MyEgnatiaPass

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Vorteile

  • Bequeme Verwaltung von EgnatiaPass-Konten direkt per Smartphone
  • Schneller Zugriff auf Maut- und Transaktionsinformationen
  • Digitale Belege erleichtern die Kontrolle vergangener Fahrten
  • Übersichtliche Darstellung erleichtert die Nutzung unterwegs
  • Spart Zeit gegenüber der Verwaltung an einer Mautstation

Nachteile

  • Funktionsumfang ist stark auf das Egnatia-Mautsystem beschränkt
  • Eine stabile Internetverbindung kann für aktuelle Daten nötig sein
  • Registrierung und Kontoverknüpfung können zunächst etwas aufwendig wirken
  • Nicht alle Informationen sind möglicherweise in deutscher Sprache verfügbar
  • Bei App- oder Systemstörungen kann der Zugriff vorübergehend ausfallen
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Wer mit dem Auto auf mautpflichtigen Straßen unterwegs ist, kennt das kleine organisatorische Problem: Das Guthaben muss reichen, Kontobewegungen sollten nachvollziehbar bleiben und an der Mautstelle möchte man nicht erst lange nach einer passenden Lösung suchen. Genau hier setzt MyEgnatiaPass an. Ich habe die App als mobiles Werkzeug für Guthabenverwaltung und Transaktionen rund um den EgnatiaPass betrachtet – nicht als allgemeine Navigations-App und auch nicht als vollständigen Ersatz für jede Mautlösung.

Mein erster Eindruck ist deshalb ziemlich klar: Die Anwendung richtet sich an Menschen, die bereits mit dem EgnatiaPass arbeiten oder ihre damit verbundenen Vorgänge bequemer vom Smartphone aus erledigen möchten. Sie ist kostenlos, gehört zur Kategorie Autos & Fahrzeuge und wird von IBI Group Hellas SA entwickelt. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,7 bei über 700 Bewertungen und mehr als 100.000 Installationen wirkt sie wie ein etabliertes Spezialwerkzeug, nicht wie ein kaum getesteter Nischenversuch.

Vom leeren Guthaben bis zur erledigten Mautfahrt

Der Ausgangspunkt: Nicht erst an der Mautstelle reagieren

Der sinnvollste Einsatz beginnt nicht während der Fahrt, sondern vorher. Wenn ich eine längere Strecke plane, möchte ich zunächst wissen, ob mein Guthaben für die anstehende Nutzung ausreicht. Eine App, die diesen Vorgang auf dem Smartphone bündelt, ist dabei praktischer als verstreute Notizen, alte Nachrichten oder der Versuch, mich erst kurz vor der Durchfahrt an die Kontodaten zu erinnern.

MyEgnatiaPass konzentriert sich auf genau diese Ausgangslage: Guthaben und Kontotransaktionen verwalten, Guthaben erneuern und mit einem QR-Code fortfahren. Das klingt zunächst schlicht, ist im Alltag aber nützlich, weil die wichtigen Schritte in einer einzigen mobilen Anlaufstelle zusammenlaufen. Ich muss nicht zwischen einer allgemeinen Verkehrs-App, einer Banking-Anwendung und einer separaten Mautinformation wechseln, um den Status meines Passes zu prüfen.

Wichtig ist dabei die Erwartungshaltung. Die App ist kein Routenplaner, der mir automatisch die beste Strecke berechnet, und sie ersetzt auch nicht die Aufmerksamkeit beim Fahren. Ihr Wert liegt vor allem in der Vorbereitung und Nachkontrolle. Wer genau dafür eine digitale Lösung sucht, findet hier einen klaren Anwendungsfall. Wer dagegen eine App für Navigation, Verkehrslage, Tankstellen und Parkplätze erwartet, wird den Funktionsumfang vermutlich als zu eng empfinden.

Schritt eins: Den Kontostand vor der Fahrt prüfen

In meinem gedanklichen Ablauf steht die Guthabenprüfung an erster Stelle. Das ist mehr als eine Komfortfunktion: Sie verhindert, dass ich eine Reise mit einer unklaren Zahlungssituation beginne. Gerade bei einer längeren Fahrt ist es angenehmer, diesen Punkt zu Hause oder während einer Pause zu erledigen, statt mich erst im ungünstigsten Moment darum kümmern zu müssen.

Ein praktischer Tipp ist, den Kontostand nicht nur am Morgen der Abfahrt zu kontrollieren. Wenn mehrere Fahrten in kurzer Folge geplant sind, lohnt sich ein kurzer Blick nach der ersten Nutzung ebenfalls. So lässt sich besser einschätzen, ob eine Erneuerung des Guthabens vor der nächsten Strecke notwendig ist. Die App ist dadurch weniger ein Werkzeug für spontane Problemlösung als ein kleines Kontrollzentrum für wiederkehrende Mautfahrten.

Für Familien oder Personen, die ein Fahrzeug gemeinsam nutzen, ist der Transaktionsbereich besonders interessant. Statt sich nur auf die Erinnerung einer einzelnen Person zu verlassen, kann man die Bewegungen rund um das Konto nachvollziehen. Das schafft eine bessere Grundlage für die Frage, ob eine Abbuchung zu einer tatsächlichen Fahrt passt oder ob das Guthaben unerwartet schnell gesunken ist.

Schritt zwei: Transaktionen nicht nur als Zahl betrachten

Der Blick auf Kontobewegungen ist für mich der unterschätzte Teil des Konzepts. Ein aktueller Guthabenstand beantwortet nur die Frage, was jetzt noch vorhanden ist. Die Transaktionen helfen dagegen beim Rückblick: Wann wurde das Konto belastet, und wie verändert sich der Bestand durch die eigenen Fahrten?

Das ist besonders hilfreich, wenn ich häufiger unterwegs bin und nicht jede Durchfahrt sofort im Kopf behalten kann. Ich kann die App nach einer Fahrt öffnen und die Kontobewegung als Plausibilitätscheck verwenden. Dieser kleine zusätzliche Schritt ist sinnvoller, als erst dann nach einer Erklärung zu suchen, wenn das Guthaben plötzlich nicht mehr für die nächste Strecke reicht.

Gleichzeitig sollte man die Anzeige nicht mit einer vollständigen Reisekostenverwaltung verwechseln. Wer berufliche Fahrten abrechnen oder sämtliche Ausgaben des Autos dokumentieren möchte, braucht wahrscheinlich weiterhin eine eigene Tabelle oder eine passende Finanz-App. MyEgnatiaPass ist auf die EgnatiaPass-bezogenen Kontovorgänge zugeschnitten. Genau diese Begrenzung macht die Oberfläche wahrscheinlich verständlicher, setzt aber auch Grenzen bei umfassender Dokumentation.

Schritt drei: Guthaben erneuern, bevor es kritisch wird

Wenn der Kontostand nicht mehr genügt, führt der nächste logische Schritt zur Guthabenerneuerung. Ich finde es sinnvoll, dass dieser Vorgang direkt aus demselben Nutzungskontext heraus gedacht ist. Erst prüfen, dann die Kontobewegungen einordnen und anschließend handeln – diese Reihenfolge ist übersichtlicher, als eine separate Suche nach dem passenden Aufladeweg zu beginnen.

Mein Rat wäre, die Erneuerung nicht bis unmittelbar vor der Durchfahrt aufzuschieben. Selbst wenn der Vorgang grundsätzlich schnell erledigt ist, ist eine Mautstelle kein guter Ort für unnötige Ablenkung. Die App sollte vor der Abfahrt geöffnet werden, solange ich noch Zeit habe, die Anzeige zu lesen und den Vorgang in Ruhe durchzugehen. Das ist einer der wichtigsten praktischen Unterschiede zwischen einer vorbereiteten Nutzung und einem hektischen Einsatz unterwegs.

Für gelegentliche Nutzer ist dieser Ablauf trotzdem nicht zwingend notwendig. Wer den EgnatiaPass nur selten verwendet und sein Guthaben bereits zuverlässig im Blick hat, wird die App vielleicht nur bei Bedarf öffnen. Für regelmäßige Fahrer ist sie dagegen nützlicher, weil sich Kontrolle und Erneuerung in einen wiederholbaren Ablauf bringen lassen.

Der QR-Code als Übergabe zwischen Smartphone und Mautvorgang

Der QR-Code ist der auffälligste Teil des beschriebenen Arbeitsablaufs. Er verbindet die Vorbereitung auf dem Smartphone mit dem nächsten Schritt am vorgesehenen Einsatzort. Genau diese Übergabe sollte man bewusst behandeln: Der Code ist kein Anlass, während der Fahrt mit dem Telefon zu hantieren, sondern etwas, das vorab auf dem Gerät bereitgestellt und dann am passenden Moment verwendet wird.

Ich würde den Vorgang deshalb immer vor der Einfahrt in den relevanten Bereich vorbereiten. Das reduziert die Gefahr, dass ich während des Fahrens nach der richtigen Ansicht suchen muss. Außerdem ist es sinnvoll, den Bildschirm gut lesbar zu halten und das Smartphone so zu verwenden, wie es die jeweilige Situation sicher erlaubt. Die App kann den digitalen Teil vereinfachen, aber sie nimmt mir nicht die Verantwortung für eine sichere Bedienung ab.

Der QR-Code zeigt auch, dass MyEgnatiaPass nicht nur eine Kontostandsanzeige sein möchte. Die Anwendung begleitet den Übergang von der digitalen Vorbereitung zur physischen Nutzung des Passes. Für mich ist das ein konkreter Mehrwert gegenüber einer reinen Informationsseite, weil der relevante Vorgang nicht bei der Anzeige des Kontos endet.

Die Übergaben: Wo der Nutzer selbst aufmerksam bleiben muss

Der gesamte Ablauf besteht aus mehreren Übergaben. Zuerst übergebe ich die Aufgabe vom Reiseplan an die App: Ich prüfe das Guthaben und sehe mir die Kontobewegungen an. Danach übergebe ich den Vorgang von der App an die Guthabenerneuerung. Schließlich muss der digitale QR-Code in den praktischen Mautprozess übergehen. Jede dieser Schnittstellen ist klein, aber sie kann den Ablauf unterbrechen, wenn ich zu spät reagiere.

Das erklärt auch, warum eine einfache Oberfläche nicht automatisch bedeutet, dass jede Nutzung völlig reibungslos ist. Die App kann Daten bündeln, aber sie kann nicht für mich entscheiden, wann eine konkrete Fahrt ansteht oder ob das Guthaben für meine individuelle Nutzung genügt. Ich muss die Anzeige interpretieren und den richtigen Zeitpunkt wählen. Für erfahrene EgnatiaPass-Nutzer dürfte das überschaubar sein; Einsteiger brauchen möglicherweise etwas Zeit, um die Reihenfolge zu verinnerlichen.

Ein guter persönlicher Ablauf wäre: vor der Abfahrt anmelden, den Kontostand prüfen, die letzten Bewegungen ansehen, bei Bedarf das Guthaben erneuern und den QR-Code erst dann für die anstehende Nutzung bereithalten. Nach der Fahrt kann ein weiterer Blick auf die Kontobewegungen helfen, die Nutzung nachzuvollziehen. Diese Reihenfolge verhindert, dass ich mitten im Prozess zwischen mehreren Ansichten oder Aufgaben springen muss.

Ein realistischer Alltagseinsatz

Stellen wir uns eine Fahrt vor, bei der ich früh morgens eine längere Strecke antrete. Am Vorabend öffne ich MyEgnatiaPass und prüfe den vorhandenen Betrag. Die letzten Kontobewegungen zeigen mir, ob die bisherigen Fahrten plausibel abgebildet sind. Reicht das Guthaben voraussichtlich nicht, erneuere ich es noch vor dem Schlafengehen. Danach bereite ich den QR-Code so vor, dass ich ihn am nächsten Tag nicht während der Fahrt suchen muss.

Am Morgen selbst dient die App dann nicht mehr als Experimentierfläche. Ich kontrolliere nur noch kurz, ob der erwartete Stand vorhanden ist, und konzentriere mich anschließend auf die Straße. Nach der Nutzung kann ich später nachvollziehen, wie sich das Konto verändert hat. Dieser Ablauf ist unspektakulär, aber genau darin liegt seine Stärke: Die App verschiebt die organisatorische Arbeit aus dem hektischen Moment in eine planbare Vorbereitung.

Für jemanden, der nur einmalig unterwegs ist und keinen EgnatiaPass besitzt, ist dieser Ablauf dagegen wahrscheinlich nicht der richtige Einstieg. Der Nutzen entsteht erst, wenn die App mit einem passenden Pass- und Kontokontext verwendet wird. In diesem Fall wäre eine allgemeine Information zur Maut oder eine Navigations-App als erster Schritt wahrscheinlich hilfreicher.

Was gegenüber den üblichen Alternativen besser funktioniert

Die naheliegende Alternative ist, den Kontostand oder die Aufladung über andere digitale Kanäle zu erledigen und die Transaktionen getrennt zu prüfen. Solche Wege können funktionieren, erzeugen aber mehr Übergaben: Ich muss erst den richtigen Dienst finden, mich an den jeweiligen Ablauf erinnern und anschließend möglicherweise an anderer Stelle kontrollieren, ob die Änderung sichtbar ist.

MyEgnatiaPass hat gegenüber dieser zerstreuten Vorgehensweise den Vorteil, dass die Kernaufgaben auf den EgnatiaPass ausgerichtet bleiben. Die App ist dadurch weniger vielseitig als eine allgemeine Auto-App, aber gerade deshalb für den konkreten Zweck übersichtlicher. Ich würde sie nicht gegen eine Navigations-App austauschen, sondern eher daneben verwenden: Navigation für die Strecke, MyEgnatiaPass für Guthaben, Kontobewegungen und den QR-bezogenen Ablauf.

Auch eine Banking-App ist kein vollständiger Ersatz. Sie kann möglicherweise eine Zahlung oder Aufladung nachvollziehbar machen, bietet aber nicht automatisch den gleichen Bezug zum Pass und zum QR-Schritt. Umgekehrt ist MyEgnatiaPass keine Finanzzentrale für alle Fahrzeugkosten. Die bessere Wahl hängt also davon ab, ob ich eine spezielle Mautverwaltung oder eine breite Auto- und Reiseorganisation suche.

Wo der Ablauf ins Stocken geraten kann

Die größte mögliche Reibung liegt nicht in der Idee, sondern in der Abhängigkeit von einem funktionierenden mobilen Ablauf. Wenn ich mich nicht rechtzeitig einlogge, den falschen Kontobereich öffne oder den QR-Code erst im letzten Moment suche, wird aus einer einfachen Vorbereitung schnell Stress. Die App hilft am meisten, wenn ich sie als Vorabwerkzeug benutze und nicht als Notfalllösung direkt an der Mautstelle.

Eine weitere Grenze ist der enge Fokus. Wer mehrere Mautsysteme, unterschiedliche Fahrzeuge oder umfassende Reisekosten in einer gemeinsamen Übersicht verwalten möchte, könnte MyEgnatiaPass als zu spezialisiert empfinden. Dann ist eine breitere Lösung sinnvoller, auch wenn sie für den einzelnen EgnatiaPass-Vorgang weniger direkt wirkt.

Ich würde außerdem nicht automatisch davon ausgehen, dass jede Person sofort versteht, welcher Schritt als Nächstes folgt. Guthaben, Transaktionen, Erneuerung und QR-Nutzung gehören zusammen, sind aber nicht dasselbe. Neue Nutzer sollten sich deshalb einmal ohne Zeitdruck durch den Ablauf arbeiten. Diese kurze Vorbereitung kann später mehr Ärger ersparen als der Versuch, die App erst in einer ungewohnten Situation zu lernen.

Für wen die App passt – und für wen eher nicht

Empfehlen würde ich MyEgnatiaPass vor allem regelmäßigen EgnatiaPass-Nutzern, die ihr Guthaben vom Smartphone aus kontrollieren möchten. Auch Personen, die Fahrten mit anderen teilen oder Kontobewegungen nach einer Nutzung nachvollziehen wollen, profitieren vom gebündelten Ablauf. Die kostenlose Bereitstellung senkt die Einstiegshürde zusätzlich, besonders wenn ich zunächst nur prüfen möchte, ob die mobile Verwaltung besser zu meinem Alltag passt.

Die Altersfreigabe USK ab 0 Jahren macht die App grundsätzlich niedrigschwellig, sagt aber nichts darüber aus, ob sie für jede Zielgruppe praktisch ist. Entscheidend ist nicht das Alter, sondern die Frage, ob ein EgnatiaPass und ein passender Anwendungsfall vorhanden sind. Ohne diesen Bezug bleibt der spezielle Funktionsumfang wahrscheinlich ungenutzt.

Skippen würde ich sie, wenn ich eine einzige Anwendung für Navigation, Verkehr, Parken, Tanken und sämtliche Fahrzeugkosten suche. Dafür ist der Ansatz zu spezialisiert. Ebenso würde ich sie nicht als alleinige Lösung für eine umfangreiche berufliche Reisekostenabrechnung einsetzen. Ihre Stärke ist die direkte Verbindung zwischen Passkonto, Guthabenverwaltung, Transaktionen und QR-Schritt – nicht die vollständige Verwaltung des Autofahreralltags.

Technischer Eindruck und Einordnung der Version

Die aktuelle Version ist 2.0.0 und läuft ab Android 7.0. Das ist für viele ältere Geräte eine erfreulich zugängliche Voraussetzung. Wer ein älteres Android-Smartphone weiterverwendet, hat dadurch grundsätzlich bessere Chancen, die App einsetzen zu können, als bei Anwendungen, die nur moderne Systemversionen akzeptieren.

Die Versionsnummer vermittelt zugleich den Eindruck einer weiterentwickelten Anwendung, ohne dass ich daraus automatisch eine bestimmte Bedienlogik oder einen festen Funktionsumfang ableiten würde. Für mich zählt im Alltag vor allem, ob die vier Kernschritte verständlich zusammenfinden: Kontostand prüfen, Transaktionen betrachten, Guthaben erneuern und den QR-Code im richtigen Moment verwenden.

Die vorhandene Nutzerbasis und die hohe Durchschnittsbewertung sprechen dafür, dass das Konzept bei vielen Personen auf Interesse stößt. Ich würde die Bewertung aber als Orientierung und nicht als Garantie für jeden individuellen Ablauf verstehen. Die tatsächliche Zufriedenheit hängt stark davon ab, wie häufig ich den EgnatiaPass nutze und ob ich eine spezielle oder eine umfassende Auto-App brauche.

Mein Ergebnis nach dem kompletten Ablauf

Was mir an MyEgnatiaPass gefällt, ist die klare Verbindung von Vorbereitung und Ergebnis. Ich beginne mit der Frage, ob mein Guthaben reicht, prüfe anschließend die Kontobewegungen, erneuere den Betrag bei Bedarf und führe den Vorgang über den QR-Code in die praktische Nutzung. Danach kann ich die Veränderung des Kontos wieder nachvollziehen. Diese Kette ist konkreter als eine bloße Anzeige und deutlich zielgerichteter als eine allgemeine Verkehrs-App.

Die App ist aber nur dann stark, wenn ich sie im richtigen Moment einsetze. Während der Fahrt oder direkt an einer stressigen Durchfahrt sollte sie nicht zum improvisierten Bedienpult werden. Wer die Vorbereitung vorher erledigt, bekommt einen ruhigen, nachvollziehbaren Workflow. Wer erst im letzten Augenblick handelt, stößt eher auf die Grenzen jeder mobilen Kontoverwaltung.

Unter dem Strich sehe ich MyEgnatiaPass als gutes Spezialwerkzeug für Menschen, die den EgnatiaPass regelmäßig verwenden und ihre Mautangelegenheiten kompakt auf dem Android-Gerät organisieren möchten. Der Entwickler IBI Group Hellas SA bleibt mit der Anwendung nah an diesem Zweck. Ich würde sie einem Freund empfehlen, der genau diese Verwaltung braucht – mit dem Hinweis, dass Navigation, allgemeine Fahrzeugkosten und andere Mautsysteme weiterhin eigene Lösungen erfordern.

Mein wichtigster Tipp: Öffne die App vor der Abfahrt, nicht erst an der Mautstelle. Wenn Kontostand, Transaktionen, Guthabenerneuerung und QR-Code bereits in Ruhe geprüft sind, wird aus einem kleinen digitalen Helfer ein tatsächlich nützliches Stück Reisevorbereitung.

Unknown

Was ist MyEgnatiaPass und wofür kann ich die App verwenden?

MyEgnatiaPass ist die mobile Anwendung des griechischen Autobahnbetreibers für Nutzer der Egnatia Odos. Sie dient hauptsächlich dazu, Informationen über elektronische Mautdienste, Transaktionen und den Kontostatus abzurufen. Je nach freigeschalteten Funktionen können Nutzer ihr Konto verwalten, Mautvorgänge kontrollieren und relevante Hinweise zum EgnatiaPass erhalten. Vor dem Download sollte man prüfen, welche Funktionen aktuell unterstützt werden.


Benötige ich ein EgnatiaPass-Konto, um MyEgnatiaPass nutzen zu können?

Für die meisten personalisierten Funktionen ist normalerweise ein registriertes EgnatiaPass-Konto erforderlich. Ohne Anmeldung lassen sich möglicherweise nur allgemeine Informationen oder eingeschränkte Bereiche der Anwendung öffnen. Nutzer sollten ihre Zugangsdaten bereithalten und bei der Registrierung korrekte persönliche sowie fahrzeugbezogene Angaben machen. Falls bereits ein EgnatiaPass vorhanden ist, empfiehlt es sich, die in der App verwendeten Daten mit dem bestehenden Vertrag abzugleichen.


Kann ich mit MyEgnatiaPass mein Guthaben und meine Mauttransaktionen kontrollieren?

Eine der wichtigsten Aufgaben der Anwendung besteht darin, Informationen zum elektronischen Mautkonto übersichtlich bereitzustellen. Je nach Kontotyp können Nutzer beispielsweise den verfügbaren Saldo, Aufladungen oder vergangene Mauttransaktionen einsehen. Die Aktualisierung kann jedoch von der Internetverbindung und der Verarbeitung durch das zentrale System abhängen. Deshalb sollte die App nicht als alleiniger Nachweis dienen, wenn eine sofortige oder rechtlich verbindliche Zahlungsbestätigung benötigt wird.


Ist MyEgnatiaPass auch für Reisende ohne griechische Telefonnummer oder ohne Wohnsitz in Griechenland geeignet?

Die Nutzbarkeit für internationale Reisende hängt von den aktuellen Registrierungs- und Zahlungsbedingungen des EgnatiaPass-Dienstes ab. Eine ausländische Telefonnummer, Bankkarte oder Fahrzeugzulassung wird möglicherweise nicht in jedem Fall unterstützt. Wer die App für eine bevorstehende Fahrt verwenden möchte, sollte vorab die offiziellen Voraussetzungen prüfen und sicherstellen, dass die erforderlichen Daten akzeptiert werden. Für kurzfristige Reisen kann es sinnvoll sein, die verfügbaren Mautstellen oder den Kundendienst zusätzlich zu berücksichtigen.


Welche technischen Voraussetzungen und Datenschutzaspekte sollte ich vor dem Download beachten?

MyEgnatiaPass benötigt in der Regel ein kompatibles Android- oder iOS-Gerät, eine aktive Internetverbindung und aktuelle App- beziehungsweise Betriebssystemversionen. Für Kontoverwaltung und Benachrichtigungen können persönliche Daten, Fahrzeugangaben und Zahlungsinformationen verarbeitet werden. Vor der Installation sollten Nutzer die Berechtigungen, Datenschutzbestimmungen und Bewertungen im jeweiligen App-Store lesen. Außerdem ist es ratsam, die Anwendung ausschließlich aus offiziellen Quellen herunterzuladen und Zugangsdaten niemals an andere Personen weiterzugeben.


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