MARCO POLO Erlebnistouren

Reisen & Lokales

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Vorteile

  • Viele Touren bieten spannende Einblicke abseits klassischer Sehenswürdigkeiten.
  • Praktische Informationen erleichtern die Planung von Ausflügen und Aktivitäten.
  • Geeignet für verschiedene Interessen
  • von Kultur bis Natur und Kulinarik.
  • Die Inhalte wirken inspirierend und machen Lust auf spontane Entdeckungen.
  • Hilfreich für Reisende
  • die vor Ort besondere Erlebnisse suchen.

Nachteile

  • Das Angebot und die Detailtiefe können je nach Reiseziel unterschiedlich ausfallen.
  • Für manche Touren fehlen möglicherweise aktuelle Preise oder Verfügbarkeitsangaben.
  • Nicht jede Empfehlung ist direkt buchbar oder mit einer Navigation verknüpft.
  • Einige Inhalte richten sich eher an bestimmte Regionen als an weltweite Reisende.
  • Für eine vollständige Reiseplanung sind zusätzliche Apps oder Quellen sinnvoll.
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Bewertung von MARCO POLO Erlebnistouren Appcracy

Wer eine Reise nicht nur abhaken, sondern unterwegs bewusst etwas entdecken möchte, findet in MARCO POLO Erlebnistouren einen angenehm direkten Einstieg. Die kostenlose Reise-App von MAIRDUMONT gehört in den Bereich Reisen und Lokales und verfolgt einen klaren Ablauf: Reiseziel auswählen, passende Touren laden und die Umgebung mit mehr Orientierung erleben. Ich finde diesen Ansatz besonders dann hilfreich, wenn ich vor einer Reise nicht stundenlang einzelne Webseiten, Blogbeiträge und Karten vergleichen möchte.

Der erste Eindruck ist schnell verständlich. Die Anwendung will kein vollständiger Ersatz für jede Reiseplanung sein, sondern ein Begleiter für konkrete Erlebnisse vor Ort. Genau darin liegt ihre Stärke, aber auch ihre Grenze. Wer eine umfassende Buchungsplattform, eine detaillierte Navigations-App oder eine ständig aktualisierte lokale Suchmaschine erwartet, wird wahrscheinlich zu einer anderen Lösung greifen. Wer dagegen fertige Anregungen für einen Aufenthalt sucht, bekommt ein Werkzeug, das sich ohne große Einarbeitung ausprobieren lässt.

Vom ersten Ausprobieren bis zur dauerhaften Reisehilfe

Warum die erste Woche neugierig macht

In der ersten Woche wirkt die App vor allem deshalb überzeugend, weil sie die übliche Frage „Was können wir heute unternehmen?“ in eine überschaubare Auswahl verwandelt. Statt nur Sehenswürdigkeiten einzeln aufzurufen, gehe ich gedanklich von einer Tour aus. Das verändert die Planung: Ich suche nicht mehr ausschließlich nach einem einzelnen Ziel, sondern überlege, ob eine zusammenhängende Route zu meinem Tag, meinem Tempo und meiner Begleitung passt.

Der Einstieg ist auch für Menschen geeignet, die ungern lange Reisepläne erstellen. Ein Ziel auswählen, die gewünschten Touren herunterladen und anschließend unterwegs darauf zugreifen – dieser Ablauf fühlt sich deutlich weniger aufwendig an als eine komplette Reise aus vielen einzelnen Quellen zusammenzubauen. Gerade vor einem Wochenendtrip kann das den Unterschied machen, weil die Vorbereitung nicht selbst zum Projekt wird.

Ich würde trotzdem nicht erst beim Verlassen des Hotels mit der Planung beginnen. Sinnvoller ist es, die Touren bereits bei einer stabilen Verbindung anzusehen und die Auswahl auf die tatsächlichen Reisetage abzustimmen. So erkenne ich früh, ob eine Route zu meiner verfügbaren Zeit passt und ob ich lieber mehrere kurze Unternehmungen oder eine längere Tour einplane. Das Herunterladen ist dabei nicht bloß ein Nebenschritt, sondern gehört für mich zur Vorbereitung.

Ein praktischer Vorteil zeigt sich besonders bei Gruppen. Wenn mehrere Personen unterschiedliche Vorstellungen haben, kann eine Tour als gemeinsamer Ausgangspunkt dienen. Die einen interessieren sich vielleicht stärker für bekannte Orte, andere möchten lieber durch weniger offensichtliche Ecken laufen. Eine geführte Auswahl reduziert die Diskussion, ohne jedem den gesamten Tag vorzuschreiben. Ich kann die Route als Vorschlag nutzen und trotzdem Pausen oder spontane Abstecher einbauen.

Für Familien ist der Nutzen ähnlich, aber nicht grenzenlos. Eine Tour kann helfen, den Tag übersichtlich zu halten und nicht ständig neu entscheiden zu müssen. Sie ersetzt jedoch keine eigene Einschätzung von Gehstrecken, Öffnungszeiten oder der Belastbarkeit kleiner Kinder. Ich würde die App deshalb als Ideen- und Orientierungsquelle einsetzen, nicht als alleinige Grundlage für einen minutiösen Familientag.

Die Anwendung ist für alle Altersgruppen freigegeben und mit einer Alterskennzeichnung ab null Jahren versehen. Das macht sie grundsätzlich unkompliziert, wenn ein Gerät innerhalb der Familie weitergegeben wird. Daraus folgt aber nicht, dass jede Tour automatisch für jedes Alter oder jede körperliche Voraussetzung geeignet ist. Die Verantwortung für Tempo, Pausen und die konkrete Tagesplanung bleibt bei mir.

Was im Alltag einer konkreten Reise wirklich hilft

Ein realistisches Beispiel: Ich komme am Freitagmittag in einer fremden Stadt an, möchte am Nachmittag noch etwas sehen und habe keine Lust, erst mehrere Reiseführer zu durchsuchen. In dieser Situation öffne ich die App, wähle das Reiseziel und schaue mir die verfügbaren Touren an. Danach lade ich nur das herunter, was zu meinem Zeitfenster passt. Am nächsten Morgen kann ich die nächste Route auswählen, statt die gesamte Reise schon am ersten Abend festzulegen.

Diese Arbeitsweise ist besser als ein unkritisches Sammeln aller verfügbaren Inhalte. Je weniger ich auf das Gerät lade, desto übersichtlicher bleibt meine persönliche Auswahl. Ich kann die Touren nach Tagesform nutzen: eine kompakte Runde nach einer langen Anreise, eine ausführlichere Unternehmung an einem freien Tag und vielleicht gar keine feste Route, wenn das Wetter oder die Stimmung umschlägt.

Ein weiterer, weniger offensichtlicher Vorteil ist die Entlastung bei der Entscheidung vor Ort. Viele Reise-Apps liefern eine große Menge an Treffern, die zwar nützlich, aber auch ermüdend sein können. Bei MARCO POLO Erlebnistouren steht nicht die endlose Suche im Vordergrund, sondern die kuratierte Idee einer Unternehmung. Für mich ist das besonders wertvoll, wenn ich bereits unterwegs bin und nicht mehr die Geduld habe, Bewertungen, Entfernungen und mehrere Kartenansichten gegeneinander abzuwägen.

Gleichzeitig sollte man die Tour nicht wie eine starre Verpflichtung behandeln. Ich würde vor dem Start prüfen, ob die Route zur eigenen Energie, zum Wetter und zu den Interessen der Gruppe passt. Eine gute Nutzung besteht nicht darin, jeden Punkt exakt abzuarbeiten, sondern die vorgeschlagene Struktur als Gerüst zu verwenden. Wer nur dann zufrieden ist, wenn jede Station in einer festgelegten Reihenfolge erledigt wird, könnte sich durch die Realität einer Reise schnell ausgebremst fühlen.

Der Unterschied zu Karten-Apps und klassischen Reiseführern

Im Vergleich zu einer gewöhnlichen Karten-App ist der Schwerpunkt klar anders. Kartenanwendungen sind meist besser, wenn ich eine bestimmte Adresse finden, spontan ein Restaurant suchen oder die schnellste Verbindung zwischen zwei Punkten berechnen möchte. MARCO POLO Erlebnistouren ist für mich stärker, wenn die Frage lautet: „Welche zusammenhängende Unternehmung passt zu diesem Ort?“ Diese beiden Arten von Apps ergänzen sich eher, als dass eine die andere vollständig ersetzt.

Gegenüber einem gedruckten Reiseführer gewinnt die App an Flexibilität. Ich muss kein zusätzliches Buch mitnehmen und kann die Auswahl vor der Reise anpassen. Ein Buch hat dafür seine eigenen Vorteile: Es lässt sich unabhängig vom Akkustand nutzen, vermittelt oft mehr Hintergrund am Stück und lädt weniger dazu ein, während des Spaziergangs ständig auf den Bildschirm zu schauen. Für längere Aufenthalte würde ich deshalb nicht automatisch auf gedruckte Informationen verzichten.

Auch allgemeine Reiseportale erfüllen einen anderen Zweck. Sie sind häufig besser bei Unterkünften, Reservierungen, aktuellen Nutzermeinungen oder spontanen Empfehlungen. Die Touren-App ist dann sinnvoll, wenn ich nicht bloß einen einzelnen Ort finden, sondern einen nachvollziehbaren Ablauf für das Entdecken eines Reiseziels erhalten möchte. Wer ausschließlich nach dem günstigsten Angebot oder nach besonders aktuellen lokalen Hinweisen sucht, wird mit spezialisierten Alternativen wahrscheinlich schneller ans Ziel kommen.

Der Wert nach dem ersten Monat

Nach dem anfänglichen Ausprobieren entscheidet sich, ob eine Reise-App dauerhaft auf dem Gerät bleibt. Bei dieser Anwendung hängt das weniger von täglicher Nutzung ab als von der eigenen Reisehäufigkeit. Ich brauche sie nicht jeden Morgen zu öffnen. Ihr Wert entsteht eher dann, wenn ein neues Reiseziel ansteht oder ich eine bereits bekannte Stadt aus einem anderen Blickwinkel erleben möchte.

Für Menschen mit mehreren Kurzreisen kann genau das eine dauerhafte Stärke sein. Die App lässt sich vor jedem Aufenthalt neu aktivieren: Ziel auswählen, relevante Touren herunterladen, Reise durchführen und danach wieder beiseitelegen. Sie muss nicht zu einer täglichen Gewohnheit werden, um nützlich zu sein. Das ist ein angenehmer Unterschied zu Apps, die nur dann relevant bleiben, wenn man ständig Benachrichtigungen, Listen oder persönliche Inhalte pflegt.

Die wiederkehrende Nutzung hat aber eine klare Bedingung: Die verfügbaren Touren müssen zum eigenen Reisestil passen. Wer gern selbst recherchiert, spontane Ziele über Karten entdeckt oder sich von Einheimischen treiben lässt, wird die Anwendung vielleicht nur für den ersten Überblick verwenden. Wer hingegen bei jedem Aufenthalt dankbar für einen vorbereiteten Rahmen ist, kann sie immer wieder hervorholen.

Ich sehe den langfristigen Nutzen besonders bei wiederkehrenden Städtereisen. Beim ersten Besuch kann eine Tour die wichtigsten Orientierungspunkte liefern. Bei einem späteren Aufenthalt lässt sich die App anders einsetzen: nicht zwingend, um alles erneut abzulaufen, sondern um eine Route auszuwählen, die bisher liegen geblieben ist. So bleibt sie eher ein Archiv brauchbarer Ausflugsideen als ein Programm, das den ganzen Urlaub beherrschen muss.

Ein konkreter Tipp für die monatliche oder saisonale Nutzung: Ich würde vor jeder Reise kurz aussortieren, was wirklich gebraucht wird, und die Touren nicht nur nach dem Titel auswählen. Entscheidend sind die geplante Aufenthaltsdauer, das persönliche Lauftempo und die Frage, ob ich allein, zu zweit oder mit einer Gruppe unterwegs bin. Diese kleine Prüfung verhindert, dass eine interessante Route auf dem Papier den Tagesplan überlädt.

Wie viel Pflege die App verlangt

Der Pflegeaufwand wirkt überschaubar, solange ich die Anwendung als Reisebegleiter und nicht als vollständiges persönliches Reisetagebuch behandle. Vor der Reise muss ich das Ziel auswählen und die passenden Touren herunterladen. Danach sollte ich mir angewöhnen, die Inhalte vor dem Start einmal in Ruhe zu öffnen. Das ist ein kleiner Aufwand, spart unterwegs aber unnötige Sucherei.

Die Download-Funktion ist für mich der entscheidende Arbeitsablauf. Sie macht die Vorbereitung planbarer, besonders wenn ich nicht darauf vertrauen möchte, dass unterwegs jederzeit eine gute Verbindung verfügbar ist. Ich würde mich dennoch nicht blind auf einen digitalen Reiseplan verlassen. Ein voller Akku, eine grobe Offline-Orientierung und gegebenenfalls eine alternative Notiz mit wichtigen Adressen gehören für mich weiterhin zur vernünftigen Vorbereitung.

Nach einer Reise muss die App nicht ständig gepflegt werden. Ich kann sie wieder aus dem Blick nehmen und bei der nächsten Reise neu verwenden. Das spricht für eine geringe mentale Belastung. Gleichzeitig bedeutet wenig Pflege auch, dass ich selbst aufmerksam bleiben muss: Eine App ersetzt nicht die Prüfung, ob ein Ort am geplanten Tag zugänglich ist oder ob sich äußere Umstände geändert haben.

Die aktuelle Versionsnummer ist 1.44, und die Anwendung läuft ab Android 5.0. Für viele ältere Geräte ist das grundsätzlich entgegenkommend. Trotzdem würde ich vor einer Reise kontrollieren, ob das eigene Smartphone genügend freien Speicher und einen brauchbaren Akkuzustand hat. Gerade bei älteren Geräten kann weniger die App selbst als die allgemeine Leistungsfähigkeit des Telefons zum störenden Faktor werden.

Dass die App kostenlos angeboten wird, erleichtert das Ausprobieren. Ich muss keine Kaufentscheidung treffen, bevor ich weiß, ob die Art der Reiseplanung zu mir passt. Der faire Umgang damit besteht für mich darin, die Anwendung nicht als alleinige Informationsquelle zu betrachten, nur weil der Einstieg nichts kostet. Für eine gute Reise gehören weiterhin eigene Prüfung und ein wenig Vorbereitung dazu.

Wo im längeren Einsatz Ermüdung entsteht

Die erste mögliche Ermüdungsquelle ist die Wiederholung. Wenn ich dieselbe Stadt gut kenne oder bereits mehrere Touren in ähnlichen Reisezielen genutzt habe, kann das Grundprinzip an Reiz verlieren. Die App lebt von der Vorfreude auf ein Ziel und von der Bereitschaft, einem vorgeschlagenen Ablauf eine Chance zu geben. Für Menschen, die auf jeder Reise ausschließlich spontane Entdeckungen suchen, kann sich diese Struktur bald zu eng anfühlen.

Eine zweite Reibung entsteht, wenn die Realität nicht zum vorbereiteten Ablauf passt. Eine Pause dauert länger, jemand in der Gruppe möchte einen Ort auslassen oder das Wetter macht einen Umweg sinnvoll. Dann muss ich die Tour flexibel interpretieren. Das ist kein schwerer Fehler der Anwendung, aber ein wichtiger Nutzungshinweis: Je genauer ich den Tag durchtakten möchte, desto schneller wird eine Tour zur zusätzlichen Verpflichtung.

Auch die Abhängigkeit vom Smartphone kann auf Dauer stören. Selbst wenn Inhalte heruntergeladen wurden, bleibt der Bildschirm ein Vermittler zwischen mir und dem Reiseziel. Ich würde deshalb nicht jede Station sofort nachlesen, sondern das Telefon nur dann hervorholen, wenn ich wirklich Orientierung brauche. Wer sich leicht von mobilen Geräten ablenken lässt, sollte die Tour eher vorab ansehen und unterwegs bewusst mit weniger Bildschirmzeit nutzen.

Ein weiterer Trade-off betrifft die Tiefe. Eine geführte Tour kann sehr gut sein, um einen Tag sinnvoll zu strukturieren. Sie ist aber nicht automatisch so umfassend wie eine intensive Recherche aus mehreren Quellen. Wenn ich mich besonders für Architekturgeschichte, lokale Küche, Barrierefreiheit oder sehr spezielle Interessen begeistere, würde ich zusätzliche Informationen einplanen. Für einen allgemeinen Überblick ist die App geeigneter als für eine vollständig individualisierte Fachreise.

Wer sollte sie also eher überspringen? Ich würde sie nicht als erste Wahl empfehlen, wenn eine Reise fast ausschließlich aus spontanen Restaurantbesuchen, exakter Navigation oder ständig wechselnden Einzelzielen besteht. Auch Menschen, die jede Route selbst aus vielen kleinen Entdeckungen bauen möchten, gewinnen durch eine kuratierte Tour möglicherweise wenig. Für sie sind Karten-Apps, lokale Recherche oder ein klassischer Reiseführer die passendere Hauptlösung.

Welche Nutzer langfristig am meisten davon haben

Am besten passt die App zu Reisenden, die eine klare Idee brauchen, aber nicht jeden Schritt festlegen möchten. Dazu gehören meiner Einschätzung nach Kurzurlauber, Paare mit unterschiedlichen Interessen und Menschen, die eine fremde Stadt gern zu Fuß oder in einem nachvollziehbaren Ablauf kennenlernen. Auch bei einer spontanen Reiseplanung kann sie helfen, weil sie die Auswahl auf konkrete Unternehmungen lenkt.

Weniger ideal ist sie für Nutzer, die eine einzige App für sämtliche Reiseaufgaben suchen. Buchungen, umfassende Verkehrsinformationen, jede Art von lokaler Suche und individuell gepflegte Reiseunterlagen sind nicht der Kern dessen, was ich hier nutzen würde. Ihre Stärke liegt in der Verbindung von Reiseziel und Tour, nicht in der vollständigen Verwaltung eines Urlaubs.

Die Bekanntheit des Produkts ist dennoch ein gutes Zeichen für die praktische Alltagstauglichkeit: Im Store kommt die App auf eine durchschnittliche Bewertung von 4,1 bei rund 1.600 Bewertungen und wurde über 500.000-mal installiert. Ich lese solche Zahlen nicht als Garantie für die eigene Reise, aber sie zeigen, dass das Konzept nicht nur für eine winzige Nische interessant ist. Die Entwicklung seit dem Start am 19. Dezember 2018 spricht außerdem dafür, dass es sich nicht bloß um einen kurzfristigen Test handelt.

Wichtig ist, die Bewertung richtig einzuordnen. Eine durchschnittliche Nutzermeinung sagt wenig darüber aus, ob die Touren zu meinem persönlichen Tempo oder zu meinem Reiseziel passen. Ich würde vor dem Einsatz deshalb nicht nur auf die Sterne schauen, sondern mir überlegen, welche Art von Unterstützung ich eigentlich suche: Inspiration, Ablauf, Orientierung oder tiefgehende Recherche. Für die ersten beiden Punkte sehe ich den klarsten Nutzen.

Mein langfristiges Urteil

Nach dem anfänglichen Reiz bleibt MARCO POLO Erlebnistouren für mich dann auf dem Gerät, wenn ich regelmäßig neue Orte besuche und eine unkomplizierte Vorbereitung schätze. Die App muss nicht täglich geöffnet werden, um ihren Platz zu rechtfertigen. Ihr wiederkehrender Wert liegt darin, vor einer Reise schnell aus einer unübersichtlichen Suche zu einer konkreten Unternehmung zu kommen.

Ich würde sie einem Freund empfehlen, der vor allem Inspiration mit etwas Struktur sucht. Der wichtigste Tipp lautet dabei: Touren frühzeitig auswählen und herunterladen, aber nicht als unveränderlichen Stundenplan behandeln. Wer die vorgeschlagenen Wege als flexible Grundlage nutzt, bekommt mehr davon und vermeidet die größte Frustration. Für spontane Abweichungen sollte immer Raum bleiben.

Meine Empfehlung fällt bewusst nicht uneingeschränkt aus. Als alleinige Reise-App ist das Angebot für mich zu spezialisiert. Zusammen mit einer Karten-App oder ergänzender Recherche funktioniert es jedoch sinnvoll, weil jede Lösung eine andere Aufgabe übernimmt. Die Touren geben den Rahmen, während andere Werkzeuge bei Navigation, aktuellen Details oder individuellen Sonderwünschen einspringen können.

Unterm Strich verdient die Anwendung einen dauerhaften Platz für bestimmte Situationen, nicht unbedingt als ständig präsente Standard-App. Sie ist kostenlos, leicht zugänglich und auf einen klaren Reiseablauf konzentriert. Wenn ich vor einem neuen Ziel stehe und ohne großen Planungsaufwand mehr erleben möchte, greife ich gern darauf zurück. Wenn ich dagegen bereits genau weiß, wohin ich will, oder eine Reise vollständig selbst zusammenstellen möchte, bleibt sie eher eine Ergänzung als das Zentrum meiner Planung.

Mein Fazit: Die langfristige Stärke liegt nicht in täglicher Nutzung, sondern in wiederholbarer, stressarmer Vorbereitung vor konkreten Reisen. Genau deshalb wirkt das Konzept auch nach der ersten Neugier noch sinnvoll – vorausgesetzt, ich akzeptiere die Tour als hilfreichen Vorschlag und nicht als Ersatz für jede andere Reiseinformation.

FAQ

Was ist MARCO POLO Erlebnistouren und für wen eignet sich die App?

MARCO POLO Erlebnistouren ist eine Reise-App mit ausgewählten Touren, Ausflügen und besonderen Erlebnissen an verschiedenen Reisezielen. Sie richtet sich an Nutzer, die eine Stadt oder Region nicht nur auf eigene Faust, sondern mit praktischen Routenvorschlägen und inspirierenden Aktivitäten entdecken möchten. Besonders hilfreich ist sie für Urlauber, Wochenendreisende und Menschen, die schnell passende Unternehmungen finden möchten.


Welche Inhalte und Erlebnisse bietet MARCO POLO Erlebnistouren?

Die App bündelt unterschiedliche Erlebnisangebote, darunter geführte Touren, Stadtrundgänge, Ausflüge, Aktivitäten und teilweise besondere lokale Empfehlungen. Je nach Reiseziel können sich Auswahl, Beschreibung, Verfügbarkeit und Anbieter unterscheiden. Vor der Buchung sollten Nutzer deshalb die jeweiligen Details wie Treffpunkt, Dauer, Sprache, Teilnahmebedingungen und enthaltene Leistungen sorgfältig prüfen, da nicht jedes Angebot denselben Umfang hat.


Kann ich Erlebnistouren direkt über die App buchen?

Ob eine Tour direkt in der App reserviert oder lediglich angezeigt und anschließend über einen externen Anbieter gebucht wird, kann vom jeweiligen Erlebnis abhängen. In der Regel führen die verfügbaren Buchungsoptionen zu den entsprechenden Angebots- oder Partnerseiten. Vor dem Abschluss sollten Nutzer Preise, verfügbare Termine, Stornierungsbedingungen und Zahlungsinformationen kontrollieren, da diese vom jeweiligen Veranstalter festgelegt werden.


Funktioniert MARCO POLO Erlebnistouren auch ohne Internetverbindung?

Für die Suche, Aktualisierung von Angeboten und viele Buchungsschritte wird normalerweise eine Internetverbindung benötigt. Ob einzelne Informationen wie bereits geladene Tourbeschreibungen, Tickets oder Wegangaben offline verfügbar bleiben, hängt von der jeweiligen App-Version und dem Angebot ab. Wer unterwegs mobile Daten sparen möchte, sollte wichtige Adressen, Buchungsbestätigungen und Treffpunktinformationen vorsichtshalber vorher speichern oder als Screenshot sichern.


Welche Kosten entstehen bei der Nutzung von MARCO POLO Erlebnistouren?

Der Download und die grundlegende Nutzung der App können je nach Plattform kostenlos sein, während die eigentlichen Erlebnisse und Touren in der Regel kostenpflichtig sind. Die Preise unterscheiden sich nach Zielort, Anbieter, Termin und Leistungsumfang. Zusätzlich können Gebühren, Steuern oder optionale Leistungen anfallen. Deshalb empfiehlt es sich, vor jeder Buchung den endgültigen Gesamtpreis sowie die Rückerstattungsregeln zu prüfen.


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