OC Maker: PFP & Avatar

Personalisierung

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Vorteile

  • Viele kreative Optionen für individuelle Profilbilder und Avatare.
  • Einfache Bedienung
  • auch ohne Erfahrung mit Bildbearbeitung.
  • Geeignet für soziale Netzwerke
  • Messenger und Gaming-Profile.
  • Schnelle Erstellung verschiedener Avatar-Stile.
  • Regelmäßige Inhalte können die Gestaltungsmöglichkeiten erweitern.

Nachteile

  • Einige Designs und Funktionen sind möglicherweise nur kostenpflichtig verfügbar.
  • Werbung kann den Erstellungsprozess unterbrechen.
  • Die Qualität exportierter Bilder hängt von der gewählten Vorlage ab.
  • Weniger geeignet für realistische Porträts oder professionelle Illustrationen.
  • Datenschutzbedingungen sollten vor dem Hochladen eigener Fotos geprüft werden.
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Ich habe OC Maker: PFP & Avatar vor allem als kreatives Werkzeug für ein gemeinsam genutztes Smartphone ausprobiert. Die App richtet sich an Menschen, die eigene Figuren entwerfen, Profilbilder gestalten oder einfach verschiedene Outfits und Looks testen möchten. Im Alltag wirkt sie weniger wie ein umfangreiches Spiel mit festen Aufgaben und mehr wie ein digitales Ankleidezimmer, in dem man sich Schritt für Schritt einen OC, also einen eigenen Charakter, zusammenstellt.

Das passt gut zu einem Haushalt, in dem mehrere Personen dasselbe Gerät verwenden. Ein Kind kann einen bunten Avatar ausprobieren, ein Geschwisterteil eine Figur für soziale Medien gestalten und ein Erwachsener kurz ein Profilbild vorbereiten. Dabei sollte man aber im Kopf behalten, dass die App keine gemeinsame Familienumgebung ersetzt. Sie ist ein kreatives Einzelwerkzeug auf dem Gerät, kein System zur Verwaltung mehrerer Nutzerprofile.

Wie sich die App im gemeinsamen Alltag schlägt

Ein kreativer Zeitvertreib für kurze gemeinsame Sessions

Die Stärke von OC Maker liegt in der niedrigen Einstiegshürde. Man muss keine Zeichenkenntnisse mitbringen, um zu einem brauchbaren Ergebnis zu kommen. Statt eine Figur komplett selbst zeichnen zu müssen, arbeitet man mit auswählbaren Gestaltungselementen und kombiniert daraus einen eigenen Look. Genau das macht die App für spontane Nutzung interessant: Jemand kann das Smartphone in die Hand nehmen, eine Figur beginnen und das Ergebnis nach kurzer Zeit zeigen.

In meinem Alltagsszenario funktioniert das etwa so: Nach dem Abendessen möchte ein Kind ein neues Profilbild, während ein Elternteil gerade das Gerät für etwas anderes braucht. Die App eignet sich dann für eine kurze kreative Runde, sofern man vorher abklärt, wer das Smartphone gerade benutzt. Die Figur lässt sich gemeinsam besprechen, Farben und Kleidung können ausprobiert werden, und am Ende hat man ein sichtbares Ergebnis statt nur ein Spielziel, das noch lange nicht erreicht ist.

Für Geschwister ist dieser direkte Austausch ebenfalls praktisch. Einer kann den Stil auswählen, der andere entscheidet über Haare, Kleidung oder Gesichtsausdruck. Dadurch entsteht eine kleine gemeinsame Aktivität, ohne dass beide gleichzeitig ein eigenes Gerät benötigen. Allerdings kann diese Nähe auch zu Streit führen, wenn Änderungen überschrieben werden oder jemand die Gestaltung des anderen verändert. Bei einem geteilten Gerät ist es deshalb sinnvoll, vor dem Wechsel kurz zu speichern oder das fertige Bild zu sichern.

Ich würde die App besonders dann empfehlen, wenn kreative Aufgaben in kleinen Portionen gefragt sind. Sie passt zu einer kurzen Pause, zu einem verregneten Nachmittag oder zur Vorbereitung eines neuen Avatars für ein Profil. Wer dagegen ein tiefes Rollenspiel, eine lange Geschichte oder ein komplexes Charakterentwicklungssystem erwartet, wird wahrscheinlich enttäuscht sein. Der Reiz liegt im Gestalten, nicht in einer großen Spielwelt.

Was beim Wechsel zwischen Personen wichtig ist

Auf einem Familiengerät sollte jede Person eine klare Grenze zwischen ihrem eigenen Entwurf und dem nächsten Projekt ziehen. Die App ist der Kategorie Personalisierung zugeordnet und wurde von Vietgaweopl entwickelt. Diese Einordnung beschreibt ziemlich gut, worauf das Erlebnis hinausläuft: Das Ergebnis soll persönlich aussehen, während die Nutzung selbst eher unkompliziert bleibt.

Mein wichtigster praktischer Tipp ist, nicht mehrere halbfertige Figuren ungeordnet nebeneinander zu bearbeiten. Wenn zwei Personen dieselben Bedienelemente verwenden, verliert man sonst schnell den Überblick darüber, welcher Entwurf wem gehört. Besser ist es, vor jeder Sitzung festzulegen, ob ein bestehender Avatar verändert oder ein komplett neuer Look begonnen wird. So bleibt nachvollziehbar, welche Version am Ende verwendet werden soll.

Auf einem gemeinsam genutzten Smartphone hilft außerdem eine einfache Übergaberoutine. Die erste Person beendet ihre Gestaltung, zeigt das Ergebnis und gibt das Gerät erst danach weiter. Das klingt banal, verhindert aber, dass die nächste Person versehentlich an derselben Figur weiterarbeitet. Gerade bei jüngeren Nutzern ist diese Absprache hilfreicher als die Erwartung, dass jeder automatisch vorsichtig mit fremden Entwürfen umgeht.

Wer die App für ein persönliches Profilbild nutzen möchte, sollte das fertige Motiv vor dem nächsten Nutzerwechsel aus dem Blick behalten oder separat sichern, sofern die verwendete Gerätefunktion das erlaubt. Ich würde nicht darauf vertrauen, dass ein gemeinsames Gerät automatisch nach Personen trennt. Die App selbst sollte deshalb eher als persönlicher Gestaltungsbereich verstanden werden, nicht als Familienkonto mit sauber getrennten Arbeitsplätzen.

Koordination ohne unnötige Reibung

Im Haushalt ist nicht nur die Gestaltung wichtig, sondern auch die Frage, wann und wie das Ergebnis weiterverwendet wird. Ein Avatar kann für ein Profil, einen Chat oder einfach zum Spaß gedacht sein. Diese Zwecke verlangen nicht denselben Umgang. Bei einem öffentlichen Profilbild sollte man gemeinsam überlegen, ob die Figur wirklich persönliche Hinweise enthält oder ob sie bewusst allgemein gehalten wird.

Ich finde es sinnvoll, bei jüngeren Nutzern zwischen dem Erstellen und dem Veröffentlichen zu unterscheiden. Die App kann ein Bild liefern, aber die Entscheidung, wo dieses Bild landet, gehört in eine separate Absprache. Ein Kind kann den Charakter selbst gestalten, während ein Erwachsener vor dem Hochladen prüft, ob das betreffende Profil und die Plattform dafür geeignet sind. So bleibt die kreative Freiheit erhalten, ohne dass aus einem harmlosen Entwurf automatisch eine öffentliche Veröffentlichung wird.

Ein weiterer nützlicher Ablauf ist die gemeinsame Auswahl mehrerer Varianten. Statt sich sofort auf den ersten Entwurf festzulegen, kann man zwei oder drei unterschiedliche Stilrichtungen vergleichen: etwa eine auffällige Version für den Spaß und eine zurückhaltendere für ein Profil. Dieser Vergleich zeigt schnell, dass ein Avatar nicht nur hübsch aussehen, sondern auch zum jeweiligen Zweck passen sollte. Für ein Spielprofil darf der Look ruhig extravagant sein; in einem schulischen oder beruflichen Zusammenhang wirkt eine ruhigere Gestaltung oft passender.

Die App ist auch interessant, wenn eine Familie ein gemeinsames kreatives Thema sucht. Jeder kann eine eigene Figur mit ähnlichen Farben oder einem wiederkehrenden Stil erstellen. Das ist keine automatische Teamfunktion, sondern eine selbst organisierte Idee, aber gerade dadurch bleibt die Nutzung flexibel. Man kann Figuren für eine Familiengeschichte, einen privaten Chat oder eine kleine Sammlung gestalten, ohne sich an ein festes Szenario halten zu müssen.

Alter, Vertrauen und vernünftige Erwartungen

Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren. Das macht die App grundsätzlich zugänglich, sollte aber nicht mit einer pauschalen Empfehlung für jede Nutzungssituation verwechselt werden. Eine Alterskennzeichnung beschreibt den vorgesehenen Rahmen, nicht automatisch die beste Begleitung im Haushalt. Bei kleinen Kindern würde ich die Gestaltung zunächst gemeinsam ausprobieren und erklären, welche Schritte nur das Bild verändern und welche Aktionen möglicherweise zu einer Weiterverwendung außerhalb der App führen.

Besonders bei einem gemeinsam genutzten Gerät ist Vertrauen eine praktische Frage. Wer darf einen fertigen Avatar ändern? Wer entscheidet, ob ein Bild als Profilbild eingesetzt wird? Und soll eine Person die Figur der anderen überhaupt öffnen? Solche Regeln entstehen nicht automatisch durch die App. Sie sollten vor allem dann ausgesprochen werden, wenn mehrere Kinder dasselbe Smartphone oder Tablet verwenden.

Ich würde jüngeren Nutzern außerdem zeigen, wie man zwischen einer Fantasiefigur und einer realen Selbstdarstellung unterscheidet. Ein OC darf völlig übertrieben aussehen, mit ungewöhnlicher Kleidung, Haarfarbe oder Stimmung. Das ist gerade der kreative Spaß. Für ein öffentliches Konto kann es aber sinnvoll sein, bewusst keine persönlichen Details in den Avatar einzubauen. Die App lädt zum Spielen mit Identität ein; die Verantwortung für die spätere Verwendung bleibt bei der Person und ihrem Umfeld.

Für Eltern ist auch die gemeinsame Nutzung selbst ein guter Prüfpunkt. Statt das Kind nur mit dem Gerät allein zu lassen, kann man sich den Entwurf erklären lassen: Warum wurde dieses Outfit gewählt? Welche Eigenschaften soll die Figur haben? Daraus entsteht ein Gespräch über Geschmack, Online-Profile und digitale Selbstpräsentation, ohne dass man die kreative Aktivität unnötig streng behandelt.

Gestaltungstipps, die über den ersten Versuch hinausgehen

Mein erster konkreter Tipp ist, nicht sofort jedes auffällige Element gleichzeitig einzusetzen. Ein Avatar wirkt oft klarer, wenn ein Merkmal im Mittelpunkt steht und die übrigen Teile darauf abgestimmt werden. Wer gleichzeitig starke Farben, auffällige Kleidung und viele Accessoires kombiniert, erhält zwar ein lebhaftes Bild, aber möglicherweise kein gut erkennbares Profilmotiv. Für kleine Darstellungen ist ein klarer Kontrast zwischen Figur und Hintergrund meist hilfreicher als möglichst viel Detail.

Der zweite Tipp betrifft verschiedene Verwendungszwecke. Ein Bild, das auf dem gesamten Bildschirm eindrucksvoll aussieht, kann als kleines Profilbild unruhig wirken. Deshalb lohnt es sich, den Entwurf nicht nur groß anzusehen, sondern gedanklich auch als kleines rundes oder quadratisches Bild zu beurteilen. Gesicht, Haare und die markanteste Farbe sollten dann noch erkennbar bleiben. Diese Überlegung macht einen deutlichen Unterschied, wenn die Figur nicht nur im privaten Album bleiben soll.

Als dritte Strategie empfehle ich, zuerst eine neutrale Grundfigur zu erstellen und erst danach den Stil festzulegen. So kann man prüfen, ob der Charakter auch ohne besonders auffällige Kleidung oder Accessoires funktioniert. Anschließend lassen sich Varianten leichter vergleichen. Auf einem gemeinsam genutzten Gerät verhindert dieser Ablauf außerdem, dass man sich in vielen kleinen Änderungen verliert und am Ende nicht mehr weiß, welche Kombination ursprünglich am besten gefiel.

Eine vierte Beobachtung betrifft die Zusammenarbeit: Es ist oft besser, Entscheidungen nacheinander zu treffen, statt alles gleichzeitig auszuwählen. Eine Person legt die Grundrichtung fest, die nächste sucht Kleidung oder Farben aus, und am Ende wird gemeinsam kontrolliert, ob der Avatar noch zum ursprünglichen Zweck passt. Diese Methode funktioniert besonders gut mit Kindern, weil sie Mitbestimmung ermöglicht, ohne dass jeder Schritt in eine Diskussion übergeht.

Version, Preis und Nutzung auf älteren Geräten

Die App ist kostenlos erhältlich. Das senkt die Schwelle zum Ausprobieren deutlich, gerade wenn zunächst nur geprüft werden soll, ob der Stil der Familie gefällt. Kostenlos bedeutet für mich aber nicht, dass man jede Nutzung unkritisch betrachten sollte. Vor einer dauerhaften Verwendung in einem Profil würde ich immer erst den fertigen Entwurf in Ruhe ansehen und entscheiden, ob er wirklich passend ist.

Die aktuelle Version ist 1.1.0 und läuft ab Android 7.0. Für Haushalte mit einem älteren Android-Gerät ist diese Mindestanforderung ein wichtiger praktischer Punkt. Wer ein gemeinsames Smartphone verwendet, sollte vor der Installation prüfen, ob das Gerät diese Systemversion besitzt und ob genug Speicher sowie ein flüssiger Bildschirm vorhanden sind. Gerade bei älteren Geräten kann die Bedienung weniger angenehm sein, selbst wenn die App grundsätzlich installiert werden kann.

Die Anwendung wurde am 02.08.2025 veröffentlicht und hat bereits über eine Million Installationen erreicht. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,3, basierend auf ungefähr 1.600 Bewertungen. Für mich signalisiert das ein gemischtes Bild: Es gibt offenbar genügend Interesse an der Idee, aber die App ist nicht automatisch für jeden Nutzer ein reibungsloser Volltreffer. Ich würde sie deshalb nicht allein wegen ihrer Reichweite auswählen, sondern zuerst überlegen, ob der konkrete Zweck – Avatar gestalten, OC entwerfen oder einen Look für soziale Medien vorbereiten – wirklich zum eigenen Alltag passt.

Die Einstufung USK ab 0 Jahren macht sie auch für einen Familienhaushalt interessant, in dem Kinder und Erwachsene dasselbe Gerät verwenden. Trotzdem würde ich bei einem öffentlichen Profil, einer Weitergabe des Bildes oder einer Nutzung durch sehr junge Kinder eine erwachsene Begleitung einplanen. Das ist keine Kritik an der Gestaltung selbst, sondern eine vernünftige Trennung zwischen kreativem Erstellen und späterer Veröffentlichung.

Wo die üblichen Alternativen besser passen

Im Vergleich zu klassischen Zeichen-Apps ist OC Maker schneller, wenn man ohne Zeichenroutine zu einer Figur kommen möchte. Eine Zeichen-App bietet dafür mehr Kontrolle über einzelne Linien, Gesichtszüge und ungewöhnliche Formen. Wer seine Figur vollständig selbst zeichnen will, ist mit einem freien Zeichenwerkzeug wahrscheinlich besser bedient. Wer dagegen in kurzer Zeit einen konsistenten Avatar zusammenstellen möchte, profitiert von der stärker vorgegebenen Gestaltung.

Gegenüber allgemeinen Bildbearbeitungs-Apps wirkt die Ausrichtung klarer. Dort muss man oft erst passende Elemente suchen, Ebenen verwalten oder Vorlagen anpassen. Hier steht die Figur im Mittelpunkt. Der Nachteil dieser Spezialisierung ist, dass die kreativen Möglichkeiten stärker vom vorhandenen Stil und den auswählbaren Bestandteilen abhängen. Wenn man eine ganz bestimmte Fantasiefigur mit ungewöhnlichen Details im Kopf hat, kann ein allgemeines Zeichenprogramm mehr Freiheit geben.

Auch zu umfangreichen Avatar-Plattformen gibt es einen Unterschied. Solche Plattformen verbinden Figuren häufig mit sozialen Bereichen, Spielen oder umfangreichen Identitäten. OC Maker konzentriert sich stärker auf den Entwurf selbst. Das ist für Haushalte attraktiv, die keine zusätzliche soziale Umgebung suchen und nur ein Bild gestalten möchten. Wer aber Interaktion, gemeinsame Online-Räume oder eine langfristige Figurentwicklung erwartet, sollte sich eher nach einer dafür ausgelegten Plattform umsehen.

Für ein professionelles Profilbild würde ich ebenfalls nicht automatisch diese App wählen. Sie eignet sich gut für persönliche, verspielte oder kreative Motive. Wenn ein Unternehmen, ein Verein oder ein berufliches Netzwerk ein sehr präzises Erscheinungsbild verlangt, sind professionelle Designwerkzeuge die bessere Wahl. Die Stärke von OC Maker liegt in der unkomplizierten Persönlichkeit, nicht in ausgefeiltem Branding.

Für wen sich die Installation lohnt

Ich sehe den größten Nutzen bei Menschen, die gern Figuren erfinden, aber nicht lange zeichnen oder komplizierte Software lernen möchten. Kinder können spielerisch Outfits und Charakterideen kombinieren, Jugendliche können einen eigenen Avatar für soziale Medien vorbereiten, und Erwachsene können ein lockeres Profilbild gestalten. Auch für kleine kreative Pausen ist die App angenehm, weil das Ziel verständlich bleibt und nicht erst durch viele Menüs erklärt werden muss.

Auf einem Familiengerät lohnt sich die Installation besonders dann, wenn alle Beteiligten klare Absprachen akzeptieren. Das Gerät sollte nach Möglichkeit nicht gleichzeitig von mehreren Personen bedient werden, und fertige Entwürfe sollten vor dem Wechsel gesichert oder zumindest eindeutig zugeordnet werden. Wer diese einfache Organisation einhält, kann aus der App eine nette gemeinsame Aktivität machen, ohne dass die fehlende Trennung zwischen Haushaltsmitgliedern ständig zum Problem wird.

Weniger geeignet ist sie für Nutzer, die eine komplett freie Zeichenfläche, eine ausgearbeitete Geschichte oder ein soziales Netzwerk innerhalb der App suchen. Auch wer ein Bild ohne jede Abstimmung sofort öffentlich einsetzen möchte, sollte zuerst prüfen, ob der gewählte Stil wirklich zum Zielprofil passt. Die App macht die Erstellung leicht, aber sie nimmt einem nicht die Entscheidung ab, wo und mit wem das Ergebnis geteilt wird.

Mein Urteil für den Haushalt

Mein Eindruck fällt vorsichtig positiv aus. OC Maker: PFP & Avatar ist ein zugängliches Personalisierungswerkzeug, das aus einem gemeinsamen Smartphone schnell eine kleine kreative Station machen kann. Ich mag besonders, dass man ohne Zeichenkenntnisse zu einer eigenen Figur kommt und dass sich die Nutzung für kurze gemeinsame Sitzungen eignet. Für Kinder und Erwachsene kann daraus ein unkomplizierter Austausch über Farben, Kleidung und digitale Selbstdarstellung entstehen.

Die Grenzen sollte man aber ernst nehmen. Auf einem geteilten Gerät gibt es keine automatische Familienordnung, die Entwürfe voneinander trennt. Deshalb braucht es klare Übergaben und etwas Aufmerksamkeit, wenn mehrere Personen dieselbe App verwenden. Außerdem ist die kostenlose Anwendung eher für spielerische Avatare und persönliche OCs gedacht als für professionelle Gestaltung oder ein umfangreiches Spielsystem.

Wenn du mit deiner Familie oder auf einem gemeinsam genutzten Android-Gerät Figuren gestalten möchtest, würde ich die App ausprobieren und zunächst eine kurze gemeinsame Sitzung einplanen. Beginnt mit einem Entwurf, legt fest, wem er gehört, und besprecht erst danach, ob er als Profilbild verwendet werden soll. Für kreative Avatar-Ideen ist sie eine unkomplizierte Wahl – solange die Grenzen zwischen gemeinsamem Gerät, persönlichem Entwurf und öffentlicher Veröffentlichung klar bleiben.

Unknown

Was ist OC Maker: PFP & Avatar und wofür kann ich die App verwenden?

OC Maker: PFP & Avatar ist eine Kreativ-App, mit der du eigene Charaktere, Profilbilder und Avatare gestalten kannst. Dafür stehen typischerweise verschiedene Gesichtsformen, Frisuren, Augen, Kleidung, Accessoires und Hintergründe zur Verfügung. Die Anwendung eignet sich besonders für Social-Media-Profile, Messenger, Rollenspiel-Charaktere oder einfach zum Erstellen individueller Figuren.


Benötige ich ein Konto oder eine Internetverbindung, um OC Maker: PFP & Avatar zu nutzen?

Für die grundlegenden Bearbeitungsfunktionen ist normalerweise kein eigenes Benutzerkonto erforderlich. Viele Elemente lassen sich direkt nach dem Start auswählen und kombinieren. Eine Internetverbindung kann jedoch notwendig sein, wenn zusätzliche Inhalte geladen, Werbung angezeigt, Projekte synchronisiert oder fertige Bilder über soziale Netzwerke geteilt werden sollen. Die genauen Voraussetzungen können je nach Version und Gerät variieren.


Ist OC Maker: PFP & Avatar kostenlos oder entstehen zusätzliche Kosten?

Die App kann in der Regel kostenlos heruntergeladen und mit einer Auswahl an Design-Elementen genutzt werden. Häufig enthalten solche Avatar-Apps jedoch Werbung, optionale In-App-Käufe oder Premium-Inhalte, die erst nach einer Zahlung verfügbar sind. Vor dem Kauf solltest du die Preise, Abonnementbedingungen und enthaltenen Leistungen im jeweiligen App Store prüfen, da sich diese je nach Plattform und Region unterscheiden können.


Welche Möglichkeiten bietet die App zur Gestaltung eines eigenen Avatars?

Bei der Gestaltung kannst du verschiedene Bestandteile deines Charakters miteinander kombinieren und dadurch einen persönlichen Stil entwickeln. Dazu gehören meist Haut- und Haarfarben, Gesichtszüge, Kleidung, Accessoires, Ausdrücke sowie unterschiedliche Hintergründe. Je nach verfügbarem Inhalt lassen sich sowohl niedliche als auch fantasievolle oder stilisierte Figuren erstellen. Die Auswahl kann durch Updates oder kostenpflichtige Pakete erweitert werden.


Kann ich die erstellten Charaktere speichern und als Profilbild verwenden?

Ja, fertig gestaltete Figuren lassen sich üblicherweise als Bild auf dem Gerät speichern und anschließend als Profilbild, Avatar oder Beitrag verwenden. Vor dem Export kannst du oft noch den Hintergrund oder das Bildformat anpassen. Beachte jedoch, dass die Nutzungsrechte von App-Inhalten und Premium-Elementen eingeschränkt sein können. Für private Zwecke ist die Verwendung meist unkompliziert; bei kommerzieller Nutzung solltest du die Lizenzbedingungen prüfen.


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