Færð & Veður - Road conditions

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Vorteile

  • Klare Darstellung von Straßenbedingungen und Wetterinformationen
  • Hilfreich für die tägliche Routen- und Reiseplanung
  • Schneller Zugriff auf aktuelle Verkehrshinweise
  • Praktische Ergänzung für Fahrten bei winterlichen Bedingungen
  • Übersichtliche Bedienung ohne lange Einarbeitung

Nachteile

  • Datenabdeckung kann je nach Region unterschiedlich ausfallen
  • Aktualisierungen sind nicht immer überall gleich schnell verfügbar
  • Für eine zuverlässige Nutzung wird eine Internetverbindung benötigt
  • Wetterprognosen können naturgemäß von der Realität abweichen
  • Zusätzliche Funktionen oder Details wirken teilweise begrenzt
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Wer in Island unterwegs ist, schaut nicht nur auf die Temperatur. Wind, Schnee, Glätte und plötzlich schwierige Straßenverhältnisse können aus einer kurzen Fahrt schnell eine deutlich anspruchsvollere Strecke machen. Genau hier setzt Færð & Veður an: Die kostenlose Wetter-App aus der Kategorie Wetter verbindet Informationen zu Straßen- und Wetterbedingungen in Island in einer Form, die im Alltag schnell verständlich sein soll. Ich habe sie vor allem als Begleiter für die tägliche Planung betrachtet – nicht als Spielerei für den ersten neugierigen Blick, sondern als Werkzeug, das sich dauerhaft bewähren muss.

Mein erster Eindruck fällt positiv aus, weil die App ein sehr konkretes Problem anspricht. Eine gewöhnliche Wetter-App kann mir sagen, ob es regnet oder windig wird. Für eine Fahrt durch Island brauche ich aber zusätzlich ein Gefühl dafür, ob die geplante Route praktisch befahrbar und sinnvoll ist. Diese Verbindung macht den Ansatz von Færð & Veður interessant. Entwickelt wird die App von Meðalheimur ehf., und sie ist für Nutzerinnen und Nutzer ab null Jahren freigegeben. Das klingt selbstverständlich, ist aber passend: Die Anwendung richtet sich nicht an eine kleine Spezialgruppe, sondern kann in einer Familie, bei der Reiseplanung oder im beruflichen Alltag eingesetzt werden.

Der erste Eindruck: schnell nützlich, wenn Island im Mittelpunkt steht

In der ersten Woche liegt der Reiz vor allem darin, dass die App meine Aufmerksamkeit auf die richtige Frage lenkt. Statt mich nur zu fragen, wie das Wetter am Zielort aussieht, denke ich automatisch über die gesamte Strecke nach. Das ist ein wichtiger Unterschied. Bei einer Insel mit wechselhaften Bedingungen kann ein sonniger Startpunkt wenig über den weiteren Verlauf einer Fahrt aussagen. Die Anwendung ist deshalb besonders dann sinnvoll, wenn ich nicht einfach nur aus dem Fenster schauen, sondern eine Entscheidung treffen muss.

Für einen typischen Alltag sehe ich diesen Ablauf: Ich möchte morgens von Reykjavík in eine andere Region fahren und öffne die App, bevor ich losfahre. Ich prüfe nicht nur die Wetterlage am Abfahrtsort, sondern nutze die Informationen als Anlass, die geplante Route realistischer einzuschätzen. Wenn sich die Bedingungen ungünstig darstellen, kann ich meine Abfahrt verschieben, eine kürzere Strecke wählen oder die Fahrt ganz neu bewerten. Der praktische Nutzen entsteht also weniger durch langes Lesen als durch eine bessere Vorbereitung.

Gerade für Menschen, die Island bereisen, ist dieser erste Kontakt überzeugend. Wer mit den örtlichen Straßen nicht vertraut ist, unterschätzt leicht, wie stark Wetter und Fahrbahn zusammengehören. Die App hilft dabei, diese beiden Themen gemeinsam zu betrachten. Sie ersetzt dabei nicht die eigene Verantwortung und auch nicht den gesunden Menschenverstand. Sie kann mir keine Entscheidung abnehmen, ob ich mich bei schwierigen Bedingungen sicher fühle. Aber sie liefert einen Anlass, nicht blind nach einer allgemeinen Wettervorhersage loszufahren.

Auch die Einstiegshürde ist niedrig. Die App ist kostenlos erhältlich, und die aktuelle Fassung trägt die Versionsnummer 2.0.0. Für die Nutzung auf einem älteren kompatiblen Android-Gerät reicht Android 7.0 oder neuer. Das macht sie für viele vorhandene Geräte interessant, besonders wenn ich ein altes Smartphone als Reisegerät verwenden möchte. Gleichzeitig sollte man sich nicht von der kostenlosen Installation zu der Annahme verleiten lassen, dass jede Nutzung ohne weitere Kosten bleibt: Über Google Play werden In-App-Käufe zwischen 3,09 Euro und 30,99 Euro angeboten. Wer die App nur ausprobieren möchte, sollte deshalb aufmerksam darauf achten, welche zusätzlichen Bereiche oder Optionen kostenpflichtig werden.

Die ersten Tage zeigen außerdem, für wen die Anwendung weniger passend ist. Wenn ich ausschließlich in einer Stadt unterwegs bin und meine Fahrten gut kenne, reicht mir wahrscheinlich eine gewöhnliche Wetter-App zusammen mit einer Navigationsanwendung. Auch wer eine weltweit einheitliche Wetterlösung für mehrere Länder sucht, wird mit einer klar auf Island ausgerichteten App nicht unbedingt glücklich. Ihre Stärke ist gerade die Spezialisierung. Außerhalb dieses Anwendungsbereichs verliert sie einen großen Teil ihrer Bedeutung.

Was im Alltag mehr bringt als ein einzelner Wetterblick

Ein nützlicher Arbeitsablauf besteht darin, die App nicht erst in dem Moment zu öffnen, in dem ich bereits im Auto sitze. Ich würde sie morgens für die grobe Planung und kurz vor der Abfahrt noch einmal für eine Aktualisierung der Entscheidung verwenden. Diese zwei kurzen Prüfungen erfüllen unterschiedliche Aufgaben: Die erste verhindert, dass ich eine problematische Fahrt zu spät bemerke, die zweite schützt mich davor, mit veralteten Eindrücken loszufahren. Gerade bei wechselhaftem Wetter ist dieser zeitliche Abstand wichtiger als ein einmaliger, ausführlicher Blick.

Ein zweiter sinnvoller Einsatz ist die Planung von Ausflügen mit mehreren Zwischenstopps. Statt nur den schönsten Ort auf der Route auszuwählen, kann ich überlegen, welche Abschnitte besondere Aufmerksamkeit verdienen. Wenn die Bedingungen schon am Anfang fragwürdig wirken, ist ein spontaner Umweg nicht automatisch die beste Lösung. Manchmal ist es klüger, einen Ausflug zu verkürzen oder einen zusätzlichen Aufenthalt einzuplanen. Die App ist dabei kein Reiseveranstalter, aber sie unterstützt eine vorsichtigere Reihenfolge meiner Entscheidungen.

Für Pendlerinnen und Pendler ist der Wert anders gelagert. Sie brauchen nicht jedes Mal eine ausführliche Analyse, sondern eine verlässliche Gewohnheit. Ein kurzer Blick vor der Fahrt kann reichen, wenn er regelmäßig erfolgt. Nach meiner Einschätzung ist das eine der stärksten Ideen hinter der Anwendung: Sie wird nicht dadurch wertvoll, dass ich sie lange benutze, sondern dadurch, dass sie an einem entscheidenden Zeitpunkt Teil meiner Routine wird.

Der Vergleich mit gewöhnlichen Wetter- und Navigations-Apps

Eine klassische Wetter-App ist meist besser, wenn ich viele Orte weltweit vergleichen, langfristige Wetterentwicklungen ansehen oder eine allgemeine Alltagsprognose erhalten möchte. Eine Navigations-App wiederum ist überlegen, wenn es um die schnellste Strecke, Verkehr, Abbiegehinweise oder die reine Orientierung geht. Færð & Veður sitzt zwischen diesen beiden Gewohnheiten: Die App konzentriert sich auf die Frage, wie Straßen- und Wetterbedingungen meine Fahrt in Island beeinflussen.

Das ist kein vollständiger Ersatz für die üblichen Anwendungen. Ich würde sie nicht als alleinige Navigationshilfe verwenden, und für eine allgemeine Wetterplanung auf Reisen durch mehrere Länder wäre sie zu eng zugeschnitten. Ihr Vorteil liegt vielmehr darin, eine Lücke zu schließen. Die normale Wetter-App betrachtet häufig den Ort, an dem ich mich befinde oder an den ich fahre. Die Navigation betrachtet die Route. Diese Anwendung bringt beides gedanklich näher zusammen, indem sie den Zustand der Straßen zum zentralen Thema macht.

Der entscheidende Trade-off ist daher Spezialisierung gegen Vielseitigkeit. Je häufiger ich in Island fahre, desto sinnvoller wird die App. Je seltener ich dort unterwegs bin, desto eher genügt mir vielleicht eine Kombination aus den bereits installierten Werkzeugen. Für eine Islandreise kann sie trotzdem einen festen Platz verdienen, weil sie eine Frage beantwortet, die andere Apps nicht immer in den Vordergrund stellen.

Vom ersten Interesse zur dauerhaften Gewohnheit

Nach dem ersten Monat entscheidet sich, ob die Anwendung mehr ist als ein nützlicher Reisebegleiter für zwei Tage. Meine Einschätzung ist: Der wiederkehrende Wert hängt stark von meinem Lebensstil ab. Wer regelmäßig in Island fährt, wechselnde Strecken nutzt oder häufig Ausflüge in Regionen mit anspruchsvollen Bedingungen plant, hat einen guten Grund, die App dauerhaft auf dem Telefon zu behalten. Für diese Nutzergruppe ist der Nutzen nicht an eine einzelne Reise gebunden.

Wer dagegen nur einmal nach Island fliegt und während des Aufenthalts wenige, gut planbare Wege zurücklegt, wird die App wahrscheinlich phasenweise verwenden. Das ist kein Fehler der Anwendung, sondern eine Folge ihres klaren Zwecks. Sie muss nicht jeden Tag für jeden Menschen relevant sein. Eine gute Spezial-App darf auch dann erfolgreich sein, wenn sie nur vor bestimmten Fahrten geöffnet wird – vorausgesetzt, sie ist genau in diesen Momenten hilfreich.

Die Zahl der Installationen liegt bei über fünfzigtausend, und die durchschnittliche Bewertung beträgt 4,8 bei ungefähr 1,1 Tausend Bewertungen. Diese Werte zeigen, dass die App eine erkennbare Nutzerbasis und einen starken Gesamteindruck hinterlassen hat. Ich würde solche Zahlen aber nicht isoliert betrachten. Bei einer spezialisierten Wetter-App ist wichtiger, ob sie zu meinem tatsächlichen Alltag passt. Eine hohe Bewertung hilft bei der Orientierung, ersetzt aber nicht die Frage, ob ich regelmäßig Straßenbedingungen in Island prüfen muss.

Für die langfristige Nutzung ist außerdem entscheidend, ob ich mir eine feste Gewohnheit aufbaue. Ich würde die App nicht ständig im Hintergrund öffnen oder aus Neugier mehrfach am Tag kontrollieren. Sinnvoller ist ein klarer Auslöser: vor einer längeren Fahrt, bei einer geplanten Überlandstrecke oder wenn sich das Wetter deutlich verändert. Dadurch bleibt die Nutzung effizient und die App wird nicht zu einer weiteren Quelle für endloses Nachsehen.

Ein unterschätzter Vorteil dieser Routine ist die bessere Vorbereitung auf Planänderungen. Wenn ich mich daran gewöhne, vor einer Fahrt nicht nur den Zielort, sondern die Straßenlage mitzudenken, plane ich automatisch mehr Zeit und Alternativen ein. Das kann bedeuten, einen Ausflug nicht zu dicht zu takten oder eine Rückfahrt nicht erst nach Einbruch der Dunkelheit zu beginnen. Die App liefert dafür den Anlass, während die eigentliche Verbesserung aus meinem Verhalten entsteht.

Wartung, Aktualität und der Aufwand im täglichen Gebrauch

Bei einer Anwendung zu Straßen- und Wetterbedingungen ist Aktualität wichtiger als eine besonders lange Funktionsliste. Ich würde deshalb darauf achten, die App nicht nur einmal zu installieren und dann monatelang unangetastet zu lassen. Die veröffentlichte Version 2.0.0 zeigt, dass eine aktuelle Fassung vorhanden ist. Trotzdem gehört es bei diesem App-Typ zur guten Praxis, verfügbare Aktualisierungen im Blick zu behalten, besonders vor einer Reise oder einer längeren Fahrt.

Der Wartungsaufwand ist im besten Fall gering, aber nicht gleich null. Ich muss mein Gerät kompatibel halten, die Anwendung gelegentlich aktualisieren und mir bewusst machen, dass Informationen zu Straßen und Wetter immer zeitabhängig sind. Ein alter App-Aufruf oder ein Screenshot vom Vortag sollte niemals die Grundlage für eine wichtige Fahrt sein. Mein konkreter Tipp lautet deshalb: Die App erst kurz vor der Abfahrt öffnen und die angezeigte Lage als aktuelle Entscheidungshilfe verwenden, nicht als dauerhafte Garantie.

Auch die Kosten verdienen einen Platz in dieser Betrachtung. Der Download ist kostenlos, aber die möglichen Käufe über Google Play reichen von 3,09 Euro bis 30,99 Euro. Wer die Anwendung regelmäßig benötigt, sollte vor dem Kauf prüfen, welchen konkreten Mehrwert die jeweilige Option im eigenen Alltag bringt. Für eine einzelne Reise kann ein höherer Kaufpreis schwerer zu rechtfertigen sein als für jemanden, der die App über längere Zeit nutzt. Ich sehe darin keinen automatischen Nachteil, aber eine klare Stelle, an der man nicht gedankenlos bestätigen sollte.

Ein weiterer Wartungspunkt ist die eigene Erwartung. Eine App kann Straßen- und Wetterbedingungen übersichtlich zusammenbringen, aber sie kann keine sichere Fahrt erzeugen. Ich muss weiterhin Geschwindigkeit, Sicht, Fahrzeugzustand und meine eigene Erfahrung berücksichtigen. Wer die Anwendung als Freifahrtschein versteht, nutzt sie falsch. Wer sie als zusätzlichen Informationsschritt einsetzt, bekommt deutlich mehr davon.

Wo die tägliche Nutzung anstrengend werden kann

Die größte mögliche Ermüdungsquelle ist die wiederholte Prüfung ohne klare Entscheidung. Wenn ich die App ständig öffne, obwohl keine Fahrt ansteht, entsteht schnell das Gefühl, immer noch mehr kontrollieren zu müssen. Das ist besonders bei wechselhaftem Wetter problematisch: Nicht jede Veränderung verlangt eine neue Handlung. Ich würde die Nutzung daher an konkrete Pläne binden und nach dem Blick eine Entscheidung treffen – fahren, warten, Route anpassen oder weitere Informationen einholen.

Auch die Spezialisierung kann auf Dauer ermüden, wenn ich mehrere Apps parallel verwende. Für die Navigation, die allgemeine Wetterlage und die Straßenbedingungen können unterschiedliche Anwendungen zuständig sein. Das ist inhaltlich sinnvoll, aber im Alltag nicht immer bequem. Vor einer Fahrt muss ich dann zwischen mehreren Informationsquellen wechseln. Für mich ist die beste Lösung, jeder App eine klare Rolle zu geben: Die Navigation führt mich, die allgemeine Wetter-App liefert den breiten Kontext, und Færð & Veður hilft bei der Einschätzung der isländischen Straßenlage.

Wer eine einzige, vollständig integrierte Lösung erwartet, könnte diese Aufteilung als Schwäche empfinden. Ebenso kann die App für Menschen übertrieben wirken, die nur kurze Wege in vertrauter Umgebung fahren. In solchen Fällen ist der zusätzliche Prüfschritt möglicherweise mehr Aufwand als Nutzen. Ich würde sie deshalb nicht automatisch jedem Islandbesucher empfehlen, sondern vor allem Personen, deren Route und Wetterlage tatsächlich eine Rolle spielen.

Eine weitere Grenze liegt in der menschlichen Interpretation. Straßenbedingungen sind nicht nur eine technische Information. Zwei Fahrer können dieselbe Lage sehen und zu unterschiedlichen, vernünftigen Entscheidungen kommen. Die App kann mir helfen, Risiken früher zu erkennen, aber sie kennt nicht meine Fahrpraxis, mein Fahrzeug oder meine persönliche Belastbarkeit. Gerade bei längeren Strecken sollte ich die Informationen mit Pausen, Tageszeit und einem realistischen Zeitplan verbinden.

Für wen sich der dauerhafte Platz auf dem Smartphone lohnt

Ich würde die App besonders Menschen empfehlen, die in Island wohnen oder dort regelmäßig mit dem Auto unterwegs sind. Für sie ist der Nutzen wiederkehrend und konkret. Auch Reisende, die mehrere Regionen erkunden möchten und ihre Pläne flexibel halten können, profitieren davon. Wer gern spontan abseits der bekannten Stadtwege fährt, sollte die Straßenlage nicht erst dann prüfen, wenn die nächste Entscheidung bereits unter Zeitdruck fällt.

Weniger geeignet ist sie für Nutzer, die eine globale Wetter-App mit vielen Ländern, umfangreichen Reiseinformationen und einer einheitlichen Oberfläche suchen. Auch wer nur eine reine Navigationslösung braucht, wird wahrscheinlich mit einer anderen Anwendung schneller ans Ziel kommen. Und wer sich von zusätzlichen Kaufoptionen grundsätzlich gestört fühlt, sollte vor der intensiven Nutzung genau prüfen, welche Inhalte kostenlos bleiben und welche Erweiterungen angeboten werden.

Für Familien kann die App indirekt hilfreich sein, weil sie die Reiseplanung gemeinsamer Ausflüge strukturierter macht. Ich würde sie allerdings nicht als App für Kinder verstehen, obwohl die Altersfreigabe ab null Jahren lautet. Der eigentliche Nutzer ist die Person, die eine Fahrt vorbereitet und Verantwortung für die Route übernimmt. Ein kurzer gemeinsamer Blick vor dem Start kann dabei besser funktionieren als eine lange Diskussion unterwegs.

Mein langfristiges Urteil

Færð & Veður verdient meiner Meinung nach einen dauerhaften Platz auf dem Smartphone, wenn Island und das Autofahren dort regelmäßig zu meinem Leben gehören. Die App ist nicht deshalb stark, weil sie jede denkbare Wetterfunktion ersetzen möchte, sondern weil sie einen speziellen Entscheidungsbedarf ernst nimmt: Wie wirken sich die aktuellen Bedingungen auf Straßen und Fahrten aus? Diese Konzentration macht sie nützlich, solange ich sie im passenden Moment öffne.

Nach dem Ende der ersten Neugier bleibt also ein echter, aber klar begrenzter Wert. Für Pendler, Bewohner und aktive Islandreisende kann aus dem anfänglichen Ausprobieren eine vernünftige Gewohnheit werden. Für kurze Städtereisen oder Nutzer ohne geplante Autofahrten ist der Nutzen dagegen eher vorübergehend. Das ist eine ehrliche Grenze, die man vor der Installation kennen sollte.

Mein Rat wäre, die App kostenlos zu installieren, sie vor den tatsächlich geplanten Fahrten zu testen und dabei nicht nur auf die Oberfläche, sondern auf den praktischen Entscheidungsablauf zu achten. Wenn sie mir hilft, eine Route früher zu hinterfragen oder einen unnötig riskanten Zeitplan zu vermeiden, erfüllt sie ihren Zweck. Die möglichen In-App-Käufe würde ich erst dann in Betracht ziehen, wenn die kostenlose Nutzung im eigenen Alltag bereits einen klaren Nutzen gezeigt hat.

Unterm Strich ist diese Wetter-App kein universelles Werkzeug für jedes Land und jede Reise. Für Island ist sie jedoch ungewöhnlich zielgerichtet. Ich sehe sie als Ergänzung zu Navigation und allgemeiner Wettervorhersage, nicht als Ersatz dafür. Wer diese Rollen sauber trennt und die Anwendung mit einer festen Vorab-Routine nutzt, bekommt ein praktisches Hilfsmittel, das auch nach dem ersten Monat noch sinnvoll bleibt.

Unknown

Was ist Færð & Veður – Road conditions und wofür kann ich die App nutzen?

Færð & Veður – Road conditions ist eine Anwendung für aktuelle Informationen zu Straßenverhältnissen und Wetterbedingungen, insbesondere für Fahrten in Island. Nach dem Öffnen können Nutzer je nach verfügbaren Daten Hinweise zu gesperrten oder schwierigen Straßen, winterlichen Bedingungen, Wind, Niederschlag und weiteren Wetterfaktoren abrufen. Sie eignet sich vor allem zur Reiseplanung und als zusätzliche Orientierung vor längeren Autofahrten.


Sind die angezeigten Straßen- und Wetterinformationen zuverlässig und aktuell?

Die App greift auf verfügbare offizielle oder öffentliche Datenquellen zu, dennoch kann es bei der Aktualisierung zu Verzögerungen kommen. Straßenverhältnisse können sich durch Schneefall, Eis, Sturm oder plötzliche Sperrungen innerhalb kurzer Zeit verändern. Deshalb sollten die Informationen immer als Unterstützung und nicht als alleinige Entscheidungsgrundlage betrachtet werden. Vor der Abfahrt empfiehlt sich eine erneute Prüfung der Meldungen und der offiziellen Behördeninformationen.


Benötigt Færð & Veður eine Internetverbindung oder funktioniert die App auch offline?

Für aktuelle Straßen- und Wetterdaten ist normalerweise eine aktive Internetverbindung erforderlich, da die App neue Meldungen, Karteninformationen und Messwerte online abruft. Ohne Verbindung können möglicherweise bereits geladene Inhalte noch sichtbar sein, eine verlässliche Aktualisierung ist dann jedoch nicht gewährleistet. Wer in abgelegenen Regionen unterwegs ist, sollte wichtige Informationen deshalb vorab prüfen und nicht ausschließlich auf die App verlassen.


Ist Færð & Veður kostenlos und gibt es Werbung oder zusätzliche Kosten?

Ob die App kostenlos angeboten wird, hängt von der jeweiligen Version und dem verwendeten App-Store ab. In der Regel können die grundlegenden Informationen ohne kostenpflichtiges Abonnement zugänglich sein, während Werbung, optionale Funktionen oder mögliche Gebühren je nach Plattform variieren können. Vor dem Download sollten Nutzer die aktuelle Store-Beschreibung, Berechtigungen und Hinweise zu In-App-Käufen kontrollieren, da sich diese Bedingungen ändern können.


Kann ich mich bei der Fahrt vollständig auf Færð & Veður verlassen?

Nein, die App sollte nicht als Ersatz für vorsichtiges Fahren, lokale Verkehrsschilder oder offizielle Warnungen verstanden werden. Auch wenn sie nützliche Hinweise zu Wetter und Straßenbedingungen liefert, können Daten unvollständig oder zeitlich verzögert sein. Besonders bei Sturm, Glätte, schlechter Sicht oder gesperrten Straßen ist es wichtig, die Fahrt gegebenenfalls zu verschieben, die Geschwindigkeit anzupassen und aktuelle Anweisungen der zuständigen Behörden zu beachten.


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