Permission Guard

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Vorteile

  • Erlaubt eine detaillierte Kontrolle einzelner App-Berechtigungen.
  • Kann den Zugriff auf private Daten deutlich einschränken.
  • Hilfreich für Nutzer mit starkem Fokus auf Datenschutz.
  • Bietet mehr Kontrolle als die standardmäßigen Android-Einstellungen.
  • Ermöglicht eine gezielte Analyse verdächtiger App-Zugriffe.

Nachteile

  • Erfordert je nach Android-Version möglicherweise Root-Zugriff.
  • Falsche Einstellungen können wichtige App-Funktionen blockieren.
  • Die Bedienung wirkt für Einsteiger teilweise kompliziert.
  • Kompatibilität und Funktionsumfang hängen stark von der Android-Version ab.
  • Nicht jede App lässt sich zuverlässig von Systemzugriffen abhalten.
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Wer auf dem Smartphone regelmäßig neue Apps ausprobiert, kennt das ungute Gefühl: Eine Anwendung verlangt Zugriff auf Funktionen, die für ihre eigentliche Aufgabe nicht sofort notwendig wirken. Genau hier setzt Permission Guard an. Ich habe die App als Sicherheitswerkzeug aus der Business-Kategorie betrachtet und dabei besonders darauf geachtet, wie sie sich im mobilen Alltag, bei wechselnder Verbindung und beim Umgang mit App-Berechtigungen schlägt.

Der Ansatz ist angenehm klar: Statt Berechtigungen nur beim ersten Start einer App abzunicken, soll man sie bewusster verwalten können. Das klingt zunächst nach einer kleinen Verwaltungsaufgabe, wird aber schnell relevant, wenn sich viele Anwendungen auf dem Telefon angesammelt haben. Permission Guard stammt von VY Technology Services, ist kostenlos erhältlich und richtet sich mit der Altersfreigabe „USK ab 0 Jahren“ grundsätzlich an ein sehr breites Publikum.

Im Alltag wirkt die App vor allem dann sinnvoll, wenn ich mein Smartphone nicht nur als Unterhaltungsgerät, sondern auch für Arbeit, Banking, Kommunikation und private Dokumente nutze. Die aktuelle Version 2.8.0 läuft ab Android 7.0. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,7 bei rund 8.400 Bewertungen und mehr als einer Million Installationen hat sie außerdem bereits eine beachtliche Verbreitung erreicht. Diese Zahlen ersetzen natürlich keinen eigenen Test, zeigen aber, dass das Thema für viele Android-Nutzer relevant ist.

Kontrolle über Berechtigungen statt blindes Abnicken

Die wichtigste Stärke von Permission Guard liegt für mich in der Perspektive, die sie auf installierte Apps eröffnet. Im normalen Android-Ablauf begegnen mir Berechtigungsanfragen oft in unpassenden Momenten: Ich möchte eine Funktion schnell verwenden, die App fragt nach Zugriff, und ich bestätige aus Zeitdruck. Später weiß ich kaum noch, welche Freigabe ich eigentlich erteilt habe.

Eine separate Sicherheits-App kann diesen Vorgang bewusster machen. Ich kann mir Zeit nehmen, die Zugriffsrechte nicht nur während eines Starts zu beurteilen, sondern als Teil der regelmäßigen Gerätepflege. Das ist besonders nützlich für Menschen, die viele kostenlose Apps testen, ältere Anwendungen behalten oder ein Gerät beruflich und privat gleichzeitig verwenden.

Wichtig ist dabei eine realistische Erwartung. Permission Guard ist kein Ersatz für gesunden Menschenverstand und keine Garantie, dass jede App automatisch harmlos wird. Die Entscheidung bleibt bei mir: Eine Karten-App benötigt plausibel einen Standortzugriff, während eine einfache Taschenlampen-App bei einer ähnlichen Anfrage zumindest eine Erklärung verdient. Der eigentliche Mehrwert entsteht durch die bewusste Prüfung, nicht durch das bloße Installieren der Sicherheits-App.

Warum die mobile Umgebung den Unterschied macht

Auf einem Smartphone ändern sich Situationen ständig. Zu Hause nutze ich WLAN, unterwegs vielleicht ein schwaches Mobilfunksignal, im Zug wechselt das Gerät zwischen Netzen, und bei einem niedrigen Akkustand möchte ich keine lange Verwaltungssitzung starten. Permission Guard muss deshalb nicht nur verständlich, sondern auch in kurzen Abschnitten nutzbar sein.

Ich finde den Anwendungsfall besonders überzeugend, wenn ich gerade eine neue App installiert habe und anschließend meine Berechtigungen aufräume. Das lässt sich in einer ruhigen Minute erledigen, bevor die Anwendung im Alltag untergeht. Ebenso sinnvoll ist ein Check vor einer Dienstreise: Apps, die ich nur einmal für eine Buchung, Navigation oder Veranstaltung verwendet habe, verdienen danach eine zweite Betrachtung.

Für Familiengeräte ist die Idee ebenfalls interessant, allerdings sollte die verantwortliche Person die Änderungen bewusst vornehmen. Wer Berechtigungen ohne Erklärung entzieht, kann unbeabsichtigt wichtige Funktionen stören. Das gilt gerade bei Kommunikations-, Foto- oder Arbeits-Apps, deren Kernfunktionen oft von bestimmten Systemzugriffen abhängen.

Was bei einer unterbrochenen Verbindung wichtig ist

Bei einer Sicherheits-App achte ich besonders darauf, ob die zentrale Aufgabe von einer dauerhaften Internetverbindung abhängt. Permission Guard wird als Werkzeug zur Verwaltung von Berechtigungen positioniert. Für mich bedeutet das: Die praktische Entscheidung sollte sich an den auf dem Gerät sichtbaren Informationen orientieren und nicht an einer ständig verfügbaren Online-Oberfläche.

Im mobilen Einsatz bleibt trotzdem ein möglicher Reibungspunkt. Wenn eine App beim Öffnen zusätzliche Inhalte laden oder ihre Darstellung aktualisieren muss, kann eine schwache Verbindung den Start verzögern. Das ist unterwegs unangenehm, vor allem wenn ich nur schnell eine Berechtigung prüfen möchte. Deshalb würde ich Permission Guard nicht erst dann öffnen, wenn ich bereits in einer hektischen Situation stecke, sondern gelegentlich zu Hause oder an einem stabilen Netz vorbereiten.

Ein praktischer Ablauf sieht für mich so aus: Nach der Installation oder einem größeren App-Aufräumen öffne ich Permission Guard bei zuverlässiger Verbindung, prüfe die auffälligen Einträge und notiere mir gedanklich, welche Apps ich später noch testen möchte. Unterwegs vermeide ich spontane Massenänderungen. So hängt die Sicherheitsentscheidung weniger davon ab, ob das Telefon gerade guten Empfang hat.

Ein realistisches Alltagsszenario

Stell dir vor, du installierst für eine Veranstaltung eine App, die du nur wenige Tage brauchst. Beim ersten Start bittet sie um mehrere Zugriffe. In der Eile bestätigst du einen Teil davon, weil du schnell das digitale Ticket finden möchtest. Nach der Veranstaltung bleibt die App auf dem Smartphone, obwohl du sie wahrscheinlich nicht mehr öffnest.

Hier kann Permission Guard als Erinnerung dienen, nicht als automatische Aufräummaschine. Ich würde die betreffende Anwendung nach dem Termin erneut prüfen und überlegen, ob ihre Zugriffe noch einen Zweck erfüllen. Vielleicht bleibt ein Recht für eine spätere Nutzung sinnvoll; vielleicht ist es besser, die Berechtigung zu entziehen oder die App ganz zu entfernen. Der entscheidende Vorteil ist, dass dieser zweite Blick überhaupt stattfindet.

Ein ähnlicher Fall entsteht bei einer App, die ich nur im Urlaub verwende. Während der Reise brauche ich eventuell bestimmte Funktionen, danach sinkt der Nutzen deutlich. Bei einer langsamen Verbindung oder begrenztem Datenvolumen möchte ich nicht lange herumprobieren. Eine kurze, geplante Kontrolle nach der Rückkehr ist deshalb praktischer als eine spontane Prüfung am Flughafen.

Fehler nicht dramatisieren, sondern geordnet zurückgehen

Berechtigungen zu verändern kann Nebenwirkungen haben. Eine App kann danach eine Funktion nicht mehr anbieten, eine Meldung anzeigen oder beim nächsten Start erneut um Zugriff bitten. Das ist kein Beweis, dass Permission Guard nicht funktioniert, sondern eine normale Folge davon, dass Android-Zugriffe an konkrete Funktionen gekoppelt sind.

Ich würde deshalb nie mehrere wichtige Apps gleichzeitig verändern. Besser ist ein schrittweises Vorgehen: Erst eine Berechtigung anpassen, anschließend die betroffene App öffnen und ihre zentrale Funktion testen. Wenn etwas nicht mehr funktioniert, lässt sich die letzte Änderung leichter nachvollziehen. Dieser kleine Arbeitsablauf ist unspektakulär, verhindert aber viel Frust.

Besonders vorsichtig wäre ich bei Apps, die ich für Arbeit, Zwei-Faktor-Anmeldung, Navigation oder Notfälle brauche. Bei ihnen sollte ich eine mögliche Unterbrechung einkalkulieren. Eine Berechtigung, die mir unnötig erscheint, kann in einem bestimmten Nutzungsmoment doch gebraucht werden. Permission Guard hilft beim Sichtbarwerden solcher Entscheidungen, nimmt mir die Verantwortung für die Folgen aber nicht ab.

Wenn eine Anwendung nach einer Änderung nicht mehr richtig arbeitet, würde ich zuerst die zuletzt angepasste Berechtigung wieder prüfen. Danach folgt ein Test der konkreten Funktion, nicht nur ein Blick auf den Startbildschirm. Eine App kann sich öffnen und trotzdem beim Fotografieren, Teilen, Anmelden oder Suchen scheitern. Diese detailgenaue Kontrolle ist ein wichtiger Unterschied zwischen sorgfältiger Verwaltung und blindem Herumprobieren.

Datensparsam unterwegs: sinnvoll planen statt pauschal blockieren

Das Thema Datenverbrauch gehört für mich indirekt zur Berechtigungsverwaltung. Wer mobile Daten begrenzt oder im Ausland vorsichtig sein muss, möchte nicht unnötig viele Anwendungen aktiv nutzen. Permission Guard kann dabei helfen, die eigene App-Sammlung bewusster zu betrachten, aber ich würde nicht jede Berechtigung nur aus Misstrauen entziehen.

Ein besserer Ansatz ist die Unterscheidung zwischen notwendigem und gelegentlichem Zugriff. Eine App, die ich täglich für eine konkrete Aufgabe nutze, darf vielleicht mehr können als eine Anwendung, die seit Monaten unberührt bleibt. Entscheidend ist der Zusammenhang zwischen Zweck, Häufigkeit und Zugriff. Diese Bewertung dauert etwas länger, ist aber deutlich sinnvoller als ein pauschales „alles aus“.

Ein nützlicher Tipp ist, die Prüfung mit dem Löschen ungenutzter Apps zu verbinden. Jede entfernte Anwendung muss nicht weiter bewertet werden. Bei den verbleibenden Apps kann ich mich auf die konzentrieren, die persönliche Informationen, Standortdaten oder Kommunikationsfunktionen berühren. So wird aus der Sicherheitskontrolle keine endlose Liste, sondern eine überschaubare Routine.

Auch bei wechselnder Verbindung lohnt sich Zurückhaltung. Wenn ich unterwegs nur wenig Datenvolumen habe, sollte ich eine solche Verwaltungssitzung nicht unnötig mit anderen Aufgaben vermischen. Ich würde zuerst die App öffnen, den relevanten Bereich prüfen und danach wieder schließen. Falls eine Darstellung nicht vollständig lädt, verschiebe ich die Änderung lieber, statt aufgrund unvollständiger Informationen eine wichtige Freigabe zu entziehen.

Für wen sich die App wirklich lohnt

Permission Guard passt besonders gut zu Android-Nutzern, die ihre Berechtigungen bisher nur nebenbei behandelt haben. Dazu gehören Menschen mit vielen installierten Apps, Nutzer eines älteren Smartphones, Familien mit gemeinsam genutzten Geräten und alle, die berufliche sowie private Anwendungen auf demselben Telefon trennen möchten.

Auch für Einsteiger kann die App interessant sein, wenn sie bereit sind, sich kurz mit den Entscheidungen zu beschäftigen. Die niedrige Altersfreigabe macht das Thema zugänglich, ersetzt aber keine Erklärung. Wer einem weniger erfahrenen Nutzer das Smartphone einrichtet, sollte zeigen, warum eine Berechtigung erlaubt oder abgelehnt wird, statt nur Regeln vorzuschreiben.

Weniger geeignet ist Permission Guard für Personen, die eine vollständig automatische Sicherheitslösung erwarten. Wer keine Lust hat, App-Zugriffe zu beurteilen, wird wahrscheinlich wenig Nutzen aus einer Verwaltungs-App ziehen. Ebenso sollten Nutzer, die mit den Android-Systemeinstellungen bereits sehr sicher umgehen, prüfen, ob ein zusätzliches Werkzeug ihren Ablauf wirklich vereinfacht.

Für iPhone-Nutzer ist die Situation grundsätzlich anders, weil Permission Guard hier als Android-App relevant ist und die Geräteverwaltung von Apples Systemregeln abweicht. Wer ausschließlich iOS verwendet, sollte daher nicht davon ausgehen, dieselbe Arbeitsweise übertragen zu können. Der passende Einsatzbereich liegt klar bei Menschen, die ein Android-Gerät ab Version 7.0 verwalten.

Vergleich mit den üblichen Android-Einstellungen

Die naheliegendste Alternative ist die Berechtigungsverwaltung direkt in Android. Sie hat den Vorteil, dass sie bereits zum Betriebssystem gehört und keine zusätzliche App benötigt. Für einzelne Änderungen ist dieser Weg völlig ausreichend. Wenn ich genau weiß, welche Anwendung betroffen ist, erreiche ich mein Ziel meist direkt über die Systemeinstellungen.

Permission Guard ist für mich dann interessanter, wenn ich einen bewussteren Überblick in meinen Alltag bringen möchte. Eine eigenständige App macht aus einer gelegentlichen Systemfunktion eher eine regelmäßige Prüfung. Das kann die Hemmschwelle senken, sich tatsächlich mit älteren Installationen und vergessenen Freigaben zu beschäftigen.

Der Nachteil gegenüber den Systemeinstellungen ist die zusätzliche Ebene. Ich muss ein weiteres Werkzeug installieren, öffnen und in meinen Ablauf aufnehmen. Außerdem sollte ich bei jeder Änderung nachvollziehen, ob sie wirklich auf die gewünschte Android-Einstellung wirkt und ob die betroffene App danach normal arbeitet. Wer nur selten Berechtigungen anpasst, ist mit dem direkten Systemweg möglicherweise schneller.

Im Vergleich zu allgemeinen Sicherheits- oder Optimierungs-Apps gefällt mir die klare Ausrichtung besser. Ein Werkzeug, das sich auf Berechtigungen konzentriert, lenkt weniger von der eigentlichen Aufgabe ab als eine Anwendung, die gleichzeitig Speicher, Akku, Virenschutz und Benachrichtigungen verspricht. Gleichzeitig sollte man keine umfassende Gerätewartung erwarten: Permission Guard ist für mich ein spezialisierter Kontrollpunkt, kein universelles Reparaturprogramm.

Meine Methode für eine sichere und stressfreie Kontrolle

Ich würde die App nicht täglich zwanghaft öffnen. Eine kurze Prüfung nach neuen Installationen, vor Reisen und beim Aufräumen des Telefons ist sinnvoller. Zuerst sehe ich mir Apps an, deren Zweck ich kaum noch kenne. Danach folgen Anwendungen, die ich nur selten starte, aber mit persönlichen Daten oder wichtigen Funktionen verbunden sind.

Anschließend bewerte ich jede auffällige Berechtigung im Kontext. Was macht die App? Wann nutze ich sie? Würde ihre Hauptfunktion ohne diesen Zugriff noch funktionieren? Diese Fragen sind hilfreicher als die bloße Anzahl der verlangten Rechte. Ein komplexes Arbeitswerkzeug kann mehr Zugriffe benötigen als ein kleines Spiel, ohne automatisch problematischer zu sein.

Nach jeder Änderung teste ich eine konkrete Kernfunktion. Bei einer Foto-App wäre das nicht nur das Öffnen, sondern auch das Aufnehmen und Speichern. Bei einer Kommunikations-App würde ich eine Nachricht oder einen Anruf prüfen, sofern das für die Anwendung relevant ist. Dieser Test zeigt mir, ob die Anpassung praktisch tragbar ist.

Bei schlechter Verbindung verschiebe ich umfangreiche Kontrollen. Eine Sicherheitsentscheidung sollte nicht unter Zeitdruck oder mit halbfertiger Anzeige fallen. Für schnelle Notfälle kann ich mir merken, welche App ich später prüfen möchte. So bleibt die mobile Nutzung flexibel, ohne dass die Qualität der Entscheidung vom Empfang abhängt.

Wo die Grenzen im Alltag liegen

Die größte Einschränkung sehe ich nicht in der Idee, sondern in der Disziplin, die sie voraussetzt. Eine App zur Berechtigungsverwaltung kann nur dann helfen, wenn ich die Hinweise ernst nehme und Änderungen anschließend überprüfe. Wer jede Anfrage reflexartig bestätigt oder alles grundsätzlich blockiert, nutzt den möglichen Vorteil nicht aus.

Eine weitere Hürde ist die unterschiedliche Bedeutung von Berechtigungen. Nicht jeder Zugriff ist in jeder App gleich kritisch, und ein einzelnes Recht erklärt nicht automatisch das gesamte Verhalten einer Anwendung. Deshalb sollte Permission Guard als Entscheidungshilfe betrachtet werden. Für sensible Konten, verdächtige Apps oder ungewöhnliches Verhalten sind zusätzliche Maßnahmen wie Deinstallation und Kontoschutz weiterhin wichtig.

Auch die Verbindung bleibt ein praktischer Faktor. Ich würde die App nicht als Werkzeug einplanen, das ich ausschließlich in einem Funkloch verwende. Wenn ich mich auf eine vollständige Darstellung verlassen muss, ist ein stabiler Moment die bessere Wahl. Diese Einschränkung macht das Konzept nicht nutzlos, sie beeinflusst nur den richtigen Zeitpunkt für die Nutzung.

Wer ein möglichst reibungsloses Smartphone-Erlebnis möchte, sollte außerdem bedenken, dass strengere Einstellungen gelegentlich Komfort kosten. Weniger Zugriffe können mehr Nachfragen oder eingeschränkte Funktionen bedeuten. Für mich ist dieser Tausch bei unbekannten oder selten genutzten Apps oft sinnvoll, bei unverzichtbaren Anwendungen aber nur nach einem kontrollierten Test.

Mein Fazit zur Nutzung mit und ohne stabile Verbindung

Permission Guard von VY Technology Services ist eine kostenlose Business-App, die einen wichtigen, oft vernachlässigten Bereich des Android-Alltags in den Mittelpunkt stellt. Ich sehe ihren größten Wert nicht darin, dass sie mir jede Entscheidung abnimmt, sondern darin, dass sie mich zu einer bewussteren Prüfung meiner installierten Apps bringt.

Die App eignet sich besonders für Nutzer, die viele Anwendungen verwalten, ihr Smartphone regelmäßig aufräumen oder private und berufliche Daten auf einem Gerät zusammenführen. Für einzelne Berechtigungsänderungen bleiben die Android-Systemeinstellungen eine direkte Alternative. Wer jedoch eine feste Routine für den Überblick sucht, kann von der zusätzlichen Fokussierung profitieren.

Bei der Verbindung würde ich pragmatisch vorgehen: wichtige Kontrollen an einem stabilen Netz durchführen, unterwegs keine überstürzten Änderungen vornehmen und nach jeder Anpassung die betroffene Funktion testen. So lässt sich der Sicherheitsgedanke mit der Realität wechselnder mobiler Netze verbinden.

Mein persönlicher Eindruck fällt deshalb positiv, aber nicht blind begeistert aus. Permission Guard ist am stärksten als ruhiges Kontrollwerkzeug zwischen zwei hektischen Smartphone-Momenten. Wenn du bereit bist, Berechtigungen im Zusammenhang mit dem tatsächlichen Zweck einer App zu beurteilen, ist der kostenlose Download eine sinnvolle Ergänzung. Wenn du dagegen eine vollautomatische Lösung ohne eigene Entscheidungen erwartest, bleibst du wahrscheinlich mit den normalen Android-Einstellungen besser bedient.

Unknown

Was ist Permission Guard und wofür wird die App verwendet?

Permission Guard ist eine Sicherheits- und Datenschutz-App, mit der sich die Berechtigungen installierter Anwendungen übersichtlich prüfen lassen. Nach der Installation können Sie kontrollieren, welche Apps beispielsweise auf Kamera, Mikrofon, Kontakte, Standort oder Dateien zugreifen möchten. Die Anwendung hilft dabei, ungewöhnliche oder unnötige Zugriffsrechte schneller zu erkennen und die eigenen Android-Datenschutzeinstellungen bewusster zu verwalten.


Benötigt Permission Guard Root-Rechte oder besondere Zugriffsberechtigungen?

Ob Root-Rechte erforderlich sind, hängt von der verwendeten Android-Version und den konkreten Funktionen der App ab. Für eine reine Übersicht der installierten Anwendungen und ihrer Berechtigungen sind normalerweise keine Root-Rechte notwendig. Einige Überwachungs- oder Verwaltungsfunktionen können jedoch spezielle Systemzugriffe, Bedienungshilfen oder zusätzliche Freigaben verlangen. Prüfen Sie deshalb vor der Aktivierung genau, welche Berechtigungen Permission Guard selbst anfordert.


Kann Permission Guard Berechtigungen anderer Apps automatisch blockieren?

Permission Guard kann Berechtigungen in erster Linie anzeigen, bewerten und den Weg zu den entsprechenden Android-Einstellungen erleichtern. Ob ein Zugriff direkt blockiert oder entzogen werden kann, wird durch die Android-Version, den Hersteller des Geräts und die Systemrichtlinien bestimmt. In vielen Fällen müssen Änderungen manuell in den App- oder Datenschutz-Einstellungen bestätigt werden. Die App ersetzt daher nicht vollständig die integrierte Android-Berechtigungsverwaltung.


Ist Permission Guard kostenlos und enthält die App Werbung oder kostenpflichtige Funktionen?

Die verfügbaren Funktionen, Werbung und möglichen In-App-Käufe können sich je nach Version und Plattform ändern. Vor dem Download sollten Sie deshalb die Angaben im jeweiligen offiziellen Store prüfen. Eine kostenlose Grundversion kann bereits eine Berechtigungsübersicht bieten, während erweiterte Analysen, Benachrichtigungen oder zusätzliche Datenschutzwerkzeuge möglicherweise kostenpflichtig sind. Achten Sie außerdem auf Hinweise zu Abonnements und automatischer Verlängerung.


Ist Permission Guard sicher und welche Daten werden von der App gesammelt?

Permission Guard ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie die angeforderten Zugriffe kritisch prüfen und nur notwendige Funktionen freischalten. Da die App Informationen über installierte Anwendungen und deren Berechtigungen verarbeitet, sollten Sie die Datenschutzerklärung sowie die Angaben zur Datenweitergabe lesen. Laden Sie die Anwendung ausschließlich aus einer vertrauenswürdigen Quelle herunter und kontrollieren Sie regelmäßig ihre eigenen Berechtigungen, insbesondere Zugriffe auf Bedienungshilfen, Geräteinformationen oder Nutzungsdaten.


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