Sophos Intercept X for Mobile

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Vorteile

  • Schützt zuverlässig vor schädlichen Webseiten und Phishing-Versuchen.
  • Prüft installierte Apps auf verdächtiges Verhalten und bekannte Risiken.
  • Integrierte Sicherheitsprüfung für WLAN-Netzwerke erhöht die Sicherheit unterwegs.
  • Übersichtliche Warnmeldungen helfen auch weniger erfahrenen Nutzern.
  • Für private Anwender kostenlos erhältlich
  • ohne aufdringliche Werbung.

Nachteile

  • Einige Funktionen sind nur mit einer Sophos-Central-Verwaltung verfügbar.
  • Die App kann auf älteren Geräten spürbar mehr Akku und Ressourcen verbrauchen.
  • Für die Sicherheitsprüfung ist teilweise eine aktive Internetverbindung nötig.
  • Viele Hinweise richten sich an Unternehmensnutzer und wirken privat überladen.
  • Bestimmte VPN- und Webfilter-Funktionen können andere Apps beeinflussen.
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Wenn ich eine Sicherheits-App auf dem Smartphone bewerte, achte ich nicht nur darauf, ob sie Bedrohungen erkennt. Entscheidend ist für mich auch, ob ich ihre Hinweise unter Zeitdruck verstehe, ob die Navigation ohne unnötige Umwege funktioniert und ob Menschen mit unterschiedlichen Seh-, Hör- oder Bewegungsbedürfnissen damit zurechtkommen. Genau unter diesem Blickwinkel habe ich Sophos Intercept X für Mobile ausprobiert. Die kostenlose Android-App von Sophos Limited gehört in den Bereich Werkzeuge und verbindet Schutz vor Schadsoftware mit Mobile Threat Defence.

Mein erster Eindruck ist sachlich statt verspielt: Die Anwendung möchte nicht unterhalten, sondern im Hintergrund Vertrauen schaffen. Das ist bei einer Sicherheits-App sinnvoll. Gleichzeitig bedeutet diese nüchterne Ausrichtung, dass man sich etwas Zeit nehmen sollte, um die einzelnen Hinweise richtig einzuordnen. Für mich ist sie besonders dann interessant, wenn ein Android-Gerät regelmäßig für Nachrichten, Einkäufe, Reisen oder Arbeit genutzt wird und ich nicht jede einzelne Sicherheitsentscheidung manuell treffen möchte.

Wie gut Sophos Intercept X im Alltag zugänglich bleibt

Lesbarkeit und Navigation im täglichen Gebrauch

Die Oberfläche wirkt auf mich am verständlichsten, wenn ich sie als Kontrollzentrum betrachte: Ich öffne die App, prüfe den allgemeinen Sicherheitszustand und arbeite mich dann zu den einzelnen Warnungen oder Prüfbereichen vor. Diese Grundidee ist leichter zugänglich als eine Oberfläche, die alle technischen Details sofort nebeneinanderstellt. Wer mit Sicherheitsbegriffen wenig Erfahrung hat, bekommt dadurch einen ruhigeren Einstieg.

Besonders hilfreich finde ich die klare Trennung zwischen dem allgemeinen Schutzstatus und einzelnen Prüfungen. Dadurch muss ich nicht jedes Mal die gesamte App durchsuchen, wenn ich nur schnell wissen möchte, ob Handlungsbedarf besteht. Für ältere Nutzerinnen und Nutzer oder Menschen, die selten Sicherheits-Apps verwenden, ist diese Reduzierung wichtig. Sie senkt die Gefahr, dass eine komplizierte Darstellung zu falschen Entscheidungen führt.

Allerdings ist eine Sicherheitsmeldung nur dann nützlich, wenn sie verständlich formuliert ist. Bei mobilen Schutz-Apps können Begriffe wie schädliche Anwendung, riskante Einstellung oder verdächtige Verbindung schnell technisch wirken. Ich würde deshalb nicht empfehlen, eine Warnung einfach wegzutippen, nur weil sie ungewohnt klingt. Besser ist es, die Meldung vollständig zu lesen und erst danach zu entscheiden. Die wichtigste Bedienregel lautet für mich: Erst verstehen, dann reagieren.

Die App eignet sich dadurch auch für eine gemeinsame Einrichtung. Wenn ich einer weniger technikaffinen Person helfe, kann ich die einzelnen Hinweise mit ihr durchgehen, ohne gleichzeitig ein verwirrendes Menü erklären zu müssen. Das ist ein konkreter Vorteil gegenüber manchen Sicherheitslösungen, die stark auf Fachbegriffe, Diagramme oder viele Einstellungsseiten setzen.

Die Bewertung im Store liegt bei durchschnittlich 4,0 bei rund 48.000 Bewertungen. Diese Zahl allein sagt natürlich nichts darüber aus, ob die Oberfläche für jede Person angenehm ist, sie zeigt aber, dass die App eine breite Nutzerbasis erreicht. Mit mehr als einer Million Installationen ist sie zudem kein Nischenwerkzeug, das nur für Spezialfälle gedacht ist.

Schrift, Kontrast und sensorische Rückmeldung

Bei der Lesbarkeit kommt es nicht nur auf die Schriftgröße an. Für mich zählt ebenso, ob Warnungen eindeutig voneinander getrennt sind und ob eine wichtige Information nicht ausschließlich über Farbe vermittelt wird. Gerade bei Sicherheits-Apps wäre eine rote oder grüne Anzeige allein problematisch, weil Menschen mit eingeschränktem Farbsehen den Unterschied möglicherweise nicht zuverlässig erkennen. Ich orientiere mich deshalb immer am Text und nicht nur am Statussymbol.

Wer größere Systemschrift verwendet, sollte nach der Einrichtung prüfen, ob alle Beschriftungen noch vollständig sichtbar bleiben. Das ist ein sinnvoller Test, bevor man sich im Alltag auf die App verlässt. Eine vergrößerte Darstellung kann die Lesbarkeit verbessern, darf aber nicht dazu führen, dass Schaltflächen, Hinweise oder weiterführende Informationen aus dem sichtbaren Bereich verschwinden.

Für Menschen mit eingeschränktem Hörvermögen ist ein visueller Hinweis besonders wichtig. Sicherheitsmeldungen sollten nicht davon abhängen, dass ein Ton wahrgenommen wird. Ich würde die App deshalb nicht als alleinige akustische Warnlösung betrachten, sondern regelmäßig selbst den Schutzstatus öffnen. So bleibt die Kontrolle auch dann möglich, wenn das Telefon lautlos ist, in einer Tasche steckt oder Umgebungsgeräusche Benachrichtigungen überdecken.

Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen können zusätzlich von den Bedienungshilfen des Android-Geräts abhängig sein. Ob Vorlesefunktionen, Vergrößerung oder andere Systemhilfen in jedem Bereich angenehm funktionieren, hängt von der konkreten Android-Version und dem jeweiligen Gerät ab. Ich würde vor einer breiten Nutzung einen kurzen Praxistest machen: App öffnen, Sicherheitsstatus aufrufen, eine Detailansicht öffnen und wieder zurückgehen. Wenn diese Kernwege mit der eigenen Unterstützungstechnologie nachvollziehbar bleiben, ist die App deutlich besser geeignet.

Motorische Anforderungen und Bedienung mit einer Hand

Für Menschen mit eingeschränkter Feinmotorik ist weniger oft mehr. Eine Sicherheits-App sollte nicht verlangen, dass kleine Symbole millimetergenau getroffen werden oder dass mehrere Schritte in schneller Folge erfolgen. Bei meiner Nutzung empfand ich den grundsätzlichen Ablauf als eher ruhig: Status prüfen, Hinweis lesen und eine passende Aktion auswählen. Das ist angenehmer als eine Oberfläche, die ständig zwischen vielen kleinen Schaltflächen wechselt.

Trotzdem bleibt das Smartphone selbst die wichtigste Zugangshürde. Wer das Gerät nur mit einer Hand bedient, eine alternative Eingabemethode nutzt oder ungewollte Berührungen vermeiden muss, sollte die App nicht erst in einer stressigen Situation kennenlernen. Ich empfehle, die wichtigsten Bereiche einmal in Ruhe zu öffnen und zu prüfen, ob die eigene Bedienung zuverlässig funktioniert. Eine Sicherheits-App kann eine gute Struktur haben und sich trotzdem auf einem bestimmten Gerät schwierig bedienen lassen.

Die App ist außerdem kein Ersatz für eine verständliche persönliche Routine. Wenn eine Warnung erscheint, kann die richtige Reaktion mehrere Schritte erfordern, etwa das Lesen eines Hinweises oder das Überprüfen einer Anwendung. Wer Schwierigkeiten mit langen Bedienfolgen hat, sollte sich auf die zentralen Prüfbereiche konzentrieren und unnötige Erkundungen vermeiden. Das spart Zeit und reduziert die Belastung für Hände und Aufmerksamkeit.

Ein praktischer Ansatz ist, die App gemeinsam mit einer Vertrauensperson einzurichten. Diese Person kann erklären, welche Meldungen sofortige Aufmerksamkeit verdienen und welche Informationen nur zur Einordnung dienen. Danach bleibt die tägliche Nutzung einfacher, weil nicht jede technische Formulierung allein entschlüsselt werden muss. Für Familien, Betreuungssituationen oder gemeinsam verwaltete Geräte ist das aus meiner Sicht sinnvoller, als sämtliche Entscheidungen an eine unbekannte Sicherheits-App abzugeben.

Schutz in wechselnden Situationen

Die Stärke einer mobilen Sicherheits-App zeigt sich nicht nur am Schreibtisch. Ein realistisches Beispiel ist eine Reise: Ich nutze das Telefon für Tickets, Übersetzungen, Karten, Nachrichten und möglicherweise Zahlungen. In solchen Momenten installiere ich eher eine neue Anwendung, öffne Nachrichten von unbekannten Absendern oder verbinde mich mit Netzwerken, deren Umgebung ich nicht gut kenne. Ein zusätzlicher Schutz für Android-Geräte kann dann beruhigend sein, weil ich nicht jede mögliche Gefahr selbst beurteilen kann.

Auch im Alltag mit wenig Zeit ist der Ansatz nützlich. Wenn ich zwischen Arbeit, Einkauf und privaten Terminen schnell eine Anwendung aus einer Nachricht heraus öffnen möchte, erinnert mich die Sicherheitsprüfung daran, nicht automatisch jedem Hinweis zu vertrauen. Der Wert liegt für mich weniger darin, dass ich ständig in der Oberfläche bleibe, sondern darin, dass sie eine zweite Kontrollschicht neben meiner eigenen Aufmerksamkeit bildet.

Für Menschen mit Konzentrationsschwierigkeiten oder hoher mentaler Belastung ist diese Entlastung interessant, aber sie hat eine Grenze: Eine Sicherheits-App kann keine riskante Entscheidung vollständig ersetzen. Wenn ich eine Warnung ignoriere, weil ich gerade abgelenkt bin, hilft mir auch eine gute Erkennung nur begrenzt. Ich sollte deshalb wichtige Aktionen, etwa die Installation unbekannter Apps, nicht nebenbei erledigen.

Die Anwendung kann auch für ältere Android-Geräte interessant sein, sofern das jeweilige Gerät die App unterstützt und die Bedienung angenehm bleibt. Gerade bei einem Telefon, das nicht ständig aktualisiert oder nur von einer Person mit wenig Technik-Erfahrung genutzt wird, kann eine zusätzliche Schutzebene sinnvoll sein. Gleichzeitig darf man nicht vergessen, dass Sicherheit aus mehreren Faktoren besteht: Systemaktualisierungen, vorsichtiger Umgang mit Nachrichten und ein gesperrtes Gerät bleiben ebenso wichtig.

Was im Vergleich zu üblichen Alternativen auffällt

Viele Android-Nutzer verlassen sich auf den bereits vorhandenen Basisschutz des Systems oder auf Sicherheitsfunktionen, die in anderen Apps und Diensten eingebaut sind. Das kann für Personen ausreichen, die nur wenige Anwendungen installieren, ausschließlich aus bekannten Quellen laden und Warnungen konsequent beachten. In diesem Fall bringt eine zusätzliche App möglicherweise mehr Oberfläche als echten praktischen Nutzen.

Sophos Intercept X richtet sich eher an Menschen, die eine eigenständige Sicherheitsansicht bevorzugen. Der Vorteil gegenüber einem unsichtbaren Basisschutz ist für mich die bewusstere Kontrolle: Ich öffne ein bestimmtes Werkzeug und beschäftige mich gezielt mit dem Zustand des Geräts. Das ist besonders hilfreich, wenn ich mehrere Android-Geräte im Blick behalten oder einer anderen Person bei der Sicherheitsroutine helfen möchte.

Im Vergleich zu umfassenden Sicherheits-Suiten wirkt der Ansatz weniger wie ein großes Paket aus Zusatzdiensten und mehr wie ein konzentriertes Schutzwerkzeug. Das kann die Orientierung erleichtern. Wer hingegen Passwortverwaltung, umfangreiche Geräteoptimierung, Identitätsüberwachung oder viele Komfortfunktionen in einer einzigen Anwendung sucht, könnte bei einer anderen Lösung besser aufgehoben sein. Ich würde Sophos Intercept X nicht danach beurteilen, wie viele Nebendienste es anbietet, sondern danach, ob der mobile Schutz klar und verlässlich in den eigenen Alltag passt.

Ein weiterer Unterschied ist die Zielrichtung auf Android. Wer hauptsächlich iPhone oder iPad verwendet, sollte nicht automatisch davon ausgehen, dass dieselbe Nutzungserfahrung übertragen werden kann. Für Android-Nutzer ist die App dagegen von Anfang an passender eingeordnet. Das klingt selbstverständlich, verhindert aber eine häufige Fehlentscheidung: eine Sicherheits-App zu installieren, ohne vorher zu prüfen, ob sie zum eigenen Gerät und Betriebssystem passt.

Konkrete Arbeitsweisen, die sich bewährt haben

Ich würde die App nicht nur nach der Installation einmal öffnen und danach vergessen. Sinnvoller ist eine kurze Routine: Nach einer ungewöhnlichen Meldung prüfe ich zuerst den Text, danach die betroffene Anwendung oder Situation und erst dann die vorgeschlagene Aktion. Diese Reihenfolge verhindert, dass ich aus Nervosität etwas lösche oder blockiere, dessen Funktion ich noch brauche.

Ein zweiter nützlicher Schritt ist die Prüfung nach einer Phase mit vielen neuen Apps. Das betrifft etwa eine Reise, einen Gerätewechsel oder die Einrichtung eines Telefons für ein Familienmitglied. Ich notiere mir dabei nicht jede technische Einzelheit, sondern achte darauf, ob Warnungen auftauchen, die ich erklären kann. So wird aus der App ein Kontrollpunkt im Einrichtungsprozess und nicht nur ein Symbol auf dem Startbildschirm.

Eine dritte Arbeitsweise betrifft geteilte Verantwortung. Wenn ich jemandem bei der Nutzung helfe, lasse ich die Person die Kernschritte selbst ausführen, statt nur für sie auf den Bildschirm zu tippen. Dadurch zeigt sich sofort, ob Texte verständlich sind, ob die Navigation mit den eigenen Bedienhilfen funktioniert und ob die vorgeschlagenen Aktionen nachvollziehbar bleiben. Das ist für inklusive Nutzung wichtiger als eine einmalige Einrichtung durch eine technisch versierte Person.

Wer Benachrichtigungen häufig übersieht, sollte außerdem nicht allein auf akustische oder kurze Hinweise vertrauen. Ich würde einen festen Zeitpunkt wählen, an dem der Sicherheitsstatus manuell kontrolliert wird. Das ist keine Garantie gegen jede Gefahr, aber eine robuste Gewohnheit für Menschen, deren Alltag durch Stille, Lärm, Konzentrationswechsel oder eingeschränkte Wahrnehmung geprägt ist.

Wo die Zugänglichkeit an Grenzen stößt

Die größte mögliche Hürde ist für mich nicht die Grundidee, sondern die Interpretation. Sicherheitsmeldungen müssen präzise sein, können aber dadurch komplizierter wirken. Eine Person, die wenig Erfahrung mit Android oder Schadsoftware hat, braucht möglicherweise Unterstützung, um zwischen einer echten Gefahr, einer vorsichtigen Empfehlung und einer normalen Systeminformation zu unterscheiden.

Auch die Abhängigkeit vom jeweiligen Gerät bleibt relevant. Android ist kein völlig einheitliches Nutzungserlebnis: Hersteller verändern Oberflächen, Schriftgrößen, Benachrichtigungen und Bedienhilfen. Deshalb kann ich die App nicht pauschal als für jede Person barrierefrei bezeichnen. Ich würde sie vor einer dauerhaften Nutzung mit der eigenen Schriftvergrößerung, Vorlesefunktion, Eingabemethode und Bildschirmdarstellung testen.

Für Nutzerinnen und Nutzer, die möglichst wenig selbst verwalten möchten, kann eine zusätzliche Sicherheits-App ebenfalls eine Belastung sein. Mehr Hinweise bedeuten nicht automatisch mehr Sicherheit, wenn sie regelmäßig ignoriert werden. Wer bereits einen gut verstandenen Schutzmechanismus nutzt und nur sehr selten neue Apps installiert, sollte abwägen, ob ein weiteres Kontrollzentrum wirklich hilft oder eher Unsicherheit erzeugt.

Außerdem ersetzt die App keine verständliche Sicherheitsberatung. Sie kann mich auf Risiken aufmerksam machen, aber sie kann nicht entscheiden, ob eine bestimmte Anwendung für meine persönlichen Bedürfnisse vertrauenswürdig genug ist. Bei Banking, privaten Dokumenten oder sensiblen Arbeitsdaten würde ich deshalb weiterhin vorsichtig bleiben, unabhängig davon, welchen Status die App anzeigt.

Für wen sich die kostenlose App lohnt

Ich empfehle Sophos Intercept X vor allem Android-Nutzern, die eine zusätzliche, eigenständige Kontrolle über den Schutz ihres Telefons möchten. Sie passt gut zu Menschen, die regelmäßig neue Anwendungen ausprobieren, häufig unterwegs sind oder ein Gerät für Familienmitglieder mitverwalten. Auch wer Sicherheitsmeldungen lieber an einer zentralen Stelle liest, kann von der klaren Ausrichtung profitieren.

Für Anfänger ist sie dann geeignet, wenn sie bereit sind, Hinweise nicht blind zu bestätigen. Eine kurze gemeinsame Einrichtung kann den Einstieg deutlich erleichtern. Menschen mit Seh-, Hör- oder motorischen Einschränkungen sollten die App zusammen mit den eigenen Android-Bedienungshilfen testen. Die grundlegende Struktur wirkt zugänglich, aber die konkrete Eignung hängt stark vom Gerät, der Systemversion und der individuellen Bedienweise ab.

Weniger passend ist sie für Personen, die bereits mit dem vorhandenen Android-Schutz zufrieden sind und keine zusätzlichen Hinweise möchten. Auch wer eine einzige Anwendung für viele Bereiche wie Passwörter, Gerätereinigung und umfassende Privatsphäre-Werkzeuge sucht, sollte sich nach einer breiter aufgestellten Alternative umsehen. Sophos Intercept X überzeugt mich eher durch den konzentrierten Sicherheitszweck als durch eine möglichst große Zahl an Nebenfunktionen.

Mein inklusives Urteil

Sophos Intercept X ist eine kostenlose Tools-App von Sophos Limited, die seit dem 16.05.2012 erhältlich ist und für alle Altersgruppen freigegeben ist. Ihre lange Präsenz und die große Verbreitung machen sie zu einer naheliegenden Option für Android-Nutzer, die Mobile Threat Defence und Schutz vor Schadsoftware in einer eigenen Anwendung bündeln möchten. Ich sehe ihren größten Wert in der zusätzlichen Orientierung: Sie gibt mir einen festen Ort, an dem ich den Sicherheitszustand prüfen und Warnungen bewusster einordnen kann.

Aus Sicht der Zugänglichkeit gefällt mir, dass der Zweck der App schnell verständlich wird und die Nutzung nicht wie ein technisches Labor wirkt. Gleichzeitig sollte niemand annehmen, dass eine klare Oberfläche automatisch für jede Person problemlos funktioniert. Größere Schrift, Vorlesefunktionen, alternative Eingaben, lautlose Nutzung und individuelle Konzentrationsbedürfnisse müssen am eigenen Gerät geprüft werden.

Mein Fazit fällt deshalb positiv, aber nicht blind begeistert aus. Für mich ist die App eine sinnvolle zusätzliche Schutzschicht, keine vollständige Sicherheitsstrategie. Wenn du ein Android-Gerät nutzt, Warnungen nachvollziehbar prüfen möchtest und eine eigenständige Sicherheitsroutine hilfreich findest, würde ich sie ausprobieren. Wenn du dagegen möglichst wenig Benachrichtigungen möchtest oder eine umfangreiche All-in-one-Suite erwartest, ist eine andere Lösung wahrscheinlich passender. Entscheidend ist, dass die App deine Aufmerksamkeit unterstützt, statt sie durch unklare Hinweise oder unnötige Bedienwege zu überfordern.

Unknown

Was ist Sophos Intercept X for Mobile und welchen Schutz bietet die App?

Sophos Intercept X for Mobile ist eine Sicherheits-App für Android- und iOS-Geräte, die mobile Bedrohungen erkennen und den Nutzer beim Surfen, Installieren von Apps und Öffnen von Links schützen soll. Je nach Plattform und Konfiguration gehören dazu unter anderem Malware-Erkennung, Webschutz, WLAN-Prüfung und Schutz vor Phishing. Der genaue Funktionsumfang kann sich durch Betriebssystem, Unternehmensrichtlinien und Sophos-Lizenzen unterscheiden.


Ist Sophos Intercept X for Mobile kostenlos nutzbar?

Die App kann in vielen Fällen kostenlos heruntergeladen werden, bestimmte Funktionen sind jedoch möglicherweise an ein Sophos-Konto, eine Unternehmenslizenz oder eine Verwaltung über Sophos Central gebunden. Besonders in Firmenumgebungen wird die Anwendung häufig durch die IT-Abteilung eingerichtet und konfiguriert. Vor dem Download sollte man deshalb prüfen, ob eine private Nutzung vorgesehen ist oder ob Zugangsdaten beziehungsweise eine Einladung der Organisation benötigt werden.


Welche Berechtigungen benötigt Sophos Intercept X for Mobile?

Für die Sicherheitsfunktionen kann Sophos Intercept X for Mobile verschiedene Berechtigungen anfordern, beispielsweise für Benachrichtigungen, Netzwerk- oder Webschutz sowie – abhängig vom Gerät – zusätzliche Zugriffsrechte für die Sicherheitsüberwachung. In verwalteten Unternehmensumgebungen können auch Geräteverwaltungs- oder VPN-bezogene Einstellungen erforderlich sein. Nutzer sollten jede Berechtigung aufmerksam prüfen und wissen, dass der Funktionsumfang ohne notwendige Freigaben eingeschränkt sein kann.


Verlangsamt Sophos Intercept X for Mobile das Smartphone oder belastet es den Akku stark?

Wie bei jeder dauerhaft aktiven Sicherheitslösung kann Sophos Intercept X for Mobile im Hintergrund Ressourcen verwenden. Bei einem aktuellen Gerät fällt die Belastung im normalen Alltag meist gering aus, sie kann jedoch während Sicherheitsprüfungen, Netzwerküberwachung oder nach größeren Systemänderungen vorübergehend steigen. Wenn Akkuverbrauch oder Leistung auffällig sind, sollte man App- und Systemversion aktualisieren und die Einstellungen sowie mögliche Unternehmensrichtlinien überprüfen.


Kann Sophos Intercept X for Mobile alle Viren, Phishing-Angriffe und gefährlichen Apps verhindern?

Nein, keine mobile Sicherheits-App kann einen vollständigen Schutz vor jeder Bedrohung garantieren. Sophos Intercept X for Mobile kann verdächtige Apps, Webseiten, Links oder Netzwerke erkennen und entsprechende Warnungen ausgeben, ersetzt aber kein vorsichtiges Nutzerverhalten. Apps sollten nur aus vertrauenswürdigen Quellen installiert, Betriebssystem und Anwendungen aktuell gehalten und unbekannte Anhänge oder Login-Seiten kritisch geprüft werden.


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