AutoPad — Ambient Pad Loops

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Vorteile

  • Schneller Zugriff auf atmosphärische Pad-Loops für spontane Ideen.
  • Gut geeignet für Meditation
  • Sounddesign und ruhige Hintergrundmusik.
  • Einfache Bedienung ohne umfangreiche musikalische Vorkenntnisse.
  • Loops lassen sich flexibel kombinieren und übereinanderlegen.
  • Praktisch für Musiker unterwegs dank kompakter
  • mobiler Oberfläche.

Nachteile

  • Begrenzte Auswahl kann sich bei häufiger Nutzung schnell wiederholen.
  • Für komplexe Arrangements fehlen möglicherweise detaillierte Bearbeitungsfunktionen.
  • Die Klangqualität hängt stark von Kopfhörern oder angeschlossenen Lautsprechern ab.
  • Nicht jeder Loop passt ohne weiteres rhythmisch oder harmonisch zusammen.
  • Für Einsteiger fehlen eventuell ausführliche Erklärungen zu den Klangoptionen.
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Bewertung von AutoPad — Ambient Pad Loops Appcracy

Wer mit einer Band probt, kennt den Moment: Ein Song fühlt sich fast richtig an, aber zwischen den Instrumenten fehlt noch eine Fläche, ein ruhiger Puls oder etwas Atmosphäre. Genau dort setzt AutoPad — Ambient Pad Loops an. Die App von Audio Symmetric gehört zur Kategorie Musik & Audio und liefert Hintergrund-Pads, die beim Spielen nicht selbst zum Hauptdarsteller werden sollen. Ich sehe sie vor allem als Begleiter für Musiker, Sänger und kleine Besetzungen, die ihren Klang ohne zusätzliche Person am Keyboard oder einen kompletten Laptop-Aufbau erweitern möchten.

Mein erster Eindruck ist dabei angenehm klar: Das Konzept ist nicht darauf ausgelegt, eine vollständige Produktionsumgebung zu ersetzen. Es geht vielmehr darum, während einer Probe, eines Auftritts oder einer persönlichen Übung schnell eine passende Klangfläche laufen zu lassen. Wer genau so eine Ergänzung sucht, kann mit der App zügig zu einem brauchbaren Ergebnis kommen. Wer dagegen fertige Songs arrangieren, Spuren schneiden oder eine große Bibliothek mit vielen Produktionswerkzeugen verwalten möchte, wird sich in einer klassischen Musik-Workstation wohler fühlen.

Was beim ersten Öffnen tatsächlich wichtig ist

Die Anwendung ist kostenpflichtig und wird für 4,89 € angeboten. Zusätzlich können bei der Abrechnung über Google Play In-App-Käufe zwischen 1,09 € und 5,49 € anfallen. Für mich verändert das die Erwartung an die App: Ich würde sie nicht spontan als beliebiges Experiment installieren, sondern vorher überlegen, ob ich Hintergrund-Pads wirklich regelmäßig beim Musizieren brauche. Für diesen speziellen Zweck kann der feste Einstiegspreis sinnvoll sein, während Gelegenheitsnutzer den Kauf möglicherweise schwerer rechtfertigen.

Audio Symmetric richtet das Angebot klar auf eine praktische musikalische Situation aus. Die Altersfreigabe USK ab 0 Jahren sagt wenig über den musikalischen Nutzen aus, macht aber deutlich, dass hier kein problematischer Unterhaltungsinhalt im Vordergrund steht. Die App ist seit dem 16.11.2020 erhältlich, trägt aktuell die Versionsnummer 1.3.2 und benötigt mindestens Android 10. Das ist für die Gerätewahl relevant: Auf einem älteren Android-Telefon, das nicht mehr auf diese Systembasis kommt, lässt sie sich nicht einfach als unkomplizierte Notlösung einplanen.

Mit über 10.000 Installationen ist AutoPad kein Massenprodukt wie viele Streaming- oder Metronom-Apps. Das sehe ich nicht automatisch als Nachteil. Ein spezialisiertes Werkzeug darf kleiner sein, wenn es eine konkrete Lücke schließt. Gleichzeitig bedeutet die kleinere Reichweite für mich, dass man die App nicht mit der Erwartung einer riesigen Community, unzähligen Lerninhalten oder ständig neuen sozialen Funktionen installieren sollte. Ihr Wert liegt in der musikalischen Anwendung selbst.

Die wichtigste gedankliche Umstellung lautet: Ein Pad ist kein vollständiges Playback. Es ersetzt weder Schlagzeug noch Bass noch eine Begleitautomatik, die einen ganzen Song selbstständig trägt. Eine Klangfläche kann einen Raum füllen und harmonische Stimmung erzeugen, aber sie nimmt der Band nicht das Zusammenspiel ab. Gerade diese Zurückhaltung ist eine Stärke, wenn die Musiker weiterhin selbst im Mittelpunkt stehen sollen.

Von der Installation bis zum ersten brauchbaren Klang

Für den Einstieg würde ich einen ruhigen Zeitpunkt wählen, nicht erst fünf Minuten vor einer Probe. Nach der Installation sollte man sich zunächst mit der Bedienlogik vertraut machen und nicht sofort versuchen, einen kompletten Auftritt damit zu organisieren. Das Ziel der ersten Sitzung ist viel kleiner: einen Pad-Klang auswählen, ihn in geringer Lautstärke starten und dazu ein bekanntes Stück spielen oder summen.

Ich empfehle, das Smartphone oder Tablet zunächst so aufzustellen, dass die Bedienung mit einer Hand möglich bleibt. Bei einer Probe sind beide Hände oft mit Instrument, Mikrofon oder Notizen beschäftigt. Eine App für Hintergrundklänge ist nur dann wirklich hilfreich, wenn das Starten und Stoppen nicht selbst zum Störfaktor wird. Deshalb würde ich vor dem ersten Einsatz testen, ob das Gerät gut erreichbar ist und ob die Lautstärke des Ausgabegeräts zur Band passt.

Der erste sinnvolle Test sollte nicht mit dem schwierigsten Song beginnen. Nimm stattdessen eine einfache Akkordfolge, die du sicher beherrschst. Starte das Pad, spiele die Folge zunächst langsam und achte darauf, ob die Fläche deine Intonation und dein Timing unterstützt oder ob sie alles unnötig verdichtet. Ein Pad, das allein angenehm klingt, kann im Zusammenspiel mit E-Gitarre, Keyboard und Gesang plötzlich zu viel Raum beanspruchen.

Ein nützlicher Arbeitsablauf ist, die Klangfläche zuerst sehr leise einzustellen und erst danach in kleinen Schritten anzuheben. So merkst du eher, wann sie musikalisch etwas beiträgt. Wenn man mit zu hoher Lautstärke startet, wirkt fast jeder Hintergrundklang beeindruckend; im Bandmix zeigt sich später aber, dass Gesang und Anschläge verdeckt werden. Die beste Pad-Lautstärke ist oft die, bei der man sie vermisst, sobald sie ausgeschaltet wird, aber nicht ständig bewusst auf sie hört.

Für Sänger kann die App besonders interessant sein. Eine ruhige Fläche hilft, eine Tonart innerlich zu halten, ohne dass ein vollständiger Begleittrack die Interpretation vorgibt. Ich würde sie allerdings nicht als Ersatz für ein Klavier oder eine Gitarre beim Erlernen neuer Harmonien betrachten. Ein Instrument zeigt Akkordwechsel und rhythmische Struktur meist deutlicher. AutoPad eignet sich eher dann, wenn die grundlegende Harmonie bereits feststeht und eine atmosphärische Unterstützung gesucht wird.

Der erste Erfolg entsteht nicht durch möglichst viele Klänge

Bei einer spezialisierten App ist die Versuchung groß, lange durch die Auswahl zu gehen. Für den ersten Erfolg ist das aus meiner Sicht der falsche Weg. Entscheide dich für eine Fläche, die zum Stück passt, und spiele damit eine vollständige, kurze Passage. So beurteilst du nicht nur den Klang im Leerlauf, sondern auch, ob er beim Übergang zwischen Akkorden musikalisch unauffällig bleibt.

Ein konkreter Alltagseinsatz wäre eine Akustikprobe zu Hause. Du stellst das Gerät neben dein Mikrofon, lässt eine dezente Fläche laufen und spielst dazu einen Song, der bisher etwas leer wirkt. Beim ersten Durchgang konzentrierst du dich auf die Lautstärke. Beim zweiten hörst du darauf, ob der Pad-Klang lange Töne trägt oder ob er die Pausen zwischen deinen Gesangszeilen füllt. Beim dritten Durchgang schaltest du ihn kurz aus. Dieser Vergleich zeigt schneller als langes Herumprobieren, ob die App wirklich etwas verbessert.

Für eine kleine Band kann ein weiterer Ablauf funktionieren: Die Gruppe probt zunächst ohne Pad, legt Tempo und Form fest und fügt die Fläche erst anschließend hinzu. Das verhindert, dass sich alle zu früh an einen Hintergrund gewöhnen, der später vielleicht nicht zum Arrangement passt. Besonders bei ruhigen Songs kann ein Pad die Dynamik ungewollt glätten. Wenn jeder Abschnitt gleich dicht klingt, verlieren Strophe und Refrain an Unterschied.

Ein weniger offensichtlicher Vorteil solcher Hintergrundflächen liegt deshalb nicht nur im Klang, sondern in der Disziplin beim Arrangieren. Ich kann damit prüfen, ob ein Song auch ohne zusätzliche Instrumentalspur genügend Spannung besitzt. Wenn die Fläche nur in einer bestimmten Passage gebraucht wird, sollte sie auch nur dort eingesetzt werden. Das Ergebnis wirkt meist natürlicher, als wenn sie von Anfang bis Ende unverändert durchläuft.

Wer mit Kopfhörern arbeitet, sollte den Unterschied zwischen persönlichem Hören und dem Klang im Raum ernst nehmen. Ein Pad kann über Kopfhörer breit und angenehm wirken, während es über einen kleinen Lautsprecher dünn oder zu präsent klingt. Umgekehrt kann ein Raum den Klang stärker aufblähen, als es beim individuellen Üben auffällt. Ich würde daher vor einem öffentlichen Einsatz immer mit genau dem Ausgabegerät testen, das später verwendet werden soll.

Typische Missverständnisse bei der Bedienung und beim Einsatz

Die häufigste Verwechslung dürfte sein, AutoPad mit einer Begleitautomatik gleichzusetzen. Der Name und die Idee von automatischen Pads können den Eindruck erwecken, dass die App einen Song vollständig mitführt. Ich würde sie aber als Hintergrundwerkzeug behandeln: Sie soll Atmosphäre und harmonische Unterstützung liefern, nicht die Rolle einer Band übernehmen. Für ein Solo-Playback mit klarer Rhythmusgruppe sind andere Lösungen besser geeignet.

Eine zweite Stolperfalle ist die Tonart. Ein Pad kann harmonisch sehr angenehm sein und trotzdem nicht zu jedem Lied passen. Wenn deine Akkorde außerhalb der passenden Stimmung liegen, entsteht schnell Reibung, die nicht wie ein kreativer Effekt, sondern einfach falsch klingt. Deshalb solltest du vor dem Proben klären, welche Tonart dein Stück tatsächlich hat. Bei spontanen Änderungen während einer Probe ist eine App dieser Art weniger bequem als ein Instrument, auf dem du sofort reagieren kannst.

Auch das Timing verdient Aufmerksamkeit. Eine Fläche ohne deutliches Schlagzeug kann das Gefühl für den Puls nicht zuverlässig ersetzen. Wenn die Band schneller oder langsamer wird, bleibt der Hintergrund möglicherweise als gleichmäßige musikalische Umgebung bestehen, während die Musiker sich davon entfernen. Für freie Arrangements kann das reizvoll sein; für präzise rhythmische Stücke würde ich zusätzlich mit Metronom oder einer passenden Rhythmuslösung arbeiten.

Ein drittes Missverständnis betrifft den Begriff Ambient. Nicht jede atmosphärische Fläche passt automatisch zu jedem Raum. In einem kleinen Wohnzimmer kann ein voller Klang schnell aufdringlich werden. In einem größeren Proberaum verschwindet derselbe Klang vielleicht beinahe vollständig. Deshalb sollte man nicht nur die Lautstärke verändern, sondern auch überlegen, ob die Fläche im Arrangement überhaupt eine Funktion erfüllt. Manchmal ist weniger Hintergrund die bessere musikalische Entscheidung.

Die App ist außerdem nicht die richtige Wahl, wenn du während eines Auftritts viele unterschiedliche Spuren, Szenen oder Songabschnitte verwalten musst. Für eine komplexe Setlist mit präzisen Wechseln würde ich eher zu einer Lösung greifen, die ausdrücklich für Live-Playback oder Session-Steuerung entwickelt wurde. AutoPad wirkt für mich stärker in Situationen, in denen ein Klang ausgewählt und über einen Abschnitt hinweg genutzt wird, statt bei einem aufwendig programmierten Ablauf.

Wie sich AutoPad gegen die üblichen Alternativen schlägt

Die naheliegendste Alternative ist ein echtes Instrument. Ein Keyboard bietet unmittelbare Kontrolle über Akkorde, Dynamik und Wechsel. Eine Gitarre kann rhythmische Bewegung und harmonische Orientierung gleichzeitig liefern. Beide Optionen reagieren besser auf spontane Änderungen. AutoPad gewinnt dagegen dort, wo du selbst bereits spielst oder singst und keine dritte Hand für eine durchgehende Fläche frei ist.

Streaming-Dienste sind eine weitere Möglichkeit für Hintergrundmusik, aber sie verfolgen ein anderes Ziel. Dort findest du fertige Titel oder lange Playlists, die oft eine eigene Dramaturgie und ein festes Tempo mitbringen. Für eine Probe, in der die Band atmen und die Form verändern soll, kann das unpraktisch sein. Eine dezente Pad-Fläche lässt sich gedanklich leichter als neutraler Hintergrund behandeln, während ein fertiger Song schnell Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Metronome und Drum-Apps helfen besser beim Timing. Sie geben einen klaren Puls, aber nicht unbedingt die breite, ruhige Atmosphäre, die ein Sänger oder ein Ambient-Projekt sucht. Wer hauptsächlich sauber im Takt üben will, sollte sein Budget eher dort einsetzen. Wer dagegen bereits mit einem stabilen Tempo arbeitet und nur harmonischen Raum ergänzen möchte, findet in AutoPad den passenderen Ansatz.

Eine vollständige Digital Audio Workstation ist bei Aufnahmen und Arrangements deutlich vielseitiger. Du kannst dort Spuren kombinieren, bearbeiten und einen Song detailliert aufbauen. Dafür ist der Weg bis zum ersten Klang wesentlich aufwendiger. AutoPad hat seinen praktischen Reiz gerade darin, dass es nicht mit einer großen Produktionsoberfläche belastet werden muss. Für eine schnelle Probeidee ist diese Einfachheit ein Vorteil; für eine fertige Studioproduktion bleibt sie zu begrenzt.

Auch ein Hardware-Sampler oder ein kleiner Synthesizer kann ähnliche Aufgaben übernehmen. Solche Geräte bieten oft mehr direkte Kontrolle und sind auf einer Bühne robuster, kosten aber zusätzlich Platz, Geld und Aufbauzeit. Die App ist interessanter, wenn dein Android-Gerät ohnehin dabei ist und du eine möglichst kompakte Lösung möchtest. Der Kompromiss besteht darin, dass ein mobiles Gerät weniger wie ein eigenständiges Musikinstrument in den Ablauf eingebunden ist.

Für wen sich der Kauf lohnt und wo ich abraten würde

Ich würde AutoPad vor allem Musikern empfehlen, die regelmäßig mit Flächen arbeiten und eine unkomplizierte Ergänzung für Proben oder persönliche Sessions suchen. Singer-Songwriter können damit prüfen, ob ein Arrangement durch mehr Raum gewinnt. Gitarristen und Bassisten können eine ruhige Klangbasis nutzen, während sie an Übergängen arbeiten. Auch kleine elektronische oder atmosphärische Projekte profitieren eher von dieser Idee als eine Band, die hauptsächlich druckvolle Rhythmusbegleitung benötigt.

Für Anfänger ist der Einstieg grundsätzlich überschaubar, aber die musikalische Beurteilung bleibt wichtig. Die App kann nicht entscheiden, ob ein Klang zu einer Akkordfolge passt oder ob ein Refrain dadurch zu wenig Kontrast bekommt. Wer gerade erst Tonarten und Harmonien lernt, sollte deshalb nicht erwarten, dass die Anwendung musikalische Grundlagen erklärt. Sie unterstützt eine vorhandene Idee, statt sie von Grund auf aufzubauen.

Ich würde den Kauf eher nicht empfehlen, wenn du nur gelegentlich Musik hörst und keine eigene Praxis mit Instrument oder Gesang hast. Der Preis von 4,89 € ist für eine sehr spezielle Anwendung fairer als für ein gelegentliches Spielzeug, aber ohne konkreten Anwendungsfall bleibt der Nutzen klein. Ebenso würde ich bei einem Bedarf an Drumloops, vollständigen Backing-Tracks, Notation oder Mehrspuraufnahme nach einer anderen App suchen.

Die In-App-Käufe sollten in die Entscheidung einbezogen werden. Der zusätzliche Bereich von 1,09 € bis 5,49 € kann den Gesamtaufwand erhöhen, wenn du nach dem Einstieg weitere Inhalte oder Möglichkeiten nutzen möchtest. Ich würde daher vor dem Kauf überlegen, ob die Grundidee allein genügt oder ob du wahrscheinlich mehr investieren willst. So vermeidest du, dass aus einer kleinen musikalischen Ergänzung schrittweise eine Ausgabe wird, die nicht mehr zu deinem tatsächlichen Nutzungsverhalten passt.

Für die technische Seite ist Android 10 die entscheidende Grenze. Auf einem aktuellen Gerät sehe ich darin keinen besonderen Nachteil. Wer jedoch ein älteres Telefon als Musikgerät weiterverwenden möchte, sollte zuerst die Systemversion prüfen. Das ist gerade bei Proberaum-Geräten wichtig, weil dort oft ein ausgemustertes Smartphone zum Einsatz kommt und nicht das tägliche Hauptgerät.

Mein sinnvollster Ablauf für die ersten Tage

Am ersten Tag würde ich nur einen Song testen und die Fläche nicht während der gesamten Probe laufen lassen. Markiere dir gedanklich eine Stelle, an der der Song mehr Weite braucht, und setze das Pad nur dort ein. Am zweiten Tag kannst du vergleichen, ob ein längerer Einsatz wirklich besser ist. Diese kleine Einschränkung hilft, den Klang als Arrangement-Entscheidung zu bewerten und nicht als dauerhafte Dekoration.

Ein weiterer guter Test ist die Aufnahme mit dem Smartphone, ohne dabei eine perfekte Studiomitschnitt-Qualität zu erwarten. Spiele dieselbe Passage einmal ohne und einmal mit Hintergrundfläche. Danach hörst du nicht nur auf den Pad-Klang, sondern besonders auf Gesang, Anschläge und die Verständlichkeit der Übergänge. Wenn die Ergänzung nur beim direkten Spielen beeindruckt, auf der Aufnahme aber alles verdeckt, sollte sie leiser oder sparsamer eingesetzt werden.

Für Live-Situationen würde ich einen Plan B bereithalten. Nicht, weil die App grundsätzlich unzuverlässig wäre, sondern weil jedes mobile Gerät in einem Auftrittsablauf eine zusätzliche Stelle darstellt, die vorbereitet werden muss. Prüfe vorab Akku, Erreichbarkeit und die Verbindung zum Lautsprecher oder Mischpult. Wenn du das Gerät während des Songs nicht sicher bedienen kannst, ist ein fest eingerichteter Hardware-Klang oder eine andere Live-Lösung möglicherweise entspannter.

Die aktuelle Version 1.3.2 zeigt, dass Audio Symmetric die Anwendung als eigenständiges Produkt weiterführt. Für mich ist trotzdem wichtiger, wie gut sie in den eigenen Ablauf passt, als eine Versionsnummer allein. Bei einer App wie dieser entscheidet nicht die Menge an Funktionen über die Zufriedenheit, sondern ob Start, Lautstärke, Klangwahl und musikalische Einordnung ohne unnötige Unterbrechung funktionieren.

Nach meinen ersten Tests würde ich AutoPad als fokussiertes Werkzeug einordnen: klein genug für einen schnellen Einsatz, aber speziell genug, dass man den Nutzen bewusst suchen muss. Es ist keine universelle Musik-App und will das auch nicht sein. Genau deshalb kann es für die richtige Person überzeugender sein als eine überladene Alternative, während es für alle anderen schnell zu eingeschränkt wirkt.

Mein Fazit fällt deshalb vorsichtig positiv aus. Wenn du eine Band, einen Gesang oder ein eigenes Instrument mit einer ruhigen, atmosphärischen Fläche ergänzen möchtest, kannst du mit AutoPad — Ambient Pad Loops ohne großen Aufbau zu einem ersten hörbaren Ergebnis kommen. Ich würde klein anfangen, die Lautstärke zurückhaltend wählen und die Fläche nur dort einsetzen, wo sie dem Arrangement wirklich hilft. Wer jedoch vollständige Begleitungen, präzise Live-Automation oder umfangreiche Aufnahmefunktionen sucht, sollte sein Geld lieber in eine dafür gedachte Lösung investieren.

FAQ

Was ist AutoPad — Ambient Pad Loops und wofür kann ich die App verwenden?

AutoPad — Ambient Pad Loops ist eine App für atmosphärische Klangflächen und kontinuierliche Ambient-Loops. Sie eignet sich besonders für Musiker, Songwriter, Sänger, DJs, Produzenten, Meditation, Entspannung oder Hintergrundmusik. Nach dem Start lassen sich passende Klangwelten auswählen und über längere Zeit abspielen, ohne dass ständig neue Titel manuell gestartet werden müssen. Dadurch kann die App sowohl beim Üben als auch bei kreativen Sessions eine ruhige, gleichmäßige Atmosphäre schaffen.


Welche Funktionen bietet AutoPad — Ambient Pad Loops im täglichen Gebrauch?

Die App konzentriert sich auf das schnelle Erzeugen und Mischen von flächigen Ambient-Sounds. Je nach verwendeter Version können Nutzer verschiedene Pads auswählen, Klangfarben miteinander kombinieren, Lautstärken anpassen und Übergänge zwischen den Sounds nutzen. Besonders praktisch ist die einfache Bedienung während des Musizierens: Die Oberfläche ist darauf ausgelegt, nicht von der eigentlichen Session abzulenken. Vor dem Download sollte man dennoch prüfen, welche Funktionen in der aktuellen Version enthalten sind.


Benötige ich eine Internetverbindung, um AutoPad — Ambient Pad Loops zu nutzen?

Für den grundlegenden Betrieb ist eine dauerhafte Internetverbindung normalerweise nicht der wichtigste Bestandteil, da die App vor allem bereits integrierte oder heruntergeladene Klanginhalte abspielt. Eine Verbindung kann jedoch für den Download der Anwendung, zusätzliche Soundpakete, Aktualisierungen oder den Zugriff auf bestimmte Online-Funktionen erforderlich sein. Wer die App unterwegs oder an Orten mit schlechtem Empfang verwenden möchte, sollte die gewünschten Inhalte vorher installieren und die Offline-Nutzung testen.


Ist AutoPad — Ambient Pad Loops für Anfänger geeignet oder braucht man musikalische Erfahrung?

Die App ist auch für Einsteiger zugänglich, weil sie keine umfassenden Kenntnisse in Musiktheorie oder Tontechnik voraussetzt. Nutzer können mit wenigen Berührungen eine Klangfläche starten und zunächst einfach ausprobieren, welche Atmosphäre zu ihrer Aktivität passt. Fortgeschrittene Musiker profitieren eher von der Möglichkeit, Pads als harmonische Grundlage für Gesang, Instrumentalspiel oder Komposition einzusetzen. Für professionelle Produktionen sollte man jedoch prüfen, ob die verfügbaren Klänge und Steuerungsmöglichkeiten den eigenen Ansprüchen genügen.


Was sollte ich vor dem Download hinsichtlich Kosten, Berechtigungen und Kompatibilität beachten?

Vor der Installation empfiehlt es sich, die Angaben im jeweiligen App Store genau zu lesen. Je nach Plattform können ein kostenloser Download, optionale In-App-Käufe oder zusätzliche Soundinhalte angeboten werden. Außerdem sollte das Smartphone oder Tablet die erforderliche iOS- beziehungsweise Android-Version unterstützen und genügend Speicher für die App und mögliche Klangpakete besitzen. Prüfen Sie ebenfalls Datenschutzinformationen, Berechtigungen sowie Hinweise zur Audioausgabe, insbesondere wenn Sie Kopfhörer, Lautsprecher oder ein externes Musikgerät verwenden möchten.


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