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Vorteile

  • Digitale Ausgabe bereits früh am Morgen verfügbar
  • Artikel lassen sich übersichtlich nach Ressorts durchsuchen
  • Lesemodus mit anpassbarer Schriftgröße verbessert den Komfort
  • Ausgaben können für unterwegs heruntergeladen werden
  • Praktische Ergänzung zur gedruckten Main-Post

Nachteile

  • Für den vollständigen Zugriff ist ein kostenpflichtiges Abo nötig
  • Offline-Inhalte belegen je nach Ausgabenumfang viel Speicherplatz
  • Einige Funktionen sind ohne stabiles Internet eingeschränkt
  • Die Bedienung wirkt auf kleineren Smartphone-Displays teilweise beengt
  • Nicht jede Ausgabe lässt sich dauerhaft archivieren
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Wenn in einem Haushalt morgens mehrere Menschen wissen möchten, was in der Region passiert, ist eine digitale Zeitung oft praktischer als ein Stapel Papier. Ich habe mir dafür die Main-Post ePaper angesehen und sie vor allem aus der Perspektive eines gemeinsam genutzten Tablets betrachtet. Die App gehört in die Kategorie Nachrichten und Zeitschriften, stammt von Main-Post GmbH und bringt die Regionalausgaben der Main-Post auf den Bildschirm. Mein Eindruck: Für Leserinnen und Leser, die bewusst ihre regionale Zeitung digital lesen möchten, ist sie eine naheliegende Lösung. Wer dagegen hauptsächlich schnelle Kurzmeldungen aus vielen Quellen sucht, wird mit einer klassischen Nachrichten-App wahrscheinlich beweglicher sein.

Ein Tablet, mehrere Leser: Wo die App im Alltag sinnvoll ist

Das typische Szenario ist schnell erklärt: Eine Person liest beim Frühstück die wichtigsten lokalen Seiten, später nimmt jemand anderes das Tablet mit auf das Sofa und blättert in einem anderen Ressort. Gerade bei einer Regionalzeitung liegt der Wert nicht nur in einzelnen Meldungen, sondern in der vertrauten Zusammenstellung aus Lokalpolitik, Vereinsleben, Wirtschaft, Kultur und Terminen. Die digitale Ausgabe passt deshalb gut in Haushalte, in denen nicht jeder zur gleichen Zeit Zeitung liest.

Besonders angenehm finde ich den Wechsel zwischen kurzen und längeren Lesesituationen. Morgens kann ich nur die Titelseite und einige Artikel überfliegen. Am Abend lässt sich eine lokale Geschichte in Ruhe nachlesen, ohne dass die Zeitung auf dem Küchentisch liegen bleiben muss. Das ist kein spektakulärer Vorteil, aber genau diese Flexibilität entscheidet im Alltag oft darüber, ob eine Zeitung tatsächlich regelmäßig gelesen wird.

Die App bietet Zugriff auf alle 16 Regionalausgaben, die von Montag bis Samstag erscheinen. Das ist für Menschen interessant, die zwischen mehreren Orten pendeln, aus ihrer Heimatregion weggezogen sind oder innerhalb des Verbreitungsgebiets einen anderen lokalen Blickwinkel wünschen. Statt sich auf eine einzige Ausgabe festzulegen, kann man gezielt die Region auswählen, die gerade relevant ist.

Ein realistisches Beispiel: Ich wohne unter der Woche in einer Stadt, verbringe aber viele Wochenenden bei meiner Familie in einer anderen Region. Mit einer gedruckten Zeitung müsste ich jeweils daran denken, die passende Ausgabe zu besorgen. In der App kann ich die gewünschte Ausgabe direkt aufrufen. Das macht sie nicht automatisch zur besten Nachrichtenquelle für alles, aber für regionale Orientierung ist dieser Ansatz überzeugend.

Einrichtung und klare Grenzen bei gemeinsam genutzten Geräten

Bei einem gemeinsamen Tablet würde ich die Einrichtung nicht nebenbei erledigen. Der wichtigste Punkt ist, von Anfang an zu klären, wer die App nutzt und wer für ein Abonnement oder mögliche Käufe zuständig ist. Die Anwendung ist kostenlos erhältlich, allerdings können bei der Abrechnung über Google Play In-App-Käufe zwischen 2,49 Euro und 38,99 Euro anfallen. Deshalb sollte auf einem Familiengerät eindeutig sein, welches Konto für solche Vorgänge verwendet wird.

Das ist weniger eine Besonderheit dieser Zeitung als eine praktische Regel für jedes gemeinsam genutzte Android-Gerät: Nicht jedes Familienmitglied sollte automatisch Zugriff auf Zahlungsbestätigungen oder gespeicherte Zahlungsarten haben. Ich würde die App zunächst mit der Person einrichten, die das digitale Zeitunglesen organisiert, und anschließend gemeinsam prüfen, ob die gewünschte Regionalausgabe erreichbar ist und ob alle Beteiligten den Ablauf verstehen.

Wichtig ist auch die Unterscheidung zwischen der kostenlosen Installation und dem tatsächlichen Zugang zu kostenpflichtigen Inhalten. Ein kostenloser Download bedeutet nicht automatisch, dass jede Zeitungsausgabe ohne weitere Bedingungen vollständig gelesen werden kann. Wer die App im Haushalt einführt, sollte deshalb vorab besprechen, welches Nutzungsmodell gewünscht ist und wer eventuelle Käufe verwaltet. So entstehen später weniger Missverständnisse, besonders wenn mehrere Personen dasselbe Gerät verwenden.

Ich würde außerdem nicht voraussetzen, dass eine gemeinsame Nutzung automatisch getrennte Leseverläufe oder persönliche Bereiche bedeutet. Wenn mehrere Personen auf demselben Gerät lesen, sollte man damit rechnen, dass die App im gemeinsamen Nutzungskontext verwendet wird. Wer eine strikt getrennte digitale Umgebung braucht, fährt mit getrennten Geräteprofilen oder jeweils eigenen Geräten besser. Die Main-Post-App ist für mich in erster Linie ein Zeitungskanal, nicht ein Werkzeug zur Verwaltung mehrerer Haushaltskonten.

Regionalausgaben auswählen, statt alle Nachrichten gleichzeitig zu verfolgen

Die Auswahl aus mehreren Regionalausgaben ist eine der stärksten Seiten des Angebots, kann aber auch eine kleine Denkaufgabe sein. Wer nur eine bestimmte Gegend verfolgt, sollte nicht jedes Mal wahllos durch die verfügbaren Ausgaben gehen, sondern sich eine feste Gewohnheit aneignen: zuerst die eigene Region öffnen, danach bei Bedarf eine zweite Ausgabe prüfen. Das spart Zeit und verhindert, dass die tägliche Lektüre in einem unnötigen Wechsel zwischen Ausgaben endet.

Für Pendler, Zweitwohnsitze und Familien mit unterschiedlichen Heimatorten ist diese Möglichkeit besonders nützlich. Eine Person kann sich für lokale Nachrichten aus dem Wohnort interessieren, während eine andere die Entwicklungen in der früheren Heimat verfolgt. Auch für Menschen, die beruflich mit mehreren Gemeinden zu tun haben, ist die regionale Breite hilfreicher als eine einzelne standardisierte Nachrichtenansicht.

Der Nachteil liegt darin, dass die App nicht denselben Überblick vermittelt wie ein allgemeiner Nachrichtenaggregator. Bei einer App mit vielen nationalen und internationalen Quellen kann ich Themen nach Interessen bündeln und schnell vergleichen. Hier steht dagegen die Zeitungsausgabe im Mittelpunkt. Das wirkt strukturierter und vertrauter, aber weniger spontan. Wer ständig neue Eilmeldungen, internationale Schlagzeilen oder personalisierte Themenlisten erwartet, sollte diese unterschiedliche Ausrichtung berücksichtigen.

Ich sehe darin keinen Fehler, sondern eine klare Entscheidung. Die Main-Post-App versucht nicht, jede Nachrichtenquelle zu ersetzen. Sie ist stärker, wenn ich eine redaktionell zusammengestellte regionale Ausgabe lesen möchte. Für den schnellen Nachrichtencheck nebenbei ist eine allgemeine Nachrichten-App oft bequemer; für ausführlichere lokale Zusammenhänge ist die Zeitungsausgabe meist die passendere Wahl.

Koordination im Haushalt: Ein einfacher Leseplan hilft mehr als ständiges Nachfragen

Bei einem gemeinsam genutzten Gerät kann schon eine kleine Absprache den Unterschied machen. Ich würde festlegen, wo das Tablet normalerweise liegt und wer es zu welcher Tageszeit nutzt. Das klingt banal, verhindert aber die häufigste Reibung: Eine Person möchte gerade lesen, während eine andere das Gerät für etwas anderes braucht. Die App selbst ersetzt keine Haushaltsorganisation, aber ihr klarer Zweck macht eine solche Vereinbarung leicht.

Praktisch ist auch eine feste Reihenfolge. Zum Beispiel liest morgens die erste Person die wichtigsten Seiten, danach bleibt das Gerät an einem vereinbarten Platz. Am Abend kann ein anderes Familienmitglied die Ausgabe in Ruhe nutzen. Wenn mehrere Menschen dieselbe Regionalausgabe lesen, lohnt es sich, interessante Artikel nicht nur mit einem kurzen Hinweis wie „Lies das mal“ weiterzugeben, sondern das Thema zu nennen. So wird aus dem gemeinsamen Lesen eher ein Gespräch als ein Wettbewerb um die Bildschirmzeit.

Für ältere Familienmitglieder kann die digitale Ausgabe eine gute Ergänzung sein, wenn sie sich mit dem Tablet grundsätzlich wohlfühlen. Ich würde die ersten Schritte gemeinsam machen: App öffnen, Ausgabe auswählen und zeigen, wie man von der Titelseite zu einem Artikel gelangt. Danach sollte die Person selbst ausprobieren, ob Schriftbild, Navigation und Lesetempo angenehm sind. Eine Zeitung ist nur dann hilfreich, wenn die Bedienung nicht jedes Mal zur Hürde wird.

Ein weiterer sinnvoller Ablauf ist, die App nicht als einzige Informationsquelle im Haushalt festzulegen. Für regionale Hintergründe kann sie die Hauptrolle spielen, während dringende Hinweise oder aktuelle Meldungen über andere etablierte Kanäle geprüft werden. So bleibt die Erwartung realistisch: Die digitale Main-Post-Ausgabe ist ein regelmäßiges Leseangebot, kein Ersatz für jede Form von Nachrichtenkommunikation.

Altersfreigabe und Vertrauen bei jüngeren Mitlesern

Die App ist mit USK ab 6 Jahren gekennzeichnet. Das ist für mich ein hilfreicher Hinweis für Familien, aber keine automatische Empfehlung, jedes Kind allein durch die Zeitung blättern zu lassen. Nachrichten können Themen enthalten, die je nach Alter, Tagesgeschehen und persönlicher Sensibilität unterschiedlich wirken. Bei jüngeren Kindern würde ich deshalb gemeinsam auswählen, welche Artikel interessant oder angemessen sind.

Gerade im Haushalt ist Vertrauen wichtiger als eine starre technische Erwartung. Ich würde nicht davon ausgehen, dass die App selbst eine vollständige Familienverwaltung übernimmt. Für mich bedeutet die Alterskennzeichnung vor allem, dass Eltern den allgemeinen Nutzungskontext einschätzen sollten. Wer das Tablet häufig unbeaufsichtigt mit jüngeren Kindern teilt, sollte die Geräte- und Kontoeinstellungen des Tablets unabhängig von der App sinnvoll organisieren.

Für Jugendliche kann die Zeitung eine gute Möglichkeit sein, regionale Themen nicht nur über kurze Social-Media-Beiträge wahrzunehmen. Ein Bericht über kommunale Entscheidungen, Schule, Verkehr oder Veranstaltungen bietet oft mehr Zusammenhang als ein einzelner Beitrag in einem sozialen Netzwerk. Gleichzeitig würde ich Kindern erklären, dass eine Zeitungsausgabe eine redaktionelle Perspektive darstellt und man bei kontroversen Themen aufmerksam lesen und gegebenenfalls weitere seriöse Quellen heranziehen sollte.

Im Familienalltag gefällt mir an einer regionalen Zeitung, dass sie Gesprächsanlässe schafft. Wenn im Ort etwas passiert, betrifft es die Menschen oft direkt: den Schulweg, einen Verein, eine Baustelle oder eine Veranstaltung. Das macht die Lektüre greifbarer als viele überregionale Meldungen. Die App eignet sich daher auch für Eltern, die mit ihren Kindern über die eigene Umgebung sprechen möchten, solange die Auswahl der Inhalte gemeinsam erfolgt.

Lesekomfort und die Frage, ob digital wirklich besser ist

Ob die App angenehmer als Papier ist, hängt stark von der eigenen Gewohnheit ab. Ich mag am digitalen Format, dass die Ausgabe nicht auf dem Tisch liegen muss und sich auf einem Gerät mitnehmen lässt. Für eine kurze Lektüre im Wartezimmer oder unterwegs ist das deutlich flexibler. Wer dagegen das komplette Zeitungsgefühl mit Papier, festen Seiten und einem großen Überblick bevorzugt, wird den Wechsel nicht automatisch als Fortschritt empfinden.

Bei längeren Artikeln spielt die Größe des Bildschirms eine wichtige Rolle. Auf einem Tablet wirkt das Format für mich deutlich passender als auf einem kleinen Smartphone, besonders wenn mehrere Personen im Haushalt dieselbe Ausgabe lesen. Das Smartphone ist praktisch für kurze Momente, aber für eine ausgedehnte Zeitungslektüre würde ich ein größeres Display bevorzugen. Wer nur ein Telefon besitzt, sollte vor dem regelmäßigen Umstieg prüfen, ob die Darstellung den eigenen Augen und Lesegewohnheiten entspricht.

Auch die gemeinsame Nutzung hat eine Kehrseite: Ein Gerät kann nicht gleichzeitig von zwei Personen sinnvoll gelesen werden. Für eine Familie, in der mehrere Menschen jeden Morgen parallel ihre eigene Ausgabe lesen möchten, ist ein einzelnes Tablet schnell zu knapp. Dann ist die gedruckte Zeitung oder ein zusätzliches Gerät möglicherweise die unkompliziertere Lösung. Die digitale Flexibilität funktioniert am besten, wenn die Lesewünsche zeitlich einigermaßen zusammenpassen.

Ich würde außerdem eine stabile Internetverbindung für die Ersteinrichtung und den normalen Zugriff einplanen. Die App ist zwar leicht auf dem Gerät verfügbar, aber digitale Zeitungen hängen stärker von Gerät, Verbindung und Kontozugang ab als Papier. Wer regelmäßig an Orten mit unsicherem Empfang liest, sollte vorab ausprobieren, wie zuverlässig der persönliche Leseworkflow funktioniert, statt erst unterwegs festzustellen, dass die gewünschte Ausgabe nicht komfortabel erreichbar ist.

Preis, Nutzung und die Entscheidung für ein digitales Zeitungsmodell

Die App selbst ist kostenlos verfügbar, was den Einstieg niedrigschwellig macht. Gleichzeitig sollte man den Begriff „kostenlos“ bei einer Zeitung nicht mit einem vollständig kostenlosen Leseangebot gleichsetzen. Die genannten In-App-Käufe zeigen, dass innerhalb von Google Play kostenpflichtige Abrechnungen möglich sind. Für einen Haushalt ist deshalb entscheidend, vor dem Kauf genau zu prüfen, welches Angebot ausgewählt wird und ob es zur eigenen Lesehäufigkeit passt.

Ich würde die Entscheidung nicht nur danach treffen, wie oft jemand die App öffnet. Wichtiger ist, ob die regionale Berichterstattung regelmäßig genutzt wird. Wer jeden Tag lokale Nachrichten liest und die Zeitungsausgabe bewusst durchgeht, kann aus dem digitalen Format deutlich mehr ziehen als jemand, der nur gelegentlich eine einzelne Meldung sucht. Für den zweiten Fall sind frei zugängliche Nachrichtenangebote oder die Website eines lokalen Mediums möglicherweise ausreichend, sofern sie den gewünschten Inhalt bieten.

Der Vorteil eines digitalen Zeitungsmodells liegt für mich in der Kombination aus regionaler Auswahl und fester redaktioneller Struktur. Ich muss nicht aus vielen einzelnen Quellen eine lokale Übersicht zusammensetzen. Der Nachteil ist die geringere Offenheit gegenüber anderen Themen und Quellen. Wer gerne selbst Schlagzeilen zusammenstellt, internationale Nachrichten vergleicht oder nur kurze Meldungen liest, wird den Preis und die Bindung an eine Zeitungsausgabe möglicherweise weniger überzeugend finden.

Entwickler, Verbreitung und mein Blick auf die Reife der App

Hinter der Anwendung steht Main-Post GmbH. Die App ist seit dem 17. September 2014 verfügbar und hat sich damit über einen längeren Zeitraum als digitales Angebot etabliert. Im Google-Play-Umfeld kommt sie auf eine durchschnittliche Bewertung von 3,6 bei über 800 Bewertungen. Das ist für mich ein gemischtes Signal: Es zeigt, dass die App genutzt wird, aber nicht jeder Nutzer gleichermaßen zufrieden ist.

Mit über 50.000 Installationen ist sie kein Massenprodukt im Stil einer internationalen Nachrichtenplattform. Das passt allerdings zur regionalen Ausrichtung. Eine lokale Zeitung muss nicht weltweit verbreitet sein, um für ihre Zielgruppe relevant zu bleiben. Die Zahl zeigt eher, dass sich die App an ein klar umrissenes Publikum richtet: Menschen mit Interesse an den Main-Post-Regionalausgaben.

Die Bewertungen würde ich nicht isoliert betrachten. Bei einer Zeitungs-App hängt die Zufriedenheit oft nicht nur von der Oberfläche ab, sondern auch von Erwartungen an Ausgabe, Zugang, Darstellung und Abrechnung. Wer eine allgemeine Nachrichten-App erwartet, bewertet ein anderes Produkt als jemand, der gezielt die regionale Zeitung digital lesen möchte. Für meine Entscheidung wäre daher wichtiger, ob die Main-Post in meiner Region die Inhalte liefert, die ich tatsächlich regelmäßig lese.

Für wen ich sie empfehlen würde und wann ich eine Alternative wählen würde

Ich würde die App Menschen empfehlen, die ihre regionale Zeitung bereits schätzen oder bewusst näher am lokalen Geschehen bleiben möchten. Sie passt zu Pendlern, ehemaligen Einwohnern, Familien mit regionalen Bindungen und Haushalten, die eine gemeinsame digitale Lesegewohnheit entwickeln wollen. Auch wer Papier vermeiden möchte, aber nicht auf die vertraute Struktur einer Zeitung verzichten will, findet hier einen plausiblen Weg.

Weniger passend ist sie für Leser, die ausschließlich kostenlose Kurzmeldungen suchen, viele internationale Themen verfolgen oder eine stark personalisierte Nachrichtenübersicht erwarten. Ebenso würde ich sie nicht als erste Wahl für eine Familie empfehlen, in der mehrere Personen gleichzeitig getrennte Inhalte auf demselben Gerät lesen möchten. In solchen Fällen sind mehrere Geräte, ein anderes Nutzungsmodell oder eine allgemeine Nachrichten-App praktischer.

Mein wichtigster Tipp lautet, die App nicht nur nach dem ersten Öffnen zu beurteilen. Entscheidend ist, ob die regionale Ausgabe in den eigenen Tagesablauf passt. Ich würde einige typische Situationen testen: eine kurze Lektüre am Morgen, ein längerer Artikel am Abend, der Wechsel zu einer anderen Regionalausgabe und die Nutzung durch eine zweite Person. Erst dabei zeigt sich, ob die digitale Zeitung wirklich bequem ist oder nur auf dem Papier interessant klingt.

Mein Haushaltsfazit zur Main-Post ePaper

Mein Urteil fällt insgesamt positiv, aber klar eingegrenzt aus. Die App ist keine universelle Nachrichtenplattform, sondern ein digitaler Zugang zu den Regionalausgaben der Main-Post. Genau darin liegt ihre Stärke. Wer lokale Berichterstattung regelmäßig liest, profitiert von der Auswahl aus 16 Ausgaben und der Möglichkeit, die Zeitung auf einem mobilen Gerät in den Alltag einzubauen.

Für die gemeinsame Nutzung im Haushalt funktioniert sie am besten mit einer einfachen Absprache zu Gerät, Konto und Zahlungszuständigkeit. Die Altersfreigabe ab 6 Jahren erleichtert die Einordnung, ersetzt aber nicht die Begleitung durch Erwachsene bei jüngeren Kindern. Wer getrennte Konten, parallele Nutzung oder umfangreiche Familienfunktionen erwartet, sollte seine Entscheidung vorsichtig treffen und die eigenen Anforderungen mit dem tatsächlichen Zeitungskonzept abgleichen.

Meine Empfehlung: Wer regionale Nachrichten bewusst und regelmäßig lesen möchte, sollte Main-Post ePaper ausprobieren. Für mich ist die Anwendung besonders dann sinnvoll, wenn ein Tablet als gemeinsamer Lesepunkt im Haushalt dient und mehrere Menschen an unterschiedlichen Orten mit der Main-Post verbunden bleiben möchten. Wer dagegen nur den schnellsten Nachrichtenüberblick sucht, findet bei klassischen Nachrichten-Apps wahrscheinlich mehr Tempo und thematische Breite.

Unknown

Was ist das Main-Post ePaper und welche Inhalte bietet es?

Das Main-Post ePaper ist die digitale Ausgabe der Main-Post, die Nachrichten aus Würzburg, Mainfranken und der Region sowie überregionale Meldungen bündelt. Die App bildet die gedruckte Zeitung in digitaler Form ab und ergänzt sie je nach Ausgabe durch komfortable Lesefunktionen. Nutzer können sich über Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und lokale Ereignisse informieren, ohne eine Papierausgabe mitnehmen zu müssen.


Benötige ich ein Abonnement, um das Main-Post ePaper vollständig zu nutzen?

Für den vollständigen Zugriff auf die digitalen Zeitungsausgaben ist in der Regel ein kostenpflichtiges ePaper- oder Digital-Abonnement erforderlich. Je nach Angebot können neue Nutzer eventuell eine kostenlose Testphase oder einzelne Inhalte ansehen. Die genauen Preise, Laufzeiten und enthaltenen Leistungen können sich ändern. Vor dem Abschluss sollten Sie deshalb die aktuellen Bedingungen direkt in der App oder auf der offiziellen Main-Post-Website prüfen.


Kann ich Ausgaben des Main-Post ePapers offline lesen?

Normalerweise lassen sich digitale Ausgaben nach dem Download auch ohne aktive Internetverbindung lesen. Das ist besonders praktisch auf Reisen, im Zug oder an Orten mit schlechtem Empfang. Für den Download und die Aktualisierung der Ausgaben wird jedoch zunächst eine Internetverbindung benötigt. Außerdem sollten Sie ausreichend Speicherplatz einplanen und die gewünschte Ausgabe vollständig herunterladen, bevor Sie offline darauf zugreifen möchten.


Auf welchen Geräten und Betriebssystemen funktioniert die Main-Post-ePaper-App?

Die Main-Post-ePaper-App ist für mobile Geräte mit Android und iOS vorgesehen. Vor der Installation sollten Sie im jeweiligen App Store prüfen, ob Ihr Smartphone oder Tablet die aktuellen technischen Anforderungen erfüllt. Ältere Betriebssystemversionen werden möglicherweise nicht mehr unterstützt. Für ein angenehmes Lesen empfiehlt sich außerdem ein größeres Display, insbesondere wenn Sie komplette Zeitungsseiten, Tabellen oder umfangreiche Artikel betrachten möchten.


Welche Funktionen erleichtern das Lesen in der Main-Post-ePaper-App?

Die App bietet typischerweise mehrere Funktionen, die das digitale Lesen angenehmer machen als das bloße Öffnen einer PDF-Datei. Dazu gehören das Blättern durch komplette Zeitungsseiten, das Vergrößern von Texten und Bildern sowie eine besser lesbare Artikelansicht. Je nach Version können zusätzlich Suchfunktionen, Lesezeichen, Downloadmöglichkeiten und Benachrichtigungen verfügbar sein. Der genaue Funktionsumfang kann sich durch Updates oder Ihr Abonnement unterscheiden.


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