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Vorteile

  • Echtzeitdaten zeigen Verspätungen und Ausfälle übersichtlich an.
  • Verbindungen lassen sich schnell nach Abfahrts- oder Ankunftszeit suchen.
  • Haltestellen und Linien in Sachsen sind leicht auffindbar.
  • Tickets können direkt über die App gekauft werden.
  • Favoriten erleichtern den Zugriff auf häufig genutzte Strecken.

Nachteile

  • Die App ist hauptsächlich für den Verkehrsverbund Oberelbe geeignet.
  • Bei Netzproblemen stehen Fahrplan- und Ticketfunktionen nur eingeschränkt bereit.
  • Nicht jede regionale Verbindung wird gleich detailliert dargestellt.
  • Für gelegentliche Nutzer wirkt die Menüführung teilweise überladen.
  • Ticketkauf und Bezahlvorgang erfordern ein Benutzerkonto.
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Wenn ich im Haushalt schnell herausfinden möchte, wann Bus oder Bahn abfahren, greife ich lieber zu einer regionalen Fahrplan-App als zu einer allgemeinen Kartenanwendung. VVO mobil richtet sich klar an Menschen im Verkehrsverbund Oberelbe und verbindet Fahrplanauskünfte, aktuelle Abfahrtsinformationen und den Ticketkauf in einer Anwendung. Ich habe sie deshalb nicht als universelle Reise-App betrachtet, sondern als praktisches Werkzeug für den Alltag im regionalen Nahverkehr.

Mein Eindruck fällt gemischt, aber grundsätzlich nützlich aus. Die App ist kostenlos, gehört zur Kategorie Karten und Navigation und wird von der Verkehrsverbund Oberelbe GmbH entwickelt. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3,0 bei etwas über vierhundert Bewertungen ist sie kein Publikumsliebling ohne Schwächen. Gleichzeitig sprechen über einhunderttausend Installationen dafür, dass sie für viele Menschen eine konkrete Aufgabe erfüllt: den Weg durch den VVO-Verkehrsraum planbarer zu machen.

VVO mobil im gemeinsamen Alltag

Besonders sinnvoll wird die App, wenn mehrere Personen im Haushalt regelmäßig unterschiedliche Wege zurücklegen. Eine Person fährt morgens zur Arbeit, ein Kind muss zur Schule, jemand anderes plant am Nachmittag einen Termin in der Stadt. In solchen Situationen brauche ich nicht jedes Mal eine vollständige Routenplanung mit touristischen Zusatzinformationen. Wichtiger ist, ob die nächste passende Verbindung tatsächlich fährt, wo ich umsteigen muss und ob ich bei Bedarf gleich ein Ticket kaufen kann.

Ein realistisches Beispiel: Ich muss morgens mit dem Bus zum Bahnhof, anschließend mit der Bahn weiter und am Abend eine andere Haltestelle ansteuern. Statt mir jede Teilstrecke einzeln zu merken, kann ich die Verbindung direkt in der regionalen Anwendung prüfen. Für die gemeinsame Absprache hilft das, weil ich nicht nur eine ungefähre Ankunftszeit nenne, sondern eine konkrete Verbindung mit Abfahrtsort und Umstieg bespreche.

Gerade bei geteilten Geräten ist dieser Ablauf angenehm unkompliziert. Ein Familienmitglied kann die App öffnen, eine Verbindung nachsehen und das Gerät weitergeben, ohne dass daraus automatisch ein dauerhaft gemeinsames Profil entstehen muss. Für eine kurze Auskunft ist das besser als eine Anwendung, die zunächst viele persönliche Einstellungen oder ein umfangreiches Konto voraussetzt.

Allerdings sollte man die App nicht mit einer Familienorganisationsplattform verwechseln. Sie ist kein gemeinsamer Kalender, kein Chat und kein Werkzeug, das automatisch die Wege aller Haushaltsmitglieder synchronisiert. Die Koordination bleibt bei den Personen selbst. Das ist einerseits übersichtlich, andererseits muss ich Verbindungen weiter per Nachricht, Gespräch oder Screenshot teilen, wenn jemand anderes genau dieselbe Information benötigt.

Was die App im Haushalt konkret erleichtert

Mein wichtigster praktischer Tipp ist, die App nicht erst in dem Moment zu öffnen, in dem ich bereits an der Haltestelle stehe. Für wiederkehrende Wege lohnt es sich, die komplette Strecke schon zu Hause zu prüfen. Dann sehe ich, ob ein Umstieg knapp ausfällt oder ob eine etwas spätere Verbindung entspannter wäre. Diese kleine Vorbereitung ist besonders hilfreich, wenn ein Kind oder eine ältere Person nicht spontan auf eine verpasste Verbindung reagieren kann.

Ein zweiter nützlicher Arbeitsablauf ist die getrennte Prüfung von Hin- und Rückweg. Der Rückweg führt oft über eine andere Haltestelle oder fällt in eine Zeit mit anderen Abfahrten. Wer nur die morgendliche Strecke kontrolliert, übersieht leicht, dass die Rückfahrt weniger häufig oder mit einem zusätzlichen Umstieg verbunden ist. VVO mobil eignet sich hier gut als schnelle regionale Kontrolle, statt sich auf die Erinnerung vom Hinweg zu verlassen.

Auch beim Ticketkauf kann die gemeinsame Nutzung eine Rolle spielen. Wenn eine Person im Haushalt die Fahrt für sich plant, sollte sie vor dem Kauf genau prüfen, für welche Strecke und welchen Zeitraum das Ticket gedacht ist. Die App bringt die Auskunft und den Ticketbereich zusammen, aber die Verantwortung für die richtige Auswahl bleibt beim Nutzer. Das ist kein komplizierter Nachteil, nur ein Punkt, den ich bei einer spontanen Bestellung nicht übergehen würde.

Einrichtung ohne falsche Erwartungen

Die App ist für Android-Geräte ab Version 6.0 vorgesehen. Das macht sie grundsätzlich auch für ältere Smartphones interessant, die im Haushalt noch als Zweitgerät verwendet werden. Bei einem gemeinsam genutzten Telefon würde ich nach der Installation zuerst einen kurzen Test machen: eine bekannte Haltestelle suchen, eine typische Verbindung prüfen und den Ticketbereich öffnen. So lässt sich feststellen, ob das Gerät für den vorgesehenen Alltag ausreicht, bevor jemand unterwegs darauf angewiesen ist.

Die aktuelle Version ist 3.1.14. Bei einer regionalen Verkehrs-App ist es sinnvoll, Aktualisierungen nicht grundsätzlich aufzuschieben, weil Fahrplandaten, Echtzeitinformationen und technische Abläufe zusammenpassen müssen. Ich würde trotzdem nicht behaupten, dass eine neue Version jede mögliche Alltagssituation löst. Eine App kann aktuelle Abfahrten anzeigen und trotzdem bei einer kurzfristigen Störung, einer ungewöhnlichen Umleitung oder einer unklaren Haltestellensituation erklärungsbedürftig bleiben.

Für ein gemeinsam verwendetes Gerät empfehle ich, vor der ersten Fahrt die Bedienung mit allen regelmäßigen Nutzern kurz durchzugehen. Die entscheidenden Fragen sind einfach: Wie suche ich eine Haltestelle? Wie erkenne ich die nächste Abfahrt? Wo sehe ich die Verbindung für den Rückweg? Und an welcher Stelle beginnt der Ticketkauf? Ein Kind oder ein wenig technikaffiner Angehöriger muss nicht jede Funktion kennen, sollte aber die grundlegenden Schritte ohne Hilfe nachvollziehen können.

Wichtig ist außerdem die Grenze zwischen App-Nutzung und Kontonutzung. Ich würde ein gemeinsam verwendetes Smartphone nicht automatisch als gemeinsames Ticketkonto behandeln. Sobald ein Kauf, persönliche Daten oder Zahlungsangaben ins Spiel kommen, sollte klar sein, wer die Aktion ausführt und für wen das Ticket bestimmt ist. Die App kann die Verkehrsaufgabe bündeln, ersetzt aber keine Absprache darüber, wem ein gekaufter Fahrschein zugeordnet ist.

Abfahrten koordinieren, ohne sich auf eine einzelne Anzeige zu verlassen

Die Echtzeit-Abfahrtsinformationen sind für mich der stärkste Teil des Konzepts. Eine reine Fahrplantabelle beantwortet nur, was planmäßig vorgesehen ist. Im Alltag möchte ich wissen, ob ich noch gemütlich zur Haltestelle gehen kann oder ob ich mich beeilen muss. Die aktuelle Abfahrt hilft bei dieser Entscheidung, sollte aber nicht als Garantie verstanden werden. Bei knappen Umstiegen plane ich lieber etwas Reserve ein, statt eine Verbindung nur deshalb zu wählen, weil die theoretische Ankunftszeit günstiger aussieht.

Für die Koordination im Haushalt ist eine klare Sprache wichtiger als ein langer App-Verlauf. Wenn ich jemandem mitteile, dass ich „um acht ankomme“, kann das missverständlich sein. Besser ist es, die konkrete Zielhaltestelle und die geplante Verbindung zu nennen. Falls sich die Abfahrt verändert, prüfe ich die App erneut und informiere die andere Person. Diese Vorgehensweise klingt banal, verhindert aber Missverständnisse, wenn mehrere Haltestellen ähnlich heißen oder ein Umstieg beteiligt ist.

Ein weniger offensichtlicher Vorteil einer regionalen Anwendung liegt darin, dass ich mich auf den örtlichen Verkehrsraum konzentrieren kann. Allgemeine Karten-Apps sind oft stärker darin, verschiedene Verkehrsmittel, Fußwege und Orte in einer großen Umgebung zu kombinieren. Dafür können ihre Ergebnisse bei regionalen Tarifen oder lokalen Abfahrtsdetails weniger direkt wirken. VVO mobil ist die bessere Wahl, wenn meine Frage lautet: „Wie komme ich mit dem VVO-Angebot von dieser Haltestelle zu jener?“

Die allgemeine Karten-App bleibt dagegen praktischer, wenn ich ein Restaurant, eine Arztpraxis oder einen unbekannten Eingang finden muss und die gesamte Tür-zu-Tür-Navigation im Vordergrund steht. VVO mobil ersetzt also nicht jede andere Navigationshilfe. Ich sehe sie eher als spezialisiertes Gegenstück: stark bei regionalen Verkehrsverbindungen, weniger als umfassende Orientierung für alle Wege zu Fuß, mit dem Auto und mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Bei einem Haushalt mit unterschiedlichen Zielen sollte jede Person außerdem ihre eigene Verbindung prüfen, statt eine einmal gefundene Route für alle zu übernehmen. Die passende Strecke für einen Erwachsenen mit flexiblem Zeitplan ist nicht automatisch die beste für ein Schulkind oder jemanden, der einen schweren Einkauf trägt. Ein zusätzlicher Umstieg kann auf dem Bildschirm attraktiv aussehen, im Alltag aber unnötigen Stress verursachen.

Alter, Vertrauen und der Umgang mit Tickets

Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren. Das sagt mir vor allem, dass die App grundsätzlich nicht als altersbeschränktes Unterhaltungsangebot gedacht ist. Für die tatsächliche Nutzung im Haushalt ist dennoch entscheidend, wie selbstständig die jeweilige Person mit Fahrplanangaben und Ticketentscheidungen umgehen kann. Ein Kind kann eine Abfahrtszeit nachsehen, sollte aber bei einem kostenpflichtigen Kauf nicht automatisch ohne Rücksprache handeln.

Ich würde jüngeren Nutzern zunächst nur die Auskunft zeigen und den Ticketkauf gemeinsam erklären. So lernen sie, dass eine angezeigte Verbindung und ein gültiger Fahrschein zwei verschiedene Dinge sind. Diese Trennung ist besonders wichtig, wenn ein Gerät von mehreren Personen verwendet wird. Wer nur schnell die nächste Abfahrt sehen möchte, sollte nicht versehentlich in einen Kaufprozess wechseln oder ein Ticket für die falsche Strecke auswählen.

Auch innerhalb der Familie braucht es klare Grenzen. Wenn ein Elternteil ein Gerät mit einem Kind teilt, sollte vorher abgesprochen werden, ob das Kind selbstständig Verbindungen suchen darf, ob Käufe nur nach Rückfrage erfolgen und wer die Angaben kontrolliert. Ich finde es positiv, dass die App als regionales Werkzeug überschaubar bleibt; gerade deshalb sollte man ihr aber keine eingebauten Familienregeln zuschreiben. Die Vertrauensarbeit findet außerhalb der Anwendung statt.

Für ältere Angehörige kann die App hilfreich sein, wenn sie regelmäßig dieselben Haltestellen nutzen. Ich würde die wichtigsten Suchwege einmal gemeinsam üben und die Begriffe aus dem Alltag verwenden, nicht nur Liniennummern. „Vom Markt zum Bahnhof“ ist als Übung oft verständlicher als eine abstrakte Erklärung über Start- und Zielparameter. Bei komplizierten Umstiegen bleibt es sinnvoll, zusätzlich einen verständlichen Plan zu besprechen, damit die Person nicht ausschließlich auf eine wechselnde Anzeige angewiesen ist.

Wo die regionale Spezialisierung überzeugt

Die Stärke von VVO mobil liegt in der Verbindung aus Fahrplanauskunft, Echtzeit-Abfahrt und Ticketfunktion. Für regelmäßige Wege im Gebiet des Verkehrsverbunds entsteht dadurch ein relativ kurzer Ablauf: Strecke suchen, tatsächliche Abfahrt prüfen, Ticketfrage klären und losgehen. Ich muss nicht zuerst eine allgemeine Kartenansicht durchsuchen, wenn ich bereits weiß, dass ich mit dem öffentlichen Nahverkehr fahren möchte.

Das ist auch der Punkt, an dem die App gegenüber gedruckten Fahrplänen klar gewinnt. Ein Papierplan kann für bekannte Linien nützlich sein, reagiert aber nicht auf die Situation am jeweiligen Tag. Wer nur gelegentlich fährt, kann mit der App außerdem schneller verschiedene Verbindungen vergleichen, ohne mehrere Linienpläne zusammenzulegen.

Gegenüber einer allgemeinen Verkehrs-App ist der Vorteil weniger eindeutig. Dort bekomme ich oft eine breitere Abdeckung und mehr Optionen für längere oder überregionale Reisen. Wenn ich regelmäßig außerhalb des VVO-Gebiets unterwegs bin, möchte ich nicht für jede Region eine eigene Anwendung pflegen. In diesem Fall ist eine übergreifende Lösung wahrscheinlich bequemer, selbst wenn VVO mobil für den regionalen Abschnitt direkter wirkt.

Meine Empfehlung hängt deshalb stark vom Wohn- und Fahrprofil ab. Für Pendler, Schüler, Studierende und Haushalte, deren tägliche Wege im Oberelbe-Verkehrsraum liegen, ist die Spezialisierung sinnvoll. Für jemanden, der nur selten in dieser Region unterwegs ist oder hauptsächlich internationale Reisen plant, dürfte die App weniger attraktiv sein. Der kostenlose Zugang senkt zwar die Einstiegshürde, macht aus der regionalen Ausrichtung aber keine universelle Lösung.

Die kleinen Reibungspunkte im täglichen Gebrauch

Die Bewertung von 3,0 zeigt bereits, dass die Anwendung nicht bei allen Nutzern reibungslos ankommt. Ich würde sie deshalb nicht als völlig sorgenfreie Begleitung für jede Fahrt empfehlen. Gerade bei einer App, die unterwegs über eine Verbindung oder einen Ticketkauf entscheidet, können kleine Unklarheiten stärker auffallen als bei einer unverbindlichen Informations-App.

Ein möglicher Reibungspunkt ist die Erwartung an Echtzeitdaten. Wer eine minutengenaue Sicherheit erwartet, wird vermutlich enttäuscht, sobald sich die Lage kurzfristig verändert oder eine Information nicht so eindeutig ist wie erhofft. Ich nutze solche Angaben als Entscheidungshilfe, nicht als Versprechen. Bei wichtigen Terminen wähle ich eine frühere Verbindung und prüfe die Abfahrt noch einmal, bevor ich losgehe.

Auch die gemeinsame Nutzung eines Geräts kann unübersichtlich werden, wenn mehrere Personen nacheinander unterschiedliche Ziele suchen. Ohne klare Absprache kann die zuletzt angezeigte Verbindung für die falsche Person gehalten werden. Ich würde deshalb nach jeder Suche bewusst prüfen, ob Start, Ziel und Abfahrtszeit noch zur eigenen Fahrt gehören. Das ist ein kleiner, aber konkreter Schutz vor Verwechslungen.

Beim Ticketkauf gilt dasselbe. Eine kostenlose App bedeutet nicht, dass jede Fahrt kostenlos ist. Vor dem Bestätigen sollte ich kontrollieren, ob das Ticket zur Person, Strecke und gewünschten Fahrt passt. Wer diese Prüfung nicht machen möchte oder häufig komplizierte Tarifentscheidungen trifft, ist mit persönlicher Beratung oder einer sehr vertrauten Alternative möglicherweise besser aufgehoben.

Für wen ich VVO mobil empfehlen würde

Ich würde die Anwendung vor allem Menschen empfehlen, die regelmäßig im VVO-Gebiet mit Bus und Bahn unterwegs sind und eine regionale Quelle für Verbindungen und Abfahrten suchen. Auch im Haushalt mit einem geteilten Smartphone kann sie gut funktionieren, wenn alle Beteiligten wissen, wie sie eine Suche beginnen und wie sie Ticketentscheidungen voneinander trennen.

Für Familien ist sie besonders dann praktisch, wenn die Wege häufig wechseln, aber innerhalb desselben Verkehrsraums bleiben. Ein Elternteil kann morgens die Schulverbindung prüfen, später die eigene Fahrt suchen und am Abend den Rückweg kontrollieren. Die App organisiert diese Aufgaben nicht automatisch, macht sie aber an einem Ort nachvollziehbar.

Ich würde sie dagegen nicht als alleinige Lösung empfehlen, wenn eine Reise weit über die Region hinausgeht, viele Verkehrsmittel außerhalb des VVO einbezieht oder eine vollständige Fußweg- und Ortsnavigation benötigt wird. In solchen Fällen ist eine überregionale Karten- oder Reise-App wahrscheinlich die bessere Ergänzung. Ebenso sollte niemand den Ticketkauf an ein Kind oder eine andere Person delegieren, ohne vorher Verantwortlichkeiten und Zahlungsabläufe zu klären.

Der kostenlose Preis ist ein klarer Pluspunkt für das Ausprobieren. Die App wurde am 14.11.2016 veröffentlicht und ist damit kein ganz neues Angebot, was einerseits für eine gewisse Alltagserfahrung spricht, andererseits aber auch erklärt, warum ich keine besonders moderne oder umfassende Plattform erwarten würde. Ihr Wert liegt weniger in spektakulären Zusatzfunktionen als in der regionalen Konzentration auf eine wiederkehrende Aufgabe.

Mein Urteil für den gemeinsamen Haushalt

VVO mobil ist für mich eine zweckmäßige regionale Fahrplan-App mit einem sinnvollen Schwerpunkt: Verbindungen nachsehen, aktuelle Abfahrten prüfen und Tickets verwalten. Ihre beste Seite zeigt sie bei täglichen oder wöchentlichen Wegen im Verkehrsverbund Oberelbe. Dort kann sie im Haushalt Zeit sparen, weil alle schnell dieselbe regionale Verkehrsgrundlage prüfen können.

Die Grenzen sind ebenso klar. Es gibt keine automatische Familienkoordination, keine Garantie für stressfreie Umstiege und keinen Grund, eine allgemeine Karten-App vollständig zu ersetzen. Wer die Echtzeitangaben mit etwas Reserve nutzt, Suchanfragen auf dem geteilten Gerät sauber trennt und vor dem Ticketkauf aufmerksam bleibt, bekommt jedoch ein nützliches Werkzeug.

Mein abschließender Eindruck ist deshalb vorsichtig positiv. Ich würde VVO mobil einem Freund empfehlen, der im Oberelbe-Gebiet regelmäßig mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt und eine kostenlose, regionale Lösung sucht. Für gelegentliche Besucher, überregionale Reisende oder Haushalte, die eine echte gemeinsame Organisationsplattform erwarten, würde ich eher eine umfassendere Alternative ergänzend einsetzen. Die App ist dann am stärksten, wenn sie genau das tun darf, wofür sie gedacht ist: regionale Fahrten verständlich und möglichst aktuell planbar zu machen.

Unknown

Was ist VVO mobil und wofür kann ich die App verwenden?

VVO mobil ist die offizielle Mobilitäts-App des Verkehrsverbunds Oberelbe. Sie hilft dabei, Verbindungen mit Bus, Straßenbahn und Zug in der Region Dresden und im VVO-Gebiet zu finden. Neben der klassischen Fahrplanauskunft können Nutzer meist Haltestellen in der Nähe anzeigen, Abfahrten prüfen und je nach Verfügbarkeit Tickets oder weitere Informationen zur Fahrt abrufen.


Kann ich mit VVO mobil auch Fahrkarten kaufen?

Ja, VVO mobil bietet je nach Tarif, Strecke und aktueller App-Version die Möglichkeit, bestimmte Fahrkarten direkt über das Smartphone zu kaufen. Vor dem Kauf sollten Nutzer die ausgewählte Verbindung, den Geltungsbereich und die Tarifbedingungen sorgfältig kontrollieren. Nicht jede Ticketart ist zwingend digital erhältlich, und für manche Angebote kann eine Registrierung oder ein persönliches Benutzerkonto erforderlich sein.


Benötigt VVO mobil eine Internetverbindung und eine Standortfreigabe?

Für aktuelle Verbindungen, Echtzeitinformationen, Störungsmeldungen und den Ticketkauf ist normalerweise eine Internetverbindung erforderlich. Die Standortfreigabe ist hilfreich, aber nicht immer zwingend notwendig: Sie kann verwendet werden, um nahegelegene Haltestellen schneller zu finden. Wer den Standortzugriff nicht erlauben möchte, kann Haltestellen und Orte in der Regel auch manuell eingeben.


Wie zuverlässig sind Fahrpläne und Echtzeitinformationen in VVO mobil?

Die App greift auf die Fahrplandaten des Verkehrsverbunds und der beteiligten Verkehrsunternehmen zurück. Planmäßige Abfahrten lassen sich daher bequem nachschlagen, während Echtzeitdaten von der Verfügbarkeit der jeweiligen Fahrzeuge und Systeme abhängen. Bei kurzfristigen technischen Problemen, unvorhersehbaren Ereignissen oder fehlenden Live-Daten können Abweichungen auftreten. Für wichtige Termine empfiehlt es sich, etwas zusätzliche Zeit einzuplanen.


Auf welchen Geräten kann ich VVO mobil nutzen und worauf sollte ich vor dem Download achten?

VVO mobil ist für mobile Geräte mit Android oder iOS vorgesehen. Vor der Installation sollten Nutzer prüfen, ob ihr Smartphone die vom jeweiligen App-Store geforderte Betriebssystemversion erfüllt und ausreichend freien Speicher besitzt. Für Benachrichtigungen, Standortfunktionen oder den Ticketkauf können zusätzliche Berechtigungen notwendig sein. Außerdem ist es sinnvoll, die aktuellen Datenschutz- und Nutzungsbedingungen vor der Registrierung zu lesen.


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