NavimetriX – Wetterrouting

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Vorteile

  • Präzise Wetterdaten unterstützen eine bessere Routenplanung.
  • Übersichtliche Darstellung macht Wetterrisiken schnell erkennbar.
  • Hilfreich für Wanderungen
  • Radtouren und Outdoor-Aktivitäten.
  • Routen lassen sich an wechselnde Wetterbedingungen anpassen.
  • Praktisch für Nutzer
  • die Wetter und Navigation kombinieren möchten.

Nachteile

  • Für zuverlässige Ergebnisse ist eine aktive Internetverbindung nötig.
  • Detaillierte Wetterinformationen können unterwegs viel Datenvolumen verbrauchen.
  • Die Bedienung wirkt für Einsteiger möglicherweise zunächst ungewohnt.
  • Abdeckung und Genauigkeit können je nach Region unterschiedlich ausfallen.
  • Nicht jede Funktion ist möglicherweise auf älteren Geräten verfügbar.
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Wer beim Segeln mehr braucht als eine schnelle Wettervorhersage, landet schnell bei mehreren getrennten Werkzeugen: eine App für Wind, eine andere für Seekarten, dazu vielleicht ein AIS-Dienst und eine Lösung für NMEA-Daten. NavimetriX – Wetterrouting setzt genau an diesem Problem an. Die App von SOFT4SAIL verbindet Wetter, Routing, Seekarten, AIS und NMEA in einer gemeinsamen Umgebung. Ich habe sie deshalb nicht wie eine gewöhnliche Wetter-App betrachtet, sondern als Werkzeug für die Vorbereitung und Begleitung einer Fahrt.

Mein erster Eindruck fällt gemischt, aber interessant aus. Die Idee ist stark, weil sie typische Wechsel zwischen verschiedenen Apps reduzieren kann. Gleichzeitig ist eine solche Sammlung nur dann wirklich hilfreich, wenn die einzelnen Bereiche verständlich zusammenarbeiten und ich jederzeit weiß, welche Information gerade meine Entscheidung beeinflusst. Für eine spontane Regenfrage auf dem Weg zur Arbeit wäre mir NavimetriX zu spezialisiert. Für Menschen, die eine Route auf dem Wasser planen und Wetterdaten nicht isoliert betrachten möchten, ist der Ansatz deutlich spannender.

Eine Segel-App, die mehrere Aufgaben zusammenführen will

NavimetriX gehört zur Kategorie Wetter, fühlt sich in der Nutzung aber eher wie ein maritimes Planungswerkzeug an. Die App ist kostenlos erhältlich und richtet sich mit ihrer Kombination aus Wetterrouting, Seekarten, AIS und NMEA klar an Nutzerinnen und Nutzer, die auf dem Wasser unterwegs sind. Der Entwickler SOFT4SAIL positioniert sie damit nicht als einfache Wetteranzeige, sondern als universelle Segel-App.

Diese Einordnung ist wichtig, weil die Erwartungen sonst schnell falsch liegen. Wer nur wissen möchte, ob am Nachmittag Regen kommt, findet mit einer klassischen Wetter-App meist einen schnelleren Einstieg. Dort öffne ich die Anwendung, sehe den Ort und bekomme ohne nautische Vorbereitung eine verständliche Prognose. NavimetriX spielt seine Stärke eher dann aus, wenn Wetter nicht nur eine Information, sondern ein Teil einer konkreten Fahrtentscheidung ist.

In meinem typischen Ablauf würde ich zunächst das Fahrtgebiet ansehen, die geplante Strecke gedanklich in Abschnitte teilen und anschließend prüfen, wie Wind und Wetter die Route beeinflussen. Danach kommen die zusätzlichen Ebenen ins Spiel: Seekarten für die Orientierung, AIS für die Sicht auf Schiffsbewegungen und NMEA für die Verbindung mit nautischen Gerätedaten. Der eigentliche Wert liegt weniger in einem einzelnen Bildschirm als in der Verbindung dieser Perspektiven.

Die App ist mit einer Altersfreigabe ab 0 Jahren versehen. Das sagt allerdings wenig darüber aus, ob sie für jede Person geeignet ist. Die Bedienung und die verwendeten Begriffe richten sich eindeutig an Menschen mit Interesse an Navigation, Segeln oder maritimer Technik. Anfänger können sich einarbeiten, sollten aber nicht erwarten, dass die App ihnen automatisch jede nautische Entscheidung abnimmt.

Für wen der Ansatz sinnvoll ist

Ich sehe drei besonders passende Nutzergruppen. Erstens profitieren Seglerinnen und Segler, die ihre Fahrt vor dem Ablegen anhand von Wetter und Route vorbereiten möchten. Zweitens ist die App interessant für Menschen, die bereits technische Borddaten nutzen und NMEA oder AIS nicht in einer völlig getrennten Anwendung betrachten wollen. Drittens kann sie für erfahrene Nutzer praktisch sein, die lieber ein flexibles Werkzeug als eine stark vereinfachte Prognose-App verwenden.

Weniger passend ist sie für jemanden, der nur gelegentlich ein Tretboot mietet oder im Urlaub einmal die Windrichtung prüfen möchte. Auch wer eine komplett geführte Navigation mit möglichst wenig Konfiguration sucht, sollte sich vorher genau überlegen, ob die maritime Tiefe hier ein Vorteil oder eher zusätzlicher Aufwand ist. Eine App mit weniger Modulen kann in solchen Situationen schneller verständlich sein.

Der Alltagstest: vom Frühstück bis zur Rückkehr

Ein realistischer Einsatz beginnt für mich am Morgen eines geplanten Tagestrips. Ich würde nicht einfach die erste angezeigte Wetterlage übernehmen, sondern zuerst prüfen, ob die geplante Strecke zu den erwarteten Bedingungen passt. Ein Abschnitt, der auf der Hinfahrt angenehm wirkt, kann auf dem Rückweg deutlich unkomfortabler werden. Genau hier ist Wetterrouting nützlicher als eine isolierte Vorhersage für den Startpunkt.

Während der Vorbereitung würde ich die Seekarte nutzen, um die Route nicht nur nach Entfernung zu beurteilen. Engstellen, Umwege und mögliche Ausweichpunkte bekommen dadurch mehr Gewicht. AIS kann anschließend helfen, die Verkehrssituation im Blick zu behalten. Das ersetzt keine eigene Aufmerksamkeit und keine Ausweichregeln, gibt mir aber eine zusätzliche Informationsschicht, wenn sich die Umgebung verändert.

Bei einem technisch ausgestatteten Boot kommt NMEA als weiterer Baustein hinzu. Der Vorteil eines solchen Datenflusses ist nicht automatisch, dass jede Anzeige besser wird. Entscheidend ist, ob ich die Informationen verstehe und sinnvoll in meine Planung einordne. Wer bereits mit Borddaten arbeitet, kann dadurch weniger zwischen einzelnen Werkzeugen wechseln. Wer NMEA bisher nicht verwendet hat, sollte die Einrichtung nicht als Nebensache behandeln.

Auf der Rückfahrt würde ich die App vor allem als Kontrollinstrument sehen, nicht als Autopilot für Entscheidungen. Wetter kann sich ändern, Schiffsbewegungen können anders verlaufen als erwartet und die eigene Crew kann eine Route anders bewerten als am Morgen. Eine gute maritime App muss deshalb nicht nur viele Informationen zeigen, sondern auch dazu verleiten, regelmäßig bewusst neu zu prüfen.

Wetterrouting ist mehr als eine hübsche Prognose

Der praktische Unterschied zu einer normalen Wetter-App liegt in der Frage, worauf sich die Prognose bezieht. Eine gewöhnliche Anwendung zeigt mir meistens Wetter für einen Ort oder eine Region. Beim Routing interessiert mich dagegen, wie sich die Bedingungen entlang einer Strecke entwickeln. Das ist ein anderer Denkprozess: Nicht der beste Zeitpunkt an einem Punkt zählt allein, sondern die Kombination aus Strecke, Dauer, Wind und möglichen Alternativen.

Ein nützlicher Arbeitsablauf ist, die Route nicht als unveränderliche Linie zu behandeln. Ich würde vor dem Start mindestens einen alternativen Verlauf im Kopf behalten und prüfen, an welchen Stellen eine Pause oder Umkehr realistisch bleibt. Gerade dieser Punkt wird bei vielen Wetter-Apps übersehen, weil sie zwar Prognosen liefern, aber keine Verbindung zur konkreten Reiseplanung herstellen.

Ein weiterer weniger offensichtlicher Vorteil ist die gemeinsame Betrachtung von Wetter und Verkehr. Starker Wind kann eine Route nicht nur unangenehm, sondern auch durch die Nähe zu Fahrwasser oder dichtem Schiffsverkehr anspruchsvoller machen. Wenn AIS und Kartenansicht im selben Arbeitsablauf verfügbar sind, kann ich solche Faktoren früher berücksichtigen. Das ist kein Ersatz für Erfahrung, aber es verbessert die Vorbereitung.

Mein Tipp wäre, die App nicht erst im Hafen zu öffnen. Wer Wetterrouting und technische Daten zum ersten Mal direkt vor dem Ablegen einrichten möchte, setzt sich unnötig unter Druck. Besser ist es, die Bedienung an Land mit ausreichend Zeit zu testen und die wichtigsten Ansichten so vorzubereiten, dass unterwegs nicht lange gesucht werden muss.

Seekarten, AIS und NMEA: Stärke und mögliche Überforderung

Die zusätzlichen maritimen Ebenen machen NavimetriX interessanter als eine reine Wetter-App, erhöhen aber gleichzeitig die Einstiegshürde. Eine Seekarte ist nicht bloß eine Straßenkarte mit blauem Hintergrund. AIS-Daten müssen eingeordnet werden, und NMEA setzt ein Verständnis dafür voraus, welche Bordinformationen überhaupt verfügbar sind und wie sie genutzt werden sollen.

Ich würde deshalb zwischen zwei Arten von Nutzern unterscheiden. Wer bereits ein Bootssystem mit nautischen Daten besitzt, kann die App als zentrale Arbeitsfläche betrachten. Für diese Gruppe ist es attraktiv, Wetter, Route und technische Informationen nicht vollständig getrennt zu halten. Wer dagegen nur eine Wetterprognose sucht, wird viele Bereiche möglicherweise gar nicht verwenden und bezahlt mit zusätzlicher Komplexität, auch wenn die Grundversion kostenlos ist.

Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen Datenanzeige und Entscheidungshilfe. AIS kann Schiffe sichtbar machen, garantiert aber nicht, dass jedes relevante Fahrzeug erfasst wird oder dass eine Situation automatisch richtig bewertet wird. Ebenso kann eine Route rechnerisch sinnvoll aussehen und auf dem Wasser trotzdem wegen Sicht, Seegang, Crew oder lokaler Besonderheiten ungeeignet sein. Ich würde NavimetriX daher als Unterstützung für die eigene Beurteilung verwenden, nicht als alleinige Quelle.

Bei NMEA liegt der praktische Trade-off in der Einrichtung. Eine Verbindung mit Borddaten kann den Informationsfluss verbessern, verlangt aber mehr technisches Verständnis als das Öffnen einer Standard-Wetter-App. Vor einer wichtigen Fahrt würde ich kontrollieren, ob die erwarteten Daten tatsächlich ankommen und ob die Darstellung eindeutig ist. Ein leerer oder missverstandener Datenkanal ist gefährlicher als eine bewusst nicht verwendete Zusatzfunktion.

Vertrauen beginnt bei sichtbaren Entscheidungen

Bei einer App, die Wetter, Karten und möglicherweise technische Bordinformationen zusammenführt, achte ich besonders darauf, welche Entscheidungen für mich sichtbar bleiben. Ich möchte erkennen können, welche Ansicht gerade aktiv ist, welche Route ich betrachte und ob eine Information aus einer externen Quelle oder aus den verbundenen Borddaten stammt. Je mehr Ebenen zusammenkommen, desto wichtiger wird diese Orientierung.

Für mich ist auch relevant, ob die App mich zu unnötigen Freigaben oder dauerhaften Einstellungen drängt. Ich würde beim ersten Start jede angezeigte Berechtigung und jede Verbindung bewusst prüfen, statt alles reflexartig zu bestätigen. Gerade bei einer maritimen Anwendung sollte ich wissen, ob eine Funktion meinen Standort, Geräteverbindungen oder externe Daten benötigt. Nur dann kann ich entscheiden, welche Teile ich wirklich aktivieren möchte.

Die App ist kostenlos, weist aber auf In-App-Käufe bis zu einem Betrag von 79,99 Euro bei Abrechnung über Google Play hin. Das macht es besonders sinnvoll, vor einer Aktivierung genau zu lesen, welche Funktion zu welchem Kauf führt und ob eine wiederkehrende Abrechnung oder ein einmaliger Erwerb gemeint ist. Ich würde niemals eine kostenpflichtige Option nur deshalb öffnen, weil sie im Arbeitsablauf prominent angeboten wird.

Dieser Punkt ist kein nebensächliches Detail. Bei einer App für Navigation und Wetter kann ein Kauf mit erweiterten Werkzeugen plausibel sein, aber der Nutzen hängt stark vom eigenen Boot und vom eigenen Einsatz ab. Wer keine NMEA-Quelle besitzt oder AIS nur selten benötigt, sollte den Mehrwert einer erweiterten Option nüchtern gegen den tatsächlichen Alltag abwägen.

Datensensible Momente an Bord

Standortdaten sind beim Segeln besonders empfindlich, weil sie nicht nur zeigen, wo ich mich gerade befinde. Aus wiederholten Fahrten können sich typische Abfahrtszeiten, Liegeplätze und Routinen ableiten. Deshalb würde ich die Standortfreigabe nur dann aktivieren, wenn sie für die gewünschte Karten- oder Routingfunktion gebraucht wird, und die Systemauswahl meines Smartphones regelmäßig kontrollieren.

Auch verbundene Borddaten verdienen Aufmerksamkeit. NMEA kann für die Navigation sehr nützlich sein, doch ich würde vor der ersten Verbindung klären, welches Gerät Daten liefert und welche Informationen tatsächlich in NavimetriX erscheinen. Eine klare Trennung zwischen benötigten und nicht benötigten Quellen hilft, die Kontrolle zu behalten. Nicht jede verfügbare Datenquelle muss automatisch Bestandteil jeder Fahrt sein.

Bei AIS würde ich ebenfalls bewusst zwischen öffentlicher Verkehrsinformation und persönlicher Route unterscheiden. Die Tatsache, dass Schiffsbewegungen sichtbar werden, sollte nicht dazu führen, die eigene Position oder den eigenen Fahrtplan unkritisch weiterzugeben. Ich würde Einstellungen für Standort, Verbindungen und mögliche Konten nicht erst dann prüfen, wenn ein Problem auftritt, sondern bereits bei der Einrichtung.

Ein sinnvoller Test ist eine kurze Fahrt oder eine Simulation an Land, bei der ich beobachte, welche Anzeigen ohne aktive Verbindung funktionieren und welche nur mit Standort oder Borddaten sinnvoll werden. So erkenne ich, welche Teile der App für mich unverzichtbar sind. Dieser Test ist auch hilfreich, wenn ich unterwegs möglichst wenig Datenzugriffe und möglichst wenig Ablenkung möchte.

Bedienung, Aktualität und die Grenzen der Informationsfülle

Eine App mit mehreren nautischen Bereichen kann sehr leistungsfähig wirken und trotzdem im entscheidenden Moment unpraktisch sein, wenn zu viele Informationen gleichzeitig um Aufmerksamkeit konkurrieren. Ich würde mir deshalb eine reduzierte Hauptansicht für die Fahrt einrichten, sofern die Bedienung das erlaubt, und ausführlichere Prüfungen an Land erledigen. Während der Fahrt sollten nur die Informationen sichtbar sein, die ich für die aktuelle Entscheidung brauche.

Die Versionsnummer 1.23 zeigt, dass die Anwendung in einer fortlaufenden Entwicklung steht. Das ist grundsätzlich positiv, weil solche komplexen Werkzeuge oft durch Anpassungen und Fehlerbehebungen besser werden. Gleichzeitig würde ich nach einem Update nicht unmittelbar zu einer anspruchsvollen Fahrt aufbrechen, ohne die wichtigsten Ansichten und Verbindungen kurz zu kontrollieren. Bei einer App, die mehrere Datenquellen zusammenführt, kann schon eine kleine Änderung im Ablauf auffallen.

Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,4 aus rund 120 Bewertungen. Ich lese eine solche Zahl nicht als endgültiges Urteil, sondern als Hinweis darauf, dass die Erfahrung offenbar nicht für alle gleich reibungslos ist. Bei einer spezialisierten App können unterschiedliche Erwartungen eine Rolle spielen: Ein erfahrener Segler bewertet die technische Tiefe anders als jemand, der eine einfache Wetterkarte erwartet.

Mit über 10.000 Installationen ist NavimetriX kein völlig unbekanntes Einzelprojekt, aber auch kein Werkzeug, dessen Bedienlogik ich automatisch als allgemein vertraut voraussetzen würde. Ich würde die App daher zuerst auf dem eigenen Gerät und mit der eigenen Bordausstattung testen. Besonders bei AIS und NMEA ist die persönliche technische Umgebung entscheidender als eine allgemeine Einschätzung.

Vergleich mit klassischen Alternativen

Im Vergleich zu einer normalen Wetter-App gewinnt NavimetriX dort, wo ich eine Prognose direkt mit einer maritimen Route verbinden möchte. Die klassische Alternative ist schneller und meist leichter verständlich, bleibt aber oft bei Wetterkarten und Ortsprognosen stehen. Für den täglichen Wettercheck würde ich deshalb weiterhin die einfachere App bevorzugen.

Gegenüber einer reinen Navigations-App ist NavimetriX interessant, wenn Wetter nicht nur als Zusatzinformation, sondern als Teil der Routenentscheidung betrachtet wird. Eine spezialisierte Kartenlösung kann bei Kartenkomfort, Detailtiefe oder vertrauten Navigationsabläufen die bessere Wahl sein. Wer bereits eine solche Lösung nutzt und mit dem Wetter dort zufrieden ist, sollte nicht automatisch wechseln, nur weil NavimetriX mehrere Begriffe in einer App vereint.

Der größte Vorteil gegenüber mehreren Einzel-Apps ist der potenziell kürzere Wechsel zwischen den Informationen. Der größte Nachteil ist, dass ich mich in mehr Bereiche einarbeiten muss und bei einer Fehlkonfiguration nicht sofort weiß, ob das Problem am Wetter, an der Karte, an AIS oder an der NMEA-Verbindung liegt. Die zentrale Frage ist daher nicht, ob NavimetriX viele Funktionen hat, sondern ob diese Bündelung zu meinem tatsächlichen Bordalltag passt.

Mein vorsichtiges Urteil für unterschiedliche Nutzer

Ich würde NavimetriX Menschen empfehlen, die Wetterrouting ernst nehmen und bereits einen Bezug zu Seekarten, AIS oder NMEA haben. Für diese Gruppe kann die App ein sinnvoller Mittelpunkt für die Reisevorbereitung sein. Besonders überzeugend finde ich die Möglichkeit, eine Fahrt nicht nur nach einer Wetterzahl, sondern im Zusammenhang mit Strecke, Verkehr und technischen Informationen zu betrachten.

Einsteiger sollten sich Zeit nehmen und die App nicht mit einer einfachen Wetteranzeige verwechseln. Ich würde zunächst nur die für die eigene Fahrt relevanten Bereiche verwenden, die Standort- und Verbindungsentscheidungen bewusst treffen und jede kostenpflichtige Erweiterung erst nach einem konkreten Bedarf prüfen. Wer diese schrittweise Vorgehensweise akzeptiert, kann sich die Komplexität besser erschließen.

Überspringen würde ich die App, wenn ich ausschließlich eine unkomplizierte Regen- oder Temperaturprognose benötige, wenn ich keine maritimen Datenquellen besitze oder wenn ich eine vollständig geführte Navigation ohne technische Einrichtung erwarte. In diesen Fällen ist eine schlankere Alternative wahrscheinlich angenehmer. Auch erfahrene Nutzer sollten die App nicht als Ersatz für nautische Ausbildung, Aufmerksamkeit und lokale Kenntnisse betrachten.

Unterm Strich ist NavimetriX ein ambitioniertes Werkzeug für Wetter und Navigation auf dem Wasser, dessen Nutzen stark vom persönlichen Einsatz abhängt. Die kostenlose Verfügbarkeit erleichtert den Einstieg, während die möglichen In-App-Käufe eine bewusste Prüfung der eigenen Bedürfnisse verlangen. Ich sehe die App als interessante Ergänzung für vorbereitende und laufende Bordentscheidungen, aber nicht als Lösung, die jede andere Quelle überflüssig macht.

Mein Rat wäre deshalb: zuerst in ruhiger Umgebung installieren, die gewünschten Datenquellen einzeln prüfen, eine kurze Testfahrt durchführen und erst danach entscheiden, ob die gebündelte Arbeitsweise wirklich Zeit spart. Wer genau diese Verbindung aus Wetterrouting, Seekarten, AIS und NMEA sucht, sollte NavimetriX ausprobieren. Wer nur schnell das Wetter sehen möchte, fährt mit einer einfacheren App wahrscheinlich besser.

Unknown

Was ist NavimetriX – Wetterrouting und für wen eignet sich die App?

NavimetriX – Wetterrouting ist eine Navigations- und Planungs-App, die Wetterinformationen in die Routenplanung einbezieht. Dadurch können Nutzer geplante Fahrten besser an aktuelle oder erwartete Wetterbedingungen anpassen. Besonders interessant ist die Anwendung für Personen, die regelmäßig unterwegs sind und nicht nur die schnellste Strecke, sondern auch eine möglichst angenehme und wetterbewusste Route berücksichtigen möchten.


Welche Wetterdaten verwendet NavimetriX – Wetterrouting für die Routenplanung?

Die App nutzt Wetterinformationen entlang der geplanten Strecke, damit Nutzer mögliche Veränderungen während der Fahrt frühzeitig erkennen können. Je nach Region und verfügbaren Daten können beispielsweise Niederschlag, Temperatur, Wind oder andere relevante Wetterbedingungen berücksichtigt werden. Vor dem Download sollte man beachten, dass Genauigkeit und Aktualität der Vorhersagen von Standort, Datenquelle und Internetverbindung abhängen können.


Benötigt NavimetriX – Wetterrouting eine Internetverbindung und Standortzugriff?

Für aktuelle Wettervorhersagen, Karteninhalte und eine dynamische Routenplanung ist in der Regel eine aktive Internetverbindung erforderlich. Zusätzlich kann die App den Standortzugriff verwenden, um die aktuelle Position zu bestimmen oder die Navigation zu erleichtern. Nutzer sollten die Berechtigungen bei der ersten Einrichtung sorgfältig prüfen und nur jene Zugriffe erlauben, die für die gewünschten Funktionen tatsächlich notwendig sind.


Ist NavimetriX – Wetterrouting für Autofahrten, Fahrradtouren oder andere Verkehrsmittel geeignet?

Die tatsächliche Eignung hängt von den in der jeweiligen App-Version angebotenen Navigations- und Routenoptionen ab. Das Grundprinzip der wetterabhängigen Planung kann für verschiedene Arten von Wegen hilfreich sein, die Anforderungen unterscheiden sich jedoch deutlich zwischen Auto, Fahrrad, Motorrad oder längeren Touren. Vor der Nutzung sollte man prüfen, ob das bevorzugte Verkehrsmittel und die gewünschte Routenart unterstützt werden.


Ist NavimetriX – Wetterrouting kostenlos und gibt es In-App-Käufe oder Einschränkungen?

Ob die App vollständig kostenlos angeboten wird oder bestimmte Funktionen nur über In-App-Käufe, ein Abonnement oder eine kostenpflichtige Version verfügbar sind, kann sich je nach Plattform und Aktualisierung ändern. Vor dem Herunterladen empfiehlt es sich, die Angaben im Google Play Store oder Apple App Store zu kontrollieren. Achten Sie außerdem auf Werbung, mögliche Testzeiträume und Hinweise zu automatischen Verlängerungen.


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