LVZ - Nachrichten und Podcast

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Vorteile

  • Übersichtliche Navigation durch regionale Ressorts und aktuelle Meldungen.
  • Podcasts lassen sich bequem unterwegs anhören und pausieren.
  • Push-Benachrichtigungen informieren schnell über wichtige Ereignisse.
  • Lokale Nachrichten aus Leipzig und Umgebung sind gut vertreten.
  • Artikel können für späteres Lesen gespeichert werden.

Nachteile

  • Viele Inhalte sind nur mit einem kostenpflichtigen Abo vollständig zugänglich.
  • Werbung kann beim Lesen und Navigieren störend wirken.
  • Die App benötigt für aktuelle Inhalte regelmäßig eine Internetverbindung.
  • Push-Mitteilungen können bei häufiger Aktivierung schnell überladen wirken.
  • Nicht jede Podcast-Folge bietet zusätzliche Informationen oder Transkripte.
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Ich habe LVZ - Nachrichten und Podcast als Nachrichten-App auf einem Android-Gerät ausprobiert und dabei besonders darauf geachtet, wie gut sie sich in unterschiedlichen Alltagssituationen nutzen lässt. Die Anwendung stammt von RND Redaktionsnetzwerk Deutschland GmbH und richtet sich an Menschen, die regionale und überregionale Informationen nicht nur gelegentlich, sondern möglichst direkt auf dem Smartphone verfolgen möchten. Im Mittelpunkt stehen Nachrichten, Hintergründe, Meinungen und Podcasts.

Mein erster Eindruck ist zweigeteilt: Die App wirkt wie ein praktischer Zugang zu aktuellen Inhalten der Leipziger Volkszeitung, ist aber nicht für jeden Nutzertyp automatisch die bequemste Lösung. Wer schnell einen Überblick braucht und gern in journalistisch aufbereiteten Beiträgen liest oder hört, findet hier einen passenden Begleiter. Wer dagegen eine besonders reduzierte Oberfläche, eine vollständig frei anpassbare Darstellung oder ausschließlich kostenlose Inhalte erwartet, sollte genauer hinschauen.

Lesbarkeit und Navigation im täglichen Gebrauch

Ein Einstieg, der Nachrichten nicht unnötig versteckt

Beim Öffnen einer Nachrichten-App möchte ich nicht erst lange suchen müssen, um die wichtigsten Inhalte zu finden. LVZ - Nachrichten und Podcast ist grundsätzlich auf den schnellen Nachrichtenkonsum ausgerichtet. Die Anwendung bündelt aktuelle Meldungen, längere Einordnungen und Meinungsbeiträge in einer Umgebung, die sich eher wie ein digitales Nachrichtenangebot als wie ein beliebiger Feed anfühlt.

Das ist vor allem dann nützlich, wenn ich morgens nur wenige Minuten habe. Ich kann mir einen Überblick verschaffen, einzelne Themen auswählen und später zu einem ausführlicheren Beitrag zurückkehren. Für mich ist diese Mischung angenehmer als ein rein chronologischer Strom kurzer Meldungen, weil sie unterschiedliche Lesesituationen berücksichtigt: schnelle Information zwischendurch und konzentrierte Lektüre, wenn mehr Zeit vorhanden ist.

Die Inhalte sind nicht nur auf Eilmeldungen beschränkt. Gerade Hintergrundstücke und Meinungen geben der App einen anderen Charakter als allgemeine Nachrichten-Aggregatoren. Dort bekomme ich oft viele Quellen nebeneinander, muss aber selbst stärker sortieren. Bei LVZ - Nachrichten und Podcast steht dagegen die redaktionelle Auswahl im Vordergrund. Das kann die Orientierung erleichtern, schränkt aber gleichzeitig die Perspektive stärker auf das Angebot der LVZ ein.

Lesen mit unterschiedlichem Tempo

Ein wichtiger Pluspunkt ist für mich die Möglichkeit, die App in verschiedenen Tempi zu verwenden. Kurze Meldungen lassen sich unterwegs überfliegen, während längere Texte eher für eine ruhige Pause geeignet sind. Diese Unterscheidung klingt selbstverständlich, wird aber in vielen Nachrichten-Apps nicht sauber unterstützt, weil alles gleich wichtig und gleich laut präsentiert wird.

Ich würde die Anwendung deshalb nicht nur als Startpunkt für die erste Nachricht des Tages sehen. Sie funktioniert auch als regelmäßige Leseumgebung, wenn man regionale Entwicklungen verfolgen möchte. Wer sich etwa für kommunale Entscheidungen, lokale Ereignisse oder die Entwicklung im eigenen Umfeld interessiert, dürfte vom regionalen Bezug stärker profitieren als bei internationalen Nachrichten-Apps.

Gleichzeitig sollte man die eigene Erwartung an die Navigation realistisch halten. Die App ist kein komplett frei konfigurierbares Recherchewerkzeug. Ich kann nicht davon ausgehen, dass jede denkbare Themenkombination, jede Quelle und jede persönliche Priorität gleich ausführlich abgebildet wird. Für ein kuratiertes Nachrichtenangebot ist das normal, aber es bedeutet: Die App nimmt mir einen Teil der Auswahl ab, statt mir maximale Kontrolle zu geben.

Text, Kontrast und Konzentration

Für die Lesbarkeit ist nicht nur die Größe einzelner Buchstaben entscheidend. Ebenso wichtig sind klare Abstände, eine erkennbare Hierarchie und eine Darstellung, bei der Überschrift, Vorschauteaser und eigentlicher Artikel nicht miteinander verschwimmen. In meiner Nutzung war der redaktionelle Aufbau hilfreich, weil ich meist schnell erkennen konnte, ob ein Beitrag für einen kurzen Blick oder für längeres Lesen gedacht ist.

Bei längeren Texten zeigt sich allerdings eine typische Grenze mobiler Nachrichtenangebote: Das Smartphone bleibt ein kleines Display. Selbst wenn die Gestaltung ordentlich wirkt, kann längeres Lesen anstrengender werden, besonders bei ungünstigem Licht oder wenn die Schrift für die eigene Sehstärke zu klein ist. Ich würde daher nicht nur die App beurteilen, sondern auch die systemweiten Anzeigeeinstellungen des Geräts nutzen, sofern die eigene Konfiguration größere Schriften oder stärkere Kontraste ermöglicht.

Für Menschen, die schnell von bewegten Elementen, vielen Bildern oder dicht gefüllten Startseiten abgelenkt werden, ist die Auswahl der passenden Inhalte entscheidend. Der Vorteil einer Nachrichten-App ist, dass man gezielt einen Artikel öffnen kann. Der Nachteil: Die Startansicht kann trotzdem mehrere Reize gleichzeitig anbieten. Wer eine sehr ruhige Lesesituation braucht, fährt besser damit, einen einzelnen Beitrag bewusst auszuwählen und nicht dauerhaft durch die gesamte Übersicht zu scrollen.

Podcasts als Alternative zum Lesen

Die Podcast-Seite erweitert die Nutzung sinnvoll. Nicht jeder möchte Nachrichten auf dem Weg zur Arbeit oder beim Haushalt lesen. Audio kann hier eine echte Alternative sein, besonders wenn die Augen gerade anderweitig gebraucht werden. Ich sehe darin keinen bloßen Zusatz, sondern eine andere Zugangsmöglichkeit zu journalistischen Inhalten.

Allerdings ersetzt Audio nicht in jeder Situation den Text. Wenn ich eine Zahl, einen Namen oder eine bestimmte Aussage nachschlagen möchte, ist ein Artikel meist praktischer. Podcasts eignen sich eher für Einordnung und Überblick, während schriftliche Beiträge das gezielte Zurückspringen und Vergleichen erleichtern. Wer beide Formen abwechselnd nutzt, bekommt aus der App mehr heraus als jemand, der ausschließlich die Startseite liest.

Bedienung für unterschiedliche Fähigkeiten und Alltagssituationen

Motorische Anforderungen beim Scrollen und Auswählen

Die Bedienung einer Nachrichten-App besteht vor allem aus Tippen, Wischen und dem Öffnen von Karten oder Beiträgen. Für viele Menschen ist das unkompliziert. Bei eingeschränkter Feinmotorik können kleine Bedienelemente, dicht beieinanderliegende Ziele oder häufiges Scrollen jedoch schnell ermüdend werden. Hier ist mein wichtigster praktischer Hinweis: Die App lässt sich angenehmer nutzen, wenn man nicht versucht, möglichst viele Inhalte in kurzer Zeit zu öffnen, sondern sich auf einzelne Beiträge konzentriert.

Das reduziert die Zahl der schnellen Eingaben und macht die Nutzung planbarer. Wer Schwierigkeiten mit langen Wischbewegungen hat, kann außerdem prüfen, ob die Bedienungshilfen des eigenen Smartphones alternative Steuerungsmöglichkeiten anbieten. Das ist keine spezielle Funktion der App, kann aber den Unterschied ausmachen, wenn die Standardgesten nicht gut passen.

Für Nutzerinnen und Nutzer, die häufig versehentlich auf falsche Inhalte tippen, ist ein langsameres Vorgehen ebenfalls sinnvoll. Erst die Überschrift vollständig erfassen, dann bewusst öffnen: Das klingt banal, verhindert aber bei dicht belegten Nachrichtenübersichten unnötige Rücksprünge. Eine App mit sehr vielen kleinen Interaktionsflächen wäre für diesen Personenkreis grundsätzlich angenehmer, wenn sie mehr Abstand und weniger parallele Aktionen böte.

Sehfähigkeit und visuelle Ermüdung

Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen brauchen bei Nachrichtenangeboten vor allem Orientierung. Eine Überschrift muss sich klar vom übrigen Text abheben, und wichtige Schaltflächen dürfen nicht ausschließlich über Farbe verständlich sein. In meiner Einschätzung hilft der journalistische Aufbau der LVZ-App dabei, Inhalte nach ihrer Funktion zu unterscheiden. Trotzdem bleibt die individuelle Geräteeinstellung entscheidend.

Ich würde vor der regelmäßigen Nutzung testen, ob die eigene Systemschrift, die Bildschirmvergrößerung und der Kontrast mit der App gut zusammenspielen. Eine größere Schrift kann das Lesen erleichtern, führt aber auf kleinen Displays oft dazu, dass weniger Inhalt gleichzeitig sichtbar ist. Das ist ein echter Zielkonflikt: Mehr Lesbarkeit bedeutet häufig mehr Scrollen. Für Personen mit Sehschwierigkeiten ist es daher sinnvoll, nicht nur die Schrift zu vergrößern, sondern auch die Lesedauer und die Pausen einzuplanen.

Wer auf Screenreader oder andere assistive Technologien angewiesen ist, sollte die Anwendung mit den eigenen Einstellungen konkret ausprobieren. Die grundsätzliche Unterstützung kann im Alltag davon abhängen, wie Überschriften, Bedienelemente und Medien auf dem jeweiligen Gerät ausgegeben werden. Ich würde hier keine pauschale Zusage machen, sondern vor einem kostenpflichtigen Zugang erst einige frei erreichbare Inhalte testen.

Hören, Audio und Rücksicht auf die Umgebung

Podcasts sind für Menschen interessant, die längere Texte nur schwer visuell aufnehmen können oder beim Lesen schnell ermüden. Gleichzeitig ist Audio nicht automatisch barrierefrei. Wer schlecht hört, braucht eventuell eine schriftliche Alternative. Wer empfindlich auf Hintergrundgeräusche reagiert, kann Podcasts unterwegs nur eingeschränkt genießen. Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Büro ist die Nutzung von Kopfhörern nicht für alle angenehm.

Für mich liegt die Stärke der App deshalb in der Kombination verschiedener Formen: Lesen, wenn ich präzise Informationen brauche, und Hören, wenn ein Überblick genügt und meine Aufmerksamkeit nicht auf den Bildschirm gerichtet sein kann. Diese flexible Entscheidung sollte man bewusst nutzen, statt Podcasts als Ersatz für sämtliche Artikel zu betrachten.

Nachrichten in realistischen Alltagssituationen

Ein typisches Szenario ist der Weg zur Arbeit. Vor dem Losgehen öffne ich die App, lese einige kurze Meldungen und merke mir ein Thema, das ich später ausführlicher ansehen möchte. Während des Weges kann ein Podcast sinnvoller sein, sofern die Umgebung das konzentrierte Zuhören erlaubt. In der Mittagspause lese ich dann den längeren Hintergrundbeitrag. Diese Abfolge nutzt die unterschiedlichen Formate, ohne dass ich ständig am Smartphone hängen muss.

Auch für Familien kann die Altersfreigabe relevant sein. Die App ist ab sechs Jahren freigegeben, was sie grundsätzlich in einen familienfreundlichen Rahmen einordnet. Das bedeutet für mich aber nicht, dass jede Nachricht für jüngere Kinder geeignet oder verständlich ist. Nachrichten über Unfälle, Konflikte oder belastende Ereignisse können unabhängig von einer Altersfreigabe emotional schwierig sein. Eltern sollten daher gemeinsam entscheiden, welche Inhalte Kinder ansehen oder anhören.

Für ältere Menschen, die von regionalen Nachrichten besonders profitieren, kann die App interessant sein, wenn das Smartphone bereits mit passenden Anzeige- und Bedienungshilfen eingerichtet ist. Der regionale Fokus erleichtert die Relevanz, während die digitale Bedienung eine gewisse Vertrautheit mit Wischen, Tippen und Audio-Wiedergabe voraussetzt. Wer sich mit solchen Abläufen schwertut, braucht möglicherweise zunächst Unterstützung bei der Einrichtung.

Was die App kostet und wann Vorsicht sinnvoll ist

Die Anwendung selbst ist kostenlos erhältlich. Gleichzeitig gibt es In-App-Käufe, die bei Abrechnung über Google Play von 2,33 Euro bis 79,99 Euro reichen. Für mich ist das der Punkt, an dem man vor einem Abschluss genau lesen sollte, welches Angebot man auswählt und über welchen Zeitraum es gilt. Die kostenlose Installation bedeutet nicht automatisch, dass sämtliche Inhalte dauerhaft ohne Einschränkung verfügbar sind.

Gerade Menschen, die unbeabsichtigte Käufe vermeiden möchten, sollten die Kaufbestätigung und die Einstellungen des jeweiligen App-Stores prüfen. Das gilt besonders bei gemeinsam genutzten Geräten oder wenn Kinder Zugriff auf das Smartphone haben. Wer nur gelegentlich Nachrichten liest, sollte zunächst beobachten, ob die frei zugänglichen Inhalte den eigenen Bedarf bereits abdecken. Für intensive Leserinnen und Leser kann ein kostenpflichtiger Zugang dagegen nachvollziehbar sein, wenn die zusätzlichen Inhalte regelmäßig genutzt werden.

Vergleich mit klassischen Alternativen

Im Vergleich zur gedruckten Zeitung ist die App schneller und flexibler. Nachrichten lassen sich unterwegs abrufen, Podcasts ergänzen das Lesen, und aktuelle Entwicklungen müssen nicht bis zum nächsten Erscheinungstermin warten. Die Zeitung hat dafür Vorteile beim konzentrierten, ablenkungsarmen Lesen und bei Menschen, die lieber Papier in der Hand halten.

Gegenüber allgemeinen Nachrichten-Aggregatoren bietet LVZ - Nachrichten und Podcast einen klareren regionalen Schwerpunkt und eine redaktionelle Vorauswahl. Ein Aggregator ist besser, wenn ich möglichst viele unterschiedliche Quellen, internationale Themen und individuelle Filter kombinieren möchte. Die LVZ-App passt eher zu mir, wenn ich einen vertrauten journalistischen Zugang mit regionaler Verankerung suche und nicht jeden Artikel aus vielen Quellen selbst zusammensetzen will.

Auch soziale Netzwerke sind kein gleichwertiger Ersatz. Dort stoße ich zwar schnell auf aktuelle Hinweise, muss aber stärker zwischen Meldung, Meinung und unzuverlässiger Weitergabe unterscheiden. Die App ist für mich die bessere Wahl, wenn ich Nachrichten in einem redaktionellen Umfeld konsumieren möchte. Wer dagegen vor allem Diskussionen, spontane Reaktionen oder eine sehr breite Themenvielfalt sucht, wird mit anderen Angeboten wahrscheinlich mehr anfangen können.

Verbleibende Hürden und klare Grenzen

Die größte Einschränkung liegt nicht in einem einzelnen Bedienproblem, sondern in der Kombination aus Nachrichtenfülle, Smartphone-Display und möglicher Bezahlschranke. Eine Person mit Konzentrationsschwierigkeiten kann von vielen Themen gleichzeitig überfordert werden. Eine Person mit Sehproblemen kann durch größere Schrift zwar besser lesen, muss dann aber häufiger scrollen. Und wer nur kostenlose Inhalte möchte, muss die eigenen Erwartungen an das Angebot anpassen.

Hinzu kommt, dass regionale Relevanz immer auch eine Begrenzung ist. Für mich ist der lokale Bezug ein Vorteil, wenn ich wissen möchte, was in der Region passiert. Wer hauptsächlich internationale Wirtschaft, Wissenschaft oder weltweite Politik verfolgt, braucht wahrscheinlich zusätzlich eine überregionale App. LVZ - Nachrichten und Podcast muss nicht alle Informationsbedürfnisse allein abdecken.

Die App ist außerdem nicht die beste Wahl für Menschen, die grundsätzlich keine Audioinhalte nutzen, keine redaktionelle Auswahl wünschen oder Nachrichten lieber vollständig offline und ohne digitale Ablenkung lesen. In diesen Fällen sind eine gedruckte Zeitung, eine einfache Textquelle oder ein stärker personalisierbarer Nachrichten-Reader möglicherweise passender.

Technisch läuft die App ab Android 8.0. Für neuere Geräte ist diese Voraussetzung normalerweise kein großes Hindernis, bei älteren Smartphones sollte man die Kompatibilität vor der Installation prüfen. Die Anwendung wurde am 11. Mai 2022 veröffentlicht und hat im Google-Play-Umfeld eine durchschnittliche Bewertung von 3,7 bei über 500 Bewertungen. Diese Zahlen zeigen für mich kein eindeutiges Qualitätsurteil, sondern eher, dass die Erfahrungen unterschiedlich ausfallen können.

Mein inklusives Fazit

Ich empfehle LVZ - Nachrichten und Podcast vor allem Menschen, die regionale Nachrichten, Hintergrundberichte und Podcasts in einer gemeinsamen App nutzen möchten. Die Verbindung aus Lesen und Hören macht das Angebot vielseitiger als eine reine Textsammlung. Besonders praktisch ist der Wechsel zwischen kurzem Nachrichtenüberblick, ausführlicher Lektüre und Audio, je nachdem, wie viel Zeit und Aufmerksamkeit gerade vorhanden sind.

Für unterschiedliche Fähigkeiten ist die App dann am stärksten, wenn sie mit den Bedienungshilfen des Smartphones kombiniert wird. Größere Systemschrift, angepasster Kontrast, alternative Steuerung oder eine bewusste Auswahl einzelner Beiträge können die Nutzung deutlich angenehmer machen. Gleichzeitig sollte man nicht erwarten, dass dadurch jede Barriere verschwindet. Kleine Bedienelemente, längeres Scrollen, visuelle Dichte und die jeweilige Aufbereitung von Audio bleiben persönliche Prüfsteine.

Mein praktischer Rat lautet deshalb: Installieren, einige Artikel lesen, einen Podcast ausprobieren und dabei die eigene Bedienungssituation ehrlich beobachten. Fällt das Navigieren leicht und ist der regionale Schwerpunkt relevant, kann die App im Alltag schnell nützlich werden. Wer maximale Quellenvielfalt, vollständige Anpassbarkeit oder ausschließlich kostenlose Inhalte sucht, ist mit einer anderen Nachrichtenlösung wahrscheinlich besser bedient.

Unterm Strich ist LVZ - Nachrichten und Podcast für mich eine solide regionale Nachrichten-App mit einem sinnvollen Audio-Anteil, aber kein universelles Nachrichtenwerkzeug für alle. Die kostenlose Installation senkt die Einstiegshürde, während die möglichen Käufe eine bewusste Entscheidung verlangen. Ihre eigentliche Stärke liegt in der flexiblen Verbindung von regionalem Lesen und Hören – vorausgesetzt, Inhaltsschwerpunkt, Bedienung und Kostenmodell passen zu den eigenen Bedürfnissen.

Unknown

Was ist LVZ – Nachrichten und Podcast und welche Inhalte bietet die App?

LVZ – Nachrichten und Podcast ist die mobile Nachrichten-App der Leipziger Volkszeitung. Nach der Installation erhalten Nutzer aktuelle Meldungen aus Leipzig, Sachsen, Deutschland und der Welt sowie regionale Berichte, Sport, Kultur und Wirtschaft. Zusätzlich stehen Podcasts und weitere Audioinhalte zur Verfügung. Die App richtet sich besonders an Leser, die lokale Nachrichten schnell auf dem Smartphone verfolgen möchten.


Ist die Nutzung der LVZ-App kostenlos oder entstehen zusätzliche Kosten?

Die App kann grundsätzlich kostenlos heruntergeladen und installiert werden. Ein Teil der Nachrichten und Funktionen ist möglicherweise frei zugänglich, während bestimmte Artikel, exklusive Inhalte oder ein vollständiger Zugriff auf das digitale LVZ-Angebot ein Abonnement erfordern können. Vor dem Abschluss sollten Nutzer die aktuellen Preise, Laufzeiten und Bedingungen direkt in der App oder im jeweiligen App Store prüfen.


Benötige ich ein Benutzerkonto, um LVZ-Nachrichten und Podcasts zu nutzen?

Für das Lesen frei verfügbarer Inhalte ist möglicherweise nicht immer eine Anmeldung erforderlich. Ein Benutzerkonto kann jedoch notwendig sein, wenn Sie ein digitales Abonnement verwalten, exklusive Artikel öffnen, Inhalte synchronisieren oder personalisierte Funktionen verwenden möchten. Die Registrierung erfolgt üblicherweise mit einer E-Mail-Adresse. Prüfen Sie außerdem, welche Daten für Konto, Personalisierung und Benachrichtigungen gespeichert werden.


Kann ich mit der LVZ-App Push-Benachrichtigungen und regionale Meldungen erhalten?

Ja, die App kann Nutzer über wichtige Nachrichten, Eilmeldungen oder neue Inhalte per Push-Benachrichtigung informieren. Je nach verfügbaren Einstellungen lassen sich Benachrichtigungen teilweise an persönliche Interessen oder regionale Themen anpassen. Wer möglichst wenig Unterbrechungen wünscht, kann einzelne Kategorien oder alle Push-Mitteilungen in den App-Einstellungen beziehungsweise in den Systemeinstellungen des Smartphones deaktivieren.


Funktionieren Artikel und Podcasts auch ohne Internetverbindung?

Die Verfügbarkeit offline hängt von der jeweiligen Funktion und Version der App ab. Nachrichten werden normalerweise online geladen und benötigen eine aktive Internetverbindung. Bei Podcasts kann es, sofern die App einen Download unterstützt, möglich sein, Folgen vorher herunterzuladen und später ohne mobile Daten abzuspielen. Nutzer sollten Downloads bevorzugt über WLAN durchführen und anschließend prüfen, ob die Inhalte tatsächlich offline verfügbar sind.


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