Bildschirmaufnahme ScreenshotX

Fotografie

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Screenshots

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Vorteile

  • Schnelle Screenshots per schwebender Schaltfläche oder Tastenkombination
  • Scrollaufnahmen erfassen auch lange Webseiten und Chats vollständig
  • Integrierter Editor mit Zuschneiden
  • Markierungen und Textwerkzeugen
  • Aufnahmen lassen sich einfach in Ordnern organisieren und teilen
  • Praktische Vorschau erleichtert das Prüfen vor dem Speichern

Nachteile

  • Einige Funktionen können je nach Android-Version eingeschränkt sein
  • Schwebende Bedienelemente können andere Apps teilweise überdecken
  • Videoaufnahmen benötigen vergleichsweise viel Speicherplatz
  • Werbefreie Nutzung oder Zusatzfunktionen können kostenpflichtig sein
  • Für geschützte Inhalte sind Aufnahmen möglicherweise nicht möglich
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Ich habe ScreenshotX von TarrySoft vor allem in Situationen ausprobiert, in denen ein Bildschirmausschnitt schnell festgehalten werden sollte, ohne erst durch mehrere Menüs zu gehen. Die App gehört zur Fotografie-Kategorie und richtet sich klar an Android-Nutzer, die Bildschirmfotos nicht als komplizierte Bearbeitungsaufgabe sehen, sondern als schnellen Zwischenschritt im Alltag. Mein erster Eindruck: Die Anwendung verfolgt eine sehr einfache Idee und bleibt dabei angenehm direkt. Sie will kein vollständiges Bildbearbeitungsprogramm sein, sondern den Weg vom sichtbaren Displayinhalt zur gespeicherten Aufnahme verkürzen.

Das klingt zunächst unspektakulär, ist aber genau der Punkt. Ein Screenshot wird meistens nicht aus kreativen Gründen erstellt, sondern weil etwas kurz sichtbar ist: eine Bestellbestätigung, eine Wegbeschreibung, ein Chatabschnitt, eine Einstellung, ein Fehlerhinweis oder ein Bild, das man später wiederfinden möchte. In solchen Momenten zählt weniger eine lange Liste an Funktionen als ein Ablauf, der nicht im Weg steht. ScreenshotX ist dann interessant, wenn Geschwindigkeit und Einfachheit wichtiger sind als umfangreiche Nachbearbeitung.

Wie sich ScreenshotX im Alltag anfühlt

Die App ist kostenlos erhältlich und für alle Altersstufen freigegeben. Sie erschien am 12.02.2015 und wird aktuell in Version 2.103.0 geführt. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3,7 bei rund 84.000 Bewertungen und mehr als 5 Millionen Installationen hat sie eine breite Nutzerbasis, wirkt aber nicht wie ein Werkzeug, das jeden möglichen Sonderfall abdecken möchte. Ich würde sie eher als fokussierte Hilfe für regelmäßige, unkomplizierte Bildschirmfotos einordnen.

Der wichtigste Vorteil liegt im kurzen mentalen Weg. Wenn ich etwas auf dem Display sichern möchte, muss ich mich nicht zuerst fragen, welche Bearbeitungsoption die richtige ist. Die Anwendung ist auf das Aufnehmen ausgerichtet. Das passt besonders gut zu Menschen, die häufig zwischen Apps wechseln und keine zusätzliche Oberfläche mit Filtern, Vorlagen oder sozialen Funktionen brauchen. Wer nur gelegentlich einen Screenshot macht, wird mit den Bordmitteln des Smartphones oft ebenfalls auskommen. Der Mehrwert entsteht vor allem dann, wenn der direkte Zugriff von ScreenshotX besser in den eigenen Ablauf passt.

Ein realistisches Beispiel ist eine Reisebuchung unterwegs. Ich sehe eine Bestätigungsseite, möchte sie für später sichern und muss gleichzeitig darauf achten, nicht aus der App herauszufallen oder den Inhalt zu verlieren. ScreenshotX kann in so einem Moment als bewusst einfache Zwischenstation dienen. Danach kann ich das Bild in meiner Galerie prüfen, weiterleiten oder in einer Notiz ablegen. Ich würde die App allerdings nicht als Ersatz für eine strukturierte Reiseverwaltung betrachten. Sie bewahrt den sichtbaren Zustand auf, organisiert die Information aber nicht automatisch zu einem Vorgang.

Wenn die Internetverbindung keine Rolle spielen sollte

Beim eigentlichen Erfassen eines sichtbaren Bildschirms erwarte ich von einer solchen App vor allem einen geradlinigen Ablauf. Die interessantesten Nutzungsmomente entstehen deshalb nicht beim langen Arbeiten in der Anwendung, sondern beim Wechsel zwischen ScreenshotX und dem Inhalt, den ich festhalten möchte. Eine instabile Verbindung kann dabei indirekt stören, wenn die gerade verwendete App erst noch Inhalte nachladen muss. Das ist dann nicht automatisch ein Problem von ScreenshotX, beeinflusst aber trotzdem das Ergebnis: Ein halbfertiger Bildschirm lässt sich genauso schnell aufnehmen wie ein vollständiger.

Ich habe mir deshalb angewöhnt, vor dem Auslösen kurz zu prüfen, ob der gewünschte Inhalt tatsächlich sichtbar und vollständig geladen ist. Bei Webseiten oder dynamischen Ansichten ist das wichtiger als bei einer statischen Einstellungsseite. Ein Screenshot speichert schließlich den Moment, der gerade auf dem Display steht. Wenn eine Grafik fehlt, ein Text noch lädt oder ein Dialog die Ansicht verdeckt, muss ich nicht die App wechseln, sondern zunächst den Ausgangsbildschirm in Ordnung bringen.

Für Nutzer mit begrenztem Datenvolumen ist dieser Punkt angenehm: Das Aufnehmen eines bereits sichtbaren Bildschirms ist in erster Linie ein lokaler Arbeitsschritt und kein Vorgang, bei dem ich bewusst große Dateien verschicken muss. Trotzdem sollte man die anschließende Nutzung trennen. Das Bild kann später per Messenger, Cloud oder E-Mail weitergegeben werden, und genau dort entstehen die üblichen Datenkosten. Ich würde ScreenshotX daher nicht als Netzwerkwerkzeug beschreiben, sondern als App, deren Nutzen hauptsächlich vor dem Teilen liegt.

Eine weitere praktische Gewohnheit ist, Screenshots nicht sofort massenhaft zu erzeugen. Wenn ich eine längere Anleitung dokumentieren möchte, nehme ich nur die Abschnitte auf, die später wirklich gebraucht werden. Das spart nicht nur Speicherplatz, sondern macht die spätere Suche deutlich leichter. Gerade bei einer einfachen Screenshot-App besteht sonst die Gefahr, dass der Ordner schnell mit fast identischen Bildern gefüllt wird.

Unterwegs auf dem Smartphone

Auf einem mobilen Gerät ist der Kontext entscheidend. Zu Hause kann ich mir Zeit lassen, auf Reisen oder beim Einkaufen möchte ich dagegen nicht lange überlegen. ScreenshotX passt zu diesen kurzen Gelegenheiten, etwa wenn ich eine Abholnummer, eine Adresse oder einen Abschnitt aus einer digitalen Rechnung festhalten will. Der Vorteil liegt nicht darin, dass die App den Inhalt versteht, sondern darin, dass ich ihn ohne zusätzlichen redaktionellen Schritt als Bild sichern kann.

Ich finde das besonders nützlich, wenn der ursprüngliche Inhalt später möglicherweise anders aussieht. Webseiten ändern sich, Chatverläufe wandern nach oben und temporäre Hinweise verschwinden. Ein Screenshot hält die sichtbare Darstellung fest. Das ist praktisch als persönlicher Beleg oder als Erinnerung, ersetzt aber keine offizielle Dokumentation. Bei wichtigen Verträgen, Zahlungsnachweisen oder Supportfällen würde ich zusätzlich die originale Nachricht oder das offizielle Dokument aufbewahren, statt mich nur auf ein Bild zu verlassen.

Auch beim Teilen mit anderen hat die App einen klaren, aber begrenzten Nutzen. Ein Screenshot ist schnell verständlich, weil die andere Person nicht erst dieselbe App öffnen oder denselben Link aufrufen muss. Gleichzeitig kann ein Bild sensible Informationen enthalten, die im ursprünglichen Kontext weniger auffallen. Bevor ich eine Aufnahme verschicke, kontrolliere ich deshalb den gesamten Rand des Bildschirms: Kontonamen, Benachrichtigungen, Adressen und andere sichtbare Details können leicht mitgespeichert werden.

Für Familien oder ältere Nutzer kann die reduzierte Ausrichtung hilfreich sein. Wer sich mit komplexen Bearbeitungsprogrammen schwertut, braucht für eine einfache Aufnahme keine Werkzeugleiste mit Dutzenden Symbolen. Die Altersfreigabe ab 0 Jahren passt zu diesem unkomplizierten Charakter. Dennoch würde ich neuen Nutzern einmal in Ruhe zeigen, wo die Aufnahmen anschließend zu finden sind. Der schwierigere Teil ist oft nicht das Erstellen, sondern das Wiederfinden und sichere Weitergeben.

Auf kleinen Displays zeigt sich aber auch eine Grenze. Wenn ich einen langen Text oder eine ganze Webseite sichern möchte, reicht ein einzelner sichtbarer Screenshot oft nicht aus. Dann entstehen mehrere Bilder, die später in der richtigen Reihenfolge betrachtet werden müssen. Für solche Fälle ist eine Funktion für lange Bildschirmaufnahmen oder ein PDF-Export grundsätzlich bequemer, sofern das jeweilige System oder eine andere App diese Möglichkeit anbietet. ScreenshotX ist für den sichtbaren Ausschnitt stark, aber nicht automatisch die beste Lösung für umfangreiche Dokumentation.

Was passiert, wenn die Aufnahme nicht gelingt?

Bei einer Screenshot-App ist der Fehlerfall wichtiger, als die schlichte Oberfläche zunächst vermuten lässt. Wenn die Aufnahme nicht dort landet, wo ich sie erwarte, entsteht schnell Unsicherheit: Wurde überhaupt ein Bild erstellt? Ist es in der Galerie, in einem anderen Ordner oder noch innerhalb der App? Mein sinnvollster Ablauf ist deshalb, nach dem Auslösen kurz die Galerie zu prüfen und nicht sofort mehrfach hintereinander zu tippen. Sonst produziere ich womöglich Duplikate und weiß anschließend noch weniger, welcher Versuch erfolgreich war.

Wenn ein Bild leer, unvollständig oder durch eine geänderte Ansicht unbrauchbar ist, liegt die Ursache nicht zwingend an ScreenshotX. Manche Inhalte verändern sich während des Auslösens, manche Ansichten reagieren auf Berührungen, und manche Apps behandeln Bildschirmaufnahmen anders als gewöhnliche Oberflächen. In solchen Fällen hilft meist ein ruhiger zweiter Versuch: Zielseite öffnen, störende Hinweise schließen, den gewünschten Bereich vollständig anzeigen und erst dann aufnehmen.

Ich würde außerdem nicht davon ausgehen, dass jede App oder jeder geschützte Inhalt auf dieselbe Weise erfasst werden kann. Wenn ein Bildschirm aus Sicherheitsgründen keine Aufnahme zulässt, ist das eine Grenze, die ein einfaches Screenshot-Werkzeug nicht sinnvoll umgehen sollte. Wer regelmäßig geschützte Videoinhalte, Banking-Ansichten oder spezielle Unternehmensanwendungen dokumentieren muss, sollte vor der Entscheidung prüfen, ob der eigene Anwendungsfall überhaupt unterstützt wird.

Ein nützlicher Wiederherstellungsablauf besteht darin, die Aufnahme sofort umzubenennen oder in einen passenden Ordner zu verschieben, sobald sie wichtig ist. Das ist kein spektakuläres Extra, spart aber später Zeit. Ein Bild mit einem aussagekräftigen Namen ist bei einer Supportanfrage oder beim Wiederfinden einer Buchung deutlich hilfreicher als eine lange Reihe automatisch erzeugter Dateien.

Auch bei Fehlbedienungen kann die Einfachheit zweischneidig sein. Wenige Schritte bedeuten weniger Ablenkung, aber auch weniger Gelegenheit, vor dem Speichern noch etwas zu korrigieren. Wenn ich versehentlich den falschen Bildschirm aufnehme, muss ich den Vorgang wiederholen. Für spontane Schnappschüsse ist das akzeptabel; für sorgfältig vorbereitete Dokumentation wäre eine Lösung mit Vorschau, Markierungen und nachträglichem Zuschnitt möglicherweise angenehmer.

Bewusster Umgang mit Speicher und Verbindung

ScreenshotX ist kostenlos nutzbar, allerdings werden In-App-Käufe zwischen 0,99 € und 99,99 € über Google Play angegeben. Für mich ist das ein Punkt, den ich vor einer intensiveren Nutzung bewusst prüfen würde. Die kostenlose Verfügbarkeit macht den Einstieg leicht, aber bevor man zusätzliche Angebote innerhalb der App nutzt, sollte man genau ansehen, wofür sie berechnet werden und ob man sie im eigenen Ablauf überhaupt braucht. Für gelegentliche Bildschirmfotos würde ich nicht automatisch davon ausgehen, dass ein kostenpflichtiger Zusatz notwendig ist.

Die App selbst sollte nicht mit einer automatischen Ablage in einem Onlinedienst verwechselt werden. Für einen datensparsamen Ablauf würde ich die Aufnahme zunächst lokal kontrollieren, unnötige Bilder löschen und erst danach entscheiden, ob sie geteilt oder gesichert werden muss. Das ist besonders bei Screenshots von Nachrichten, Bestellungen oder persönlichen Einstellungen sinnvoll. Ein kurzer Kontrollblick vor dem Upload ist oft wertvoller als eine nachträgliche Suche nach bereits versendeten Informationen.

Bei einer langsamen Verbindung kann ich die Aufnahme zunächst als Zwischenstand behalten und das Teilen auf später verschieben. Das ist praktisch, wenn ich unterwegs nur eine Information sichern möchte, aber gerade kein stabiles Netz habe. Für diese Art von Nutzung ist die App als Teil eines lokalen Arbeitsablaufs sinnvoll. Ich würde daraus jedoch keine Zusage ableiten, dass sämtliche Funktionen unabhängig von der Verbindung funktionieren. Entscheidend ist, welcher Schritt gerade ausgeführt wird: Bildschirm erfassen, Bild ansehen oder Datei versenden.

Speicherbewusstsein bedeutet auch, die Qualität gegen den Zweck abzuwägen. Für einen kurzen Hinweis im privaten Chat genügt die normale Aufnahme meistens. Wenn ich dagegen eine kleine Schrift für eine spätere Prüfung sichere, sollte ich darauf achten, dass der gesamte relevante Bereich groß genug dargestellt wird. Ein schlecht lesbarer Screenshot ist auch dann nutzlos, wenn er technisch erfolgreich gespeichert wurde. In diesem Fall ist es besser, den Inhalt auf dem Bildschirm zu vergrößern und mehrere gezielte Aufnahmen zu machen, statt eine überladene Gesamtansicht zu archivieren.

Ein weiterer Tipp betrifft Benachrichtigungen. Wenn ich eine persönliche Unterhaltung oder einen Arbeitsbildschirm aufnehme, können neue Hinweise am oberen Rand auftauchen. Ich schalte störende Benachrichtigungen nicht leichtfertig dauerhaft ab, sondern warte bei wichtigen Aufnahmen einen ruhigen Moment ab oder prüfe den Bildrand danach sorgfältig. So bleibt der Ablauf datensparsamer, ohne dass ich die Geräteeinstellungen unnötig verändern muss.

Für wen reicht die App, und wer braucht mehr?

Ich würde ScreenshotX Menschen empfehlen, die häufig einzelne Bildschirmmomente sichern und dabei möglichst wenig Zusatzfunktionen benötigen. Dazu gehören Nutzer, die Supportprobleme dokumentieren, kurze Anleitungen an Freunde schicken, Bestellinformationen festhalten oder sich vorübergehend Inhalte aus einer App merken möchten. Der Entwickler TarrySoft positioniert die Anwendung mit einem klaren, leicht verständlichen Zweck, und genau darin liegt ihre Stärke.

Weniger passend ist sie für Personen, die Screenshots anschließend regelmäßig bearbeiten müssen. Wer Pfeile, Hervorhebungen, Unschärfen, Textfelder, Rahmen oder mehrere Bilder in einem Dokument braucht, wird mit einem spezialisierten Bildeditor schneller ans Ziel kommen. Auch für professionelle Dokumentation mit festen Dateinamen, umfangreichen Ordnerstrukturen und automatisierten Abläufen würde ich vorab prüfen, ob die einfache Ausrichtung ausreicht.

Im Vergleich zur eingebauten Screenshot-Funktion eines modernen Android-Geräts hat ScreenshotX nicht automatisch einen Vorteil in jeder Situation. Die Systemfunktion ist meist bereits vorhanden und kann für gelegentliche Aufnahmen völlig genügen. Interessant wird die App dann, wenn ihr eigener Zugriff besser zum persönlichen Bedienablauf passt oder wenn man eine separate, darauf konzentrierte Anwendung bevorzugt. Der Wechsel lohnt sich nicht allein deshalb, weil ein Screenshot grundsätzlich möglich ist.

Gegenüber einer vollwertigen Aufnahme- oder Bearbeitungs-App wirkt ScreenshotX bewusst schmaler. Das ist kein Mangel, solange man genau diese Begrenzung sucht. Ich sehe die App eher als schnellen Auslöser und weniger als komplettes Studio. Wer lange Bildschirmvideos, umfangreiche Annotationen oder professionelle Nachbearbeitung erwartet, sollte eine andere Kategorie wählen. Wer dagegen einen einzelnen sichtbaren Inhalt ohne Umwege sichern möchte, bekommt ein deutlich fokussierteres Werkzeug.

Mein Urteil zur Verbindung zwischen Einfachheit und Alltag

Nach meiner Einschätzung ist ScreenshotX eine zweckmäßige Fotografie-App für Android, deren Wert in kurzen, wiederkehrenden Situationen liegt. Sie macht aus dem Screenshot kein großes Projekt und zwingt mich nicht, jeden gespeicherten Inhalt sofort weiterzuverarbeiten. Das ist unterwegs angenehm, besonders wenn ich eine Information nur für später festhalten möchte. Die große Verbreitung zeigt außerdem, dass der grundlegende Anwendungsfall viele Menschen anspricht, auch wenn die Bewertung mit 3,7 nicht auf eine rundum perfekte Erfahrung schließen lässt.

Die Verbindungssituation verändert meinen Eindruck nur indirekt. Für das Festhalten eines bereits sichtbaren Bildschirms ist vor allem ein klarer Ausgangsinhalt wichtig; beim anschließenden Teilen oder Sichern kommen die üblichen Anforderungen an Internetzugang und Datenverbrauch hinzu. Ich würde die Anwendung deshalb nicht nach Netzwerkfunktionen beurteilen, sondern danach, wie gut sie in einen Ablauf passt, der Aufnahme und Weitergabe bewusst voneinander trennt.

Mein praktischer Rat: Nutze ScreenshotX als schnellen Erfassungshelfer, nicht als vollständige Dokumentationszentrale. Prüfe vor dem Auslösen den sichtbaren Inhalt, kontrolliere das Ergebnis danach und lösche oder sortiere Aufnahmen, die du nicht mehr brauchst. Wenn du nur gelegentlich einen Bildschirm sichern willst, reicht möglicherweise die Systemfunktion deines Smartphones. Wenn du dagegen oft einzelne Ansichten festhältst und eine eigene, einfache Lösung bevorzugst, ist ScreenshotX einen Versuch wert.

Unterm Strich empfehle ich ScreenshotX vor allem Nutzern, die kurze Wege und wenig Ablenkung schätzen. Die App ist kostenlos startbar, läuft ab Android 8.0 und bleibt in ihrer Grundidee verständlich. Ihre Grenzen liegen dort, wo aus einem Screenshot ein bearbeitetes Dokument, eine lange Bildschirmaufnahme oder ein professionell organisierter Arbeitsprozess werden soll. Für den kleinen, konkreten Moment zwischen „Das muss ich behalten“ und „Jetzt ist es gespeichert“ erfüllt sie ihren Zweck überzeugend.

Unknown

Was ist Bildschirmaufnahme ScreenshotX und welche Funktionen bietet die App?

Bildschirmaufnahme ScreenshotX ist eine Anwendung zum Erstellen von Screenshots und Aufnehmen des Bildschirms auf kompatiblen Android-Geräten. Je nach Gerätemodell können Nutzer den gesamten Bildschirm, einzelne Bereiche oder längere Inhalte aufnehmen. Praktisch sind außerdem Schnellzugriffe, einfache Bearbeitungsfunktionen und das Teilen der erstellten Dateien. Der genaue Funktionsumfang kann sich abhängig von Android-Version, Herstelleroberfläche und App-Berechtigungen unterscheiden.


Benötigt Bildschirmaufnahme ScreenshotX besondere Berechtigungen?

Für Bildschirmaufnahmen benötigt ScreenshotX in der Regel die systemeigene Berechtigung zur Bildschirmaufzeichnung. Android zeigt dabei normalerweise einen Hinweis an, bevor eine Aufnahme gestartet wird. Zusätzlich können je nach Funktion Berechtigungen für Speicher, Benachrichtigungen oder das Einblenden über anderen Apps erforderlich sein. Vor der Nutzung sollte man die angeforderten Zugriffe prüfen und nur diejenigen erlauben, die für die gewünschte Funktion tatsächlich notwendig sind.


Kann man mit ScreenshotX auch den Ton während einer Bildschirmaufnahme aufzeichnen?

Ob der interne Geräteton, das Mikrofon oder beide Tonquellen aufgezeichnet werden können, hängt von der verwendeten Android-Version und den Einstellungen der App ab. Auf manchen Geräten ist nur die Mikrofonaufnahme verfügbar, während andere Systeme interne Audios unterstützen. Wer Tutorials, Spiele oder Videoanrufe aufnehmen möchte, sollte vor der eigentlichen Aufnahme einen kurzen Test durchführen, da Einschränkungen durch Datenschutzregeln oder Hersteller möglich sind.


Wo werden Screenshots und Bildschirmaufnahmen gespeichert?

Die erstellten Screenshots und Videos werden üblicherweise im Bilder-, Screenshot- oder Film-Ordner des Geräts gespeichert und können anschließend über die Galerie oder eine Dateiverwaltung gefunden werden. Der genaue Speicherort kann sich nach App-Version und Gerätekonfiguration unterscheiden. Vor längeren Aufnahmen sollte ausreichend freier Speicher vorhanden sein, da Videos schnell mehrere hundert Megabyte belegen können, besonders bei hoher Auflösung und Bildrate.


Ist Bildschirmaufnahme ScreenshotX kostenlos und sicher zu verwenden?

Ob ScreenshotX vollständig kostenlos ist oder zusätzliche Funktionen über Werbung, In-App-Käufe oder eine Premium-Version anbietet, sollte vor dem Download im jeweiligen App-Store geprüft werden. Bei Bildschirmaufnahmen ist außerdem Vorsicht mit vertraulichen Inhalten wie Passwörtern, Nachrichten und Zahlungsdaten wichtig. Die App sollte ausschließlich aus einer vertrauenswürdigen Quelle installiert werden. Nutzer sollten auch Datenschutzerklärung, Bewertungen und angeforderte Berechtigungen sorgfältig kontrollieren.


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