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Vorteile

  • Übersichtliche Verwaltung von Nachrichten
  • Aufgaben und Dokumenten
  • Direkter Kontakt zur Hausverwaltung ohne zusätzliche Kommunikationswege
  • Wichtige Mitteilungen und Termine bleiben zentral auffindbar
  • Dokumente lassen sich mobil abrufen und bei Bedarf weiterleiten
  • Praktisch für Eigentümer und Mieter in größeren Wohnanlagen

Nachteile

  • Funktionsumfang hängt stark von der jeweiligen Hausverwaltung ab
  • Ohne Einladung durch die Verwaltung ist die Nutzung meist nicht möglich
  • Benachrichtigungen können bei vielen Vorgängen schnell unübersichtlich werden
  • Einige Funktionen wirken auf älteren Smartphones weniger flüssig
  • Für einzelne Anliegen sind weiterhin Rückfragen bei der Verwaltung nötig
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Wer in einem Mehrfamilienhaus lebt, kennt das Problem: Eine wichtige Information hängt irgendwo im Eingangsbereich, ein Termin wird über mehrere Chats weitergereicht, und bei einer Rückfrage weiß niemand genau, wer zuständig ist. Genau an dieser Stelle setzt casavi an. Ich habe die Lifestyle-App als digitale Ergänzung zur klassischen Hausverwaltung betrachtet und dabei vor allem darauf geachtet, wie gut sie den Weg von einer Mitteilung bis zur tatsächlichen Erledigung unterstützt.

Mein Eindruck fällt grundsätzlich positiv aus, allerdings mit einer wichtigen Einschränkung: casavi ist kein allgemeiner Messenger und auch kein vollständiger Ersatz für jede Kommunikation rund ums Wohnen. Die Anwendung funktioniert am besten, wenn die eigene Hausverwaltung, die Eigentümergemeinschaft oder die zuständige Organisation sie aktiv nutzt. Dann kann aus verstreuten Aushängen, E-Mails und Telefonaten ein deutlich geordneterer Informationsfluss werden.

Vom schwarzen Brett zur nachvollziehbaren Wohnungs-Kommunikation

Der Entwickler hinter der App ist casavi GmbH. Im Store wird sie als hauseigenes digitales „Schwarzes Brett“ beschrieben, was den Kern ziemlich treffend zusammenfasst: Die Anwendung bringt Informationen aus dem Wohnumfeld an einen gemeinsamen digitalen Ort. Sie richtet sich damit nicht an eine einzelne Wohnung, sondern an die Kommunikation zwischen Bewohnern und den Stellen, die sich um das Gebäude oder die Wohnanlage kümmern.

Ich sehe den größten Nutzen dort, wo Informationen bisher auf mehreren Wegen auftauchen. Ein Zettel im Flur erreicht vielleicht nur die Personen, die an diesem Tag vorbeigehen. Eine E-Mail kann im Posteingang untergehen. Eine Nachricht in einer privaten Gruppe landet womöglich bei den falschen Leuten oder wird durch andere Gespräche verdrängt. casavi bündelt den Austausch stärker in einem wohnbezogenen Zusammenhang.

Das klingt zunächst unspektakulär, ist im Alltag aber relevant. Bei einem angekündigten Handwerkertermin möchte ich nicht erst in alten Nachrichten suchen. Bei einer Frage zur Hausordnung möchte ich erkennen können, ob sie an die Verwaltung oder an die Nachbarschaft gehört. Und wenn eine Information mehrere Haushalte betrifft, ist ein gemeinsamer Kanal sinnvoller als viele Einzelgespräche.

Die App ist kostenlos erhältlich und für alle Altersgruppen freigegeben. Sie läuft auf Android-Geräten ab einer älteren Systemgeneration, was sie auch für Nutzer interessant macht, die nicht jedes Jahr ein neues Smartphone kaufen. Die aktuelle Fassung trägt die Versionsnummer 46.9.1. In meiner Bewertung zählt aber weniger die Versionsnummer als die grundsätzliche Alltagstauglichkeit: Entscheidend ist, ob die eigene Wohnorganisation casavi tatsächlich als festen Kommunikationsweg etabliert hat.

Der erste Schritt: Ist die eigene Wohnanlage überhaupt eingebunden?

Bevor man sich von einer digitalen Hausverwaltung viel verspricht, sollte man die Ausgangslage prüfen. casavi kann Informationen nicht aus dem Nichts erzeugen. Die App wird erst dann nützlich, wenn die zuständige Verwaltung oder eine andere verantwortliche Stelle sie für die eigene Wohnsituation verwendet und Bewohner Zugang erhalten.

Das ist der wichtigste Unterschied zu einem gewöhnlichen Notizprogramm oder Messenger. Bei einer privaten Aufgaben-App kann ich sofort loslegen. Bei casavi hängt der Wert davon ab, ob die richtige Gemeinschaft dahintersteht. Wenn die Verwaltung weiterhin ausschließlich Briefe verschickt und Anfragen nur telefonisch annimmt, bleibt die Anwendung für mich zwangsläufig begrenzt.

Wenn der Zugang eingerichtet ist, würde ich nicht sofort alle möglichen Funktionen ausprobieren, sondern zuerst die Grundstruktur verstehen: Welche Nachrichten betreffen das gesamte Haus? Welche Informationen richten sich nur an bestimmte Bewohner? Und über welchen Weg soll ich eine eigene Anfrage stellen? Diese kleine Orientierung verhindert, dass eine wichtige Meldung mit einer persönlichen Frage verwechselt wird.

Gerade für ältere Bewohner oder Menschen, die digitale Kommunikation nicht gewohnt sind, ist dieser Einstieg entscheidend. Ein digitales schwarzes Brett ist nur dann eine Verbesserung, wenn die Inhalte verständlich auffindbar bleiben. Ich würde deshalb empfehlen, Benachrichtigungen bewusst zu prüfen und nicht jede Meldung automatisch als dringenden Vorgang zu behandeln.

Ein realistischer Ablauf: Von der Meldung bis zur Reaktion

Ein typischer Alltagstag könnte so aussehen: Im Haus fällt auf, dass die Beleuchtung im Treppenhaus nicht funktioniert. Früher würde man vielleicht einen Zettel aufhängen, den Hausmeister anrufen oder eine Nachricht an einen Nachbarn schicken. Mit casavi beginnt der Ablauf an einem zentraleren Punkt. Die Information kann im digitalen Wohnumfeld sichtbar gemacht und an die zuständige Stelle weitergegeben werden.

Für mich liegt die Stärke dabei nicht allein im Absenden einer Nachricht. Wichtiger ist die gedankliche Trennung zwischen Beobachtung, Zuständigkeit und Ergebnis. Was ist passiert? Betrifft es nur meine Wohnung oder das ganze Gebäude? Muss die Verwaltung handeln, oder genügt eine Information an die Nachbarschaft? Wer diese Fragen vor dem Schreiben klärt, formuliert deutlich hilfreicher.

Ich würde eine Anfrage möglichst konkret halten: Ort, kurze Beschreibung und der Zeitpunkt, an dem das Problem aufgefallen ist. Lange Vorgeschichten machen eine Wohnungsanfrage nicht automatisch besser. Bei einem defekten Licht ist eine knappe, präzise Meldung wahrscheinlich nützlicher als ein emotionaler Text über mehrere frühere Vorfälle.

Danach kommt die Reaktionsphase. Hier sollte man nicht erwarten, dass jede Nachricht sofort beantwortet wird. casavi kann die Kommunikation strukturieren, aber es kann keine Bearbeitungszeit erzwingen. Das ist eine wichtige Grenze, die man im Alltag leicht übersieht. Die App verbessert den Weg einer Information; sie ersetzt weder die verantwortliche Person noch deren Arbeitsabläufe.

Ein zweites Beispiel zeigt den Nutzen noch deutlicher: Für eine Wartung muss der Zugang zu mehreren Wohnungen organisiert werden. Eine allgemeine Mitteilung kann den Termin ankündigen, während einzelne Bewohner ihre Rückfragen gezielter an die zuständige Stelle richten. So entsteht weniger Durcheinander, als wenn alle Beteiligten in einer privaten Chatgruppe gleichzeitig diskutieren.

Übergaben: Wo Bewohner, Verwaltung und Dienstleister aufeinandertreffen

Die interessanteste Rolle der App sehe ich bei den Übergaben. In einem Wohngebäude wandert eine Information oft durch mehrere Hände: Ein Bewohner bemerkt ein Problem, die Verwaltung nimmt es auf, ein Dienstleister soll sich darum kümmern, und anschließend müssen die betroffenen Personen wissen, was passiert ist.

Ein gemeinsamer digitaler Bezugspunkt kann diese Kette verständlicher machen. Statt dass jeder Beteiligte seine eigene Version der Geschichte besitzt, bleibt die Anfrage näher an ihrem ursprünglichen Zusammenhang. Das hilft besonders bei wiederkehrenden Themen wie Wartungen, Zugangsterminen oder allgemeinen Hinweisen zum Gebäude.

Allerdings sollte man die App nicht mit einem professionellen Projektmanagement-System verwechseln. Für größere Bauvorhaben, umfangreiche Dokumentationen oder komplexe Aufgabenverteilungen würde ich weiterhin ein dafür vorgesehenes System erwarten. casavi ist aus meiner Sicht stärker bei der wohnungsbezogenen Kommunikation als bei der vollständigen technischen Steuerung eines Projekts.

Ein praktischer Tipp: Wenn ich eine Anfrage weitergebe, würde ich immer erwähnen, ob ich selbst eine Rückmeldung brauche oder ob die Information nur zur Kenntnis dient. Diese kleine Unterscheidung reduziert unnötige Rückfragen. Sie ist kein besonderes App-Feature, sondern eine Arbeitsweise, die den digitalen Kanal sinnvoller macht.

Auch die Rollenverteilung sollte klar bleiben. Nachbarn können Erfahrungen austauschen, aber nicht automatisch verbindliche Entscheidungen für die Verwaltung treffen. Umgekehrt sollte eine offizielle Mitteilung nicht wie ein lockerer persönlicher Chat behandelt werden. Die Qualität des Ergebnisses hängt deshalb nicht nur von der Oberfläche ab, sondern auch davon, wie diszipliniert die Beteiligten den Kanal verwenden.

Was am Ende ankommt: weniger Suchen, mehr Kontext

Wenn der Ablauf funktioniert, ist der größte Gewinn nicht spektakulär, sondern praktisch: Ich muss weniger zwischen Papier, privaten Nachrichten und einzelnen E-Mails wechseln. Eine Information bleibt näher an ihrem Wohnkontext, und die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass eine Mitteilung nur deshalb verloren geht, weil sie am falschen Ort gelandet ist.

Das ist besonders hilfreich für Menschen, die häufig unterwegs sind oder nicht regelmäßig am klassischen schwarzen Brett vorbeikommen. Auch neue Bewohner können von einem zentralen Kommunikationsweg profitieren, weil sie nicht erst herausfinden müssen, welche Nachbarschaftsgruppe, Telefonnummer oder informelle Kontaktperson zuständig ist.

Die bisherigen Nutzerzahlen zeigen, dass casavi nicht nur für eine winzige Nische gedacht ist: Die App wurde über hunderttausend Mal installiert und erreicht im Store durchschnittlich 4,6 Sterne aus rund 4.100 Bewertungen. Solche Werte ersetzen keinen eigenen Test, geben mir aber den Eindruck, dass das Grundprinzip für viele Wohnsituationen verständlich genug ist.

Ich würde den Erfolg trotzdem nicht daran messen, wie viele Nachrichten täglich erscheinen. Ein ruhiger Kanal kann besser funktionieren als ein ständig aktiver. Wenn nur relevante Hinweise veröffentlicht werden und persönliche Anliegen an die richtige Stelle gelangen, entsteht ein brauchbarer Informationsfluss. Zu viele allgemeine Beiträge würden den Vorteil der Übersichtlichkeit schnell wieder abschwächen.

Ein weiterer konkreter Nutzen liegt in der Nachvollziehbarkeit des eigenen Handelns. Wenn ich eine Angelegenheit melde, kann ich später leichter einordnen, worum es ging und welche Reaktion darauf folgte. Das ist vor allem bei Themen hilfreich, die nicht sofort erledigt werden können. Eine kurze, sachliche Meldung ist dann wertvoller als ein Anruf, an dessen Inhalt sich später niemand genau erinnert.

Die Grenzen im Alltag: Wann der digitale Weg ins Stocken gerät

Der größte mögliche Bruch liegt außerhalb der App: Wenn nicht alle wichtigen Beteiligten denselben Kanal nutzen, bleibt der Ablauf geteilt. Dann kann eine Mitteilung zwar digital veröffentlicht werden, während Rückfragen weiterhin telefonisch oder auf Papier laufen. Für Bewohner bedeutet das im ungünstigen Fall nicht weniger, sondern mehr Kommunikationswege.

Auch bei dringenden Problemen würde ich mich nicht allein auf eine normale digitale Mitteilung verlassen. Ein akuter Wasserschaden, eine Gefahr im Gebäude oder ein Problem, das sofortiges Handeln verlangt, gehört an den dafür vorgesehenen Notfallkontakt. Eine Lifestyle-App kann Informationen bündeln, aber sie ist kein Ersatz für einen Notruf oder eine unmittelbar erreichbare Bereitschaft.

Eine weitere Einschränkung betrifft die persönliche Gesprächsebene. Ein Messenger unter Nachbarn wirkt oft spontaner, und ein Telefonat kann Missverständnisse schneller klären. casavi ist dann im Vorteil, wenn die Information gebäudeweit oder verwaltungsbezogen ist. Für private Verabredungen, längere Diskussionen oder vertrauliche Gespräche würde ich andere Kommunikationswege bevorzugen.

Auch die digitale Zugänglichkeit darf man nicht unterschätzen. Wer ungern Apps nutzt, wenig Erfahrung mit Benachrichtigungen hat oder lieber Papier liest, braucht möglicherweise zusätzliche Unterstützung. Eine Verwaltung sollte deshalb nicht einfach voraussetzen, dass jeder Bewohner denselben digitalen Ablauf problemlos übernimmt.

Der kostenlose Preis macht den Einstieg leichter, sagt aber nichts darüber aus, wie gut die App in einer konkreten Wohnanlage eingesetzt wird. Die entscheidende Frage lautet nicht: „Kann ich sie installieren?“, sondern: „Erhalte ich dort wirklich die Informationen, die für mich relevant sind?“ Wenn die Antwort nein lautet, ist ein direkter Kontakt zur Verwaltung die bessere Lösung.

Vergleich mit Aushang, E-Mail und Nachbarschafts-Chat

Der klassische Aushang ist sichtbar, aber ortsgebunden. Er eignet sich für Informationen, die jeder beim Betreten des Hauses sehen soll, erreicht aber niemanden, der unterwegs ist oder den Eingang selten nutzt. casavi ist flexibler, weil der Kommunikationsweg digital mitgenommen werden kann. Dafür setzt es voraus, dass Bewohner regelmäßig in die App schauen oder Benachrichtigungen sinnvoll verwalten.

E-Mail ist vielseitiger und fast überall bekannt. Sie eignet sich gut für längere persönliche Vorgänge, kann aber bei gemeinschaftlichen Themen schnell unübersichtlich werden. Einzelne Empfänger wissen dann nicht unbedingt, ob eine Information auch andere Haushalte betrifft. casavi wirkt für mich passender, wenn der Bezug zur Wohnanlage im Mittelpunkt steht und die Nachricht nicht im allgemeinen Postfach verschwinden soll.

Ein Nachbarschafts-Chat ist oft schneller und lockerer. Er kann bei kleinen Absprachen sehr praktisch sein, vermischt aber häufig offizielle Hinweise mit Meinungen, privaten Fragen und spontanen Diskussionen. casavi bietet hier den sachlicheren Rahmen. Der Nachteil ist, dass es weniger geeignet wirkt, wenn die Nutzer eigentlich einen ungezwungenen sozialen Austausch suchen.

Meine Entscheidung wäre deshalb nicht „casavi statt allem anderen“. Ich würde den offiziellen Wohnungsweg für Mitteilungen und Verwaltungsanliegen verwenden, einen direkten Kontakt für dringende Fälle und einen privaten Kanal nur für nachbarschaftliche Absprachen. Genau diese Aufteilung verhindert, dass ein Werkzeug für Aufgaben eingesetzt wird, für die es nicht gedacht ist.

Für wen sich die App lohnt und wer besser anders kommuniziert

Empfehlen würde ich casavi vor allem Bewohnern, deren Verwaltung den Dienst konsequent nutzt. Besonders sinnvoll ist die App für Menschen, die häufig Informationen zu Wartungen, allgemeinen Hausangelegenheiten oder organisatorischen Änderungen benötigen und nicht von Papier-Aushängen abhängig sein möchten.

Auch für Personen, die neu in eine Wohnanlage einziehen, kann ein gemeinsamer digitaler Kanal hilfreich sein. Er schafft einen klareren Ausgangspunkt, sofern die Inhalte gut gepflegt werden. Wer dagegen nur sehr selten Kontakt zur Hausverwaltung hat und mit E-Mail oder Telefon bereits zufrieden ist, wird möglicherweise keinen großen zusätzlichen Vorteil bemerken.

Nicht die beste Wahl ist casavi für Nutzer, die eine umfassende Aufgabenverwaltung, private Chatfunktionen oder ein soziales Netzwerk für die Nachbarschaft erwarten. Ebenso würde ich die App nicht als alleinige Lösung für Notfälle oder sehr komplexe technische Vorgänge betrachten. In solchen Fällen sind direkte Ansprechpartner oder spezialisierte Werkzeuge verlässlicher.

Mein persönlicher Rat lautet, die Anwendung nicht nach dem ersten Blick zu beurteilen. Entscheidend ist ein konkreter Testfall: eine allgemeine Hausinformation lesen, eine einfache Rückfrage richtig einordnen und beobachten, ob die zuständige Stelle tatsächlich über denselben Weg reagiert. Erst dann zeigt sich, ob die App in der eigenen Wohnsituation mehr Ordnung schafft oder nur einen weiteren Kanal hinzufügt.

Mein Fazit nach dem kompletten Ablauf

casavi überzeugt mich als wohnbezogener Kommunikationskanal, wenn die beteiligten Parteien ihn gemeinsam und verlässlich einsetzen. Die App nimmt die Idee des schwarzen Bretts und verlagert sie in einen digitalen Zusammenhang, der für viele Bewohner leichter erreichbar sein kann. Ihr Wert entsteht vor allem durch den Kontext: Eine Nachricht gehört nicht irgendwo ins Internet, sondern zu einem bestimmten Haus, einer Verwaltung und den Menschen, die dort leben.

Die stärkste Seite ist der geordnetere Weg von der Beobachtung über die Zuständigkeit bis zur Rückmeldung. Die größte Schwäche liegt darin, dass dieser Weg an organisatorischen Grenzen endet. Wenn Verantwortliche nicht antworten, wichtige Informationen außerhalb der App bleiben oder Bewohner verschiedene Kanäle parallel verwenden müssen, kann casavi das Problem nicht allein lösen.

Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,6 Sternen, mehr als hunderttausend Installationen und kostenloser Nutzung ist der Einstieg niedrigschwellig. Entwickelt wird die Anwendung von casavi GmbH, und sie gehört in den Bereich der Lifestyle-Apps rund ums Wohnen. Für mich ist sie keine spektakuläre App, sondern eine potenziell nützliche Alltagshilfe: Sie ist dann am besten, wenn sie aus verstreuten Hausinformationen einen nachvollziehbaren Ablauf macht.

Ich würde sie daher Bewohnern empfehlen, deren Hausverwaltung sie aktiv als offiziellen Kanal verwendet und deren Alltag regelmäßig von gemeinschaftlichen Mitteilungen geprägt ist. Wer dagegen eine sofortige Antwort, einen privaten Gruppenchat oder eine Notfalllösung sucht, sollte zu einem anderen Weg greifen. Als digitales schwarzes Brett mit klarer Wohnungsnähe erfüllt casavi seinen Zweck überzeugend – aber nur dort, wo die gesamte Kommunikation diesen Zweck mitträgt.

Wer die Anwendung ausprobieren möchte, sollte sich zunächst fragen, welche konkrete Information künftig einfacher ankommen soll. Wenn die Antwort ein Aushang, eine Verwaltungsfrage oder eine gemeinschaftliche Hausmitteilung ist, kann casavi eine sinnvolle Ergänzung sein. Wenn es dagegen um private Gespräche oder dringende Situationen geht, bleibt der direkte Kontakt die bessere Entscheidung.

Unknown

Was ist casavi und für wen eignet sich die App?

casavi ist eine digitale Plattform für die Verwaltung und Kommunikation rund um Immobilien. Sie richtet sich vor allem an Eigentümer, Mieter, Wohnungseigentümergemeinschaften, Hausverwaltungen und Dienstleister. Über die App lassen sich Nachrichten austauschen, Dokumente abrufen, Schäden melden und organisatorische Informationen zentral verwalten. Welche Funktionen tatsächlich verfügbar sind, hängt vom jeweiligen Verwalter und dem gebuchten casavi-Tarif ab.


Welche Funktionen bietet casavi im Alltag?

Je nach Einrichtung durch die Hausverwaltung können Nutzer mit casavi beispielsweise Mitteilungen erhalten, Dokumente und Abrechnungen einsehen, Schadensmeldungen erstellen, Termine oder Aufgaben verfolgen und mit zuständigen Ansprechpartnern kommunizieren. Besonders praktisch ist die Bündelung wichtiger Informationen an einem Ort. Allerdings ersetzt die App nicht automatisch jeden bisherigen Kommunikationsweg, da einzelne Verwaltungen bestimmte Funktionen möglicherweise nicht freigeschaltet haben.


Benötige ich eine Einladung oder ein Benutzerkonto für casavi?

In der Regel benötigen Sie eine Einladung oder Zugangsdaten von Ihrer Hausverwaltung, Ihrem Vermieter oder einer anderen Organisation, die casavi verwendet. Nach der Registrierung wird das Konto meist einer bestimmten Immobilie oder Wohneinheit zugeordnet. Ohne diese Zuordnung können Sie die Plattform normalerweise nicht vollständig nutzen. Achten Sie bei der Anmeldung auf die korrekte E-Mail-Adresse und bewahren Sie Ihre Zugangsdaten sicher auf.


Ist casavi kostenlos und entstehen zusätzliche Kosten?

Für Bewohner und andere eingeladene Nutzer ist die Nutzung von casavi häufig kostenlos, da die Kosten in vielen Fällen von der Hausverwaltung oder dem betreibenden Unternehmen übernommen werden. Dennoch können die Bedingungen je nach Vertrag und Einsatzbereich unterschiedlich sein. Prüfen Sie deshalb die Informationen Ihrer Verwaltung sowie die Hinweise im App Store oder Google Play Store. Zusatzleistungen oder bestimmte professionelle Funktionen können kostenpflichtig sein.


Wie sicher sind meine Daten bei casavi?

Da casavi unter anderem Nachrichten, persönliche Kontaktdaten, Mietinformationen und Dokumente verwalten kann, spielt der Datenschutz eine wichtige Rolle. Vor der Nutzung sollten Sie die Datenschutzerklärung und Berechtigungen der App prüfen. Verwenden Sie ein starkes, individuelles Passwort und geben Sie vertrauliche Informationen nur über dafür vorgesehene Bereiche weiter. Bei Fragen zur Speicherung, Löschung oder Verarbeitung Ihrer Daten ist die zuständige Verwaltung beziehungsweise der casavi-Support der richtige Ansprechpartner.


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