Sweet Selfie Beauty Kamera

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Vorteile

  • Viele Beauty-Filter für schnelle Selfies und Porträtaufnahmen
  • Einfache Bedienung mit übersichtlicher Oberfläche
  • Werkzeuge zum Glätten
  • Aufhellen und Retuschieren des Gesichts
  • Collagen und kreative Vorlagen für soziale Netzwerke
  • Regelmäßige neue Effekte sorgen für Abwechslung

Nachteile

  • Viele Funktionen sind nur nach dem Ansehen von Werbung verfügbar
  • Einige Filter wirken unnatürlich oder verändern Gesichtszüge stark
  • Die App kann auf älteren Geräten spürbar langsam reagieren
  • Bearbeitete Fotos benötigen teilweise zusätzlichen Speicherplatz
  • Datenschutzbedingungen sollten vor der Nutzung genau geprüft werden
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Schon beim ersten Öffnen von Sweet Selfie Beauty Kamera ist klar, worauf die kostenlose Beauty-App von Bibun Soft zielt: Sie soll aus einem gewöhnlichen Selfie schnell ein Bild machen, das weicher, heller und auffälliger wirkt. Ich finde den Ansatz angenehm direkt. Man muss sich nicht erst durch eine komplizierte Fotobearbeitung arbeiten, sondern kann mit einem normalen Porträt beginnen und anschließend ausprobieren, wie viel Verschönerung zum eigenen Stil passt.

In der ersten Woche ist genau dieses schnelle Ergebnis der größte Reiz. Ein Foto vor dem Weggehen, ein Profilbild für einen Messenger oder ein spontanes Bild mit Freunden lässt sich ohne lange Vorbereitung aufwerten. Die Anwendung ist kostenlos erhältlich und richtet sich mit der Altersfreigabe USK ab 0 Jahren an ein sehr breites Publikum. Gleichzeitig sollte man sich bewusst sein, dass kostenlos nicht automatisch völlig ohne Zusatzkosten bedeutet: Für bestimmte Inhalte oder Funktionen können innerhalb von Google Play Käufe zwischen 10,99 € und 104,99 € anfallen.

Wie sich Sweet Selfie im Alltag bewährt

Der schnelle Reiz in der ersten Woche

Mein erster positiver Eindruck entsteht weniger durch eine einzelne spektakuläre Funktion als durch den niedrigen Aufwand. Ich kann ein Selfie auswählen, eine Bearbeitung testen und direkt beurteilen, ob das Gesicht noch natürlich aussieht. Dieser unmittelbare Vergleich ist bei Beauty-Apps entscheidend, denn ein Effekt kann auf dem Vorschaubild attraktiv wirken und auf dem fertigen Foto trotzdem zu stark sein.

Für Einsteiger ist das hilfreich, weil man nicht zuerst Begriffe wie Ebenen, Masken oder komplexe Farbkorrektur verstehen muss. Wer bisher nur mit den Standardfiltern der Kamera-App gearbeitet hat, bekommt eine stärker auf Porträts ausgerichtete Umgebung. Der wichtigste Tipp ist, die Intensität nicht automatisch bis zum auffälligsten Ergebnis zu erhöhen. Gerade bei Hautglättung und Gesichtsveränderungen wirkt eine zurückhaltende Einstellung meistens glaubwürdiger und bleibt auch nach einigen Tagen noch ansehnlich.

Im Alltag sehe ich drei besonders passende Situationen. Erstens kann man ein bereits aufgenommenes Bild für ein Profilfoto vorbereiten. Zweitens eignet sich die App für schnelle Aufnahmen vor einem Treffen, wenn keine Zeit für eine ausführliche Nachbearbeitung bleibt. Drittens kann sie bei Gruppenbildern nützlich sein, wenn das Licht ungleichmäßig war und einzelne Gesichter etwas mehr Ausgleich brauchen.

Der dritte Fall verlangt allerdings Fingerspitzengefühl. Wenn mehrere Personen auf einem Foto sind, kann eine automatische Verschönerung unterschiedlich stark auf die Gesichter reagieren. Ich würde deshalb nach der ersten Bearbeitung jedes Gesicht einzeln prüfen, statt das Ergebnis blind zu speichern. So vermeidet man, dass eine Person sehr weichgezeichnet aussieht, während eine andere fast unverändert bleibt.

Was nach dem ersten Neuigkeitseffekt übrig bleibt

Die App gehört zur Kategorie Beauty und ist damit nicht als vollständiger Ersatz für eine allgemeine Fotobearbeitung gedacht. Das ist keine Schwäche, solange man sie für ihren eigentlichen Zweck nutzt. Wer hauptsächlich Selfies und Porträts verbessert, profitiert von der klaren Ausrichtung. Wer dagegen Landschaften, Produktfotos oder umfangreiche Collagen bearbeiten möchte, wird mit einem vielseitigeren Bildeditor wahrscheinlich besser zurechtkommen.

Nach der ersten Woche entscheidet sich der bleibende Nutzen daran, ob man einen persönlichen Arbeitsablauf entwickelt. Ich würde nicht jedes Foto mit denselben Einstellungen bearbeiten. Stattdessen lohnt es sich, für verschiedene Situationen unterschiedliche Gewohnheiten zu verwenden: eine sehr dezente Korrektur für Tageslicht, eine etwas stärkere Anpassung für dunkle Innenräume und möglichst wenig Retusche bei Gruppenfotos. Dadurch bleibt der eigene Stil konsistent, ohne dass jedes Bild identisch aussieht.

Ein unterschätzter Vorteil solcher festen Abläufe ist die Zeitersparnis. Wenn ich schon weiß, welche Art von Bearbeitung bei meinem Gesicht und meinem üblichen Licht funktioniert, muss ich nicht bei jedem Selfie alle Möglichkeiten von vorne durchprobieren. Gleichzeitig verhindert dieser Ansatz, dass man sich von immer neuen Effekten treiben lässt. Langfristig ist die App dann am nützlichsten, wenn sie einen kleinen, verlässlichen Schritt im Fotoablauf übernimmt und nicht zum endlosen Filtertest wird.

Die breite Nutzung spricht dafür, dass viele Menschen mit dem Grundprinzip etwas anfangen können: Sweet Selfie kommt auf über 5 Millionen Installationen und erreicht im Durchschnitt 4,1 Sterne bei rund 11.000 Bewertungen. Diese Zahlen machen die Anwendung nicht automatisch zur besten Wahl für jede Person, zeigen aber, dass sie über einen reinen kurzfristigen Trend hinaus Aufmerksamkeit bekommen hat.

Ein realistischer Ablauf für ein Profilfoto

Angenommen, ich möchte nach der Arbeit ein neues Profilbild erstellen. Ich würde zuerst mehrere Aufnahmen mit ähnlichem Licht machen, statt nur ein einziges Foto zu bearbeiten. Danach wähle ich das Bild mit dem klarsten Gesichtsausdruck und der ruhigsten Hintergrundsituation aus. In Sweet Selfie beginne ich mit einer leichten Verschönerung und prüfe das Resultat anschließend in der normalen Galerieansicht, nicht nur in der App-Vorschau.

Dieser zweite Blick ist wichtig, weil die Bearbeitung innerhalb einer App oft gefälliger wirkt als im direkten Vergleich mit anderen Bildern. Ich achte besonders auf Haaransatz, Augenpartie und Hautstruktur. Wenn feine Details verschwinden oder das Gesicht seine natürlichen Konturen verliert, gehe ich einen Schritt zurück. Für ein Profilfoto ist ein glaubwürdiges Ergebnis meistens wertvoller als ein maximal glattes.

Anschließend würde ich das Bild nicht sofort als endgültige Version betrachten. Ich lasse es kurz liegen und sehe es später noch einmal an. Das klingt banal, ist aber ein guter Schutz gegen den typischen Beauty-App-Effekt: Direkt nach der Bearbeitung wirkt ein starker Filter aufregend, nach einiger Zeit aber übertrieben. Diese kurze Pause verbessert die Entscheidung mehr als ein weiterer Durchlauf durch alle verfügbaren Optionen.

Monatlicher Wert statt täglicher Filterflut

Ob die Anwendung nach einem Monat noch auf dem Smartphone bleibt, hängt stark vom eigenen Fotobedarf ab. Für Menschen, die regelmäßig Selfies aufnehmen, kann sie dauerhaft praktisch sein, weil sie eine klar definierte Aufgabe erfüllt. Wer nur selten ein Porträt bearbeitet, wird den Reiz vermutlich eher in einzelnen Situationen spüren und sie danach wieder längere Zeit nicht öffnen.

Ich würde den monatlichen Nutzen nicht daran messen, wie viele Filter man ausprobiert. Entscheidend ist, ob die App ein Ergebnis liefert, das man tatsächlich verwenden möchte. Ein paar passende Bearbeitungen, die zuverlässig funktionieren, sind für mich wertvoller als eine große Auswahl, die jedes Mal neue Entscheidungen verlangt. Gerade bei Beauty-Apps entsteht sonst schnell der Eindruck, man müsse ein Foto immer weiter verbessern.

Ein sinnvoller Rhythmus ist, die App nur dann einzusetzen, wenn ein konkreter Anlass besteht. Das können ein neues Profilbild, ein persönliches Fotoalbum oder ein Bild für einen Beitrag sein. Für alltägliche Schnappschüsse reicht oft die normale Kamera. So bleibt Sweet Selfie ein Werkzeug für ausgewählte Porträts und wird nicht zu einer Pflichtstation für jedes Bild.

Die aktuelle Version V1.0.31 läuft auf Geräten ab Android 8.0. Das ist für viele ältere und neuere Android-Smartphones eine brauchbare Grundlage. Vor der Installation sollte man trotzdem prüfen, ob das eigene Gerät noch ausreichend freien Speicher und eine flüssige Kameraerfahrung bietet. Besonders bei älteren Geräten kann die Bearbeitung größerer Fotos weniger angenehm sein, selbst wenn das Betriebssystem grundsätzlich unterstützt wird.

Der Preis der Bequemlichkeit

Dass die App kostenlos startet, senkt die Einstiegshürde deutlich. Man kann den grundlegenden Arbeitsablauf kennenlernen, ohne sofort Geld auszugeben. Für mich ist das ein wichtiger Punkt, weil man bei einer Beauty-App erst nach mehreren Bildern weiß, ob die Ergebnisse zum eigenen Geschmack passen. Die Möglichkeit, zunächst ohne Kauf zu testen, ist deshalb sinnvoll.

Die In-App-Käufe verändern aber die Bewertung des Angebots. Die Spanne von 10,99 € bis 104,99 € bei Abrechnung über Google Play ist groß genug, dass man vor einem Kauf genau hinsehen sollte. Ich würde nicht aus Neugier auf eine kostenpflichtige Option tippen, sondern erst prüfen, ob die kostenlose Nutzung den eigenen Zweck bereits erfüllt. Wer nur gelegentlich ein Selfie bearbeitet, braucht möglicherweise kein umfangreicheres Paket.

Für regelmäßige Nutzer kann ein Kauf interessant sein, wenn dadurch genau die Werkzeuge verfügbar werden, die man wiederholt verwendet. Trotzdem sollte man den Nutzen über mehrere Monate betrachten: Wird wirklich jede Woche ein Bild bearbeitet, oder gefällt einem die Idee nur während der ersten Tage? Diese Frage ist bei einer App mit wiederkehrenden Schönheitsfiltern wichtiger als die bloße Menge an Auswahlmöglichkeiten.

Wartung: wenig Aufwand, aber nicht völlig ohne Aufmerksamkeit

Die technische Wartung einer solchen App ist normalerweise nicht der schwierigste Teil. Wichtiger ist die persönliche Wartung des eigenen Bearbeitungsstils. Wenn man immer stärkere Korrekturen verwendet, verschiebt sich der Maßstab schnell. Ein Foto, das anfangs dezent wirkte, erscheint später plötzlich zu gewöhnlich. Ich empfehle deshalb, gelegentlich ein unbearbeitetes Original daneben zu behalten und den Unterschied bewusst zu kontrollieren.

Das Original sollte für mich immer der Ausgangspunkt bleiben. Ich würde keine einzige bearbeitete Version als Ersatz für die ursprüngliche Aufnahme betrachten. So kann ich später eine andere, zurückhaltendere Variante erstellen, wenn sich mein Geschmack ändert. Dieser Schritt ist besonders nützlich, wenn ein Bild nicht nur für einen kurzen Beitrag, sondern dauerhaft als Profilfoto oder Erinnerung gedacht ist.

Auch die eigene Galerie verdient Aufmerksamkeit. Wer viele Varianten speichert, verliert schnell den Überblick und hat am Ende fünf fast gleiche Bilder. Besser ist es, nach einer kurzen Auswahl nur die beste Version und das Original aufzubewahren. Das spart Speicherplatz und macht die spätere Suche einfacher. Für mich ist das einer der praktischsten Wege, den Komfort der App zu behalten, ohne dass die Fotobibliothek unübersichtlich wird.

Ein weiterer guter Ablauf ist die Bearbeitung bei möglichst ähnlicher Bildschirmhelligkeit. Ein Filter kann auf einem sehr hellen Display anders wirken als später auf einem normal eingestellten Gerät. Ich würde deshalb vor dem Speichern nicht nur hineinzoomen, sondern das Bild auch einmal in der Gesamtansicht beurteilen. Die Gesamtwirkung zählt bei einem Profilfoto mehr als eine vermeintlich perfekte Hautpartie.

Wo nach einigen Wochen Ermüdung entsteht

Der größte Ermüdungsfaktor ist die Wiederholung. Wenn jedes Selfie dieselbe glatte Haut, dieselben hellen Augen und dieselbe Gesichtsform erhält, verliert das Ergebnis seine persönliche Wirkung. Anfangs fühlt sich die Veränderung frisch an; nach mehreren Wochen sieht sie eher nach einer Schablone aus. Das liegt nicht zwingend an der App selbst, sondern an der Versuchung, immer dieselbe sichere Einstellung zu verwenden.

Ich würde deshalb nicht versuchen, mit jeder Aufnahme ein möglichst perfektes Gesicht zu erzeugen. Unterschiedliche Lichtstimmungen und natürliche kleine Unebenheiten machen Bilder oft glaubwürdiger. Für ein Foto bei Tageslicht genügt möglicherweise eine leichte Korrektur, während ein dunkles Innenraumfoto eine andere Behandlung braucht. Diese bewusste Anpassung hält die Ergebnisse abwechslungsreicher und reduziert den Eindruck, alle Bilder stammten aus derselben Vorlage.

Ein zweiter Ermüdungspunkt ist die Entscheidungslast. Beauty-Apps können unterhaltsam sein, aber eine große Auswahl führt nicht automatisch zu besseren Fotos. Wenn ich zehn ähnliche Varianten speichere und keine davon eindeutig überzeugt, hat die App ihren Zweck verfehlt. Meine Empfehlung lautet daher, vor dem Öffnen festzulegen, was verbessert werden soll: Licht, ein insgesamt weicherer Eindruck oder eine kleine Korrektur. Danach sollte man aufhören, sobald dieses Ziel erreicht ist.

Auch soziale Erwartungen können die Nutzung anstrengend machen. Wer sich nur noch mit bearbeiteten Bildern zeigen möchte, verliert leicht das Gefühl dafür, wie stark die Veränderung eigentlich ist. Ich sehe Sweet Selfie deshalb eher als kreatives Werkzeug denn als Maßstab für das eigene Aussehen. Für Nutzer, die möglichst unveränderte Porträts bevorzugen oder sich mit Gesichtsretusche unwohl fühlen, ist eine einfache Kamera-App ohne Beauty-Schwerpunkt die bessere Wahl.

Für wen die App besonders gut passt

Sweet Selfie passt meiner Einschätzung nach zu Menschen, die schnell zu einem ansprechenden Porträt kommen möchten und keine vollständige Bildbearbeitung lernen wollen. Auch wer regelmäßig Profilbilder aktualisiert oder gelegentlich Fotos für soziale Netzwerke vorbereitet, kann von der klaren Beauty-Ausrichtung profitieren. Die kostenlose Einstiegsmöglichkeit macht es leicht, den eigenen Bedarf zunächst ohne Verpflichtung zu testen.

Weniger geeignet ist sie für Fotografen, die präzise Kontrolle über Farben, Kontrast und einzelne Bildbereiche erwarten. Ebenso würde ich sie nicht als erste Wahl für professionelle Porträtserien empfehlen, bei denen ein einheitlicher, reproduzierbarer Bearbeitungsprozess entscheidend ist. Dort kann ein spezialisierter Editor mit genauer manueller Steuerung besser passen. Wer hauptsächlich Landschaften, Architektur oder Dokumente fotografiert, schöpft die Stärken dieser Anwendung ebenfalls kaum aus.

Für Eltern und jüngere Nutzer ist die Altersfreigabe niedrig angesetzt. Trotzdem würde ich bei In-App-Käufen aufmerksam bleiben, wenn das Gerät von mehreren Personen genutzt wird. Die kostenlose Bezeichnung sollte nicht dazu führen, dass kostenpflichtige Optionen unüberlegt ausgewählt werden. Vor allem die obere Preisspanne verdient einen bewussten Blick, bevor man einen Kauf bestätigt.

Sweet Selfie im Vergleich zu üblichen Alternativen

Im Vergleich zur normalen Kamera-App bietet Sweet Selfie mehr unmittelbare Gestaltung für Gesichter, verlangt dafür aber auch mehr Aufmerksamkeit bei der Natürlichkeit. Die Standardkamera ist schneller, neutraler und für spontane Dokumentationsfotos oft ausreichend. Wenn ich nur ein Bild aufnehmen und verschicken möchte, würde ich nicht jedes Mal eine zusätzliche Bearbeitungsstufe einplanen.

Gegenüber einem allgemeinen Fotoeditor liegt die Stärke dieser App in der Spezialisierung. Ein umfangreicher Editor kann vielseitiger sein, wirkt für ein schnelles Selfie aber oft umständlicher. Sweet Selfie ist dann im Vorteil, wenn das Gesicht im Mittelpunkt steht und das Ergebnis ohne lange Einarbeitung entstehen soll. Der Nachteil besteht darin, dass man für andere Bildarten möglicherweise trotzdem eine zweite App benötigt.

Auch die bereits im Smartphone vorhandenen Porträt- und Filterfunktionen können eine echte Alternative sein. Sie sind häufig besser in den Aufnahmevorgang integriert und vermeiden einen zusätzlichen Import. Sweet Selfie lohnt sich vor allem dann, wenn die eingebauten Möglichkeiten nicht ausreichen oder man eine stärker auf Beauty ausgerichtete Bearbeitung bevorzugt. Ich würde daher nicht automatisch die eine Anwendung gegen die andere austauschen, sondern sie nach dem jeweiligen Fotoziel auswählen.

Mein langfristiges Urteil nach dem Neuigkeitseffekt

Sweet Selfie Beauty Kamera verdient einen festen Platz auf dem Smartphone, wenn man regelmäßig Porträts erstellt und eine schnelle, leicht verständliche Beauty-Bearbeitung sucht. Der Einstieg ist unkompliziert, die Ausrichtung ist klar und die kostenlose Nutzung macht einen eigenen Test möglich. Bibun Soft hat damit eine App geschaffen, die nicht erst durch umfangreiche Fotokenntnisse nützlich wird.

Der langfristige Wert hängt jedoch stark von Disziplin ab. Wer jedes Bild mit maximaler Retusche versieht, wird sich wahrscheinlich schnell an den Look gewöhnen und die Anwendung irgendwann als eintönig empfinden. Wer dagegen bewusst zwischen unbearbeiteten Aufnahmen, dezenten Korrekturen und stärker stilisierten Bildern wechselt, kann die App länger sinnvoll nutzen. Für mich ist sie kein Werkzeug, das jede andere Kamera- oder Fotobearbeitungs-App ersetzt, sondern ein spezialisiertes Extra für bestimmte Momente.

Ich würde sie daher Freunden empfehlen, die unkomplizierte Selfies mögen und bereit sind, die Intensität der Effekte selbst kritisch zu prüfen. Vor einem kostenpflichtigen Kauf würde ich mehrere Wochen abwarten und beobachten, wie oft die App tatsächlich geöffnet wird. Wenn sie nur während der ersten Begeisterung interessant ist, reicht die kostenlose Seite vermutlich aus. Bleibt sie dagegen Teil eines wiederkehrenden Fotoablaufs, kann sie ihren Platz behalten.

Mein Fazit fällt deshalb positiv, aber bewusst zurückhaltend aus: Sweet Selfie ist dann dauerhaft nützlich, wenn sie gute Porträts schneller macht, nicht wenn sie jedes natürliche Detail aus dem Bild entfernt. Wer diesen Unterschied im Blick behält, bekommt eine zugängliche Beauty-App mit echtem Alltagswert. Wer maximale manuelle Kontrolle, professionelle Konsistenz oder möglichst unveränderte Fotos sucht, sollte bei der klassischen Kamera oder einem vielseitigeren Editor bleiben.

Unknown

Was ist Sweet Selfie Beauty Kamera und welche Funktionen bietet die App?

Sweet Selfie Beauty Kamera ist eine Foto- und Selfie-App für Android und iOS, die sich auf Porträtaufnahmen, Beauty-Filter und kreative Bildbearbeitung konzentriert. Nutzer können unter anderem Hauttöne optimieren, Gesichtszüge dezent anpassen, Make-up-Effekte anwenden, Sticker hinzufügen und Fotos mit Filtern oder Rahmen gestalten. Der genaue Funktionsumfang kann je nach Version, Gerät und Betriebssystem variieren.


Ist Sweet Selfie Beauty Kamera kostenlos nutzbar?

Die App kann in der Regel kostenlos heruntergeladen und mit grundlegenden Funktionen verwendet werden. Allerdings können bestimmte Filter, Effekte, Werkzeuge oder Inhalte nur über Werbung, In-App-Käufe oder ein kostenpflichtiges Abonnement verfügbar sein. Vor der Nutzung sollte man deshalb die Angaben im jeweiligen App-Store prüfen. Besonders bei Abonnements ist es wichtig, Preise, Laufzeit und Kündigungsbedingungen aufmerksam zu lesen.


Benötigt Sweet Selfie Beauty Kamera Zugriff auf persönliche Daten oder die Kamera?

Für die wichtigsten Funktionen benötigt Sweet Selfie Beauty Kamera normalerweise Zugriff auf die Kamera und die Fotobibliothek, damit Selfies aufgenommen und vorhandene Bilder bearbeitet werden können. Je nach Version können zusätzlich Berechtigungen für Speicher, Mikrofon oder Benachrichtigungen angefragt werden. Es empfiehlt sich, nur notwendige Zugriffe zu erlauben und die Datenschutzbestimmungen sowie die Berechtigungseinstellungen des Smartphones zu kontrollieren.


Kann ich mit Sweet Selfie Beauty Kamera Fotos auch ohne Internet bearbeiten?

Viele grundlegende Bearbeitungsfunktionen können vermutlich offline genutzt werden, sobald die App und die benötigten Inhalte vollständig installiert sind. Für bestimmte Filterpakete, Werbung, Cloud-Funktionen, neue Vorlagen oder In-App-Käufe kann jedoch eine Internetverbindung erforderlich sein. Die Offline-Nutzung kann außerdem von der jeweiligen App-Version abhängen. Wer unterwegs Daten sparen möchte, sollte die gewünschten Effekte vorher testen und herunterladen.


Sind die bearbeiteten Fotos mit Sweet Selfie Beauty Kamera sicher und einfach zu speichern oder zu teilen?

Bearbeitete Bilder lassen sich normalerweise in der Galerie speichern und anschließend über soziale Netzwerke oder Messenger teilen. Vor dem Export sollte man prüfen, ob ein Wasserzeichen, eine Qualitätsbegrenzung oder ein Premium-Hinweis eingeblendet wird. Bei privaten Aufnahmen ist außerdem Vorsicht bei Cloud- und Freigabefunktionen sinnvoll. Lesen Sie die Datenschutzinformationen und kontrollieren Sie, wohin Fotos übertragen werden, bevor Sie sensible Bilder veröffentlichen.


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