Deutsches Ärzteblatt
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- Seriöse
- fachlich geprüfte Informationen aus der deutschen Ärzteschaft
- Aktuelle Nachrichten zu Medizin
- Gesundheitspolitik und Forschung
- Übersichtliche Rubriken erleichtern das gezielte Finden von Themen
- Geeignet für Ärztinnen
- Ärzte und medizinisch Interessierte
- Regelmäßige Inhalte halten über wichtige Entwicklungen auf dem Laufenden
Nachteile
- Viele Beiträge richten sich primär an medizinisches Fachpersonal
- Einige Inhalte können ohne medizinische Vorkenntnisse schwer verständlich sein
- Nicht alle Artikel sind vermutlich ohne Abonnement vollständig zugänglich
- Benachrichtigungen können bei häufigen Meldungen ablenkend wirken
- Der Nutzen für reine Gesundheitsfragen ist gegenüber Fachportalen begrenzt
Wer das Deutsche Ärzteblatt regelmäßig liest und dafür nicht jedes Mal zur gedruckten Ausgabe oder zum Browser greifen möchte, bekommt mit Deutsches Ärzteblatt einen ziemlich klar ausgerichteten mobilen Zugang. Ich habe die App als medizinische Fachanwendung betrachtet, nicht als allgemeine Gesundheits-App für die ganze Familie. Genau diese Einordnung ist wichtig: Sie richtet sich vor allem an Abonnenten des Deutschen Ärzteblatts und erfüllt damit eine deutlich speziellere Aufgabe als Nachrichten-Apps oder frei zugängliche Gesundheitsportale.
Mein erster Eindruck ist deshalb zweigeteilt. Die App wirkt sinnvoll, wenn bereits ein persönlicher Bezug zum Deutschen Ärzteblatt besteht. Wer dagegen einfach medizinische Informationen für den Alltag sucht, wird vermutlich schneller mit einer offenen Suchmaschine, einer Gesundheits-App oder einer Website fündig. Der Wert liegt hier weniger in möglichst vielen Funktionen als im gebündelten Zugriff auf ein bestimmtes Fachmedium.
Im gemeinsamen Haushalt zeigt sich schnell, für wen die App gedacht ist
Ein realistisches Beispiel: In einem Haushalt arbeitet eine Person im medizinischen Bereich und möchte unterwegs einen Beitrag lesen, während ein anderes Familienmitglied gelegentlich das gleiche Smartphone oder Tablet verwendet. In diesem Fall kann die App praktisch sein, solange klar bleibt, dass sie kein gemeinsames Gesundheitsportal und kein Familienorganizer ist. Sie dient in erster Linie dem persönlichen Lesen des Deutschen Ärzteblatts.
Auf einem gemeinsam genutzten Gerät würde ich deshalb nicht einfach davon ausgehen, dass jedes Haushaltsmitglied denselben Nutzen hat. Für die abonnierende Person kann der Zugang relevant sein; für Partner, Kinder oder andere Mitnutzer ist die Anwendung wahrscheinlich nur dann interessant, wenn sie ebenfalls mit medizinischen Fachinhalten arbeiten oder sich gezielt für das Medium interessieren. Für gelegentliche Gesundheitsfragen im Alltag wäre sie mir zu spezialisiert.
Gerade bei geteilten Geräten ist außerdem die Trennung zwischen persönlicher Lektüre und allgemeiner Nutzung wichtig. Wenn mehrere Personen ein Smartphone verwenden, sollte der Abonnent darauf achten, dass der eigene Zugang nicht versehentlich als allgemeines Familienkonto verstanden wird. Die App ist nicht dafür gedacht, medizinische Entscheidungen innerhalb eines Haushalts zu koordinieren. Sie ersetzt weder eine gemeinsame Notizlösung noch einen Terminplaner und ist auch kein Werkzeug, mit dem Angehörige automatisch auf dieselben Inhalte zugreifen.
Das klingt zunächst selbstverständlich, macht aber einen praktischen Unterschied. Eine Anwendung kann im Haushalt installiert sein, ohne für alle Bewohner gleichermaßen geeignet zu sein. Beim Deutschen Ärzteblatt steht die individuelle fachliche Nutzung im Vordergrund. Ich würde sie daher eher auf dem persönlichen Arbeitsgerät oder auf einem Tablet für die abonnierende Person einsetzen als auf einem Kindergerät oder einem frei zugänglichen Familien-Tablet.
Die Einrichtung sollte bewusst zwischen Abonnement und Gerät unterscheiden
Die App ist kostenlos erhältlich, aber ihr eigentlicher Zweck hängt am Abonnement des Deutschen Ärzteblatts. Das ist eine wichtige Grenze, die man vor der Installation verstehen sollte. Kostenlos bedeutet hier nicht automatisch, dass sämtliche Inhalte ohne weitere Voraussetzung offenstehen. Wer kein Abonnement besitzt, sollte die Anwendung daher nicht mit einer vollständig freien Nachrichten-App verwechseln.
Bei der Einrichtung würde ich zuerst klären, wer den Zugang künftig verwendet und auf welchem Gerät er gebraucht wird. Auf einem privaten Smartphone ist diese Zuordnung unkompliziert. Bei einem gemeinsam verwendeten Tablet sollte man dagegen genauer hinschauen, wer angemeldet ist und ob die nächste Person das Gerät mit demselben Konto weiterbenutzen soll. Das ist keine technische Spielerei, sondern eine Frage der Privatsphäre und der sauberen Kontogrenzen.
Besonders sinnvoll ist es, die App nicht einfach stellvertretend für eine andere Person einzurichten, wenn diese später selbst für Zugang und Nutzung verantwortlich sein soll. Der Abonnent sollte die Anmeldung möglichst selbst durchführen. So bleibt nachvollziehbar, welches Konto verwendet wird, und es entsteht nicht die unangenehme Situation, dass ein Familienmitglied später nicht weiß, unter welchen Zugangsdaten die Anwendung eingerichtet wurde.
Die technische Einstiegshürde ist grundsätzlich niedrig: Die App läuft bereits ab Android 7.0. Das macht sie auch für ältere Android-Geräte interessant, sofern diese im Alltag noch zuverlässig funktionieren. Trotzdem würde ich vor der Installation prüfen, ob das Gerät ausreichend aktuell gehalten wird und ob das Lesen auf dem vorhandenen Bildschirm angenehm ist. Eine niedrige Mindestversion sagt schließlich nichts darüber aus, wie komfortabel ein älteres Smartphone im täglichen Gebrauch wirkt.
Die derzeitige Ausgabe ist Version 3.16.0. Für mich ist das weniger eine Zahl zum Vergleichen als ein Hinweis darauf, dass man bei Problemen zuerst nach Aktualisierungen im jeweiligen App-Store suchen sollte. Gerade bei einer fachlichen Lese-App können Anmelde- oder Darstellungsprobleme eher mit der Kombination aus Betriebssystem, Gerät und Zugang zusammenhängen als mit dem Inhalt selbst.
Beim Koordinieren hilft die App indirekt, aber sie organisiert keinen Haushalt
Ein nützlicher Arbeitsablauf besteht darin, die App als persönlichen Lesepunkt zu verwenden und interessante Inhalte anschließend bewusst mit anderen zu besprechen. Zum Beispiel kann ein Arzt einen Beitrag lesen und die Kernaussage später mit einer Kollegin oder einem Kollegen diskutieren. In einer Familie kann die abonnierende Person medizinische Themen verständlich zusammenfassen, ohne dass alle anderen dafür die Anwendung dauerhaft nutzen müssen.
Diese Form der Koordination funktioniert allerdings nur über menschliche Absprache. Ich würde nicht erwarten, dass die App selbst Aufgaben verteilt, gemeinsame Leselisten verwaltet oder Angehörige automatisch informiert. Wer solche Funktionen sucht, braucht zusätzlich eine Notiz-, Kalender- oder Kommunikationslösung. Das Deutsche Ärzteblatt bleibt in meinem Verständnis eine Fachlektüre-App und sollte auch so eingesetzt werden.
Der Vorteil dieser Begrenzung ist, dass die Anwendung nicht versucht, zu viel auf einmal zu sein. Sie muss keine Schrittzählung, Medikamentenerinnerung oder Diagnosehilfe anbieten, um für ihre Zielgruppe sinnvoll zu sein. Wer bereits ein Abonnement besitzt, kann den mobilen Zugang in einen bestehenden Lesealltag einbauen: unterwegs kurz nachsehen, einen längeren Beitrag in einer ruhigen Pause lesen oder sich vor einem Gespräch mit einem medizinischen Thema vertraut machen.
Ein weniger offensichtlicher Tipp ist, die App nicht nur für das schnelle Überfliegen zu verwenden. Bei Fachinhalten lohnt es sich, einen festen Zeitpunkt für konzentriertes Lesen einzuplanen. Auf einem gemeinsam genutzten Gerät kann das bedeuten, das Tablet für eine bestimmte Zeit bewusst aus dem Familienbetrieb herauszunehmen. So wird aus dem Gerät kein dauernd offenes Informationsfenster, sondern ein klar abgegrenzter Arbeitsplatz.
Für Haushalte mit mehreren medizinisch tätigen Personen kann die App ebenfalls interessant sein, aber nur, wenn jede Person ihre eigene Berechtigung und ihren eigenen Lesebedarf berücksichtigt. Ich würde nicht automatisch davon ausgehen, dass ein einzelner Zugang für alle sinnvoll oder organisatorisch sauber ist. Die entscheidende Frage lautet: Wer ist Abonnent, wer soll lesen und wer braucht eigentlich nur eine gelegentliche Erklärung?
Alter, Vertrauen und der Umgang mit medizinischen Inhalten
Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren. Das beschreibt die formale Einstufung, sagt aber wenig darüber aus, ob der Inhalt für kleine Kinder geeignet oder verständlich ist. Medizinische Fachbeiträge können sprachlich und thematisch anspruchsvoll sein. Ich würde die App deshalb nicht deshalb auf einem Kindergerät installieren, weil die Altersfreigabe niedrig ist. Für junge Nutzer fehlt meist der fachliche Kontext, um Informationen richtig einzuordnen.
Für Erwachsene und ältere Jugendliche mit entsprechendem Interesse kann die Anwendung dagegen ein seriöser Zugang zu medizinischen Themen sein. Trotzdem bleibt Vertrauen in diesem Bereich eine Frage des richtigen Umgangs. Auch fachlich ausgerichtete Inhalte sollten nicht automatisch als persönliche Diagnose verstanden werden. Wenn jemand im Haushalt Symptome hat, sollte die App nicht die Untersuchung durch eine Ärztin oder einen Arzt ersetzen.
Das ist besonders wichtig, wenn ein Familienmitglied einen Artikel liest und daraus direkte Empfehlungen für eine andere Person ableiten möchte. Ich würde medizinische Beiträge als Hintergrundwissen und Gesprächsgrundlage nutzen, nicht als individuelle Handlungsanweisung. Diese Grenze sollte man im Haushalt offen ansprechen, vor allem wenn ältere Angehörige oder Personen mit mehreren Beschwerden beteiligt sind.
Ein weiterer praktischer Punkt betrifft die Lesesituation. Wenn mehrere Personen ein Gerät verwenden, können medizinische Inhalte auf dem Bildschirm sichtbar sein, die eigentlich zur persönlichen beruflichen oder gesundheitlichen Auseinandersetzung gehören. Ich würde daher darauf achten, wo und wann die App geöffnet bleibt. Nicht jede Information muss für alle Haushaltsmitglieder sichtbar sein, und ein gemeinsames Gerät macht diese einfache Privatsphäre-Regel leicht vergessen.
Die Anwendung ist beim Datenschutzgefühl damit nicht automatisch problematisch, aber der Nutzer sollte selbst bewusst mit dem Gerät umgehen. Ein persönliches Smartphone bietet eine klarere Grenze als ein Tablet, das ständig im Wohnzimmer liegt. Wer das Deutsche Ärzteblatt im Familienumfeld nutzt, sollte also weniger über Kindersicherung nachdenken als über Kontotrennung, Bildschirmzugang und die Frage, welche medizinischen Inhalte man in welchem Rahmen bespricht.
Was die App im Vergleich zu üblichen Alternativen leistet
Im Vergleich zu einer mobilen Website liegt der mögliche Vorteil vor allem im direkteren Zugang. Eine eigene App fühlt sich im Alltag meist zielgerichteter an, weil man nicht erst einen Browser öffnen und die passende Seite suchen muss. Für regelmäßige Leser kann das den Unterschied zwischen „ich lese später“ und tatsächlicher Nutzung ausmachen. Dieser Vorteil ist allerdings nur dann relevant, wenn man das Deutsche Ärzteblatt ohnehin regelmäßig aufrufen möchte.
Eine allgemeine Nachrichten-App ist breiter aufgestellt und eignet sich besser, wenn man viele Themen aus Politik, Wissenschaft und Alltag in einem Strom verfolgen will. Das Deutsche Ärzteblatt ist dafür nicht die bessere Wahl. Umgekehrt dürfte die Spezialisierung für medizinische Fachleser angenehmer sein, weil sie nicht zwischen beliebigen Nachrichten herausfiltern müssen, was für ihren beruflichen oder fachlichen Alltag relevant sein könnte.
Auch gegenüber frei zugänglichen Gesundheitsportalen hat die App eine andere Rolle. Solche Portale sind oft bequemer für eine schnelle Erklärung eines Symptoms oder einer Behandlung. Ich würde für eine akute Alltagsfrage eher dort beginnen oder direkt medizinischen Rat suchen. Die App passt besser zu Nutzern, die fachliche Berichterstattung verfolgen und sich regelmäßig mit dem Deutschen Ärzteblatt beschäftigen.
Ein weiterer Unterschied zu sozialen Netzwerken ist die erwartbare Ruhe beim Lesen. In einem sozialen Feed stehen medizinische Aussagen häufig neben persönlichen Erfahrungen, Werbung oder stark verkürzten Behauptungen. Eine Fachpublikation bietet einen anderen Leserahmen. Das heißt nicht, dass jeder Beitrag automatisch für jede Entscheidung genügt, aber die Nutzung ist weniger auf spontane Kommentare und mehr auf konzentrierte Information ausgerichtet.
Wer dagegen eine App für Medikamentenerinnerungen, Arzttermine, Befundablage oder Familienpflege sucht, sollte sich nach einer anderen Lösung umsehen. Das Deutsche Ärzteblatt kann solche Aufgaben nicht ersetzen, weil sein Schwerpunkt auf dem Zugang zu einem medizinischen Fachmedium liegt. Ich sehe darin keine Schwäche der Anwendung, sondern eine klare Grenze, die man vor dem Download kennen sollte.
Für wen sich der mobile Zugang wirklich lohnt
Am überzeugendsten finde ich die App für bestehende Abonnenten, die medizinische Fachinhalte nicht nur gelegentlich, sondern als Teil ihres beruflichen oder persönlichen Informationsalltags lesen. Dazu gehören etwa Ärztinnen und Ärzte, medizinische Fachkräfte oder Personen, die das Deutsche Ärzteblatt aus fachlichem Interesse regelmäßig verfolgen. Die mobile Form kann besonders praktisch sein, wenn der Lesekonsum zwischen Arbeitsplatz, Zuhause und unterwegs wechselt.
Auch für jemanden, der im Haushalt nicht selbst medizinisch arbeitet, aber ein persönliches Interesse an fachlicher Berichterstattung hat, kann die App passen. Entscheidend ist die Bereitschaft, sich auf ein spezialisiertes Medium einzulassen. Wer nur kurze, leicht verständliche Gesundheitstipps erwartet, könnte die Inhalte als zu fachlich oder den Zugang als unnötig speziell empfinden.
Ich würde außerdem überlegen, ob das eigene Lesegerät zur Nutzung passt. Auf einem kleinen Smartphone ist ein kurzer Blick angenehm, während längere Beiträge möglicherweise mehr Konzentration verlangen. Ein Tablet kann für ausführliches Lesen besser geeignet sein, bringt im gemeinsamen Haushalt aber die erwähnten Fragen zu Konto, Sichtbarkeit und Nutzungszeiten mit sich.
Die Bewertung von durchschnittlich 4,1 bei rund 146 Bewertungen zeigt ein insgesamt ordentliches Nutzerbild, ohne dass ich daraus eine Garantie für jedes Gerät ableiten würde. Bewertungen helfen bei der Orientierung, ersetzen aber nicht die Frage, ob das eigene Abonnement und der persönliche Lesezweck zur App passen. Die Zahl der vorhandenen Rezensionen ist außerdem überschaubar genug, dass individuelle Erfahrungen stark ins Gewicht fallen können.
Mit über 10.000 Installationen ist die Anwendung kein Massenprodukt wie eine allgemeine Nachrichten- oder Such-App. Das passt zu ihrer fachlichen Ausrichtung. Ich würde die Installationszahl daher nicht als Nachteil lesen, sondern als Hinweis darauf, dass hier eine klar begrenzte Zielgruppe angesprochen wird. Wer zu dieser Zielgruppe gehört, kann mehr davon haben als von einer populäreren, aber deutlich allgemeineren Anwendung.
Mein Urteil nach der Betrachtung des gesamten Nutzungskontexts
Deutsches Ärzteblatt ist für mich eine zweckmäßige medizinische App mit einer klaren Aufgabe: Sie bringt das Deutsche Ärzteblatt näher an Abonnenten, die fachliche Inhalte auch mobil lesen möchten. Besonders überzeugend ist sie dort, wo ein persönlicher Zugang bereits vorhanden ist und die App nicht erst erklären muss, warum dieses Medium relevant ist.
Im Haushalt sollte man sie nicht als gemeinsame Familien-App einplanen. Sie eignet sich nicht als zentrale Stelle für Gesundheitsabsprachen, nicht als Kinderanwendung und nicht als Ersatz für persönliche medizinische Beratung. Wer diese Grenzen akzeptiert, kann sie sinnvoll auf dem eigenen Smartphone oder in einem bewusst getrennten Tablet-Profil einsetzen.
Ich würde sie einem Abonnenten empfehlen, der regelmäßig liest und den Browserzugang auf dem mobilen Gerät als umständlich empfindet. Für alle anderen wäre mein Rat zurückhaltender: Erst den eigenen Bedarf klären, dann installieren. Die kostenlose App ist schnell ausprobiert, aber ihr Nutzen hängt stark davon ab, ob man tatsächlich fachliche Beiträge des Deutschen Ärzteblatts lesen möchte.
Mein abschließender Eindruck fällt deshalb positiv, aber bewusst spezialisiert aus. Die Anwendung muss kein vollständiges Gesundheitszentrum sein. Ihre Stärke liegt gerade darin, nicht gleichzeitig Terminplaner, Ratgeber, Familienkonto und Nachrichtenportal sein zu wollen. Wer einen mobilen Zugang zu einem medizinischen Fachmedium sucht, findet hier eine passende Lösung; wer eine vielseitige Gesundheits-App für mehrere Personen im Haushalt erwartet, ist mit einer anderen Kategorie besser beraten.
Entwickelt wird die App von Deutscher Ärzteverlag GmbH. Sie ist kostenlos verfügbar, für alle Altersstufen freigegeben und seit dem 12.09.2016 erhältlich. Diese Eckpunkte ändern nichts an meiner wichtigsten Empfehlung: Vor der Nutzung sollte klar sein, welcher Abonnent den Zugang verwendet und welchen Platz die App im persönlichen Lesealltag bekommen soll. Dann kann sie unaufdringlich, fachlich und praktisch sein, ohne falsche Erwartungen zu wecken.
Unknown
Was ist das Deutsche Ärzteblatt und für wen ist die App geeignet?
Das Deutsche Ärzteblatt ist das Fachmedium der deutschen Ärzteschaft und richtet sich vor allem an Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie weitere Gesundheitsfachkräfte. Die App bündelt aktuelle Nachrichten aus Medizin und Gesundheitspolitik, wissenschaftliche Beiträge, berufliche Informationen und ausgewählte Inhalte aus der Zeitschrift. Für Patienten ist sie nur eingeschränkt geeignet, da viele Artikel ein medizinisches Grundverständnis voraussetzen.
Welche Inhalte bietet die App des Deutschen Ärzteblatts?
In der App finden Nutzer unter anderem medizinische Nachrichten, gesundheitspolitische Entwicklungen, berufliche Meldungen, Kongressberichte und wissenschaftliche Fachbeiträge. Je nach Ausgabe können auch Inhalte aus dem gedruckten Deutschen Ärzteblatt verfügbar sein. Die Themen sind übersichtlich nach Ressorts gegliedert, sodass sich aktuelle Informationen zu Forschung, Versorgung, Praxis und Gesundheitspolitik relativ schnell finden lassen.
Ist die Nutzung des Deutschen Ärzteblatts kostenlos?
Ein Teil der Nachrichten und Fachinformationen kann in der Regel kostenlos gelesen werden. Für bestimmte Inhalte, vollständige Ausgaben oder zusätzliche Funktionen kann jedoch ein Abonnement beziehungsweise ein entsprechender Zugang erforderlich sein. Vor dem Download sollten Nutzer deshalb prüfen, welche Leistungen ohne Anmeldung verfügbar sind und ob für den gewünschten Funktionsumfang Kosten entstehen.
Benötige ich ein Benutzerkonto, um die App zu verwenden?
Für das Lesen frei zugänglicher Inhalte ist möglicherweise nicht immer ein Benutzerkonto erforderlich. Für personalisierte Funktionen, den Zugriff auf abonnierte Inhalte, gespeicherte Artikel oder digitale Ausgaben kann jedoch eine Anmeldung notwendig sein. Wer bereits ein Abonnement des Deutschen Ärzteblatts besitzt, sollte die Zugangsdaten bereithalten und kontrollieren, ob das Abonnement mit der App verknüpft werden kann.
Läuft die App auf jedem Android- oder iOS-Gerät und ist eine Internetverbindung erforderlich?
Die App benötigt ein kompatibles Android- oder iOS-Gerät und sollte vor der Installation mit der im jeweiligen App-Store angegebenen Mindestversion des Betriebssystems verglichen werden. Für aktuelle Nachrichten, Bilder und vollständige Artikel ist normalerweise eine Internetverbindung notwendig. Falls digitale Inhalte zum Offline-Lesen angeboten werden, müssen diese meist vorher heruntergeladen werden und können Speicherplatz beanspruchen.







