Berliner Morgenpost E-Paper

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Vorteile

  • Vollständige Zeitung bereits früh am Morgen digital verfügbar
  • Praktische Suchfunktion zum schnellen Finden älterer Artikel
  • Ausgaben lassen sich für die Offline-Nutzung herunterladen
  • Übersichtliche Navigation zwischen Ressorts und einzelnen Seiten
  • E-Paper spart Papier und benötigt keinen zusätzlichen Stauraum

Nachteile

  • Download großer Ausgaben kann bei langsamer Verbindung länger dauern
  • Für die Nutzung ist ein kostenpflichtiges Abonnement erforderlich
  • Einige interaktive Inhalte der Website fehlen in der E-Paper-Ansicht
  • Kleine Schrift kann auf Smartphones ohne Zoom anstrengend wirken
  • Offline gespeicherte Ausgaben belegen spürbar Speicherplatz
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Ich habe das Berliner Morgenpost E-Paper vor allem als digitale Zeitungslektüre im Alltag genutzt: morgens am Küchentisch, unterwegs mit wenig Zeit und abends auf dem Sofa, wenn ich die gedruckte Ausgabe nicht zur Hand hatte. Der wichtigste Eindruck ist dabei nicht spektakuläre Technik, sondern der direkte Zugang zur Berliner Morgenpost in einer Form, die sich leichter in unterschiedliche Tagesabläufe einbauen lässt. Die Zeitung gehört in der App zur Kategorie Nachrichten und Zeitschriften, wird von FUNKE MEDIENGRUPPE entwickelt und ist grundsätzlich kostenlos erhältlich.

Besonders interessant ist, dass die Inhalte bereits am Vorabend bereitstehen. Wer Nachrichten lieber gesammelt und mit etwas Abstand liest, statt ständig einzelne Meldungen in einem Liveticker zu verfolgen, bekommt dadurch einen klaren Lesemoment. Zusätzlich gehören Podcasts und Beilagen zum Angebot. Das macht die Anwendung vielseitiger als eine reine PDF-Anzeige, auch wenn sie meiner Erfahrung nach am stärksten bleibt, wenn man tatsächlich die Zeitungsausgabe lesen möchte.

Lesbarkeit und Navigation im täglichen Gebrauch

Beim ersten Öffnen steht für mich die Zeitung als Ganzes im Mittelpunkt. Das ist ein anderer Ansatz als bei einer klassischen Nachrichten-App, in der man durch einzelne Karten, Schlagzeilen und kurze Aktualisierungen wischt. Hier denke ich eher in Ausgaben und Ressorts. Diese Struktur passt gut zu Menschen, die sich bewusst durch die wichtigsten Themen arbeiten möchten, statt nur die neuesten Benachrichtigungen zu prüfen.

Die digitale Ausgabe ist besonders angenehm, wenn ich einen Artikel nicht nur überfliegen, sondern seinen Zusammenhang verstehen will. In der gedruckten Zeitung blättere ich oft weiter, weil eine Seite unhandlich liegt oder die Schrift bei schlechtem Licht anstrengend wird. Auf dem Smartphone oder Tablet kann ich die Darstellung näher an meine persönliche Sehgewohnheit bringen, indem ich das Gerät näher halte oder die Ansicht vergrößere. Das ersetzt keine speziell angepasste Bedienoberfläche, hilft im Alltag aber spürbar.

Auf einem größeren Bildschirm wirkt das Lesen für mich deutlich entspannter als auf einem kleinen Smartphone. Das gilt vor allem bei längeren Texten, Tabellen oder Seiten mit mehreren Meldungen. Das Telefon ist dagegen praktisch, wenn ich nur wenige Minuten habe. Ich lese dann beispielsweise einen Artikel in der Bahn, speichere mir gedanklich eine Stelle für später und setze die Lektüre am Abend fort. Wer hauptsächlich am Smartphone liest, sollte allerdings einplanen, dass eine komplette Zeitungsausgabe dort schneller dicht und visuell voll wirkt.

Ein nützlicher Arbeitsablauf ist, nicht sofort jede Seite vollständig zu lesen. Ich verschaffe mir zuerst einen Überblick über die Ausgabe, wähle die Themen nach Interesse aus und gehe anschließend zurück zu den weniger dringenden Rubriken. So fühlt sich die App nicht wie ein endloser Nachrichtenstrom an. Gerade für Menschen, die sich von vielen gleichzeitig sichtbaren Meldungen schnell überfordert fühlen, ist dieses bewusstere Tempo ein echter Vorteil.

Die Podcasts erweitern den Zugang zur Zeitung um eine hörbare Form. Das ist mehr als eine kleine Zugabe, wenn die Augen gerade nicht frei sind oder Lesen in einer bestimmten Situation nicht passt. Ich kann mir vorstellen, dass diese Option beim Kochen, auf einem Spaziergang oder während einer kurzen Pause nützlich ist. Gleichzeitig sollte man nicht erwarten, dass dadurch automatisch jeder Artikel vollständig als Audio verfügbar ist. Für mich sind Podcasts eher ein zusätzlicher Zugang zu ausgewählten Inhalten als ein vollständiger Ersatz für die Zeitung.

Auch die Beilagen verdienen Beachtung. Sie können für Leser interessant sein, die neben den täglichen Nachrichten thematische Ergänzungen suchen. Im Vergleich zu einer gewöhnlichen Nachrichten-App entsteht dadurch eher das Gefühl, eine komplette Zeitung mit ergänzenden Teilen zu öffnen. Der Nachteil ist, dass die Menge an Material die Orientierung erschweren kann, wenn man ohne festen Leseplan startet. Ich empfehle deshalb, zuerst die Hauptausgabe zu prüfen und die Beilagen danach gezielt aufzurufen.

Die Bedienung hängt außerdem stark vom verwendeten Gerät ab. Auf einem Tablet ist das Seitenformat näher an dem, was ich von einer Zeitung erwarte. Auf dem Smartphone gewinnt die Mobilität, aber die Übersicht verliert etwas. Für Nutzerinnen und Nutzer mit eingeschränkter Aufmerksamkeit kann diese Entscheidung wichtig sein: Das Tablet unterstützt längere, ruhigere Sitzungen, während das Telefon besser für kurze Zugriffe geeignet ist.

Was die Darstellung für unterschiedliche Sehbedürfnisse bedeutet

Für mich liegt die größte Stärke bei der Lesbarkeit darin, dass digitale Inhalte grundsätzlich flexibler betrachtet werden können als Papier. Wer mit kleiner Schrift Schwierigkeiten hat, kann das Gerät näher heranholen oder die Ansicht vergrößern. Das hilft besonders bei einer einzelnen Meldung, bei der ich nicht die ganze Seite gleichzeitig sehen muss. Der Preis dafür ist, dass ich häufiger verschieben und neu ausrichten muss. Bei langen Artikeln kann das anstrengender sein als eine konsequent für den Bildschirm gesetzte Webansicht.

Menschen mit eingeschränktem Kontrastsehen sollten die App unter ihren eigenen Lichtbedingungen ausprobieren. Eine Zeitungsausgabe enthält naturgemäß viele Textblöcke, Zwischenüberschriften und grafische Elemente. Bei hellem Tageslicht wirkt das für mich meist klarer als nachts mit stark spiegelndem Display. Ich würde deshalb nicht nur die App testen, sondern auch die Umgebung: Ein gut beleuchteter Tisch und ein ausreichend großes Gerät können mehr bewirken als ein schneller Wechsel zwischen verschiedenen Nachrichtenangeboten.

Die durchschnittliche Bewertung von 4,2 bei mehr als 700 Bewertungen zeigt, dass die App insgesamt auf eine solide Resonanz stößt. Ich würde diese Zahl aber nicht als Garantie für jede persönliche Nutzungssituation verstehen. Gerade bei Zeitungs-Apps unterscheiden sich Erwartungen stark: Manche suchen die vollständige Ausgabe, andere wollen ausschließlich kurze aktuelle Meldungen oder eine besonders reduzierte Oberfläche.

Bedienung, Motorik und verschiedene Sinne

Bei eingeschränkter Feinmotorik ist eine Zeitungs-App grundsätzlich ambivalent. Einerseits entfällt das Umblättern von Papierseiten, und ich muss keine Zeitung auf dem Tisch fixieren. Andererseits verlangen kleine Bedienelemente, Wischbewegungen und das Verschieben einer vergrößerten Seite weiterhin präzise Eingaben. Auf einem Tablet mit größerer Fläche fällt mir das leichter als auf einem kleinen Telefon, besonders wenn ich das Gerät mit einer Hand halten möchte.

Ein konkreter Tipp aus meiner Nutzung: Ich lege das Smartphone bei längeren Artikeln ab, statt es dauerhaft in der Hand zu halten. Das reduziert die nötige Haltekraft und macht wiederholtes Vergrößern weniger lästig. Für Personen mit Zittern oder eingeschränkter Beweglichkeit kann außerdem ein stabiler Standfuß sinnvoller sein als das Lesen unterwegs. Die App wird dadurch nicht automatisch barrierefrei, aber die physische Umgebung nimmt einen Teil der Belastung aus der Bedienung.

Wer schlecht hört, ist nicht auf Podcasts angewiesen, um den Kern der Anwendung zu nutzen. Die Zeitung selbst bleibt textorientiert und kann lautlos gelesen werden. Umgekehrt profitieren Menschen, die gedruckten Text nur schwer oder gar nicht längere Zeit verfolgen können, möglicherweise von den Audioinhalten. Ich sehe darin eine wertvolle Ergänzung, würde aber vor einem Wechsel allein aus diesem Grund prüfen, ob die konkret gewünschten Beiträge tatsächlich als Podcast vorliegen.

Für Nutzerinnen und Nutzer mit Konzentrationsproblemen kann die vollständige Zeitung sowohl hilfreich als auch schwierig sein. Hilfreich ist der klare Rahmen einer Ausgabe: Ich weiß, dass ich nicht jeden neuen Beitrag sofort verfolgen muss. Schwierig ist die große Stoffmenge, die beim Öffnen zunächst überwältigend wirken kann. Mein eigener Umgang damit ist, eine feste Reihenfolge zu verwenden: zuerst die wichtigsten politischen und lokalen Themen, dann ausgewählte Hintergrundstücke und erst danach die Beilagen.

Die App eignet sich daher nicht für alle Sinne und Fähigkeiten gleichermaßen gut. Sie bietet mehrere Zugänge über Text, digitale Vergrößerung und Podcasts, aber diese Möglichkeiten lösen nicht jede Hürde. Wer eine konsequent vereinfachte Oberfläche, sehr große Bedienelemente oder eine vollständig vorgelesene Zeitung benötigt, sollte die Anwendung vor einem regelmäßigen Abonnement gründlich auf dem eigenen Gerät testen.

Der Altersrahmen ist mit USK ab 6 Jahren angegeben. Für mich ist das vor allem ein Hinweis darauf, dass die Anwendung nicht als ausschließlich erwachsenes Fachangebot eingeordnet wird. Daraus folgt aber nicht, dass jede Ausgabe für Kinder gedacht ist. Nachrichten können anspruchsvoll, politisch oder emotional sein. Eltern sollten deshalb selbst entscheiden, welche Inhalte sie gemeinsam mit jüngeren Kindern lesen oder anhören.

Unterwegs, am Abend und bei wechselnden Bedingungen

Der größte praktische Vorteil zeigt sich für mich in Situationen, in denen die gedruckte Zeitung unhandlich wäre. Auf dem Weg zur Arbeit muss ich keine Papierseiten zusammenhalten. Im Wartezimmer kann ich die Lektüre jederzeit unterbrechen, ohne eine bestimmte Seite markieren zu müssen. Abends kann ich die Ausgabe vom Vorabend in Ruhe lesen, wenn der Tag nicht genug Zeit für laufende Nachrichten gelassen hat.

Gerade diese Bereitstellung am Vorabend verändert den Rhythmus. Wer morgens sofort die allerneuesten Entwicklungen erwartet, wird eine klassische Live-Nachrichten-App wahrscheinlich passender finden. Wer dagegen eine redaktionell zusammengestellte Ausgabe bevorzugt, erhält einen ruhigeren Einstieg. Ich sehe das Berliner Morgenpost E-Paper deshalb eher als digitales Zeitungsexemplar denn als vollständigen Ersatz für alle aktuellen Nachrichtenquellen.

Ein realistisches Beispiel: Ich habe morgens nur zehn Minuten, möchte aber trotzdem wissen, welche Berliner Themen für den Tag wichtig sind. Auf dem Smartphone öffne ich die Ausgabe, verschaffe mir einen Überblick und lese zunächst einen lokalen Artikel vollständig. Während einer späteren Pause höre ich einen passenden Podcast, sofern das Thema dort aufgegriffen wird. Am Abend nutze ich ein größeres Gerät für einen Hintergrundtext und schaue anschließend in eine Beilage. Dieser Ablauf funktioniert besser, als in jeder freien Minute mehrere Nachrichten-Apps mit unterschiedlichen Darstellungen zu öffnen.

Unterwegs sollte man die Lesesituation nicht unterschätzen. Kleine Displays, wechselndes Licht und Bewegungen machen längere Texte anstrengender. Ich finde die App im Zug oder Café praktisch, aber nicht unbedingt beim Gehen oder in sehr unruhiger Umgebung. Wer auf klare Orientierung angewiesen ist, sollte sich vor dem Start einen ruhigen Moment nehmen und nicht versuchen, während einer hektischen Fahrt die gesamte Ausgabe zu erkunden.

Auch die Wahl zwischen Smartphone und Tablet ist eine Frage der Zugänglichkeit. Das Smartphone begleitet mich überall und ist schnell verfügbar. Das Tablet bietet mehr Platz für Seiten, größere Darstellung und eine entspanntere Körperhaltung. Für ältere Leserinnen und Leser oder Menschen mit Sehschwierigkeiten würde ich eher das größere Gerät empfehlen, sofern es im Alltag bequem erreichbar ist.

Die technische Altersgrenze des Systems liegt bei Android 7.1. Das ist für viele noch verwendbare Geräte relevant, weil nicht zwingend ein ganz neues Smartphone nötig ist. Trotzdem entscheidet die Betriebssystemversion allein nicht darüber, wie angenehm die Nutzung ausfällt. Ein älteres Gerät kann langsamer reagieren oder ein kleineres Display haben. Wer die App auf einem vorhandenen Telefon einsetzen möchte, sollte deshalb nicht nur auf die Systemanforderung, sondern auch auf Bildschirmgröße und Reaktionsgeschwindigkeit achten.

Wo die inklusive Nutzung an Grenzen stößt

Die größte verbleibende Hürde ist für mich die Nähe zur klassischen Zeitungsausgabe. Diese Nähe ist für regelmäßige Leser ein Pluspunkt, kann aber für Menschen problematisch sein, die eine stark vereinfachte digitale Oberfläche benötigen. Eine Seite mit mehreren Spalten, Bildern und unterschiedlichen Textgrößen verlangt mehr Orientierung als eine einzelne, linear aufgebaute Nachrichtenseite.

Auch die Vergrößerung ist kein vollständiger Ersatz für gut gesetzten Bildschirmtext. Wenn ich stark hineinzoome, sehe ich weniger Inhalt gleichzeitig und muss häufiger horizontal oder vertikal navigieren. Das erhöht die Zahl der Bewegungen und kann bei motorischen Einschränkungen oder schneller Ermüdung störend sein. Für kurze Meldungen ist das verkraftbar, bei langen Reportagen wird es spürbarer.

Die Podcasts helfen bei bestimmten Situationen, beseitigen aber nicht automatisch alle textbezogenen Barrieren. Eine hörbare Ergänzung ist nur dann nützlich, wenn die gewünschte Information in dieser Form angeboten wird und die Audioaufbereitung zur eigenen Aufmerksamkeitsspanne passt. Wer jeden Artikel vorgelesen benötigt, sollte die App daher nicht allein wegen der vorhandenen Podcasts auswählen.

Finanziell ist der Einstieg zunächst niedrigschwellig, weil die App kostenlos angeboten wird. Gleichzeitig können über Google Play In-App-Käufe zwischen 2,99 Euro und 349,99 Euro abgerechnet werden. Für mich bedeutet das: Ich würde vor einer Zahlung genau prüfen, welches Angebot ausgewählt wird und ob es zum eigenen Leseverhalten passt. Besonders wichtig ist diese Vorsicht für Familiengeräte oder Nutzer, die unbeabsichtigte Käufe vermeiden möchten.

Die Größe der Nutzerbasis ist mit mehr als 50.000 Installationen überschaubar im Vergleich zu großen allgemeinen Nachrichtenangeboten. Das ist kein Qualitätsurteil, aber es passt zum klaren regionalen Schwerpunkt. Wer vor allem Berliner Nachrichten und die Zeitungsausgabe sucht, erhält eine fokussierte Anwendung. Wer eine möglichst breite internationale Auswahl, viele Live-Formate oder eine riesige Community erwartet, wird sich bei einem größeren Nachrichtenportal wahrscheinlich wohler fühlen.

Die aktuelle Version 12.17.0 zeigt, dass die App als laufendes Produkt weitergeführt wird. Für mich ist das grundsätzlich beruhigend, weil eine digitale Zeitung regelmäßig gepflegt werden sollte. Dennoch bleibt die persönliche Prüfung entscheidend: Gerade bei Bedienungshilfen können sich Details je nach Android-Gerät, Schriftoptionen und Systemeinstellungen unterschiedlich anfühlen. Ich würde deshalb die kostenlose Nutzung zuerst in den eigenen typischen Situationen testen, bevor ich mich länger binde.

Mein inklusives Urteil zur Berliner Morgenpost

Meine Empfehlung richtet sich vor allem an Menschen, die eine regionale Zeitung bewusst lesen möchten und digitale Flexibilität gegenüber Papier schätzen. Die Ausgabe am Vorabend, die Podcasts und die Beilagen machen das Angebot vielseitiger, ohne den Charakter einer Zeitung aufzugeben. Besonders gut passt es zu Leserinnen und Lesern, die morgens einen Überblick brauchen, später einzelne Artikel vertiefen und nicht ständig von neuen Meldungen unterbrochen werden möchten.

Für die Zugänglichkeit sehe ich echte, aber begrenzte Vorteile. Digitale Vergrößerung, die freie Wahl des Geräts und zusätzliche Audioinhalte können unterschiedliche Seh-, Hör- und Alltagssituationen unterstützen. Ein Tablet verbessert in meiner Erfahrung die Lesbarkeit deutlich, während das Smartphone die spontane Nutzung erleichtert. Wer körperlich schnell ermüdet, kann die Zeitung außerdem in kürzere Abschnitte aufteilen und muss keine Papierausgabe halten.

Gleichzeitig würde ich die Anwendung nicht pauschal als Lösung für jede Behinderung bezeichnen. Die Seitenlogik kann bei eingeschränkter Orientierung, Motorik oder Konzentration anspruchsvoll bleiben. Menschen, die eine vollständig lineare, stark reduzierte oder konsequent vorgelesene Nachrichtenquelle benötigen, finden bei einer speziell darauf ausgerichteten Alternative möglicherweise den besseren Zugang. Für Live-Nachrichten gilt dasselbe: Ein klassischer Nachrichtenstrom ist schneller, während dieses E-Paper stärker auf die fertige Ausgabe setzt.

Mir gefällt am meisten, dass die App einen realistischen Mittelweg zwischen gedruckter Zeitung und digitalem Nachrichtenkonsum bietet. Ich kann sie in kleinen Zeitfenstern nutzen, auf einem größeren Gerät angenehmer lesen und bei passenden Themen auf Podcasts ausweichen. Mein wichtigster Tipp ist, die Anwendung nicht nur einmal im WLAN zu öffnen, sondern genau dort zu testen, wo sie später helfen soll: im morgendlichen Zeitdruck, bei schlechtem Licht, unterwegs und mit der bevorzugten Schriftgröße.

Unter dem Strich ist das Berliner Morgenpost E-Paper eine gute Wahl für regionale Zeitungsleser, die ihre Lektüre digital und flexibler organisieren möchten. Es ist kostenlos installierbar, für ein breites Publikum ab 6 Jahren eingeordnet und erreicht eine durchschnittliche Bewertung von 4,2. Ich würde es Freunden empfehlen, die lieber eine vollständige Berliner Ausgabe lesen als einzelne Schlagzeilen zu sammeln. Wer dagegen maximale Einfachheit, ausschließlich aktuelle Meldungen oder umfassende Unterstützung für besondere Bedienbedürfnisse sucht, sollte vor einer dauerhaften Nutzung erst vergleichen und die eigene Alltagssituation ehrlich ausprobieren.

Unknown

Was ist das Berliner Morgenpost E-Paper und welche Inhalte bietet es?

Das Berliner Morgenpost E-Paper ist die digitale Ausgabe der Berliner Morgenpost, die sich auf Nachrichten und Hintergründe aus Berlin, Deutschland und der Welt konzentriert. Beim Lesen stehen in der Regel die Inhalte der gedruckten Zeitung in digitaler Form zur Verfügung. Dazu gehören regionale Berichte, Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur sowie Service- und Ratgeberthemen. Die Darstellung ist für Smartphones und Tablets optimiert.


Benötige ich ein Abonnement, um das Berliner Morgenpost E-Paper vollständig zu nutzen?

Für den vollständigen Zugriff auf die E-Paper-Ausgabe ist normalerweise ein kostenpflichtiges digitales Abonnement erforderlich. Je nach aktuellem Angebot können Neukunden eine Probephase oder einen Einführungspreis erhalten. Ohne Anmeldung beziehungsweise gültiges Abonnement sind möglicherweise nur ausgewählte Inhalte oder Vorschauen verfügbar. Vor dem Download sollten Sie daher die aktuellen Tarifbedingungen, Laufzeiten, Kündigungsfristen und enthaltenen Leistungen im jeweiligen App Store prüfen.


Kann ich die Zeitung auch offline lesen?

In der Regel lässt sich die digitale Ausgabe nach dem Herunterladen innerhalb der App auch ohne aktive Internetverbindung lesen. Das ist besonders praktisch auf Reisen, im Zug oder bei schwachem Empfang. Zunächst müssen Sie jedoch online angemeldet sein und die gewünschte Ausgabe vollständig herunterladen. Neue Ausgaben, Bilder und andere aktualisierte Inhalte stehen offline erst zur Verfügung, wenn der Download abgeschlossen wurde.


Auf welchen Geräten kann ich das Berliner Morgenpost E-Paper verwenden?

Die Anwendung ist für mobile Geräte mit unterstützten Android- oder iOS-Versionen gedacht. Vor der Installation sollten Sie die Angaben im Google Play Store oder Apple App Store kontrollieren, da sich die Mindestanforderungen im Laufe der Zeit ändern können. Außerdem benötigen Sie ausreichend freien Speicherplatz für heruntergeladene Ausgaben. Je nach Konto und Abonnement kann die Nutzung auf mehreren Geräten möglich sein.


Welche Funktionen erleichtern das Lesen in der Berliner Morgenpost E-Paper-App?

Das E-Paper bietet typischerweise eine übersichtliche Navigation durch die einzelnen Ressorts und Ausgaben. Je nach Version können Funktionen wie eine vergrößerte Artikelansicht, eine Suche innerhalb der Zeitung, Lesezeichen oder das Herunterladen kompletter Ausgaben verfügbar sein. Die genaue Ausstattung kann sich durch Updates unterscheiden. Wer Wert auf komfortables Lesen legt, sollte außerdem Benachrichtigungen, Schriftgröße und Download-Einstellungen nach der Anmeldung individuell anpassen.


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