Fairphone Gallery

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Vorteile

  • Übersichtliche Darstellung von Fotos und Videos ohne unnötige Zusatzfunktionen.
  • Unterstützt die lokale Verwaltung eigener Medien direkt auf dem Fairphone.
  • Einfache Bedienung
  • auch für Nutzer ohne viel Smartphone-Erfahrung.
  • Passt gut zum reduzierten Fairphone-System und wirkt nicht überladen.
  • Schneller Zugriff auf Alben
  • Favoriten und kürzlich aufgenommene Bilder.

Nachteile

  • Funktionsumfang bleibt hinter vielen unabhängigen Galerie-Apps zurück.
  • Bearbeitungswerkzeuge für Fotos und Videos sind nur sehr begrenzt vorhanden.
  • Keine umfassende Cloud-Synchronisierung oder plattformübergreifende Verwaltung.
  • Die App ist hauptsächlich auf Fairphone-Geräte und deren Software ausgelegt.
  • Bei großen Mediensammlungen kann das Laden von Alben spürbar länger dauern.
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Wer auf einem Fairphone viele Bilder und Videos direkt auf dem Gerät sammelt, braucht nicht automatisch eine umfangreiche Cloud-Fotoplattform. Genau hier setzt Fairphone Gallery an: Die kostenlose Foto-App von Fairphone konzentriert sich auf das Durchsuchen lokal gespeicherter Aufnahmen. Ich habe sie vor allem als ruhige, unkomplizierte Alternative zu überladenen Galerie-Apps wahrgenommen. Sie will nicht gleichzeitig Sicherungsdienst, soziales Netzwerk und Bildbearbeitung sein, sondern den Zugriff auf die eigene Mediensammlung erleichtern.

Diese klare Ausrichtung ist ihre größte Stärke und zugleich die wichtigste Einschränkung. Wenn du deine Fotos schnell auf dem Fairphone finden, ansehen und im Alltag wiederverwenden möchtest, wirkt die App angenehm direkt. Erwartest du dagegen automatische Cloud-Synchronisierung, intelligente Suche über mehrere Geräte oder umfangreiche Bearbeitungswerkzeuge, solltest du deine Ansprüche vorher einordnen. Meine Einschätzung fällt deshalb positiv, aber bewusst nüchtern aus: Die Anwendung ist besonders dann sinnvoll, wenn lokale Kontrolle und eine übersichtliche Oberfläche wichtiger sind als eine lange Liste an Zusatzfunktionen.

Wie sich die aktuelle Version im Alltag anfühlt

Die derzeitige Ausgabe 4.0.6 vermittelt den Eindruck eines Werkzeugs, das sich nicht in den Vordergrund drängen möchte. Beim Öffnen geht es nicht um Empfehlungen, Erinnerungen oder Online-Inhalte, sondern um die Medien, die auf dem Gerät liegen. Das macht den Einstieg einfach. Ich muss mich nicht erst durch mehrere Bereiche arbeiten, um ein kürzlich aufgenommenes Foto zu betrachten oder ein gespeichertes Video wiederzufinden.

Gerade auf einem Smartphone, das ich auch als Alltagskamera nutze, ist diese Zurückhaltung angenehm. Nach einem Spaziergang, einer Reparatur am Fahrrad oder einem kurzen Schnappschuss von einem Dokument möchte ich meistens nur prüfen, was aufgenommen wurde. Eine lokale Galerie kann dabei schneller und übersichtlicher wirken als eine große Foto-Plattform, die im Hintergrund zusätzlich synchronisiert, analysiert und Inhalte aus verschiedenen Quellen zusammenführt.

Die Bewertung von 3,9 aus 5 bei der bisherigen Nutzerschaft passt zu diesem eher sachlichen Eindruck: Die App erfüllt eine klar umrissene Aufgabe, wird aber nicht jeden zufriedenstellen, der von einer modernen Fotoplattform möglichst viele Komfortfunktionen erwartet. Für mich ist entscheidend, dass die Anwendung ihre einfache Rolle verständlich macht. Sie ist keine vollständige Verwaltung für alle Lebenslagen, sondern ein Zugang zu lokal gespeicherten Fotos und Videos auf einem Fairphone.

Auch die Verbreitung ist noch überschaubar. Mit über 10.000 Installationen gehört die App nicht zu den großen, geräteübergreifend etablierten Galerie-Diensten. Das ist kein Qualitätsurteil, hilft aber bei der Einordnung: Wer eine riesige Community, zahllose Erfahrungsberichte oder eine besonders breite Gerätekompatibilität sucht, wird bei bekannteren Alternativen eher fündig. Für Besitzerinnen und Besitzer eines Fairphone ist die geringe Größe der Nutzerbasis dagegen weniger wichtig als die Frage, ob die lokale Darstellung zuverlässig zum eigenen Fotoalltag passt.

Für wen die lokale Ausrichtung besonders gut funktioniert

Ich würde die Anwendung vor allem Menschen empfehlen, die ihr Smartphone nicht mit mehreren Foto-Diensten verknüpfen möchten. Wenn du Bilder lieber auf dem Gerät behältst, gelegentlich durch deine Aufnahmen blätterst und keine zusätzliche Plattform für einfache Galerieaufgaben brauchst, ist der Ansatz nachvollziehbar. Auch wer ein Fairphone als bewusst reduziertes, langlebiges Alltagsgerät verwendet, dürfte die Konzentration auf die lokale Sammlung schätzen.

Ein realistisches Beispiel: Ich fotografiere unterwegs ein Ersatzteil, eine Seriennummer und den Zustand eines Geräts. Später möchte ich die drei Aufnahmen nacheinander ansehen, um die richtige Information weiterzugeben. Dafür brauche ich keine automatische Gestaltung und keine Online-Alben. Eine lokale Galerie hilft mir, direkt bei meinen eigenen Dateien zu bleiben. Anschließend kann ich das gewünschte Bild über die üblichen Funktionen des Telefons weiterverwenden, ohne dass die App selbst zur großen Verwaltungszentrale werden muss.

Auch für Familienmitglieder, die sich mit komplexen Foto-Apps schwertun, kann die reduzierte Idee hilfreich sein. Weniger Ebenen bedeuten weniger Verwirrung, wenn lediglich die letzten Bilder oder gespeicherten Videos geöffnet werden sollen. Gleichzeitig sollte man nicht voraussetzen, dass jede Person dieselbe Vorstellung von „übersichtlich“ hat. Wer seine Sammlung nach Orten, Personen, Motiven und automatisch erkannten Inhalten durchsuchen möchte, wird wahrscheinlich eine stärker ausgestattete Lösung bevorzugen.

Was sich mit der Entwicklung nachvollziehbar verändert

Die aktuelle Versionsnummer zeigt, dass sich die App über eine einfache Anfangsphase hinaus weiterentwickelt hat. Ich würde daraus aber nicht automatisch ableiten, dass jede denkbare Galerie-Funktion enthalten ist. Eine neue Versionsreihe kann die technische Grundlage, die Bedienung oder die Anpassung an das Fairphone verbessern, ohne den Charakter des Produkts zu verändern. Für die Nutzung ist deshalb wichtiger, was heute sichtbar ist: der lokale Schwerpunkt und die überschaubare Aufgabe.

Bei einer Galerie-App ist Produktentwicklung besonders dann wertvoll, wenn sie im Hintergrund bleibt. Verbesserungen sollten das Öffnen, Anzeigen und Wiederfinden von Medien verlässlicher machen, ohne die Oberfläche mit neuen Bereichen zu überladen. Genau diese Art von Fortschritt würde ich bei einer Anwendung wie dieser höher bewerten als auffällige Zusatzwerkzeuge. Ein ruhiger Arbeitsablauf ist hier kein Mangel an Ehrgeiz, sondern Teil des Konzepts.

Die Veröffentlichung am 18. August 2026 ordnet die aktuelle Fassung zeitlich ein. Für bestehende Nutzer bedeutet das vor allem, dass die App als noch relativ junge beziehungsweise weiter gepflegte Komponente betrachtet werden kann. Ich würde nach einem Update nicht nur auf sichtbare neue Schaltflächen achten, sondern auf die kleinen Dinge: Öffnen sich große Sammlungen weiterhin ohne unnötige Umwege? Bleiben Videos leicht auffindbar? Werden lokale Aufnahmen so dargestellt, dass man nicht ständig zwischen Ansichten wechseln muss?

Solche Fragen sind bei einer Galerie wichtiger als ein spektakuläres Änderungsprotokoll. Eine App, die lokale Medien verwaltet, muss im Alltag vor allem vorhersehbar sein. Wenn ich nach einer Reise mehrere Tage lang Bilder durchsehe, möchte ich mich auf die Darstellung verlassen können. Wenn ich ein Video suche, sollte die App nicht durch zusätzliche Online-Inhalte vom eigentlichen Ziel ablenken. Die Version 4.0.6 wirkt für mich deshalb interessant, weil sie die bestehende Richtung fortführt, statt sie mit einem völlig anderen Anspruch zu ersetzen.

Was bestehende Nutzer von der schlichten Bedienung haben

Wer bereits eine große Foto-App verwendet, sollte den Wechsel nicht als automatisches Upgrade verstehen. Der eigentliche Vorteil liegt nicht darin, dass plötzlich jede Sammlung besser organisiert wird. Der Gewinn besteht eher darin, eine zweite, fokussierte Ansicht für die lokalen Dateien zu haben. Das kann praktisch sein, wenn die Haupt-App stark auf Synchronisierung, Erinnerungen oder Online-Speicher ausgerichtet ist und ich einfach nur die Aufnahmen auf dem Fairphone prüfen möchte.

Ich würde die beiden Ansätze im Alltag sogar bewusst trennen. Für automatische Sicherungen und den Zugriff von mehreren Geräten bleibt eine etablierte Cloud-Lösung meist bequemer. Für einen schnellen Blick auf die lokal vorhandenen Medien kann Fairphone Gallery dagegen die weniger ablenkende Wahl sein. Diese Kombination verlangt allerdings, dass ich selbst weiß, wo sich eine bestimmte Aufnahme befindet. Die App nimmt mir nicht automatisch jede organisatorische Entscheidung ab, und genau das kann für manche Nutzer ein Vorteil, für andere aber zusätzlicher Aufwand sein.

Ein nützlicher Arbeitsablauf ist die regelmäßige lokale Kontrolle vor dem Aufräumen. Ich kann nach einem längeren Zeitraum die wichtigsten Fotos öffnen, prüfen, ob die Dateien tatsächlich vorhanden sind, und erst danach entscheiden, was ich behalten oder weitergeben möchte. Das ist besonders hilfreich, wenn ich nicht blind auf eine Synchronisierung vertrauen will. Die Galerie ersetzt dabei keine Sicherungsstrategie; sie macht mir aber bewusst, welche Medien direkt auf dem Gerät verfügbar sind.

Bei Videos zeigt sich der Unterschied zu vielen umfassenderen Plattformen besonders deutlich. Eine große Foto-App versucht häufig, Inhalte automatisch zu sortieren oder in Erinnerungen einzubauen. Eine lokale Galerie bleibt näher an der Datei selbst. Das ist praktisch, wenn ich einen kurzen Clip von einer Reparatur, einem Konzertmoment oder einer Anleitung suche. Es ist weniger hilfreich, wenn ich aus vielen Clips automatisch die besten Szenen auswählen oder eine fertige Zusammenstellung erstellen lassen möchte.

Die wichtigsten Grenzen im Vergleich zu üblichen Alternativen

Die größte Grenze ist der lokale Fokus. Wer seine Bilder auf mehreren Geräten nahtlos sehen möchte, erwartet normalerweise eine Synchronisierung, die über das einzelne Smartphone hinausgeht. Bei einer App, deren Kern die lokale Sammlung ist, sollte ich diese Aufgabe nicht stillschweigend voraussetzen. Für einen Haushalt mit mehreren Geräten oder für Menschen, die häufig zwischen Smartphone, Tablet und Computer wechseln, ist eine etablierte Cloud-Fotoplattform wahrscheinlich die passendere Hauptlösung.

Auch bei der Suche muss man realistisch bleiben. Eine klassische Galerie kann Dateien anzeigen, ohne die Sammlung nach jedem denkbaren Motiv, jeder Person oder jedem Ort zu verstehen. Wenn ich nur ungefähr weiß, dass ein Bild „irgendwann im Sommer“ aufgenommen wurde, kann eine einfache zeitliche Orientierung genügen. Suche ich jedoch eine bestimmte Pflanze, ein Gesicht oder eine Textstelle in einem Dokument, bieten spezialisierte Alternativen oft mehr Komfort.

Dasselbe gilt für Bearbeitung. Für das reine Betrachten und Auswählen ist eine schlanke Galerie sinnvoll. Sobald ich regelmäßig zuschneiden, Farben korrigieren, Objekte entfernen oder mehrere Bilder gestalten möchte, brauche ich ein separates Werkzeug oder eine umfangreichere Foto-App. Ich sehe darin keinen Fehler, solange ich Fairphone Gallery nicht mit einem Bildeditor verwechsle. Der Nachteil entsteht erst, wenn ich möglichst viele Aufgaben in einer einzigen Anwendung erledigen will.

Ein weiterer Trade-off betrifft die persönliche Ordnung. Eine lokale Sammlung kann sich angenehm privat und überschaubar anfühlen, verlangt aber mehr Eigenverantwortung. Ich muss selbst darauf achten, welche Dateien auf dem Gerät bleiben, welche ich sichere und wie ich wichtige Aufnahmen wiederfinde. Für Nutzer, die eine automatische Strukturierung bevorzugen, kann diese Kontrolle eher wie Handarbeit wirken. Wer dagegen bewusst entscheidet, wo die eigenen Bilder liegen, bekommt einen klareren und weniger fremdgesteuerten Ablauf.

Praktische Tipps für einen besseren Foto-Workflow

Mein erster Tipp ist, die Galerie nicht erst dann zu öffnen, wenn die Sammlung unübersichtlich geworden ist. Ein kurzer Kontrollblick nach wichtigen Ereignissen hilft, doppelte oder misslungene Aufnahmen früh zu erkennen. Ich kann die relevanten Bilder anschließend über die Systemfunktionen des Fairphone teilen oder sichern. So bleibt die Galerie der Ausgangspunkt für die Auswahl, ohne dass sie sämtliche weiteren Aufgaben übernehmen muss.

Für Dokumente und Nachweise lohnt sich ein bewusster Dateiname oder eine klare Ablagestruktur, sofern das eigene Fairphone solche Möglichkeiten über die Dateiverwaltung unterstützt. Eine Galerie kann ein Bild schnell anzeigen, aber sie ersetzt keine gute Ordnung. Wenn ich beispielsweise mehrere Fotos von Rechnungen, Geräten oder Messwerten aufbewahre, sollte ich nicht allein darauf hoffen, sie später zufällig wiederzufinden. Die Kombination aus Galerie und sauberer Ablage ist verlässlicher als jede einzelne Oberfläche.

Bei längeren Videos empfiehlt sich ein kurzer Test direkt nach der Aufnahme. Ich prüfe, ob der Clip vollständig vorhanden ist und ob der entscheidende Moment tatsächlich erfasst wurde. Gerade bei lokalen Medien ist dieser Schritt sinnvoll, bevor ich das Gerät aufräume oder Dateien verschiebe. Die App unterstützt mich beim Anschauen, aber die Verantwortung für wichtige Kopien bleibt bei mir. Das ist ein konkreter Unterschied zu Diensten, die Sicherung und Galerie stärker miteinander verbinden.

Wenn du zwischen Fairphone Gallery und einer anderen Galerie schwankst, würde ich zuerst deinen häufigsten Ablauf beobachten. Öffnest du meist die neuesten lokalen Fotos und möchtest ohne Ablenkung durch sie blättern, spricht viel für die schlanke Variante. Suchst du dagegen regelmäßig alte Bilder über Stichwörter, greifst auf mehrere Geräte zu oder bearbeitest Aufnahmen direkt nach dem Fotografieren, ist eine umfassendere Alternative wahrscheinlich effizienter. Nicht die längste Funktionsliste entscheidet, sondern die Frage, wie viele Schritte du täglich wirklich brauchst.

Sicherheit, Alltagstauglichkeit und Erwartungen an die Zukunft

Die Einstufung USK ab 0 Jahren passt zur unproblematischen Grundidee der App. Sie richtet sich nicht an eine bestimmte Altersgruppe mit komplizierten Spezialfunktionen, sondern an alle, die lokale Fotos und Videos ansehen möchten. Trotzdem bleibt bei persönlichen Bildern immer ein verantwortungsvoller Umgang wichtig. Eine Galerie kann den Zugriff auf Medien erleichtern; sie entscheidet nicht für mich, welche Aufnahmen ich teile oder wie ich meine privaten Dateien sichere.

Dass die Anwendung kostenlos erhältlich ist, senkt die Hürde zum Ausprobieren. Ich muss keine zusätzliche Kaufentscheidung treffen, um zu prüfen, ob die lokale Darstellung zu meinem Fairphone passt. Gerade deshalb würde ich den Test praktisch angehen: einige typische Fotos öffnen, ein Video suchen, eine ältere Aufnahme auswählen und anschließend prüfen, ob der eigene Weitergabe- oder Sicherungsablauf bequem funktioniert. Nach diesem kurzen Alltagstest lässt sich besser urteilen als anhand einer bloßen Funktionsliste.

Als Entwickler steht Fairphone hinter der App. Das macht sie besonders interessant für Menschen, die ihr Fairphone nicht nur als beliebiges Android-Gerät sehen, sondern Wert auf ein stimmiges Umfeld rund um dieses Gerät legen. Trotzdem würde ich die Herkunft nicht mit einer Garantie gleichsetzen, dass die App für jeden Android-Workflow die beste Wahl ist. Entscheidend bleibt, ob die konkrete Nutzung auf meinem Gerät und mit meiner persönlichen Mediensammlung funktioniert.

Für die weitere Entwicklung würde ich vor allem auf Verbesserungen achten, die den lokalen Charakter respektieren. Eine bessere Übersicht bei großen Sammlungen, ein verlässlicher Umgang mit unterschiedlichen Medienarten und ein klarer Übergang zu Teilen oder Sichern wären für mich wertvoller als Funktionen, die die App in eine überladene Plattform verwandeln. Ebenso wichtig wäre, dass bestehende Nutzer nach einer Aktualisierung ihre vertraute Orientierung behalten. Bei einer einfachen Galerie ist Stabilität ein sichtbarer Qualitätsfaktor.

Mein Fazit für Fairphone-Nutzer

Fairphone Gallery ist für mich eine angenehm fokussierte Foto-App, wenn ich lokale Bilder und Videos auf einem Fairphone ohne großen Umweg durchsehen möchte. Ihre Stärke liegt in der Beschränkung: Die Anwendung versucht nicht, meine gesamte digitale Fotowelt zu übernehmen. Dadurch eignet sie sich gut als direkte Galerie für den täglichen Blick auf Aufnahmen, für schnelle Kontrollen und für einen bewussteren Umgang mit den Dateien auf dem Gerät.

Ich würde sie nicht als vollständigen Ersatz für jede bekannte Foto-Plattform empfehlen. Wer automatische Sicherungen, geräteübergreifenden Zugriff, ausgefeilte Suche oder umfangreiche Bearbeitung erwartet, fährt mit einer spezialisierten Alternative besser. Auch Nutzer mit sehr großen und stark verteilten Sammlungen sollten den zusätzlichen Organisationsaufwand einkalkulieren. Die App ist dann am überzeugendsten, wenn lokale Kontrolle kein Kompromiss, sondern ausdrücklich das gewünschte Arbeitsprinzip ist.

Mein persönlicher Rat lautet deshalb: Wenn du ein Fairphone besitzt und eine kostenlose, übersichtliche Galerie ohne unnötige Ablenkung suchst, ist ein Test sinnvoll. Nutze sie zunächst für deine realen Abläufe statt nur zum Durchblättern: Finde ein älteres Foto, öffne ein Video, wähle eine Aufnahme zum Teilen aus und prüfe deine Sicherungsroutine. Wenn diese einfachen Schritte angenehm funktionieren, bietet dir die App genau das, was sie verspricht. Wenn du darüber hinaus eine intelligente Fotozentrale erwartest, solltest du sie eher als ergänzende lokale Galerie denn als alleinige Lösung betrachten.

Unknown

Was ist Fairphone Gallery und wofür kann ich die App verwenden?

Fairphone Gallery ist die vorinstallierte Galerie-Anwendung auf vielen Fairphone-Geräten und dient zum übersichtlichen Anzeigen, Sortieren und Verwalten von Fotos und Videos. Nach dem Öffnen werden die lokal gespeicherten Medien meist chronologisch dargestellt. Je nach Android-Version können zusätzlich Alben, Favoriten, Suchfunktionen, Bearbeitungsoptionen und Möglichkeiten zum Teilen vorhanden sein. Die App konzentriert sich dabei auf eine einfache, geradlinige Nutzung ohne unnötige Zusatzfunktionen.


Welche Bild- und Videoformate unterstützt Fairphone Gallery?

Im Alltag kommt Fairphone Gallery mit den üblichen Foto- und Videoformaten zurecht, die mit der Smartphone-Kamera aufgenommen oder aus anderen Apps gespeichert wurden. Dazu gehören typischerweise JPEG- und PNG-Bilder sowie gängige Videoformate wie MP4. Die tatsächliche Unterstützung kann jedoch von der installierten Android-Version, der verwendeten Kamera-App und dem jeweiligen Dateicodec abhängen. Bei ungewöhnlichen RAW-Dateien oder speziellen Videoformaten kann eine alternative Galerie- oder Medien-App erforderlich sein.


Kann ich Fotos und Videos mit Fairphone Gallery bearbeiten und teilen?

Fairphone Gallery bietet in der Regel grundlegende Funktionen für die tägliche Medienverwaltung. Dazu können je nach Geräteversion das Zuschneiden, Drehen oder einfache Anpassen von Bildern gehören. Außerdem lassen sich ausgewählte Fotos und Videos normalerweise über das Android-Teilen-Menü an Messenger, E-Mail, soziale Netzwerke oder andere kompatible Apps senden. Für umfangreiche Retusche, Filter, Videobearbeitung oder professionelle Korrekturen benötigen Sie jedoch wahrscheinlich eine spezialisierte Anwendung.


Werden meine Fotos in Fairphone Gallery automatisch online gespeichert oder synchronisiert?

Fairphone Gallery ist grundsätzlich für die lokale Anzeige der auf dem Gerät gespeicherten Fotos und Videos zuständig. Eine automatische Cloud-Sicherung erfolgt normalerweise nicht allein durch die Galerie-App. Ob eine Synchronisierung stattfindet, hängt vielmehr von zusätzlich installierten Diensten wie Google Fotos, einer Cloud-App oder einer anderen Backup-Lösung ab. Wer wichtige Aufnahmen schützen möchte, sollte deshalb die Sicherungseinstellungen des verwendeten Kontos prüfen und regelmäßig kontrollieren, ob die Dateien tatsächlich gesichert wurden.


Ist Fairphone Gallery kostenlos und auf welchen Geräten funktioniert die App?

Fairphone Gallery wird üblicherweise kostenlos als Bestandteil der Fairphone-Software bereitgestellt und ist vor allem für kompatible Fairphone-Smartphones gedacht. Die Verfügbarkeit, der Funktionsumfang und die Bezeichnung können sich abhängig von Modell, Android-Version und Systemaktualisierungen unterscheiden. Auf anderen Android-Geräten lässt sich die Anwendung möglicherweise nicht offiziell installieren oder funktioniert nur eingeschränkt. Vor dem Download sollten Sie daher die Angaben im jeweiligen App-Store sowie die erforderliche Android-Version und Gerätekompatibilität prüfen.


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