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Vorteile

  • Übersichtliche Darstellung von Kontoständen und Umsätzen
  • Überweisungen lassen sich direkt in der App ausführen
  • Praktische Benachrichtigungen über Kontobewegungen
  • Unterstützung für moderne Sicherheitsverfahren
  • Konto und Karten auch unterwegs schnell verwaltbar

Nachteile

  • Einige Funktionen können je nach Bank eingeschränkt verfügbar sein
  • Für die Einrichtung ist eine stabile Internetverbindung erforderlich
  • Nicht alle Nutzer finden sich sofort in der Navigation zurecht
  • Zusätzliche Sicherheitsabfragen können Vorgänge verlangsamen
  • Bei älteren Geräten kann die App weniger flüssig laufen
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Bewertung von GLS Banking Appcracy

Wenn mehrere Menschen in einem Haushalt den Überblick über Geld behalten müssen, wird eine Banking-App schnell mehr als nur ein digitaler Kontoauszug. Ich habe GLS Banking als Finanz-App ausprobiert und dabei besonders darauf geachtet, wie sie sich im Alltag mit gemeinsam genutzten Geräten, unterschiedlichen Konten und wechselnden Verantwortlichkeiten schlägt. Mein Eindruck: Die App ist vor allem dann interessant, wenn du deine Bankgeschäfte möglichst gebündelt erledigen möchtest und dabei Wert auf die Ausrichtung der GLS Gemeinschaftsbank eG legst.

Der erste Eindruck ist angenehm klar. Im Mittelpunkt stehen nicht irgendwelche Zusatzfunktionen, sondern die typischen Aufgaben, für die man eine Banking-App öffnet: Kontostand prüfen, Bewegungen nachvollziehen und Überweisungen erledigen. Das klingt unspektakulär, ist für mich aber eine Stärke. Gerade im Haushalt möchte ich nicht erst durch dekorative Bereiche oder allgemeine Finanzratschläge navigieren, wenn ich kurz kontrollieren will, ob eine Zahlung angekommen ist.

Die App ist kostenlos erhältlich und richtet sich mit der Altersfreigabe USK ab 0 Jahren grundsätzlich an ein breites Publikum. Das bedeutet natürlich nicht, dass jedes Kind sie selbstständig nutzen sollte. Bei Bankgeschäften zählen Zugangsschutz, Vertrauen und klare Zuständigkeiten wesentlich mehr als die formale Altersfreigabe. Für Familien ist deshalb entscheidend, wer welches Gerät verwendet und welche Person für die jeweilige Kontoverbindung verantwortlich bleibt.

GLS Banking im Haushalt: praktisch, wenn Zuständigkeiten klar bleiben

Ein realistischer Alltag mit gemeinsamem Gerät

Stell dir einen typischen Haushalt vor: Eine Person bezahlt die Miete, eine andere kümmert sich um Strom und Versicherungen, während beide gelegentlich gemeinsame Ausgaben prüfen. Vielleicht wird dafür ein Tablet in der Küche verwendet, das auch für Kalender, Einkaufslisten und andere organisatorische Aufgaben dient. In so einem Szenario kann eine Banking-App bequem sein, weil man nicht jedes Mal einen Computer einschalten muss.

Genau hier liegt aber die wichtigste Grenze: Ein gemeinsam genutztes Gerät ist nicht automatisch ein gemeinsames Bankkonto. Ich würde GLS Banking nur dann auf einem geteilten Smartphone oder Tablet verwenden, wenn alle Beteiligten sehr genau wissen, wer Zugriff auf das Gerät und damit möglicherweise auf sensible Finanzinformationen hat. Eine kurze Kontostandsprüfung kann sonst schnell mehr preisgeben, als ursprünglich beabsichtigt war.

Für den Alltag finde ich die App besonders passend, wenn eine Person die Bankgeschäfte erledigt und die andere nur Informationen für die Haushaltsplanung benötigt. Dann kann man etwa gemeinsam besprechen, welche Zahlungen anstehen, ohne jeder Person vollständigen Zugriff auf die Banking-Sitzung zu geben. Die App ersetzt dabei keine Haushaltsorganisation, sondern liefert die verlässliche Grundlage, auf der solche Absprachen beruhen.

Mein praktischer Tipp ist, vor dem Einrichten eine einfache Regel festzulegen: Wer darf die App öffnen, wer darf Überweisungen ausführen und wer schaut nur gemeinsam mit der kontoführenden Person hinein? Diese Absprache klingt banal, verhindert aber Missverständnisse. Besonders bei Paaren, Wohngemeinschaften oder erwachsenen Kindern im selben Haushalt sollte nicht stillschweigend angenommen werden, dass alle denselben Zugriff haben.

Mehrere Konten bedeuten nicht automatisch mehr Übersicht

Haushalte mit mehreren Konten kennen ein typisches Problem: Das Girokonto für laufende Kosten, ein separates Konto für Rücklagen und vielleicht noch ein Konto für eine andere Person werden gedanklich schnell vermischt. Die App kann dabei helfen, die sichtbaren Bankgeschäfte an einem digitalen Ort zu bündeln, aber sie nimmt dir die Entscheidung nicht ab, welche Kontobewegung zu welchem Zweck gehört.

Ich würde deshalb nicht nur auf den aktuellen Kontostand schauen. Aussagekräftiger ist die Kombination aus Kontostand, den letzten Buchungen und den bereits eingeplanten Ausgaben. Wenn am Monatsanfang mehrere Lastschriften bevorstehen, kann ein scheinbar komfortabler Betrag auf dem Konto deutlich kleiner sein, als er zunächst wirkt. Diese Gewohnheit ist wichtiger als jede optische Vereinfachung der App.

Für gemeinsame Finanzen hilft außerdem eine feste Routine. Ich würde beispielsweise einmal pro Woche die Bewegungen prüfen und dabei nicht nur nach unbekannten Abbuchungen suchen, sondern auch wiederkehrende Zahlungen beobachten. So fällt eher auf, wenn eine erwartete Überweisung noch fehlt oder eine Ausgabe versehentlich dem falschen Haushaltsbereich zugerechnet wurde.

Einrichtung: bequem, aber nicht nebenbei erledigen

Die Einrichtung einer Banking-App sollte ich nie zwischen Tür und Angel beginnen. Bei GLS Banking geht es um echte Finanzzugänge, deshalb würde ich mir dafür einen ruhigen Moment nehmen und das Gerät nicht gleichzeitig anderen Personen überlassen. Gerade bei einem Familien- oder Haushaltsgerät ist es sinnvoll, zuerst zu klären, ob das Gerät wirklich für Bankgeschäfte geeignet ist oder ob ein persönliches Smartphone die bessere Wahl darstellt.

Wichtig ist auch die Trennung zwischen dem Gerätezugang und dem Zugang zur Bank. Ein entsperrtes Tablet im Wohnzimmer kann für alle bequem sein, schützt aber nicht automatisch die Informationen innerhalb der App. Umgekehrt ist ein persönliches Smartphone meist weniger praktisch, wenn mehrere Menschen gemeinsam eine Zahlung nachvollziehen wollen. Für mich ist das kein Fehler der App, sondern ein echter Zielkonflikt zwischen Komfort und Vertraulichkeit.

Ich würde die Anwendung nach der Einrichtung nicht sofort als erledigtes Projekt betrachten. Prüfe in Ruhe, ob die angezeigten Konten zu deiner tatsächlichen Nutzung passen, ob du die Buchungen eindeutig zuordnen kannst und ob die Bedienung für die Person verständlich ist, die im Haushalt am häufigsten Bankgeschäfte erledigt. Wenn jemand selten Überweisungen macht, sollte diese Person die wichtigsten Schritte einmal bewusst durchgehen, statt im Ernstfall unter Zeitdruck zu handeln.

Ein weiterer sinnvoller Schritt ist eine kleine Probe ohne finanzielles Risiko: Öffne die App, suche eine bestimmte Buchung und prüfe, ob du den Weg dorthin ohne Hilfe findest. Danach kannst du überlegen, wie du eine regelmäßige Zahlung kontrollierst. Diese Übung zeigt schnell, ob die Oberfläche für dich wirklich übersichtlich ist oder ob du wichtige Informationen erst suchen musst.

Koordination ohne gemeinsame Zugangsdaten

Die beste Haushaltslösung ist aus meiner Sicht nicht, allen Personen dieselben Zugangsdaten zu geben. Das mag zunächst einfach wirken, erschwert aber die Zuordnung und kann zu unangenehmen Situationen führen. Wenn eine Zahlung falsch eingegeben wurde oder eine Buchung geprüft werden muss, ist nicht mehr klar, wer welchen Schritt vorgenommen hat.

Besser funktioniert eine klare Aufgabenverteilung. Eine Person übernimmt die tatsächlichen Bankaktionen, während die andere Belege, Fälligkeiten oder gemeinsame Ausgaben sammelt. GLS Banking dient dann als Kontrollpunkt, nicht als gemeinsames schwarzes Brett. Diese Aufteilung ist besonders hilfreich, wenn eine Person technisch sicherer ist, die andere aber den besseren Überblick über Rechnungen und Termine hat.

Für eine Wohngemeinschaft würde ich noch vorsichtiger vorgehen. Gemeinsame Kosten lassen sich mit einer separaten Liste oder einer Haushalts-App dokumentieren, während das Banking bei der jeweiligen kontoführenden Person bleibt. So wird die GLS-App nicht zu einem Ersatz für eine gemeinschaftliche Kasse, die sie nicht sein muss. Die Beteiligten können Beträge abstimmen, ohne automatisch Einblick in private Zahlungen zu erhalten.

Bei Paaren mit einem gemeinsamen Konto ist die Situation anders, aber auch dort lohnt sich eine Absprache. Wer kontrolliert den Eingang des Gehalts? Wer prüft Lastschriften? Wer führt Überweisungen aus? Ich finde es hilfreich, diese Rollen nicht nach Gewohnheit, sondern nach Zuverlässigkeit und Zeitaufwand zu verteilen. Eine Person kann die Zahlungen erledigen, während beide regelmäßig gemeinsam auf die wichtigsten Bewegungen schauen.

Was die App für die tägliche Kontrolle gut macht

Im Alltag zählt für mich, wie schnell ich von einer allgemeinen Frage zu einer konkreten Antwort komme. Wenn ich wissen möchte, ob eine bestimmte Zahlung bereits gebucht wurde, sollte ich nicht lange suchen müssen. Bei einer Banking-App wie GLS Banking ist genau diese direkte Kontrolle der Kernnutzen: Ich kann finanzielle Entscheidungen auf aktuelle Kontobewegungen stützen, statt mich auf Notizen oder Erinnerungen zu verlassen.

Das ist beispielsweise nützlich, wenn im Haushalt eine größere Anschaffung geplant ist. Bevor ich etwas bestelle, prüfe ich nicht nur den Kontostand, sondern auch die jüngsten Belastungen und die Ausgaben, die in den nächsten Tagen zu erwarten sind. Dadurch entsteht ein realistischeres Bild. Die App ersetzt keine vorausschauende Planung, macht diese Planung aber deutlich einfacher, weil die relevanten Informationen näher liegen.

Ein weniger offensichtlicher Vorteil ist die gemeinsame Fehlerkontrolle. Wenn zwei Personen ihre Ausgaben abwechselnd erledigen, können kleine Missverständnisse entstehen: Eine Rechnung wurde doppelt bezahlt, eine Überweisung ging an den falschen Empfänger oder eine Rückerstattung wurde übersehen. Regelmäßiges Nachsehen hilft, solche Dinge früher zu bemerken. Das ist kein spektakuläres Extra, sondern eine der nützlichsten Gewohnheiten beim mobilen Banking.

Wo im Haushalt Reibung entstehen kann

Die App ist nicht automatisch die beste Lösung für Menschen, die eine vollständige Haushaltsplanung erwarten. Wer Budgets nach Kategorien, langfristige Sparziele oder eine detaillierte gemeinsame Ausgabenanalyse benötigt, kann mit einer spezialisierten Finanz-App besser aufgehoben sein. GLS Banking sehe ich in erster Linie als Zugang zu den Bankgeschäften, nicht als umfassendes Familienbuchhaltungsprogramm.

Auch für Personen, die mehrere Banken gleichzeitig verwalten, kann eine einzelne Bank-App weniger bequem sein als eine unabhängige Finanzübersicht. Wenn du Konten bei verschiedenen Instituten hast und alles in einer Ansicht vergleichen möchtest, ist eine bankübergreifende Lösung möglicherweise praktischer. Dafür musst du dann allerdings abwägen, ob die zusätzliche Bündelung den möglichen Mehraufwand bei Einrichtung und Vertrauen rechtfertigt.

Eine weitere Grenze zeigt sich bei der gemeinsamen Gerätenutzung. Die App kann den Zugang zu Finanzinformationen nicht durch eine gute Haushaltsabsprache ersetzen. Wenn mehrere Personen dasselbe Gerät verwenden, bleibt die Gefahr, dass jemand versehentlich einen sensiblen Bereich öffnet oder eine Sitzung nicht sauber beendet. Ich würde deshalb bei einem geteilten Gerät besonders konsequent sein und Bankgeschäfte nur in einer Umgebung erledigen, in der die zuständige Person die Kontrolle behält.

Alter, Vertrauen und die richtige Rolle für jüngere Nutzer

Die Einstufung USK ab 0 Jahren macht die App formal für alle Altersgruppen zugänglich. Im Familienalltag sollte das aber nicht mit einer Empfehlung gleichgesetzt werden, dass Kinder selbstständig Bankgeschäfte erledigen. Ein jüngeres Familienmitglied kann durchaus lernen, wie ein Kontostand oder eine Buchung funktioniert, sollte dabei jedoch gemeinsam mit einer verantwortlichen erwachsenen Person auf die App schauen.

Ich finde diesen Lernaspekt sinnvoll, solange die Grenzen klar bleiben. Man kann erklären, warum eine Lastschrift erscheint, wie eine Überweisung erkannt wird oder weshalb der Kontostand nicht dasselbe ist wie frei verfügbares Geld. Dabei muss das Kind nicht den Zugang selbst bedienen. Der pädagogische Wert entsteht durch das Gespräch über Geld, nicht durch das Weitergeben sensibler Zugangsdaten.

Für Jugendliche kann die App interessant sein, wenn sie schrittweise mehr Verantwortung für eigene Ausgaben übernehmen. Ich würde das jedoch an die familiäre Situation und die nötige Reife knüpfen. Ein gemeinsamer Blick auf Buchungen ist etwas anderes als die eigenständige Freigabe einer Zahlung. Wer diese Unterschiede nicht zuverlässig versteht, sollte die App nicht allein für Bankgeschäfte verwenden.

Vertrauen ist auch zwischen Erwachsenen wichtig. In einer Partnerschaft oder Wohngemeinschaft sollte niemand automatisch erwarten, private Kontobewegungen sehen zu dürfen. Gemeinsame Finanzen brauchen Transparenz bei gemeinsamen Verpflichtungen, aber nicht zwingend vollständige Offenlegung aller persönlichen Ausgaben. Diese Unterscheidung hilft, die App sinnvoll einzusetzen, ohne sie zum Auslöser unnötiger Konflikte zu machen.

Entwicklung, Kompatibilität und Alltagstauglichkeit

GLS Banking wurde am 16.07.2024 veröffentlicht und liegt in der Version 9.2.0 vor. Für die Nutzung wird mindestens iOS oder Android in Version 10 benötigt. Das ist für viele aktuelle Geräte kein großes Hindernis, kann aber bei älteren Smartphones oder Tablets relevant sein. Bevor du ein gemeinsames Haushaltsgerät dafür einplanst, würde ich deshalb zuerst prüfen, ob das Betriebssystem die notwendige Grundlage erfüllt.

Die App wird von der GLS Gemeinschaftsbank eG entwickelt. Das ist für mich ein wichtiger Kontext, weil die Anwendung nicht als unabhängiger Finanzplaner gedacht ist, sondern aus dem Umfeld einer konkreten Bank kommt. Wer bereits bei GLS Bankgeschäfte erledigt, erhält damit einen naheliegenden digitalen Zugang. Wer hingegen nur eine neutrale Übersicht über verschiedene Institute sucht, sollte seine Erwartungen entsprechend anpassen.

Mit über 50.000 Installationen ist die Anwendung noch nicht in derselben Größenordnung wie die bekanntesten Banking-Apps großer Universalbanken. Gleichzeitig zeigt die durchschnittliche Bewertung von 4,8 bei rund 4.100 Bewertungen, dass sie bei vielen Nutzern einen guten Eindruck hinterlässt. Ich würde diese Zahlen als positives Signal lesen, aber nicht als Ersatz für die Frage, ob die App zu deiner eigenen Bank- und Haushaltssituation passt.

Die Bewertung ist besonders dann aussagekräftig, wenn du eine klar umrissene Aufgabe suchst: GLS-Konten digital verwalten und typische Bankgeschäfte mobil erledigen. Sie sagt weniger darüber aus, ob die App für eine komplexe Familienfinanzplanung, eine große Wohngemeinschaft oder mehrere Bankverbindungen geeignet ist. Genau dort entscheidet nicht die Sternezahl, sondern dein konkreter Arbeitsablauf.

Wie sie sich gegen klassische Alternativen schlägt

Im Vergleich zum Online-Banking im Browser ist eine mobile App im Haushalt meist schneller zur Hand. Für eine kurze Kontrolle auf dem Sofa oder unterwegs ist das angenehmer, als einen Rechner hochzufahren. Der Browser kann wiederum besser passen, wenn du lange Belege vergleichen, viele Informationen parallel ansehen oder bewusst an einem größeren Bildschirm arbeiten möchtest.

Gegenüber einer allgemeinen Haushalts-App hat GLS Banking einen anderen Schwerpunkt. Eine Haushalts-App kann Ausgaben kategorisieren, gemeinsame Budgets darstellen und Aufgaben verteilen. Sie kennt aber nicht automatisch die verbindliche Kontobewegung. Die Bank-App zeigt dir näher am tatsächlichen Konto, was passiert ist. Ich würde beide Werkzeuge nicht als direkte Konkurrenten betrachten: Das eine hilft bei der Kontoführung, das andere bei der Planung.

Eine unabhängige Multi-Banking-App kann für Menschen mit Konten bei mehreren Instituten bequemer sein. Dafür ist eine bankeigene Anwendung oft die logischere Wahl, wenn du hauptsächlich die Beziehung zu einer Bank digital abbilden möchtest. Für mich spricht GLS Banking daher vor allem Haushalte an, deren Bankgeschäfte überwiegend im GLS-Umfeld liegen und die keine überladene Finanzzentrale benötigen.

Mein Urteil für Familien, Paare und Wohngemeinschaften

Nach meiner Nutzung würde ich GLS Banking einem Haushalt empfehlen, der eine unkomplizierte mobile Verbindung zu seinen GLS-Bankgeschäften sucht und bereit ist, die Zuständigkeiten sauber zu regeln. Besonders gut passt die App zu Paaren mit gemeinsamem Konto, zu Einzelpersonen mit klarer Verantwortung für die Finanzen und zu Familien, die Kindern den Umgang mit Geld erklären möchten, ohne ihnen automatisch selbstständigen Zugriff zu geben.

Weniger passend ist sie für eine Wohngemeinschaft, die eine vollständig gemeinsame Finanzverwaltung erwartet, oder für Nutzer, die mehrere Banken, Budgets und Sparziele in einer einzigen Oberfläche zusammenführen wollen. In solchen Fällen würde ich die App höchstens als Bankzugang nutzen und die eigentliche Koordination mit einem zusätzlichen Werkzeug erledigen.

Mein wichtigster Rat lautet: Installiere sie nicht einfach auf dem zentralen Haushaltsgerät, nur weil das bequem erscheint. Entscheide zuerst, welche Person die Bankgeschäfte tatsächlich ausführt, welche Informationen geteilt werden sollen und wie der Zugriff im Alltag geschützt bleibt. Diese drei Fragen bestimmen stärker über die Zufriedenheit als die App-Oberfläche selbst.

Insgesamt wirkt GLS Banking auf mich wie eine fokussierte Lösung für mobiles Banking mit einem klaren Bankbezug. Die kostenlose Nutzung, die breite Altersfreigabe und die gute Bewertung machen den Einstieg attraktiv. Der eigentliche Mehrwert entsteht aber erst durch eine vernünftige Haushaltsroutine: regelmäßig prüfen, Zahlungen gemeinsam einordnen, private und gemeinsame Finanzen trennen und sensible Zugänge nicht aus Bequemlichkeit teilen.

Mein Haushaltsfazit: Für die tägliche Kontrolle und das Erledigen eigener Bankgeschäfte ist die App eine überzeugende Wahl, besonders wenn GLS deine zentrale Bank ist. Als vollständiges Familien- oder WG-Finanzsystem würde ich sie nicht betrachten. Wer diese Grenze versteht und den Zugriff bewusst organisiert, bekommt einen praktischen digitalen Begleiter, der im Alltag unauffällig genau dort hilft, wo mobile Bankgeschäfte wirklich gebraucht werden.

FAQ

Was ist GLS Banking und welche Funktionen bietet die App?

GLS Banking ist die mobile Anwendung der GLS Bank für Kundinnen und Kunden, die ihre Bankgeschäfte unterwegs erledigen möchten. Nach der Anmeldung können Sie unter anderem Kontostände und Umsätze prüfen, Überweisungen ausführen, Zahlungsempfänger verwalten und je nach Einrichtung weitere Konten oder Karten einsehen. Der genaue Funktionsumfang kann sich durch Updates und individuelle Freischaltungen unterscheiden.


Wie sicher ist die Nutzung von GLS Banking auf Android und iOS?

Die App ist für den mobilen Bankbetrieb mit üblichen Sicherheitsverfahren ausgestattet. Für die Anmeldung und Freigabe von Aufträgen können je nach Konto und Gerätekonfiguration Verfahren wie Passwort, biometrische Entsperrung oder eine separate TAN-Freigabe verwendet werden. Nutzer sollten ausschließlich die offiziellen App-Stores verwenden, ihr Betriebssystem aktuell halten und keine Banking-Daten auf gerooteten oder manipulierten Geräten eingeben.


Benötige ich ein GLS-Bankkonto, um GLS Banking verwenden zu können?

Ja, GLS Banking richtet sich grundsätzlich an Kundinnen und Kunden der GLS Bank. Für die Nutzung benötigen Sie in der Regel ein freigeschaltetes Online-Banking sowie die persönlichen Zugangsdaten und gegebenenfalls ein aktiviertes Freigabeverfahren. Wer noch kein GLS-Konto besitzt, kann die App zwar möglicherweise ansehen oder installieren, aber ohne gültigen Zugang lassen sich keine persönlichen Kontoinformationen abrufen.


Kann ich mit GLS Banking Überweisungen durchführen und Zahlungen freigeben?

In der Regel können Sie mit GLS Banking Überweisungen erfassen und anschließend über das für Ihr Konto eingerichtete Sicherheitsverfahren freigeben. Vor dem Absenden sollten Sie Empfänger, IBAN, Betrag und Verwendungszweck sorgfältig kontrollieren, da eine bestätigte Zahlung nicht immer problemlos zurückgerufen werden kann. Für bestimmte Auftragsarten oder höhere Beträge können zusätzliche Sicherheitsprüfungen erforderlich sein.


Was kann ich tun, wenn die Anmeldung oder eine Überweisung in GLS Banking nicht funktioniert?

Prüfen Sie zunächst Ihre Internetverbindung, die eingegebenen Zugangsdaten und ob für die App ein Update verfügbar ist. Auch ein Neustart des Geräts kann vorübergehende Probleme beheben. Falls eine TAN-Freigabe oder biometrische Anmeldung scheitert, sollte das jeweilige Freigabeverfahren kontrolliert werden. Bleibt der Fehler bestehen, wenden Sie sich direkt an den GLS-Kundenservice und geben Sie niemals PIN oder TAN an Dritte weiter.


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