GPS Tacho & Kilometerzähler

Karten & Navigation

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Vorteile

  • Funktioniert auch ohne Mobilfunkempfang dank GPS-Ortung.
  • Gut lesbare Anzeige während der Fahrt.
  • Zeichnet zurückgelegte Strecken übersichtlich auf.
  • Einfache Bedienung ohne lange Einarbeitung.
  • Praktisch für Auto
  • Fahrrad
  • Motorrad und Wanderungen.

Nachteile

  • GPS kann in Tunneln oder zwischen hohen Gebäuden ungenau sein.
  • Dauerhafte Ortung kann den Akku deutlich schneller entladen.
  • Einige Funktionen sind möglicherweise nur in der Premiumversion verfügbar.
  • Die Genauigkeit hängt stark vom verwendeten Smartphone ab.
  • Für professionelle Fahrtenbücher fehlen eventuell detaillierte Exportoptionen.
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Wer unterwegs nicht nur wissen möchte, wo er ist, sondern auch die aktuelle Geschwindigkeit, die gefahrene Strecke oder die Dauer einer Fahrt im Blick behalten will, findet in GPS Tacho & Kilometerzähler eine angenehm direkte Lösung. Ich habe die App als mobiles Messinstrument für Auto, Fahrrad und andere Fahrten ausprobiert und dabei schnell gemerkt: Sie will keine komplette Kartenplattform ersetzen. Ihre Stärke liegt vielmehr darin, die GPS-Daten des Smartphones übersichtlich in ein Tacho- und Fahrten-Display zu verwandeln.

Das macht den Einstieg besonders leicht. Ich muss mich nicht erst durch Routenplanung, Orte, Empfehlungen oder Verkehrsmeldungen arbeiten. Stattdessen konzentriere ich mich auf das, was während einer Fahrt wirklich zählt: Tempo, zurückgelegte Entfernung und die laufende Fahrt. Die App stammt von Morkam 88, gehört zur Kategorie Karten & Navigation und ist kostenlos erhältlich. Für zusätzliche Funktionen können innerhalb von Google Play Käufe zwischen 2,99 € und 9,99 € anfallen.

Was mich beim ersten Ausprobieren erwartet hat

Beim Öffnen wirkt das Konzept sofort verständlich: Das Smartphone wird zum GPS-Tacho, ohne dass ich ein separates Gerät am Lenker oder Armaturenbrett brauche. Die Anzeige ist auf eine Nutzung während der Fahrt ausgerichtet und nicht auf lange Textinformationen. Genau das ist sinnvoll, denn ein Tacho muss aus kurzer Entfernung erfassbar sein. Ich würde trotzdem nicht während des Fahrens Einstellungen verändern. Die App kann Informationen liefern, die Aufmerksamkeit auf der Straße bleibt aber wichtiger als jeder Messwert.

Besonders nützlich ist die Kombination aus aktuellem Tempo und Kilometerzähler. Ein einzelner Geschwindigkeitswert hilft mir nur in diesem Moment; die Streckenanzeige erzählt dagegen, wie weit ich bereits gefahren bin. Der Tripmeter ergänzt das um eine einzelne Fahrt. Dadurch eignet sich die App nicht nur für den täglichen Weg, sondern auch für Ausflüge, Trainingsrunden oder eine kurze Kontrolle, wie lang eine bestimmte Strecke tatsächlich war.

Der integrierte HUD-Modus ist eine interessante Ergänzung. Dabei geht es nicht darum, aus dem Telefon ein vollwertiges Fahrzeugdisplay zu machen, sondern um eine Darstellung, die sich für eine Projektion auf die Windschutzscheibe eignet. In der Praxis muss ich auf die Position des Smartphones, die Helligkeit und die Lesbarkeit achten. Bei starkem Tageslicht kann eine Projektion naturgemäß weniger deutlich wirken als die normale Anzeige. Für eine nächtliche Fahrt oder eine ruhige, gut vorbereitete Halterung kann der Modus dennoch praktisch sein.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Offline-Tempo-Alarm. Das ist für mich einer der sinnvollsten Aspekte, weil eine Warnung nicht zwingend von einer laufenden Kartenansicht abhängen muss. Wer eine Strecke fährt, auf der die Netzverbindung schwankt, kann sich dadurch stärker auf die lokale Geschwindigkeitsüberwachung konzentrieren. Wichtig bleibt, den Alarm vor dem Losfahren passend einzurichten und sich nicht blind auf ihn zu verlassen. Ein Smartphone kann Messwerte verzögert oder ungenau liefern, besonders wenn der GPS-Empfang gerade nicht stabil ist.

Die App hat im Google-Play-Umfeld eine durchschnittliche Bewertung von 4,6 bei rund 10.000 Bewertungen und wurde bereits über 100.000-mal installiert. Das vermittelt einen guten Eindruck davon, dass sie nicht nur als kurzfristiger Test installiert wird. Gleichzeitig sollte man solche Zahlen nicht mit einer Garantie für jedes Smartphone verwechseln. GPS-Empfang, Gerätehalterung und Energiesparregeln des Telefons beeinflussen das Erlebnis deutlich.

Für wen die App besonders gut passt

Ich sehe den größten Nutzen bei Menschen, die eine einfache Anzeige für Geschwindigkeit und Strecke suchen, aber keine umfangreiche Navigations-App öffnen möchten. Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, kann die zurückgelegte Entfernung während einer Runde beobachten. Autofahrer erhalten ein zusätzliches Messinstrument, etwa wenn der eingebaute Tacho schwer abzulesen ist oder ein Fahrzeug keine moderne Anzeige besitzt. Auch bei einem Mietwagen kann ein vertrautes Smartphone-Display angenehmer sein als eine unbekannte Bordelektronik.

Für Kinder oder Jugendliche ist die Altersfreigabe USK ab 0 Jahren niedrig angesetzt. Das bedeutet allerdings nicht, dass die App während einer Fahrt eigenständig bedient werden sollte. Wenn ein Smartphone in einem Familienfahrzeug genutzt wird, sollte ein Erwachsener die Einrichtung übernehmen und die Anzeige vor dem Start prüfen.

Weniger passend ist die App für alle, die eine vollständige Navigation mit detaillierten Karten, Abbiegehinweisen, Stauinformationen oder einer großen Sammlung gespeicherter Ziele erwarten. Dafür sind klassische Karten-Apps besser geeignet. Auch wer exakte professionelle Messungen für Training, Fuhrpark oder Abrechnung benötigt, sollte die GPS-Anzeige nicht ungeprüft als alleinige Grundlage verwenden. Für den Alltag ist sie hilfreich; ein spezialisiertes Messgerät kann unter anspruchsvolleren Bedingungen zuverlässiger sein.

Die Einrichtung vom Download bis zur ersten Fahrt

Nach der Installation würde ich nicht sofort losfahren, sondern zuerst einen kurzen Test im Stand machen. Die aktuelle Version ist 3.4.0 und läuft ab Android 7.0. Damit ist die App auch für ältere Android-Geräte interessant, sofern das jeweilige Smartphone noch einen brauchbaren GPS-Empfang liefert. Ich öffne die Anzeige, suche die wichtigsten Werte und prüfe, ob die Darstellung aus der geplanten Sitz- oder Lenkerposition gut lesbar ist.

Der erste sinnvolle Schritt ist die Auswahl der Anzeige, die ich während der Fahrt wirklich brauche. Wer nur das Tempo sehen möchte, sollte sich nicht von zusätzlichen Informationen ablenken lassen. Für eine längere Ausfahrt kann der Kilometerzähler wichtiger sein; für eine einzelne Runde ist der Tripmeter übersichtlicher. Diese Unterscheidung klingt klein, verhindert aber, dass ich während der Fahrt nach dem richtigen Wert suchen muss.

Danach würde ich den Tempo-Alarm in Ruhe vorbereiten. Ein Alarm ist nur dann hilfreich, wenn die Schwelle zur jeweiligen Situation passt. Auf dem Fahrrad gelten andere Erwartungen als im Auto, und bei einer langsamen Stadtfahrt ist eine Einstellung, die für eine längere Landstraße gedacht wäre, wenig sinnvoll. Ich sehe den Alarm eher als zusätzliche Erinnerung und nicht als Ersatz für Verkehrsschilder, Ortskenntnis oder die eigene Aufmerksamkeit.

Ein wichtiger Praxistipp ist die Position des Telefons. Für eine normale Tachoansicht sollte das Gerät so befestigt sein, dass ich nur kurz hinsehen muss. Für den HUD-Modus muss ich zusätzlich testen, ob Spiegelung und Blickwinkel funktionieren. Nicht jede Windschutzscheibe und nicht jede Halterung erzeugt eine gleich gut erkennbare Projektion. Ich würde diesen Modus deshalb vor einer längeren Fahrt auf einem sicheren Parkplatz ausprobieren und nicht erst während der Fahrt.

Bei einer ersten Nutzung lohnt sich außerdem ein Vergleich mit dem Fahrzeugtacho oder einem bekannten Streckenabschnitt. GPS-Geschwindigkeit und Bordtacho arbeiten nicht auf dieselbe Weise. Der Vergleich hilft mir, ein Gefühl für die Anzeige zu bekommen, ohne daraus eine allgemeingültige Präzisionszusage abzuleiten. Wenn die Werte stark schwanken, liegt das oft eher an Empfang, Position oder Bewegung des Telefons als an einer falschen Bedienung.

Der erste erfolgreiche Einsatz im Alltag

Mein bevorzugtes Einstiegsszenario wäre eine kurze Strecke, die ich ohnehin kenne. Ich befestige das Smartphone, starte die Fahrt erst nach dem Losfahren beziehungsweise in einem sicheren Moment und beobachte zunächst nur, ob sich die Geschwindigkeitsanzeige stabil entwickelt. Nach der Rückkehr kann ich prüfen, ob der Kilometerzähler ungefähr zu meiner Erwartung passt. Dieser kleine Test ist aussagekräftiger als ein sofortiger Einsatz auf einer langen unbekannten Reise.

Ein realistisches Beispiel ist der Weg zum Wochenmarkt in einer Nachbarstadt. Die Karten-App plane ich vielleicht gar nicht, weil ich die Strecke kenne. Trotzdem möchte ich wissen, wie viele Kilometer der Hin- und Rückweg ausmacht und ob sich die Fahrzeit bei einer anderen Route verändert. Hier spielt GPS Tacho & Kilometerzähler seine Stärke aus: Ich erhalte Messwerte zur Fahrt, ohne den Bildschirm mit einer Karte und vielen Symbolen zu überladen.

Beim Fahrrad funktioniert der Ablauf ähnlich. Vor dem Start setze ich den Tripmeter zurück, befestige das Telefon am Lenker und prüfe, ob die Anzeige aus meiner Sitzposition gut lesbar ist. Während der Fahrt muss ich nicht ständig auf das Display schauen. Nach einigen Kilometern ist der Tripmeter eine praktische Orientierung, etwa wenn ich eine Trainingsrunde bewusst an einem bestimmten Punkt beenden möchte.

Der konkrete Mehrwert des Tripmeters zeigt sich besonders bei wiederkehrenden Strecken. Ich kann eine Runde fahren, den Wert notieren und bei einer späteren Fahrt vergleichen. Das ist keine vollständige Trainingsanalyse, aber für eine einfache Distanzkontrolle reicht es oft aus. Wer zusätzlich Herzfrequenz, Höhenprofil, Routenaufzeichnung oder detaillierte Auswertungen benötigt, wird an eine spezialisierte Sport-App weiterdenken müssen.

Der Kilometerzähler ist dagegen eher für die Gesamtorientierung geeignet. Ich würde ihn nutzen, wenn ich während eines Tages mehrere Fahrten im Blick behalten möchte. Dabei sollte ich mir angewöhnen, vor dem Start zu prüfen, welcher Zähler gerade aktiv ist. Ein häufiger Bedienfehler bei solchen Apps ist nicht die GPS-Messung, sondern die Verwechslung von laufender Fahrt und Gesamtstrecke. Ein kurzer Blick vor dem Losfahren spart später Rätselraten.

Typische Missverständnisse und praktische Grenzen

Die größte Verwirrung entsteht wahrscheinlich durch die Frage, ob die App eine Navigations-App ersetzt. Meine Antwort ist klar: nein, jedenfalls nicht im klassischen Sinn. Sie zeigt Fahrdaten an, führt mich aber nicht automatisch mit einer Karte zu einem Ziel. Wer eine Adresse suchen, eine Route planen oder während der Fahrt Abbiegehinweise erhalten möchte, braucht weiterhin eine dafür gedachte Kartenlösung.

Auch der Begriff offline kann leicht falsch verstanden werden. Der Offline-Tempo-Alarm ist für mich ein Hinweis darauf, dass diese Alarmfunktion nicht von einer permanenten Online-Kartenverbindung abhängen muss. Das bedeutet nicht automatisch, dass jede Funktion ohne GPS-Signal oder ohne jede Verbindung identisch arbeitet. GPS selbst braucht eine brauchbare Satellitenverbindung, und in Tunneln, zwischen hohen Gebäuden oder unter dichtem Blätterdach können Messwerte später reagieren.

Ein zweiter Stolperstein ist die Genauigkeit bei sehr kurzen oder langsamen Bewegungen. Wenn ich nur wenige Meter fahre, wende oder mich in einem Innenhof bewege, kann die Anzeige weniger stabil wirken als auf einer längeren, freien Strecke. Für eine sinnvolle Einschätzung sollte ich der App Zeit geben, das Signal zu erfassen. Ein sofortiger Blick nach dem Start ist deshalb nicht immer aussagekräftig.

Beim Tempo-Alarm darf ich ebenfalls nicht erwarten, dass er jede Gefahr erkennt. Er kann mich auf einen eingestellten Geschwindigkeitswert aufmerksam machen, aber keine Verkehrssituation beurteilen. Baustellen, wechselnde Limits, Gefälle oder unterschiedliche Fahrzeugbedingungen bleiben meine Verantwortung. Ich würde den Alarm als akustische oder visuelle Gedächtnisstütze betrachten, nicht als automatische Fahrassistenz.

Die Anzeige kann außerdem den Akku stärker beanspruchen als eine App, die nur gelegentlich geöffnet wird. Wie stark das ausfällt, hängt vom Telefon, der Bildschirmhelligkeit und der Dauer der Fahrt ab. Für eine lange Tour würde ich das Smartphone vorher laden und, wenn es die Halterung erlaubt, eine Stromversorgung einplanen. Das ist kein spezieller Fehler dieser App, aber ein wichtiger Teil des realen Nutzungsszenarios.

Ein weiterer Trade-off betrifft die Lesbarkeit. Große Werte sind während einer Fahrt angenehmer zu erkennen, lassen aber weniger Raum für zusätzliche Informationen. Eine kompakte Anzeige kann mehr Details zeigen, verlangt dafür häufig einen längeren Blick. Ich bevorzuge deshalb eine klare Darstellung mit wenigen relevanten Werten. Wer möglichst viele Messgrößen gleichzeitig sehen will, muss prüfen, ob die Übersichtlichkeit darunter leidet.

Wie sie sich gegen die üblichen Alternativen schlägt

Im Vergleich zu einer klassischen Karten-App ist diese Lösung fokussierter. Karten-Apps sind überlegen, wenn ich von A nach B geführt werden möchte, Verkehr vermeiden muss oder eine unbekannte Umgebung erkunde. GPS Tacho & Kilometerzähler ist dagegen angenehmer, wenn ich bereits weiß, wohin ich fahre und nur Tempo sowie Strecke beobachten möchte. Das Smartphone wird dadurch nicht zum vollwertigen Navigator, sondern zu einem spezialisierten Fahrdisplay.

Gegenüber einem physischen Fahrradtacho punktet die App mit der flexiblen Nutzung auf einem Gerät, das viele Menschen ohnehin besitzen. Ein eigener Tacho kann jedoch robuster, leichter und dauerhaft für den Lenker gedacht sein. Außerdem muss ich das Telefon nicht extra befestigen oder um seine Akkulaufzeit kümmern. Für regelmäßige sportliche Nutzung würde ich beide Möglichkeiten anhand der Halterung, der gewünschten Messwerte und der Wetterbedingungen abwägen.

Im Auto ist der Vergleich mit dem eingebauten Tacho besonders interessant. Die App kann eine zusätzliche Perspektive liefern, aber sie sollte nicht automatisch als genauer gelten. Fahrzeuganzeigen sind auf ihre jeweilige Konstruktion abgestimmt, während GPS-Messungen von Empfang und Bewegung abhängen. Ich würde die App daher als Ergänzung einsetzen, etwa für die Streckenmessung oder einen gut sichtbaren Zusatzwert, nicht als Grund, die serienmäßige Anzeige zu ignorieren.

Auch einfache Kilometerzähler-Apps ohne HUD oder Tempo-Alarm können für manche Nutzer ausreichend sein. Wer nur die Distanz nach einer Wanderung oder Radtour nachsehen möchte, braucht vielleicht keine zusätzliche Anzeige. Der Mehrwert dieser App liegt gerade in der Verbindung mehrerer Fahrfunktionen: Tacho, Kilometerzähler, Tripmeter und Alarm sprechen Menschen an, die unterwegs mehrere Werte in einer Oberfläche bündeln möchten.

Mein Urteil nach der praktischen Nutzung

Was mir an GPS Tacho & Kilometerzähler gefällt, ist die klare Aufgabenverteilung. Die App versucht nicht, gleichzeitig Reiseführer, Routenplaner und Sportplattform zu sein. Für eine bekannte Strecke, eine kurze Ausfahrt oder ein Fahrzeug ohne gut ablesbare Zusatzanzeige ist das angenehm. Besonders der Tripmeter und der Offline-Tempo-Alarm machen die Anwendung nützlicher, als es ein bloßer digitaler Tacho wäre.

Die Grenzen liegen dort, wo ich professionelle Genauigkeit, umfangreiche Auswertungen oder Navigation erwarte. Auch die Qualität des Ergebnisses hängt stark davon ab, wo und wie ich das Smartphone nutze. Eine schlechte Halterung, ungünstiger Empfang oder ein leerer Akku kann das beste Display unpraktisch machen. Wer diese Rahmenbedingungen akzeptiert und die App vor der ersten wichtigen Fahrt testet, vermeidet die meisten Enttäuschungen.

Die App ist kostenlos startbar, wobei optionale In-App-Käufe über Google Play zwischen 2,99 € und 9,99 € kosten können. Ich würde zunächst die grundlegende Nutzung kennenlernen und erst danach entscheiden, ob zusätzliche Möglichkeiten den eigenen Alltag wirklich verbessern. So bleibt der Einstieg unkompliziert, ohne dass ich sofort Geld für Funktionen ausgeben muss, deren Nutzen ich noch nicht kenne.

Mein konkreter Rat für Einsteiger lautet: installieren, die Anzeige im Stand einrichten, eine kurze bekannte Strecke wählen und danach Tacho, Tripmeter sowie Alarm einzeln beurteilen. Nicht alles muss gleichzeitig aktiv sein. Wenn die App nach diesem Test genau die Informationen liefert, die mir im Fahrzeug oder auf dem Fahrrad fehlen, ist sie eine empfehlenswerte Ergänzung. Wer hingegen Kartenführung, Trainingsstatistiken oder ein dauerhaft wetterfestes Gerät sucht, ist mit einer anderen Lösung besser bedient.

Für meinen Alltag bleibt der Eindruck deshalb positiv, aber bewusst nüchtern: Als einfaches GPS-Fahrdisplay ist die App überzeugend, als vollständige Navigation jedoch nicht gedacht. Gerade diese Begrenzung ist ihre Stärke. Sie hilft mir, während einer Fahrt schneller zu sehen, wie schnell und wie weit ich unterwegs bin, ohne mich mit Funktionen zu beschäftigen, die ich in diesem Moment gar nicht brauche.

Unknown

Was ist GPS Tacho & Kilometerzähler und wofür kann ich die App verwenden?

GPS Tacho & Kilometerzähler ist eine mobile Anwendung, die das Smartphone mithilfe von GPS als digitalen Tachometer und Kilometerzähler nutzt. Während einer Fahrt können unter anderem die aktuelle Geschwindigkeit, zurückgelegte Strecke und je nach Version weitere Fahrdaten angezeigt werden. Die App eignet sich beispielsweise für Autofahrten, Fahrradtouren, Spaziergänge oder andere Aktivitäten, bei denen eine einfache Strecken- und Geschwindigkeitsmessung hilfreich ist.


Wie genau misst GPS Tacho & Kilometerzähler Geschwindigkeit und Strecke?

Die Messungen basieren auf dem GPS-Signal des Smartphones. Unter freiem Himmel sind die Ergebnisse normalerweise ausreichend für eine praktische Orientierung, sie können jedoch von den tatsächlichen Werten abweichen. Tunnel, hohe Gebäude, dichter Wald, schlechtes Wetter oder ein schwaches Signal können die Genauigkeit beeinflussen. Außerdem können Startverzögerungen und kleine Abweichungen bei kurzen Strecken auftreten, weshalb die App keinen geeichten Fahrzeugtachometer ersetzt.


Benötigt die App eine Internetverbindung oder funktioniert sie auch offline?

Für die grundlegende Erfassung von Geschwindigkeit und Strecke wird in der Regel das GPS-Modul des Smartphones benötigt, nicht zwingend eine aktive Internetverbindung. Allerdings kann eine Internetverbindung für bestimmte Zusatzfunktionen, Karten, Werbung, Aktualisierungen oder die Standortbestimmung beim Start hilfreich sein. Wer die App offline verwenden möchte, sollte GPS aktivieren, der Anwendung die Standortberechtigung erteilen und die gewünschten Einstellungen vor der Fahrt prüfen.


Welche Berechtigungen verlangt GPS Tacho & Kilometerzähler und gibt es Datenschutzrisiken?

Die wichtigste Berechtigung ist der Zugriff auf den Standort, da die App sonst weder Geschwindigkeit noch zurückgelegte Strecke zuverlässig berechnen kann. Je nach Betriebssystem und Funktionsumfang können zusätzlich Benachrichtigungen oder der Zugriff auf Hintergrundaktivitäten erforderlich sein. Vor der Nutzung empfiehlt es sich, die Datenschutzerklärung im jeweiligen App-Store zu lesen und die Standortfreigabe auf „Während der Nutzung“ zu beschränken, sofern eine dauerhafte Erfassung nicht notwendig ist.


Verbraucht GPS Tacho & Kilometerzähler viel Akku und kann ich die App während der Fahrt sicher nutzen?

Eine dauerhaft aktive GPS-Verbindung kann den Akku deutlich stärker beanspruchen als eine gewöhnliche App, besonders bei langen Fahrten oder wenn das Display ständig eingeschaltet bleibt. Eine Powerbank oder ein Ladegerät im Fahrzeug kann deshalb sinnvoll sein. Für die Sicherheit sollte das Smartphone vor Fahrtbeginn befestigt und eingerichtet werden. Während des Fahrens sollten keine Einstellungen verändert oder Daten abgelesen werden, wenn dadurch die Aufmerksamkeit vom Verkehr abgelenkt wird.


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