Nürnberger Nachrichten E-Paper

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Vorteile

  • Tagesaktuelle Ausgabe bereits früh am Morgen verfügbar
  • Komfortable Suche nach Artikeln und Stichworten
  • Lesemodus erleichtert die Nutzung auf kleineren Displays
  • Ausgaben lassen sich für unterwegs herunterladen
  • Ressourcenschonender als die gedruckte Zeitung

Nachteile

  • Download und Aktualisierung benötigen ausreichend Speicherplatz
  • Einige Funktionen können je nach Abonnement eingeschränkt sein
  • Große Ausgaben laden bei langsamer Verbindung verzögert
  • Für Gelegenheitsleser kann das Abo vergleichsweise teuer sein
  • Offline-Inhalte müssen regelmäßig manuell aktualisiert werden
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Wer die Nürnberger Nachrichten regelmäßig liest, steht irgendwann vor einer praktischen Entscheidung: Bleibe ich bei der gedruckten Zeitung, lese ich einzelne Meldungen über verschiedene Nachrichten-Apps oder nutze ich die Zeitung digital als E-Paper? Ich habe mir dafür Nürnberger Nachrichten E-Paper im Alltag angesehen. Mein Eindruck: Die App richtet sich klar an Menschen, die ihre vertraute Tageszeitung auf dem Smartphone oder Tablet lesen möchten, ohne sich jeden Morgen mit mehreren Nachrichtenquellen eine eigene Auswahl zusammenzustellen.

Die Anwendung gehört zur Kategorie Nachrichten und Zeitschriften und stammt vom Verlag Nürnberger Presse. Sie ist kostenlos erhältlich, wobei innerhalb der App ein kostenpflichtiger Betrag von 2,49 € über Google Play abgerechnet werden kann. Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen dem kostenlosen Herunterladen und dem tatsächlichen Lesen der digitalen Zeitung: Wer nur eine allgemeine Nachrichten-App sucht, sollte nicht automatisch erwarten, dass damit sämtliche Inhalte ohne weitere Kosten zugänglich sind.

Der grundlegende Ansatz ist angenehm direkt. Statt einer endlosen Liste aus Überschriften öffne ich eine digitale Ausgabe und arbeite mich durch die Zeitung. Das optimierte Layout soll die Seiten auf mobilen Geräten besser lesbar machen. Genau dieser Punkt entscheidet für mich darüber, ob die App sinnvoll ist: Sie will keine beliebige Nachrichtenplattform sein, sondern die Nürnberger Nachrichten in einer Form auf den Bildschirm bringen, die näher an der Zeitung als an einem sozialen Nachrichtenstrom liegt.

Für wen sich die digitale Ausgabe wirklich lohnt

Die wichtigste Entscheidung: Zeitung lesen oder Nachrichten sammeln?

Vor der Installation würde ich mir eine einfache Frage stellen: Suche ich lokale Berichterstattung in einer festen Ausgabe oder möchte ich möglichst schnell einzelne Meldungen aus vielen Quellen überfliegen? Für den ersten Fall passt das E-Paper deutlich besser. Wer dagegen nur kurze Schlagzeilen, internationale Eilmeldungen oder eine individuell zusammengestellte Nachrichtenübersicht möchte, ist mit einer klassischen Nachrichten-App wahrscheinlich schneller unterwegs.

Ich mag am E-Paper, dass es den Lesemodus verändert. Bei einer gewöhnlichen Nachrichten-App springe ich oft zwischen Themen, Push-Mitteilungen und Empfehlungen hin und her. Hier beginne ich eher mit der Zeitung als Ganzes. Das hilft mir, lokale Themen nicht nur anhand einer einzelnen Überschrift wahrzunehmen, sondern auch angrenzende Berichte und Kommentare zu entdecken. Gerade bei regionalen Ereignissen ist dieser Zusammenhang wertvoller als eine isolierte Kurzmeldung.

Die App ist außerdem eine gute Lösung für Leserinnen und Leser, die nicht immer zu Hause sind. Die gedruckte Zeitung liegt naturgemäß an einem bestimmten Ort. Eine digitale Ausgabe lässt sich dagegen auf dem geeigneten Mobilgerät öffnen, wenn der Morgen in der Bahn, am Küchentisch oder unterwegs beginnt. Ich würde sie besonders Menschen empfehlen, die ihre Zeitung regelmäßig lesen, aber nicht jeden Tag Papier mitnehmen möchten.

Was ich beim Lesen auf dem Bildschirm beachte

Ein E-Paper ist nicht automatisch dasselbe wie eine modern gestaltete Nachrichten-App. Die Stärke liegt in der vollständigen Zeitungsausgabe und ihrer vertrauten Struktur, nicht unbedingt in maximaler Geschwindigkeit. Auf einem größeren Bildschirm wirkt das Lesen für mich deutlich entspannter als auf einem kleinen Smartphone. Wer längere Artikel bevorzugt, sollte deshalb prüfen, welches Gerät im eigenen Alltag hauptsächlich verwendet wird.

Auf dem Smartphone funktioniert das Lesen eher für einzelne Artikel, kurze Pausen oder den schnellen Blick auf die wichtigsten Seiten. Für eine längere Sonntagslektüre würde ich, sofern vorhanden, ein Tablet vorziehen. Das ist kein spezielles Problem dieser Anwendung, sondern eine grundsätzliche Eigenheit digitaler Zeitungsseiten: Je kleiner das Display, desto häufiger muss ich zwischen Gesamtansicht und vergrößertem Text wechseln.

Mein praktischer Tipp ist, die App nicht nur einmal zwischen Tür und Angel zu testen. Ich würde zuerst die Startseite öffnen, eine lokale Meldung auswählen und anschließend einen längeren Beitrag lesen. Dabei zeigt sich schnell, ob die Darstellung zur eigenen Sehgewohnheit passt. Ebenso wichtig ist, ob das Bedienkonzept für die Person verständlich ist, die die Zeitung tatsächlich nutzen soll. Für ältere Familienmitglieder kann eine digitale Ausgabe bequem sein, wenn sie mit Tablet und App vertraut sind; andernfalls bleibt die gedruckte Zeitung möglicherweise die angenehmere Wahl.

Die Rolle des optimierten Layouts

Das optimierte Layout ist für mich mehr als ein kosmetisches Detail. Bei einer reinen PDF-Ansicht kann eine komplette Zeitungsseite auf dem Smartphone sehr klein wirken. Eine mobile Aufbereitung sollte den Wechsel zwischen Seitenansicht und lesbarem Artikel erleichtern. Genau hier liegt der wichtigste Nutzen der aktuellen Anwendung: Die Zeitung soll nicht bloß als verkleinerte Papierseite auf dem Bildschirm erscheinen.

Trotzdem würde ich nicht erwarten, dass jede Seite auf jedem Gerät gleich komfortabel wirkt. Anzeigen, mehrspaltige Texte und umfangreiche Seitenaufteilungen gehören zum Charakter einer Zeitung. Wer ausschließlich eine sehr reduzierte, textorientierte Oberfläche gewohnt ist, könnte die visuelle Dichte zunächst als weniger übersichtlich empfinden. Für mich ist das ein fairer Kompromiss: Die Zeitung bleibt als Zeitung erkennbar, statt in einen beliebigen Nachrichtenfeed verwandelt zu werden.

Ein realistischer Alltagseinsatz

Ein typischer Ablauf sieht bei mir so aus: Am Morgen öffne ich die App und verschaffe mir zuerst einen Überblick über die regionale Ausgabe. Danach lese ich nicht alles in Reihenfolge, sondern wähle zwei oder drei Themen, die für meinen Tag relevant sind. Ein Bericht aus der Region kann dabei wichtiger sein als eine große überregionale Schlagzeile, weil er konkrete Auswirkungen auf meinen Arbeitsweg, mein Umfeld oder lokale Termine haben kann.

Später am Tag nutze ich die Anwendung eher gezielt. Wenn jemand im Gespräch eine Meldung aus Nürnberg oder der Umgebung erwähnt, kann ich die betreffende Ausgabe erneut aufrufen, statt mich durch mehrere Webseiten zu suchen. Dieser Ablauf ist ein unterschätzter Vorteil eines E-Papers: Die Zeitung dient nicht nur als Morgenlektüre, sondern auch als geordnete Referenz für regionale Themen.

Für Pendler ist die Entscheidung etwas differenzierter. Wenn ich während einer kurzen Fahrt nur wenige Minuten habe, ist eine klassische Nachrichtenübersicht effizienter. Wenn ich dagegen bewusst lesen möchte und die regionale Perspektive suche, ist die E-Paper-App die passendere Begleitung. Der Unterschied liegt also weniger in der Technik als in der Art, wie ich Nachrichten konsumieren möchte.

Was die Zahlen über die Akzeptanz sagen

Im Google-Play-Angebot erreicht die App durchschnittlich 4,3 Sterne bei rund 1.400 Bewertungen. Außerdem kommt sie auf mehr als 50.000 Installationen. Das spricht für eine etablierte Nutzung, ersetzt aber nicht den persönlichen Test auf dem eigenen Gerät. Besonders bei Zeitungs-Apps hängt die Zufriedenheit stark davon ab, ob die Leserin oder der Leser bereits einen Bezug zur Zeitung hat.

Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren. Das passt zum Charakter einer Nachrichten- und Zeitschriften-App, sagt aber wenig darüber aus, ob die Inhalte für jedes Alter gleichermaßen interessant sind. Familien können die Anwendung grundsätzlich ohne eine hohe Altersbarriere ausprobieren; die eigentliche Frage bleibt, ob regionale Tageszeitungsinhalte zum jeweiligen Lesebedarf passen.

Wo die App gegenüber allgemeinen Nachrichten-Apps gewinnt

Der größte Vorteil ist die Konzentration. Ich bekomme nicht einfach Nachrichten über alles Mögliche, sondern eine klar erkennbare Zeitung mit regionalem Schwerpunkt. Das macht die Auswahl ruhiger und kann dabei helfen, weniger Zeit mit ständig wechselnden Empfehlungen zu verlieren. Wer sich morgens bewusst durch eine Ausgabe lesen möchte, findet hier eine passendere Struktur als in einem unendlichen Feed.

Ein zweiter Vorteil ist die redaktionelle Perspektive. Bei einer allgemeinen Nachrichten-App stammen die Meldungen häufig aus vielen unterschiedlichen Quellen und werden in einer gemeinsamen Oberfläche nebeneinandergestellt. Das ist praktisch für den schnellen Vergleich, kann aber auch dazu führen, dass lokale Themen zwischen nationalen und internationalen Meldungen untergehen. Die Nürnberger Nachrichten setzen für mich genau dort einen Gegenpunkt: Die regionale Zeitung bleibt der Mittelpunkt.

Ein dritter, weniger offensichtlicher Vorteil betrifft die Gewohnheit. Wer die gedruckte Ausgabe kennt, muss nicht vollständig neu lernen, wie Nachrichten geordnet sind. Die digitale Nutzung verändert zwar das Gerät und die Bedienung, aber nicht die grundsätzliche Idee einer täglichen Ausgabe. Dieser vertraute Ablauf kann den Wechsel vom Papier zum Bildschirm erleichtern.

Auch für Menschen, die Nachrichten nicht über soziale Netzwerke beziehen möchten, ist das interessant. Dort bestimmen oft kurze Ausschnitte, Kommentare und Weiterleitungen, welche Meldung sichtbar wird. Eine E-Paper-Ausgabe bietet dagegen einen bewussteren Einstieg. Ich kann selbst entscheiden, wie weit ich lese, ohne dass die nächste automatisch eingeblendete Meldung den Fokus übernimmt.

Wo eine andere Lösung besser passen kann

Die App ist nicht die beste Wahl für alle, die ausschließlich kostenlose Nachrichten erwarten. Zwar kostet der Download nichts, doch der mögliche In-App-Kauf zeigt, dass die digitale Zeitung nicht mit einem vollständig freien Nachrichtenangebot gleichzusetzen ist. Wer nur gelegentlich eine einzelne Meldung sucht, könnte den Aufwand als unverhältnismäßig empfinden und mit frei zugänglichen Nachrichtenquellen besser fahren.

Auch für Leserinnen und Leser mit stark überregionalem Interesse gibt es passendere Kategorien. Eine internationale Nachrichten-App bietet oft schneller Meldungen aus vielen Ländern, während ein E-Paper seine Stärke in der festen regionalen Auswahl hat. Wer Börsenkurse, Sportergebnisse aus zahlreichen Ligen oder laufende Live-Updates in einer einzigen Oberfläche erwartet, sollte seine Entscheidung nicht allein auf die Bezeichnung als Nachrichten-App stützen.

Der Wechsel kann ebenfalls unnötig sein, wenn die gedruckte Zeitung im eigenen Haushalt problemlos funktioniert und das Papierformat ausdrücklich bevorzugt wird. Manche Menschen lesen morgens gerade deshalb gerne, weil sie das Smartphone beiseitelegen können. In diesem Fall bringt die digitale Ausgabe zwar Flexibilität, aber keinen zwingenden Mehrwert.

Umgekehrt kann die App für Personen ungeeignet sein, die mit kleinen Bildschirmen Schwierigkeiten haben oder digitale Abos grundsätzlich vermeiden möchten. Ein E-Paper spart zwar das Mitnehmen von Papier, verlangt aber ein kompatibles Gerät, etwas Bedienbereitschaft und eine gewisse Toleranz für den Unterschied zwischen Bildschirm und klassischer Zeitung. Das sollte man ehrlich einkalkulieren.

Der Wechsel vom Papier zur App

Der Umstieg ist nicht nur eine technische Frage. Ich würde zuerst klären, wann und wo gelesen wird. Wer die Zeitung überwiegend am Frühstückstisch liest, kann mit einem Tablet einen ähnlichen Rhythmus beibehalten. Wer dagegen unterwegs kurze Informationshäppchen möchte, muss prüfen, ob das E-Paper wirklich schneller zum Ziel führt als eine herkömmliche Nachrichten-App.

Hilfreich ist es, die ersten Lesesitzungen nicht zu überladen. Statt sofort jede Funktion zu suchen, würde ich eine Ausgabe öffnen, die wichtigsten Ressorts ausprobieren und beobachten, wie gut der Wechsel zwischen Seiten und Artikeln gelingt. Danach lässt sich besser beurteilen, ob die App den eigenen Ablauf unterstützt oder ob das Papier weiterhin bequemer bleibt.

Ein konkreter Kostenpunkt sollte dabei nicht übersehen werden: Bei Abrechnung über Google Play werden 2,49 € für einen In-App-Kauf genannt. Ich würde vor dem Bestätigen genau lesen, wofür dieser Kauf gilt und wie er sich auf den gewünschten Zugang bezieht. Das ist besonders wichtig, wenn mehrere Personen im Haushalt lesen möchten oder wenn bisher ein anderes Zeitungsmodell genutzt wurde. Die kostenlose Installation allein beantwortet diese praktische Frage nicht.

Technisch läuft die aktuelle Version 4.3.0 auf Geräten ab Android 7.1. Das ist für viele ältere Android-Geräte hilfreich, aber nicht jedes alte Smartphone bietet automatisch eine angenehme Bildschirmgröße oder ausreichend komfortable Bedienung. Vor dem dauerhaften Wechsel würde ich deshalb nicht nur die Systemversion, sondern auch die tatsächliche Lesbarkeit und Geschwindigkeit auf dem vorhandenen Gerät prüfen.

Die Anwendung ist seit dem 27. Januar 2021 verfügbar und hat sich damit nicht erst gestern in den App-Markt eingereiht. Für mich ist das ein Hinweis darauf, dass sie als digitales Angebot des Verlags einen festen Platz hat. Entscheidend bleibt dennoch die aktuelle Nutzungserfahrung: Ein etabliertes E-Paper ist dann sinnvoll, wenn die tägliche Ausgabe in den eigenen Rhythmus passt, nicht bloß, weil es schon länger existiert.

Mein Urteil zur Bedienung und zum Lesefluss

Was mir am Konzept gefällt, ist die klare Erwartung. Ich öffne die Anwendung, weil ich die Nürnberger Nachrichten lesen möchte, nicht weil ich mich von einer unbestimmten Auswahl überraschen lassen will. Diese Klarheit wirkt im Alltag entspannend. Ich muss weniger entscheiden, welche Quelle vertrauenswürdig oder relevant sein könnte, und kann mich stärker auf die Inhalte konzentrieren.

Die Kehrseite ist die geringere Freiheit gegenüber einem individuell konfigurierten Nachrichten-Feed. Wer seine Themen nach Interessen, Quellen und Regionen selbst zusammenstellen möchte, wird die feste Ausgabe möglicherweise als begrenzend empfinden. Das ist kein Fehler der App, sondern ihre bewusste Ausrichtung. Für mich ist die Entscheidung deshalb eine Frage zwischen redaktioneller Ordnung und maximaler Personalisierung.

Ein weiterer Trade-off liegt im Lesetempo. Eine Schlagzeilen-App ist besser, wenn ich in wenigen Sekunden wissen möchte, was gerade passiert. Das E-Paper ist besser, wenn ich Zusammenhänge und regionale Einordnung suche. Ich würde die beiden Formen nicht als direkte Ersatzprodukte betrachten. In einem Haushalt können sie sogar unterschiedliche Aufgaben erfüllen: Die E-Paper-App für die tägliche Zeitung, eine andere Anwendung für schnelle Eilmeldungen.

Mein konkreter Tipp für Interessierte lautet daher: Nutzt das E-Paper nicht wie einen sozialen Feed. Plant eine kurze, feste Lesezeit ein und geht zuerst die regionale Auswahl durch. Dadurch kommt die eigentliche Stärke der Nürnberger Nachrichten besser zur Geltung. Wer hingegen nur einzelne Meldungen anklickt und sofort weiterwischt, erlebt wahrscheinlich nicht den Vorteil, für den diese App gedacht ist.

Meine Empfehlung für unterschiedliche Nutzertypen

Ich empfehle die App vor allem bestehenden Leserinnen und Lesern der Nürnberger Nachrichten, die ihre Tageszeitung digital mitnehmen möchten. Sie eignet sich auch für Menschen aus der Region, die lokale Berichte regelmäßig verfolgen und eine geordnete Ausgabe einer allgemeinen Nachrichtenübersicht vorziehen. Das optimierte Layout macht den digitalen Zugang attraktiver, besonders wenn ein Tablet oder ein ausreichend großes Smartphone verwendet wird.

Für Familien und ältere Nutzer würde ich vor der Umstellung gemeinsam testen, wie sich die Ausgabe öffnen und lesen lässt. Die niedrige Altersfreigabe ist unkompliziert, aber Bedienkomfort entsteht nicht allein durch die Freigabe. Ein größerer Bildschirm, gut lesbare Darstellung und ein vertrauter Ablauf können den Unterschied machen. Wenn diese Voraussetzungen stimmen, kann die App eine praktische Alternative zum Papier sein.

Ich würde sie dagegen nicht als erste Wahl für Leser empfehlen, die ausschließlich kostenlose, kurze und möglichst internationale Nachrichten suchen. Ebenso wenig passt sie zu Menschen, die bewusst keine digitale Zeitung möchten oder den Bildschirm beim Lesen vermeiden. In diesen Fällen sind frei zugängliche Nachrichtenquellen oder die gedruckte Ausgabe wahrscheinlich die ehrlichere Entscheidung.

Unterm Strich sehe ich Nürnberger Nachrichten E-Paper als fokussierte digitale Zeitung und nicht als universelle Nachrichtenzentrale. Der Verlag Nürnberger Presse verbindet hier den regionalen Charakter der Tageszeitung mit einem mobilen Lesemodell. Die kostenlose Installation, die durchschnittliche Bewertung von 4,3 Sternen und die breite Verbreitung sprechen für ein Angebot, das viele Leser grundsätzlich erreicht; ausschlaggebend ist aber, ob ich genau diese Zeitung regelmäßig lesen möchte.

Meine Empfehlung fällt deshalb klar, aber nicht pauschal aus: Wenn dir regionale Berichterstattung wichtig ist und du vom Papier auf ein mobiles Format wechseln möchtest, würde ich die App ausprobieren. Nimm dir dafür eine vollständige Lesesitzung und prüfe besonders Bildschirmgröße, Navigation und den möglichen In-App-Kauf. Wenn du dagegen nur schnelle Meldungen aus vielen Themenbereichen brauchst, ist eine klassische Nachrichten-App wahrscheinlich effizienter. Für die digitale Lektüre der Nürnberger Nachrichten erfüllt diese Anwendung ihren Zweck jedoch überzeugend: Sie bringt die tägliche regionale Zeitung näher an den Alltag, ohne ihren Charakter vollständig aufzugeben.

Unknown

Was bietet das Nürnberger Nachrichten E-Paper?

Das Nürnberger Nachrichten E-Paper ist die digitale Ausgabe der gedruckten Zeitung und bietet Zugriff auf regionale, nationale und internationale Nachrichten. Leser können aktuelle Artikel, Kommentare, Reportagen, Sportberichte und lokale Meldungen bequem auf Smartphone, Tablet oder Computer abrufen. Je nach Angebot stehen außerdem digitale Zusatzinhalte, Bildergalerien oder weitere Funktionen innerhalb der App zur Verfügung.


Benötige ich ein Abonnement, um das E-Paper vollständig zu nutzen?

Für den vollständigen Zugriff auf die digitale Zeitung ist in der Regel ein kostenpflichtiges E-Paper- oder Digitalabonnement erforderlich. Teilweise können Nutzer eine Ausgabe testen oder einzelne Inhalte ohne Anmeldung ansehen, der komplette Zeitungskiosk und alle Artikel bleiben jedoch meist Abonnenten vorbehalten. Vor dem Download sollten Sie deshalb die aktuellen Preise, Laufzeiten und enthaltenen Leistungen prüfen.


Auf welchen Geräten kann ich das Nürnberger Nachrichten E-Paper lesen?

Die Anwendung lässt sich normalerweise auf unterstützten Android- und iOS-Geräten verwenden, darunter Smartphones und Tablets. Zusätzlich kann der digitale Zeitungskiosk häufig über einen Webbrowser am Computer geöffnet werden. Für eine angenehme Nutzung empfiehlt sich ein aktuelles Betriebssystem, ausreichend Speicherplatz und eine stabile Internetverbindung, insbesondere wenn komplette Ausgaben heruntergeladen werden sollen.


Kann ich Ausgaben offline lesen?

Ja, digitale Ausgaben können üblicherweise innerhalb der App heruntergeladen und anschließend ohne aktive Internetverbindung gelesen werden. Das ist praktisch auf Reisen oder bei schwachem Empfang. Der Download benötigt allerdings freien Speicherplatz und sollte idealerweise über WLAN erfolgen. Neue Ausgaben, Bilder oder interaktive Inhalte müssen möglicherweise regelmäßig online aktualisiert werden.


Welche Funktionen sollte ich vor dem Download beachten?

Vor der Installation sollten Sie prüfen, ob die App Benachrichtigungen, automatische Downloads und eine Anmeldung mit Ihrem bestehenden Abonnement unterstützt. Hilfreich sind außerdem Suchfunktionen, Lesezeichen, eine verstellbare Schriftgröße und eine übersichtliche Darstellung der Seiten. Beachten Sie auch mögliche In-App-Käufe, den Datenverbrauch sowie die Datenschutz- und Berechtigungsangaben des Anbieters.


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