Artikel in längeren Sitzungen wirklich bequem erreichbar sind. Für kurze Textabschnitte kann die Nutzung trotzdem gut funktionieren, vor allem wenn das Gerät stabil auf einem Tisch liegt und nicht dauerhaft gehalten werden muss.

Das führt zu einem unterschätzten Vorteil: Die App lässt sich in eine feste Leseroutine einbauen. Statt das Smartphone während des gesamten Frühstücks in der Hand zu halten, kann ich es ablegen, einen Artikel auswählen und danach bewusst pausieren. Für Menschen, die das Gewicht eines Geräts oder längere Haltepositionen unangenehm finden, ist diese Art der Nutzung sinnvoller als ständiges Scrollen durch einen Feed.

Bei motorischen Einschränkungen ist außerdem die Wahl des Geräts wichtiger als der Name der App. Ein Tablet mit größerem Display kann die Treffergenauigkeit verbessern, während ein kleines Telefon weniger Platz für komfortable Gesten lässt. Wer eine Bedienhilfe des Betriebssystems nutzt, sollte vor dem Kauf oder Abschluss eines Angebots prüfen, ob die eigene Kombination aus Vergrößerung, Wischsteuerung und Vorlesefunktion im persönlichen Alltag flüssig genug funktioniert.

Lesen ohne Ton und Nutzung mit Audio

Das Angebot ist nicht auf eine einzige Wahrnehmungsform beschränkt. Die Zeitung kann klassisch gelesen werden, und Podcasts bieten eine zusätzliche Möglichkeit, Inhalte hörend aufzunehmen. Das ist praktisch, wenn die Augen gerade nicht frei sind oder längeres Lesen in einer bestimmten Situation nicht passt. Beim Kochen, Aufräumen oder Spazierengehen kann Audio einen ganz anderen Zugang schaffen als die gedruckte Seitenansicht.

Audio ersetzt für mich aber nicht die vollständige Zeitung. Ein Podcast ist eine andere redaktionelle Form als ein Artikel: Er eignet sich für Einordnung und Begleitung, während die schriftliche Ausgabe besser ist, wenn ich Details nachlesen oder zwischen Themen springen möchte. Wer auf Text angewiesen ist, sollte deshalb die Lesbarkeit der Zeitung als Hauptkriterium betrachten. Wer Audio bevorzugt, sollte die Podcast-Funktion eher als Ergänzung verstehen und nicht automatisch als vollständigen Ersatz für alle Inhalte.

Rätsel sprechen wiederum eine andere Nutzungssituation an. Sie verlangen meist mehr Ruhe und Konzentration als ein kurzer Nachrichtenüberblick. Für manche Menschen ist das ein angenehmer Ausgleich, für andere kann die zusätzliche Navigation zwischen Zeitung, Podcast und Rätselangebot eher unübersichtlich wirken. Ich finde diese Mischung gelungen, solange man die Anwendung mit einer klaren Absicht öffnet und nicht erwartet, dass jeder Bereich gleich wichtig ist.

Situative Zugänglichkeit zwischen Vorabend und Morgenroutine

Eine besondere Rolle spielt der Zeitpunkt, zu dem die Ausgabe verfügbar ist. Die Nachrichten der Zeitung stehen bereits am Vorabend bereit. Für mich ist das nützlich, wenn ich abends planen möchte, was ich am nächsten Morgen lesen will. Es kann auch Menschen entgegenkommen, die früh beginnen zu arbeiten und nicht erst auf eine spätere Aktualisierung warten möchten.

Ein realistisches Beispiel: Ich lege das Telefon am Abend neben den Sessel, öffne die Ausgabe und verschaffe mir einen Überblick. Einen längeren Hintergrundartikel lese ich sofort, ein Rätsel hebe ich mir für den nächsten Tag auf. Beim Frühstück kehre ich gezielt zu den markierten Themen zurück. Dieser Ablauf ist weniger impulsiv als das Öffnen eines sozialen Netzwerks und hilft mir, die Nachrichten nicht ständig nebenbei zu konsumieren.

Für Schichtarbeit, Pendelwege oder unregelmäßige Tagesabläufe kann die Vorabend-Verfügbarkeit ebenfalls passend sein. Sie macht den Zugriff planbarer, gerade wenn morgens wenig Zeit bleibt. Gleichzeitig ist das E-Paper nicht die beste Wahl für alle, die nur die neuesten Entwicklungen der letzten Minuten verfolgen möchten. In solchen Situationen sind Live-Nachrichten, Benachrichtigungen oder laufend aktualisierte Webseiten meist schneller.

Die App kann auch für Angehörige interessant sein, die einer älteren Person den Zugang zur vertrauten Zeitung erleichtern möchten. Ein größeres Tablet auf einem festen Ständer, eine ruhige Umgebung und eine einmal eingerichtete Leseroutine können den Einstieg vereinfachen. Ich würde dabei nicht nur zeigen, wie man eine Ausgabe öffnet, sondern auch gemeinsam testen, ob Schrift, Helligkeit und Zoom im Alltag angenehm sind. Eine kurze Einweisung in die wichtigsten Schritte ist oft wertvoller als viele Funktionen.

Für Menschen mit Konzentrationsproblemen kann die feste Ausgabe ein Vorteil sein, weil sie weniger zufällige Reize erzeugt als ein unendlicher Feed. Andererseits kann die Menge der Seiten überwältigend wirken. Mein Tipp ist, mit einem einzigen Ressort zu beginnen und erst später weitere Bereiche einzubeziehen. So bleibt die Nutzung überschaubar, und man entwickelt eine persönliche Reihenfolge statt jedes Mal von vorne zu suchen.

Auch unterwegs hängt die Eignung stark von der Umgebung ab. In einem vollen Bus ist präzises Zoomen unpraktischer als das Lesen kurzer, mobil optimierter Meldungen. In einem Wartezimmer oder im Zug kann das E-Paper dagegen angenehm sein, wenn genügend Zeit und ein stabiler Sitzplatz vorhanden sind. Die gleiche App kann sich also je nach Situation sehr unterschiedlich anfühlen.

Was die Zahlen über die Alltagstauglichkeit andeuten

Das Angebot ist seit dem 18.07.2013 verfügbar und hat sich damit über viele Jahre als digitale Zeitungsanwendung etabliert. Im Google-Play-Store wird es mit über 50.000 Installationen geführt. Die aktuelle Version ist 11.26.0 und läuft ab Android 5.0. Für viele ältere Geräte ist die technische Einstiegshürde dadurch niedrig, wobei die tatsächliche Geschwindigkeit natürlich vom jeweiligen Smartphone oder Tablet abhängt.

Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 2,9 aus rund 1.500 Bewertungen; außerdem sind ungefähr 700 Rezensionen vorhanden. Für mich ist das ein Signal, die eigene Nutzung nicht nur anhand der Funktionsliste zu beurteilen. Wer stark auf eine reibungslose Bedienung angewiesen ist, sollte besonders sorgfältig testen, wie sich die App auf dem eigenen Gerät anfühlt und ob das gewünschte Angebot den persönlichen Erwartungen entspricht.

Die Altersfreigabe USK ab 6 Jahren macht die Anwendung grundsätzlich auch für jüngere Familienmitglieder zugänglich. Das bedeutet für mich aber nicht, dass jede Ausgabe automatisch für jedes Alter geeignet ist. Nachrichten können ernste oder belastende Themen enthalten. Eltern sollten deshalb entscheiden, welche Inhalte sie gemeinsam oder allein lesen lassen.

Wo im täglichen Gebrauch Reibung entstehen kann

Die größte mögliche Hürde liegt in der Kombination aus digitalem Seitenlayout und kostenpflichtigen Angeboten. Der kostenlose Download kann zunächst den Eindruck erwecken, man könne sofort jede Funktion ohne weitere Entscheidung nutzen. Tatsächlich können In-App-Käufe über Google Play anfallen. Ich würde deshalb vor einer Buchung genau prüfen, welches Angebot ausgewählt wird und ob die Zahlungsbedingungen zur eigenen Nutzung passen.

Die Preisspanne reicht von 2,49 € bis 349,99 € bei Abrechnung über Google Play. Diese große Spannweite zeigt, dass es nicht genügt, nur auf den Installationspreis zu schauen. Wer die App lediglich gelegentlich ausprobieren möchte, sollte besonders aufmerksam lesen, welche Option im jeweiligen Kaufdialog angeboten wird. Für Familien oder Personen mit wenig Erfahrung bei mobilen Käufen ist es sinnvoll, die Zahlungsentscheidung nicht hastig nebenbei zu treffen.

Ein weiterer Punkt ist die Abhängigkeit vom digitalen Gerät. Bei einer gedruckten Zeitung kann ich die Seite frei halten, umblättern und an einer Stelle einen Zettel hineinlegen. In der App muss ich mich auf Bildschirm, Akku, Bedienoberfläche und die eigene Fähigkeit zur Navigation verlassen. Das ist der Preis für den Zugriff ohne Papier, aber für manche Leserinnen und Leser wiegt dieser Nachteil schwerer als der Komfort.

Die Bewertung zeigt außerdem, dass die App nicht bei allen Nutzenden reibungslos ankommt. Ich würde daraus keine pauschale Verurteilung ableiten, aber es ist ein Grund, die Anwendung nicht blind als Ersatz für die Printausgabe einzuplanen. Besonders bei Seh- oder Motorikproblemen zählt die konkrete Erfahrung auf dem eigenen Gerät mehr als allgemeine Versprechen.

Wer eine extrem reduzierte Oberfläche braucht, könnte sich von den zusätzlichen Bereichen für Podcasts und Rätsel abgelenkt fühlen. Wer dagegen möglichst viele Inhalte in einer einzigen Anwendung bündeln möchte, wird diese Ergänzungen wahrscheinlich begrüßen. Das ist ein echter Zielkonflikt: Mehr Auswahl kann die App vielseitiger machen, aber auch die Orientierung erschweren.

Für wen ich das WP E-Paper empfehlen würde

Ich empfehle die Anwendung vor allem Menschen, die die Zeitung als Ganzes lesen möchten und nicht nur einzelne Schlagzeilen suchen. Sie passt gut zu einer festen Morgen- oder Abendroutine, zu Leserinnen und Lesern mit Interesse an regionaler Berichterstattung und zu Personen, die Podcasts oder Rätsel neben den Nachrichten nutzen möchten.

Auch für ältere Nutzerinnen und Nutzer kann sie eine gute Lösung sein, wenn ein ausreichend großes Gerät vorhanden ist und jemand beim Einrichten hilft. Die vertraute Struktur einer Zeitung kann den Einstieg erleichtern. Entscheidend ist aber, dass Schrift und Navigation im persönlichen Tempo funktionieren. Ein großes Display und eine stabile Ablage sind aus meiner Sicht keine Nebensachen, sondern können über die gesamte Nutzungserfahrung entscheiden.

Weniger geeignet ist das E-Paper für Menschen, die ausschließlich kostenlose Kurzmeldungen, maximale Aktualität oder eine stark individuell sortierte Nachrichtenwand erwarten. Auch wer bei digitalen Käufen grundsätzlich unsicher ist, sollte sich mit den möglichen In-App-Kosten auseinandersetzen, bevor die Anwendung Teil der täglichen Routine wird.

Im Vergleich zu kostenlosen Nachrichtenportalen bietet das E-Paper mehr Nähe zur redaktionellen Ausgabe und weniger zufälliges Weiterklicken. Im Vergleich zur gedruckten Zeitung ist es flexibler, platzsparender und bereits am Vorabend erreichbar, verlangt aber mehr Vertrauen in Bildschirm und Bedienung. Gegenüber einer Podcast-App ist es textreicher und besser zum Nachschlagen geeignet, während Audio dort meist im Mittelpunkt steht. Keine dieser Alternativen ist pauschal besser; die Entscheidung hängt davon ab, ob ich Struktur, Aktualität, Bewegungsfreiheit oder einfache Bedienung am höchsten gewichte.

Mein persönliches Fazit fällt deshalb ausgewogen aus: WP E-Paper ist am stärksten als ruhiger, digitaler Zeitungstisch – nicht als universelle Nachrichtenmaschine. Die Vorabend-Ausgabe, Podcasts und Rätsel machen das Angebot vielseitiger, während das Seitenlayout für manche Geräte und Bedürfnisse Geduld erfordert. Wer eine vertraute Zeitung digital lesen möchte und bereit ist, die eigene Bildschirmgröße, Bedienung und mögliche Käufe sorgfältig zu berücksichtigen, sollte die App ausprobieren. Wer dagegen maximale Einfachheit, Live-Tempo oder eine vollständig auf individuelle Barrierearmut abgestimmte Oberfläche sucht, fährt wahrscheinlich mit einer anderen Nachrichtenlösung besser.

Unknown

Was ist WP E-Paper und welche Inhalte bietet die App?

WP E-Paper ist die digitale Ausgabe der Westfalenpost für Smartphones und Tablets. Nach dem Öffnen können Nutzer die Zeitung in einer für digitale Geräte optimierten Darstellung lesen und auf regionale, lokale sowie überregionale Nachrichten zugreifen. Je nach Angebot stehen außerdem Ausgaben aus verschiedenen Erscheinungsregionen, ein Zeitungsarchiv und zusätzliche digitale Funktionen zur Verfügung.


Benötige ich ein Abonnement, um WP E-Paper vollständig nutzen zu können?

Für den vollständigen Zugriff auf die digitalen Zeitungsausgaben ist in der Regel ein gültiges WP-E-Paper- oder entsprechendes Digital-Abonnement erforderlich. Ohne Anmeldung lassen sich möglicherweise nur begrenzte Inhalte oder Informationen zum Angebot ansehen. Bestehende Abonnenten können sich normalerweise mit ihren Zugangsdaten anmelden. Die verfügbaren Funktionen und Preise können sich je nach Tarif und aktuellem Anbieterangebot unterscheiden.


Kann ich die Zeitungsausgaben herunterladen und offline lesen?

Ja, die App ist grundsätzlich darauf ausgelegt, Ausgaben auf dem Gerät bereitzustellen, sodass sie auch ohne dauerhaft aktive Internetverbindung gelesen werden können. Dafür muss die gewünschte Ausgabe zunächst vollständig heruntergeladen werden, idealerweise über WLAN. Die benötigte Speichergröße hängt vom Umfang der Zeitung ab. Nicht alle zusätzlichen Online-Inhalte müssen offline verfügbar sein.


Auf welchen Geräten und Betriebssystemen funktioniert WP E-Paper?

WP E-Paper ist für mobile Geräte mit Android und iOS vorgesehen. Vor der Installation sollten Nutzer prüfen, ob ihr Smartphone oder Tablet die vom Anbieter geforderte Betriebssystemversion unterstützt. Auf größeren Tablet-Bildschirmen ist die Zeitungsansicht besonders angenehm, während Smartphones eine kompaktere Darstellung bieten. Die genaue Kompatibilität kann sich durch zukünftige App-Updates ändern.


Welche Funktionen erleichtern das Lesen in WP E-Paper?

Die App bietet typischerweise eine digitale Zeitungsansicht mit übersichtlicher Navigation zwischen Seiten und Ausgaben. Je nach Version können Nutzer Artikel vergrößern, Texte in einer besser lesbaren Ansicht öffnen, bestimmte Inhalte suchen oder Ausgaben speichern. Praktisch ist außerdem, dass man nach dem Herunterladen unterwegs weiterlesen kann. Der tatsächliche Funktionsumfang kann vom Abonnement, Gerät und App-Update abhängen.


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