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Vorteile

  • Live-Streams vieler deutscher Eishockeyspiele direkt auf dem Smartphone
  • Wiederholungen ermöglichen zeitversetztes Anschauen verpasster Partien
  • Spielpläne und Übertragungsinfos sind schnell und übersichtlich auffindbar
  • Unterstützt kleinere Vereine mit einer zentralen Streaming-Plattform
  • Bildqualität passt sich meist automatisch an die Internetverbindung an

Nachteile

  • Viele einzelne Spiele müssen separat bezahlt werden
  • Die Verfügbarkeit hängt stark von den teilnehmenden Ligen und Vereinen ab
  • Bei hoher Auslastung können Streams gelegentlich ruckeln oder verzögert sein
  • Nicht jede Übertragung bietet umfangreiche Zusatzinfos oder Statistiken
  • Für gelegentliche Zuschauer wirkt die Navigation teilweise wenig intuitiv
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Wenn in der Familie oder in einer Wohngemeinschaft jemand Eishockey live verfolgen möchte, während andere gerade den Fernseher brauchen, kann eine mobile Übertragung eine praktische Lösung sein. Genau hier setzt SpradeTV an: Die Sport-App bringt Livebilder aus den Stadien auf das Smartphone oder Tablet und richtet sich damit vor allem an Fans, die nicht immer vor dem großen Bildschirm sitzen können. Ich habe sie als Begleiter für Live-Sport betrachtet, aber auch unter dem Gesichtspunkt, wie gut sie sich auf einem gemeinsam genutzten Gerät und in einem Haushalt mit unterschiedlichen Altersgruppen einsetzen lässt.

Mein erster Eindruck ist klar: Die Anwendung ist kein allgemeines Sportportal, das jede Sportart gleich ausführlich abdeckt. Ihr Reiz liegt in der direkten Nähe zum Stadionerlebnis und in der Möglichkeit, ein Spiel dort zu verfolgen, wo gerade ein mobiles Gerät verfügbar ist. Das ist besonders interessant für Nutzer, die eine bestimmte Live-Übertragung suchen und nicht bloß kurze Nachrichten, Tabellen oder nachträgliche Zusammenfassungen möchten.

Live-Sport im Haushalt: praktisch, aber nicht für jede Situation

Ein realistisches Beispiel sieht so aus: Eine Person in der Wohnung möchte am Abend ein Spiel sehen, während eine andere den Fernseher für einen Film oder eine Serie benötigt. Mit SpradeTV lässt sich die Sportübertragung auf ein Smartphone oder Tablet verlagern. So bleibt der gemeinsame Bildschirm frei, ohne dass der Sportfan vollständig auf das Live-Erlebnis verzichten muss. Für mich ist das einer der sinnvollsten Einsatzzwecke der App, weil sie nicht versucht, den gesamten Haushalt zu einem einzigen Programm zu zwingen.

Auch unterwegs kann dieses Modell angenehm sein. Wer nach der Arbeit noch nicht zu Hause ist, kann eine Übertragung grundsätzlich dort öffnen, wo ein kompatibles mobiles Gerät zur Hand ist. Die App macht aus dem Stadionbesuch natürlich kein vollständiges Vor-Ort-Erlebnis, aber sie verkürzt die Distanz zwischen Spielort und Zuschauer. Gerade bei Sportarten, bei denen der Verlauf einer Partie stark von einzelnen Momenten lebt, ist der Live-Charakter wichtiger als eine spätere Zusammenfassung.

Gleichzeitig sollte man die gemeinsame Nutzung realistisch einschätzen. Ein Familienmitglied kann die App auf dem eigenen Smartphone verwenden, während ein anderes den Fernseher benutzt. Das ist eine gute Arbeitsteilung, aber kein Ersatz für eine sorgfältig geplante Mehrgeräte-Nutzung. Ich würde deshalb nicht automatisch davon ausgehen, dass ein einziges Konto oder eine einzige laufende Übertragung für alle Personen im Haushalt gleichermaßen geeignet ist. Wer gemeinsam schauen möchte, sollte vorher klären, auf welchem Gerät die Übertragung laufen soll und wer die Bedienung übernimmt.

Ein weiterer praktischer Punkt ist die Umgebung. Live-Video stellt höhere Anforderungen an die Verbindung als Textnachrichten oder ein Spielplan. Wenn das mobile Netz schwankt oder das WLAN stark ausgelastet ist, kann das Erlebnis unruhiger werden. Für einen wichtigen Spielabend würde ich die Verbindung vorher testen, das Gerät laden und unnötige parallele Downloads vermeiden. Das klingt banal, verhindert aber genau die Art von Unterbrechung, die bei einer Live-Partie besonders störend wirkt.

Was die mobile Nutzung besonders macht

Die Stärke liegt nicht nur darin, dass ein Video auf einem kleinen Bildschirm läuft. Entscheidend ist die Flexibilität: Der Sportfan muss nicht zwingend den Wohnzimmerschirm reservieren und kann die Übertragung näher an den eigenen Tagesablauf anpassen. Das funktioniert etwa dann gut, wenn jemand in der Küche, im Arbeitszimmer oder unterwegs zuschauen möchte, ohne den restlichen Haushalt einzubeziehen.

Ich sehe darin auch einen Vorteil für Wohngemeinschaften. Nicht jeder interessiert sich für dieselbe Sportart, und ein gemeinsamer Fernseher führt schnell zu Diskussionen. Eine App wie diese verschiebt die Entscheidung vom zentralen Bildschirm auf das persönliche Gerät. Der Nachteil ist allerdings, dass das gemeinsame Gespräch über das Spiel weniger selbstverständlich entsteht. Wer mit anderen mitfiebern möchte, erlebt auf dem eigenen Smartphone eher eine individuelle als eine gemeinschaftliche Nutzung.

Im Vergleich zu klassischen Fernsehsendern wirkt dieser Ansatz unmittelbarer und persönlicher, aber auch abhängiger vom jeweiligen Gerät. Ein Fernseher bietet meist mehr Komfort für längere Partien, während das Smartphone bei kurzen Blicken oder spontaner Nutzung punktet. Gegenüber allgemeinen Sport-Apps, die vor allem Ergebnisse, Nachrichten und Statistiken liefern, ist der Schwerpunkt hier stärker auf dem Live-Bild. Wer nur den Spielstand nachsehen will, braucht dafür möglicherweise keine Video-App.

Einrichtung, Kontogrenzen und sinnvolle Vorbereitung

Die App stammt von SpradeTV und gehört in den Bereich Sport. Sie ist kostenlos erhältlich, was die erste Hürde niedrig hält. Das bedeutet für mich aber nicht automatisch, dass jede einzelne Nutzung ohne weitere Bedingungen auskommt. Bei Live-Sport sollte man immer zwischen dem Herunterladen der Anwendung und dem tatsächlichen Zugriff auf eine bestimmte Übertragung unterscheiden. Wer sich für ein konkretes Spiel interessiert, sollte die verfügbaren Hinweise innerhalb der App aufmerksam lesen, statt vom bloßen Gratis-Status auf alle Inhalte zu schließen.

Die Anwendung wurde am 1. Dezember 2020 veröffentlicht und läuft in der aktuellen Version 2.0.2. Als technische Grundlage wird Android ab Version 6.0 unterstützt. Für ein älteres Gerät kann das hilfreich sein, sofern es diese Systemvoraussetzung erfüllt. Trotzdem entscheidet nicht allein die Android-Version über den Komfort. Bildschirmgröße, Akkuzustand, Lautsprecher und Stabilität der Verbindung beeinflussen die Nutzung mindestens ebenso stark.

Bei einem gemeinsam verwendeten Tablet würde ich die Einrichtung bewusst einer Person überlassen, die sich mit dem Gerät auskennt. So bleibt nachvollziehbar, welche App geöffnet ist und welche Einstellungen verwendet werden. Auf einem persönlichen Smartphone ist die Trennung einfacher: Jede Person nutzt ihr eigenes Gerät und muss nicht ständig zwischen mehreren Nutzern wechseln. Gerade in einem Haushalt mit Kindern und Erwachsenen ist diese klare Zuordnung angenehmer, als ein einziges Gerät ohne feste Zuständigkeit herumzureichen.

Eine wichtige Grenze betrifft die Erwartungen an Konten. Ich würde die App nicht als Familienplattform mit ausgearbeiteten Nutzerprofilen oder speziellen Haushaltsfunktionen betrachten. Wenn mehrere Personen dieselbe Anwendung verwenden möchten, sollte man sich vorher über das gewünschte Gerät und den vorgesehenen Zugang einigen. Das ist kein schwerwiegendes Problem, solange die Nutzung überschaubar bleibt. Bei mehreren Sportfans mit unterschiedlichen Vorlieben kann es jedoch schnell unpraktisch werden, wenn alle über denselben Bildschirm oder dieselbe Sitzung gehen.

Mein konkreter Vorbereitungstipp ist, die App nicht erst in dem Moment zu öffnen, in dem das Spiel bereits läuft. Ein kurzer Test vorab zeigt, ob das Gerät ausreichend geladen ist, ob die Verbindung stabil arbeitet und ob die Bedienung für alle Beteiligten verständlich ist. Auf einem Tablet lohnt sich außerdem ein fester Aufstellort, damit niemand das Gerät während der Partie in der Hand halten muss. Diese kleinen Schritte sind besonders hilfreich, wenn ältere Familienmitglieder oder Personen mit wenig Erfahrung bei mobilen Video-Apps zuschauen möchten.

Koordination statt ungeklärter gemeinsamer Nutzung

In einem Haushalt ist die wichtigste organisatorische Frage nicht unbedingt die Installation, sondern die Absprache. Wer schaut? Auf welchem Gerät? Soll die Übertragung nur kurz kontrolliert werden oder läuft sie über einen längeren Zeitraum? Wenn diese Punkte vorher geklärt sind, wirkt die App deutlich unkomplizierter. Ohne Absprache kann dagegen schon die Suche nach dem richtigen Gerät oder der Wechsel zwischen Anwendungen unnötig nerven.

Für eine Familie mit einem Sportfan würde ich ein persönliches Smartphone als einfachste Lösung ansehen. Für zwei Personen, die gemeinsam dieselbe Partie verfolgen möchten, ist ein Tablet angenehmer, weil der größere Bildschirm das Teilen erleichtert. Ein gemeinsamer Fernseher bleibt für längere Abende die komfortablere Alternative, sofern die passende Übertragung dort verfügbar ist. Die mobile App glänzt vor allem dann, wenn Flexibilität wichtiger ist als maximale Bildgröße.

Ich würde außerdem vorab festlegen, wer bei technischen Problemen hilft. Bei Live-Video ist es frustrierend, wenn während einer entscheidenden Szene erst die Verbindung, die Lautstärke oder die Geräteausrichtung gesucht werden muss. Eine kurze Einführung mit den wichtigsten Bedienwegen reicht meist aus: App öffnen, gewünschte Übertragung auswählen, Lautstärke prüfen und das Gerät stabil platzieren. Für die gemeinsame Nutzung ist diese einfache Routine wertvoller als eine komplizierte Einrichtung, die niemand im Alltag beibehalten möchte.

Wer das Spiel nur nebenbei verfolgen will, kann das Smartphone sinnvoller finden als den Fernseher. Man kann zwischendurch den Raum wechseln oder andere Aufgaben erledigen. Für konzentriertes Zuschauen über eine ganze Partie würde ich dagegen eher ein Tablet oder einen größeren Bildschirm wählen. Die App erweitert also die Möglichkeiten, ersetzt aber nicht automatisch jede andere Form des Sportkonsums.

Alter, Vertrauen und der richtige Umgang mit der App

Die Altersfreigabe ist mit USK ab 0 Jahren angegeben. Das macht die Anwendung grundsätzlich auch für einen Haushalt mit jüngeren Familienmitgliedern zugänglich. Trotzdem würde ich die Altersfreigabe nicht mit einer vollständigen Empfehlung für jede Nutzungssituation gleichsetzen. Live-Sport kann emotional, laut und für kleine Kinder je nach Atmosphäre weniger interessant sein. Erwachsene sollten deshalb weiterhin entscheiden, welche Übertragung gemeinsam angesehen wird und wie lange das Kind dabei bleibt.

Für ältere Kinder kann die App ein guter Anlass sein, Sport gemeinsam zu erleben. Ich finde es sinnvoller, die Anwendung zunächst zusammen einzurichten und zu erklären, dass Live-Video eine stabile Verbindung und einen geladenen Akku benötigt. So lernen Kinder nicht nur, eine Übertragung zu starten, sondern auch, mit dem Gerät verantwortungsvoll umzugehen. Bei einem persönlichen Smartphone sollte man zusätzlich die üblichen Regeln des jeweiligen Haushalts beachten, etwa wann Bildschirmzeit endet und wer das Gerät verwenden darf.

Was mir bei der Altersfrage wichtig erscheint: Die App ist kein Ersatz für elterliche Begleitung. Eine niedrige Altersfreigabe sagt etwas über die grundsätzliche Zugänglichkeit aus, nicht darüber, ob jedes Kind die Inhalte gleich spannend oder passend findet. Bei einem jüngeren Kind würde ich eher gemeinsam auf einem Tablet schauen. Das erleichtert die Erklärung des Spiels und verhindert, dass das Kind allein mit einem mobilen Gerät sitzt, obwohl eigentlich ein gemeinsames Erlebnis geplant war.

Auch in einer Wohngemeinschaft spielt Vertrauen eine Rolle. Wer ein gemeinsames Tablet verwendet, sollte wissen, wer die App öffnet und welche Einstellungen verändert werden. Eine klare Absprache verhindert Missverständnisse und schützt den persönlichen Charakter der jeweiligen Geräte. Ich würde die App deshalb auf einem gemeinsam genutzten Gerät nur dann einsetzen, wenn alle Beteiligten mit dieser Form der Nutzung einverstanden sind.

Der Schutzgedanke betrifft außerdem die Aufmerksamkeit. Ein Smartphone neben dem Essen oder während einer Unterhaltung kann schnell ablenken. Für mich ist die beste Nutzung nicht automatisch die häufigste, sondern die, bei der das Gerät zum Anlass passt. Ein entscheidendes Spiel kann man bewusst verfolgen; ein kurzer Blick auf die laufende Partie lässt sich dagegen in den Alltag integrieren, ohne jede andere Aktivität zu verdrängen.

Leistung, Grenzen und Vergleich mit anderen Sportangeboten

SpradeTV hat derzeit über 50.000 Installationen und kommt auf einen Durchschnitt von 3,5 bei 116 Bewertungen. Diese Zahlen vermitteln ein gemischtes, aber nachvollziehbares Bild: Die App wird genutzt, ist jedoch kein Dienst, den ich ohne weitere Prüfung jedem Sportfan empfehlen würde. Für mich zählt stärker, ob das eigene Interesse zu den angebotenen Live-Übertragungen passt. Wer genau diese Art von Stadionübertragung sucht, kann einen größeren persönlichen Nutzen haben als jemand, der ein möglichst breites Sportangebot erwartet.

Im Vergleich zu Ergebnis-Apps ist der Vorteil das bewegte Live-Erlebnis. Ergebnis-Apps sind schneller, sparsamer und oft besser geeignet, wenn man nur einen Spielstand oder eine Tabelle braucht. Gegenüber großen Streaming-Plattformen kann der spezielle Sportfokus angenehmer sein, weil man nicht durch zahlreiche Serien, Filme oder fremde Sportarten navigieren muss. Dafür sind allgemeine Plattformen häufig stärker, wenn man viele unterschiedliche Inhalte in einem einzigen Dienst bündeln möchte.

Die wichtigste Einschränkung ist für mich die Abhängigkeit von der konkreten Übertragung. Eine Sport-App kann nur dann überzeugen, wenn das gewünschte Ereignis tatsächlich erreichbar ist und die technische Nutzung im jeweiligen Moment funktioniert. Deshalb würde ich vor einem wichtigen Abend nicht nur die App installieren, sondern auch prüfen, ob die passende Partie sichtbar und der vorgesehene Zugriff verständlich ist. Diese Kontrolle spart Enttäuschung und gehört bei Live-Sport einfach zur Vorbereitung.

Ein zweiter Trade-off ist die Bildschirmgröße. Auf dem Smartphone bleibt die App flexibel, aber längere Spielzeiten können anstrengender für die Augen sein. Ein Tablet ist der bessere Mittelweg, wenn mehrere Personen zuschauen oder Details auf dem Spielfeld wichtig sind. Wer Wert auf eine große Darstellung, kräftigen Ton und eine feste Sitzposition legt, ist mit einer klassischen TV-Lösung wahrscheinlich zufriedener. Die mobile Anwendung ist nicht schlechter, sondern für einen anderen Nutzungsmoment gedacht.

Der aktuelle Stand mit Version 2.0.2 zeigt, dass die App weiter als eigenständige mobile Lösung angeboten wird. Ich würde nach der Installation trotzdem auf einen störungsfreien Ablauf achten und das Gerät nicht mit unnötigen Hintergrundaufgaben belasten. Besonders bei älteren Smartphones kann es helfen, vor dem Spiel andere geöffnete Anwendungen zu schließen. Das ist kein spezielles Geheimnis der App, aber ein sinnvoller Schritt, wenn man Live-Video auf einem nicht mehr ganz neuen Gerät nutzt.

Für wen sich die Installation lohnt

Ich empfehle die App vor allem Menschen, die Live-Sport aus dem Stadion mobil verfolgen möchten und nicht immer Zugriff auf den Fernseher haben. Sie passt zu Fans, die spontan zuschauen, ein persönliches Gerät bevorzugen oder in einem Haushalt mit unterschiedlichen Programmwünschen leben. Auch für ein gemeinsames Tablet kann sie sinnvoll sein, wenn vorher klar ist, wer die Übertragung auswählt und wie das Gerät während des Spiels genutzt wird.

Weniger passend ist sie für Personen, die ausschließlich Nachrichten, Spielstände oder kurze Zusammenfassungen suchen. Dafür ist eine reine Ergebnis- oder News-App meist schneller und genügsamer. Ebenso würde ich sie nicht als erste Wahl für einen Haushalt sehen, der ein umfassendes Unterhaltungsangebot mit vielen Sportarten und zusätzlichen Programmen in einem Paket erwartet. Der spezifische Live-Fokus ist ihre Stärke, aber zugleich der Grund, warum sie nicht jede andere Sport-App ersetzt.

Ein nützlicher Alltagstrick ist, zwischen persönlichem und gemeinsamem Schauen zu unterscheiden. Wenn nur eine Person die Partie sehen möchte, sollte sie das eigene Smartphone nutzen und den Fernseher freihalten. Wenn mehrere Personen wirklich gemeinsam zuschauen möchten, ist ein Tablet mit fester Ablage besser als ein herumgereichtes Telefon. Für Kinder empfiehlt sich das gemeinsame Starten und Beenden der Nutzung. Diese drei Varianten verhindern, dass eine flexible App im Haushalt ausgerechnet wegen fehlender Absprache unbequem wird.

Ich würde außerdem die kostenlose Installation als Gelegenheit für einen kurzen Praxistest nutzen, nicht als Versprechen für ein grenzenloses Angebot. Öffne die App in Ruhe, prüfe die Navigation und beobachte, wie gut dein Gerät mit dem Live-Video zurechtkommt. Wenn die Bedienung verständlich ist und die gewünschte Sportübertragung erreichbar erscheint, spricht wenig gegen einen Versuch. Wenn du dagegen hauptsächlich am großen Fernseher schaust oder nur Ergebnisse brauchst, gibt es passendere Wege.

Mein Haushaltsurteil zu SpradeTV

Nach meiner Einschätzung ist SpradeTV eine nützliche Sport-App für einen klar umrissenen Zweck: Livebilder aus dem Stadion auf ein mobiles Gerät zu bringen und damit unabhängiger vom gemeinsamen Fernseher zu werden. Besonders gut funktioniert sie in Haushalten, in denen eine Person Sport sehen möchte, ohne das Programm für alle anderen festzulegen. Die kostenlose Verfügbarkeit, die niedrige Altersfreigabe und die Unterstützung älterer Android-Versionen machen den Einstieg unkompliziert.

Ihre Grenzen sollte man trotzdem ernst nehmen. Die App ist nicht automatisch die beste Lösung für große gemeinsame Fernsehabende, umfangreiche Sportrecherche oder reine Ergebnisabfragen. Auch die Nutzung auf mehreren Geräten sollte man nicht ungeplant voraussetzen. Wer die App als flexible Ergänzung betrachtet und vor wichtigen Übertragungen kurz die technische Situation prüft, wird wahrscheinlich mehr Freude daran haben als jemand, der einen vollständigen Ersatz für jede Sport- und TV-Plattform erwartet.

Mein persönliches Fazit fällt deshalb ausgewogen positiv aus: SpradeTV ist dann stark, wenn mobile Live-Nähe wichtiger ist als ein möglichst großes Gesamtpaket. Für den einzelnen Fan, das gemeinsam genutzte Tablet oder die Wohngemeinschaft mit unterschiedlichen Fernsehplänen ist das ein überzeugender Ansatz. Ich würde sie installieren, wenn genau diese Stadionübertragungen im Mittelpunkt stehen, aber vorher die gewünschte Nutzung mit den anderen Personen im Haushalt abstimmen. So bleibt die App das, was sie am besten kann: eine praktische mobile Verbindung zum Live-Sport, ohne unnötig den Alltag der ganzen Wohnung zu bestimmen.

Unknown

Was ist SpradeTV und welche Inhalte bietet die App?

SpradeTV ist eine Streaming-Plattform, die sich vor allem auf Live-Übertragungen aus dem deutschen Sport konzentriert. Nutzer finden dort je nach Saison und Wettbewerb unter anderem Eishockey, Basketball, Handball oder weitere regionale Sportveranstaltungen. Die verfügbaren Inhalte können sich regelmäßig ändern. Vor dem Download lohnt sich deshalb ein Blick in den aktuellen Spielplan, um zu prüfen, ob die gewünschten Vereine oder Wettbewerbe tatsächlich angeboten werden.


Ist die Nutzung von SpradeTV kostenlos oder fallen Gebühren an?

Der Download von SpradeTV kann kostenlos sein, die einzelnen Live-Übertragungen sind jedoch nicht automatisch gratis. Häufig werden Spiele oder Veranstaltungen als kostenpflichtige Einzelübertragung angeboten, während Preise je nach Wettbewerb und Veranstalter variieren können. Zusätzlich können bestimmte Inhalte kostenlos verfügbar sein. Vor dem Kauf sollten Nutzer immer die angezeigten Kosten, Zahlungsbedingungen und gegebenenfalls vorhandene Saison- oder Vereinsangebote kontrollieren.


Auf welchen Geräten und Plattformen kann ich SpradeTV verwenden?

SpradeTV ist in erster Linie für mobile Geräte mit Android oder iOS gedacht. Je nach Angebot und aktueller Version kann der Zugriff außerdem über einen Webbrowser oder kompatible TV-Lösungen möglich sein. Die genaue Unterstützung hängt vom verwendeten Gerät, Betriebssystem und der jeweiligen Übertragung ab. Vor der Installation sollten Nutzer prüfen, ob ihr Smartphone oder Tablet die erforderliche Systemversion besitzt und ausreichend Speicher sowie eine stabile Internetverbindung verfügbar sind.


Benötige ich ein Benutzerkonto, um Spiele bei SpradeTV anzusehen?

Für viele Funktionen von SpradeTV ist ein Benutzerkonto erforderlich. Die Registrierung ermöglicht es, Käufe zu verwalten, gebuchte Übertragungen wiederzufinden und sich auf unterstützten Geräten anzumelden. Je nach Veranstaltung kann der Ablauf unterschiedlich sein, insbesondere wenn Tickets über einen bestimmten Veranstalter angeboten werden. Nutzer sollten bei der Anmeldung korrekte Kontaktdaten verwenden und ihre Zugangsdaten sicher aufbewahren, da sie für den Zugriff auf bezahlte Inhalte wichtig sein können.


Was kann ich tun, wenn eine Übertragung bei SpradeTV nicht funktioniert?

Bei Problemen mit einem Livestream sollten Nutzer zunächst die Internetverbindung prüfen, die App vollständig schließen und erneut öffnen sowie kontrollieren, ob ein Update verfügbar ist. Auch ein Wechsel zwischen WLAN und mobilen Daten kann helfen. Bei hoher Auslastung oder technischen Schwierigkeiten kann die Wiedergabe vorübergehend beeinträchtigt sein. Wenn das Problem bestehen bleibt, empfiehlt es sich, die Hilfefunktion oder den Support von SpradeTV zu kontaktieren und Angaben zum Gerät, zur Veranstaltung und zur Fehlermeldung mitzuschicken.


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