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Vorteile

  • Große Auswahl an ARD-Serien
  • Filmen
  • Dokus und exklusiven Inhalten.
  • Viele Sendungen lassen sich zeitunabhängig und flexibel streamen.
  • Übersichtliche Bedienung mit praktischer Suche und Kategorien.
  • Regelmäßig neue Inhalte und zusätzliche Folgen beliebter Produktionen.
  • Auf unterstützten Geräten ist die Wiedergabe stabil und in guter Qualität.

Nachteile

  • ARD-Plus-Inhalte sind nur mit kostenpflichtigem Abonnement vollständig verfügbar.
  • Das Angebot kann je nach Standort und Lizenzvereinbarung eingeschränkt sein.
  • Nicht jede ARD-Sendung ist dauerhaft oder direkt in ARD Plus verfügbar.
  • Für hochauflösendes Streaming wird eine schnelle Internetverbindung benötigt.
  • Einige Funktionen und Inhalte unterscheiden sich je nach Gerät oder Plattform.
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Wenn ich abends nicht lange überlegen möchte, was ich sehen will, ist ARD Plus vor allem wegen seines umfangreichen Archivs interessant. Die App von ARD Plus GmbH konzentriert sich nicht auf eine einzelne Sendung, sondern bringt viele Inhalte aus dem ARD-Umfeld an einen Ort: bekannte Krimifolgen, Kinderprogramme und ältere Formate, die man im normalen Fernsehprogramm oft verpasst oder nicht gezielt wiederfindet. Genau diese Archivfunktion ist für mich der wichtigste Grund, die Anwendung auszuprobieren.

Die Unterhaltung-App ist kostenlos erhältlich und richtet sich laut Altersfreigabe an Nutzer ab 6 Jahren. Auf Android läuft sie ab Version 7.0. Im Google-Play-Modell können zusätzlich 4,99 € berechnet werden. Damit sollte man vor der Nutzung genau prüfen, welche Inhalte oder Bereiche mit dem eigenen Konto verfügbar sind und ob ein kostenpflichtiger Schritt tatsächlich gewünscht ist. Ich sehe ARD Plus deshalb weniger als spontane Gratis-App für beliebige Videos, sondern als gezieltes Archivangebot für Menschen, die bestimmte ARD-Inhalte suchen.

Das Archiv als eigentliche Stärke von ARD Plus

Bei vielen Streaming-Apps steht die tägliche Auswahl im Vordergrund: neue Serien, große internationale Produktionen oder personalisierte Empfehlungen. ARD Plus verfolgt einen anderen Ansatz. Der Reiz liegt nicht unbedingt darin, ständig überrascht zu werden, sondern darin, vertraute Inhalte wiederzufinden. Wer einen bestimmten Tatort, eine ältere Kindersendung oder einen Kult-Klassiker im Kopf hat, bekommt mit dieser App einen naheliegenden Anlaufpunkt.

In meinem Nutzungseindruck verändert diese Ausrichtung die Erwartung an die Anwendung. Ich öffne sie nicht mit derselben Haltung wie einen Dienst, der mich stundenlang durch Neuerscheinungen führen soll. Stattdessen überlege ich zuerst, welche Art von Archivinhalt ich sehen möchte. Das kann ein Krimi für den Abend sein, ein Programm für jüngere Familienmitglieder oder eine ältere Produktion, die man aus nostalgischen Gründen wiedersehen will.

Die wichtigste Fähigkeit ist das gezielte Zurückgreifen auf bekannte ARD-Inhalte. Das klingt zunächst unspektakulär, ist im Alltag aber praktisch. Im linearen Fernsehen hängt vieles von Sendezeiten ab. In allgemeinen Mediatheken muss man sich durch aktuelle Beiträge, Nachrichten und zeitlich begrenzte Angebote arbeiten. ARD Plus setzt den Schwerpunkt stärker auf Inhalte, die man bewusst auswählen möchte.

Besonders deutlich wird das beim Tatort-Archiv. Wer Krimis nicht nur gelegentlich im Fernsehen einschaltet, sondern ältere Fälle nachholen oder bekannte Ermittler erneut sehen möchte, profitiert von dieser Spezialisierung. Die App ersetzt dabei nicht automatisch jede andere Mediathek, denn aktuelle Sendungen und ein vollständiges Fernsehprogramm sind nicht ihr eigentlicher Kern. Für die Archivsuche ist sie aber wesentlich passender als ein gewöhnlicher Live-TV-Dienst.

Warum die Auswahl für Familien und Nostalgiker anders wirkt

Die Kombination aus Krimis, Kinderinhalten und Kult-Klassikern macht das Angebot ungewöhnlich breit, ohne beliebig zu wirken. Ein Haushalt kann die App aus völlig unterschiedlichen Gründen verwenden. Eine erwachsene Person sucht am Abend einen Tatort, während tagsüber ein älteres Kinderformat interessant ist. Wer mit bestimmten ARD-Produktionen aufgewachsen ist, findet außerdem einen emotionalen Zugang, den internationale Streamingdienste kaum ersetzen können.

Für mich ist das ein wichtiger Unterschied zu Plattformen, die fast ausschließlich über aktuelle Trends funktionieren. Dort verschwinden ältere Inhalte schnell aus dem Blickfeld. Bei ARD Plus ist gerade das Alter bestimmter Formate ein Teil des Nutzens. Die App spricht damit nicht nur Menschen an, die immer das Neueste sehen möchten, sondern auch diejenigen, die gezielt in einem gewachsenen Fernseharchiv stöbern.

Allerdings sollte man das Archiv nicht mit einer Garantie verwechseln, dass jede gewünschte Folge oder jede persönliche Kindheitserinnerung jederzeit verfügbar ist. Die sinnvollste Herangehensweise ist, die konkrete Suche direkt in der App zu beginnen, statt sich vorher auf eine bestimmte Vollständigkeit zu verlassen. Das spart Enttäuschungen und zeigt schnell, ob das eigene Wunschformat tatsächlich zum aktuellen Angebot passt.

So funktioniert die Nutzung im Alltag

Ich würde die App vor allem über konkrete Suchabsichten nutzen. Statt lange durch Empfehlungen zu scrollen, lohnt sich ein klarer Start: zuerst nach dem gewünschten Format, danach nach einer bestimmten Folge oder einem bekannten Namen suchen. Bei einem Archivdienst ist dieser Ablauf effizienter als zielloses Stöbern, weil die Stärke nicht allein in einer auffälligen Startseite, sondern in der Möglichkeit liegt, ältere Inhalte wieder aufzuspüren.

Ein realistisches Beispiel ist ein ruhiger Abend nach der Arbeit. Ich möchte keinen neuen Dienst kennenlernen und auch nicht zehn Trailer ansehen. Ich suche einen vertrauten Tatort, wähle einen Fall aus und kann mich auf das eigentliche Seherlebnis konzentrieren. Genau in solchen Situationen wirkt ARD Plus angenehmer als eine große internationale Plattform, deren umfangreicher Katalog zwar beeindruckend ist, aber die Suche nach einem bestimmten deutschen Fernsehklassiker nicht unbedingt einfacher macht.

Für Familien ist ein anderer Ablauf sinnvoll. Ich würde vor dem gemeinsamen Fernsehen prüfen, ob das gewünschte Kinderformat tatsächlich zur Altersgruppe passt und ob die Auswahl für den jeweiligen Nachmittag ausreicht. Die Altersfreigabe der App liegt bei USK ab 6 Jahren, dennoch bleibt es sinnvoll, einzelne Inhalte gemeinsam auszuwählen. Eine App-weite Altersangabe ersetzt nicht die Entscheidung der Eltern, welche Sendung gerade angemessen ist.

Ein nützlicher Arbeitsablauf ist außerdem, nicht nur nach dem bekanntesten Titel zu suchen. Bei Archivangeboten lohnt es sich, auch Varianten eines Namens, eine Reihe oder einen Ermittler einzugeben. Wer nur eine exakte Erinnerung an den Episodentitel hat, kann sich unnötig festlegen. Ich würde deshalb bei erfolgloser Suche schrittweise allgemeiner werden: erst der Titel, dann die Reihe, anschließend ein beteiligter Name oder ein Themenbegriff.

Das ist kein spektakuläres Geheimmenü, verbessert aber die praktische Nutzung deutlich. Archive belohnen meist eine flexible Suche mehr als das bloße Durchsehen der Startseite. Gerade bei älteren Formaten sind Erinnerungen an Titel oft ungenau. Wer diese kleine Suchstrategie verwendet, findet eher heraus, ob ein Inhalt wirklich fehlt oder nur unter einer anderen Bezeichnung einsortiert ist.

Was ich vor dem Start prüfen würde

Der kostenlose Einstieg ist angenehm, aber die mögliche Abrechnung über Google Play sollte man bewusst behandeln. Ich würde nicht einfach jede sichtbare Option bestätigen, sondern zuerst lesen, ob dadurch ein kostenpflichtiger Zugang aktiviert wird. Die Angabe von 4,99 € bei Abrechnung über Google Play ist dabei ein klares Signal, den Bestätigungsschritt aufmerksam zu prüfen. Das ist besonders wichtig, wenn mehrere Personen ein Gerät verwenden oder ein Familienkonto eingerichtet ist.

Auch das verwendete Gerät spielt eine Rolle. Android-Nutzer mit einem älteren, aber noch unterstützten System können die Anwendung grundsätzlich ab Version 7.0 verwenden. Wer ein älteres Smartphone besitzt, sollte trotzdem mit einer weniger komfortablen Bedienung rechnen als auf einem aktuellen Gerät. Für längere Krimiabende würde ich eher ein größeres Display bevorzugen, weil Archivmaterial seine Wirkung besser entfaltet, wenn man nicht dauerhaft auf einen kleinen Bildschirm angewiesen ist.

Die aktuelle Version .11902 zeigt außerdem, dass man bei Problemen zunächst prüfen sollte, ob die App auf dem eigenen Gerät aktuell ist. Ich würde bei Wiedergabe- oder Anmeldeproblemen nicht sofort das gesamte Angebot beurteilen, sondern zuerst die Anwendung neu starten, die Verbindung kontrollieren und gegebenenfalls nach einem Update schauen. Solche einfachen Schritte lösen nicht jedes Problem, verhindern aber, dass ein technischer Moment vorschnell als inhaltliche Schwäche bewertet wird.

Der beste Einsatz: ein gezielter Fernsehabend statt endloses Stöbern

Am stärksten ist ARD Plus für mich in einem Haushalt, in dem bereits konkrete Sehgewohnheiten vorhanden sind. Wer regelmäßig Tatort schaut, ältere deutsche Produktionen mag oder für Kinder bekannte ARD-Inhalte sucht, hat einen klaren Grund, die App zu öffnen. Der Dienst muss dann nicht jeden Abend ein völlig neues Programm liefern. Es reicht, wenn er passende Archivstücke zuverlässig in den Mittelpunkt rückt.

Ein besonders gutes Szenario ist ein gemeinsamer Abend, an dem unterschiedliche Interessen zusammenkommen. Eine Person möchte einen klassischen Krimi, eine andere lieber etwas Vertrautes aus der Kindheit. Statt zwischen mehreren spezialisierten Apps zu wechseln, kann ein gemeinsames ARD-Archiv die Auswahl vereinfachen. Das funktioniert vor allem dann, wenn man nicht nach internationalen Blockbustern sucht, sondern nach deutschsprachigen Fernsehformaten mit Wiedererkennungswert.

Auch für Menschen mit wenig Zeit ist die Archividee sinnvoll. Ich muss nicht zwingend eine neue Serie beginnen, die mehrere Folgen Aufmerksamkeit verlangt. Ein einzelner bekannter Fall oder eine kürzere Sendung lässt sich leichter in einen freien Abend einbauen. Das ist ein unterschätzter Vorteil gegenüber Plattformen, die ihre Nutzer oft auf lange Serienmarathons lenken.

Für Kinder kann die App ebenfalls praktisch sein, wenn Eltern bewusst ältere oder bekannte Inhalte auswählen möchten. Der Vorteil liegt dabei weniger in einer automatischen pädagogischen Bewertung als in der Möglichkeit, gemeinsam ein Format auszuwählen, das die Familie bereits kennt. Ich würde die Anwendung deshalb eher als gemeinsames Familienarchiv verwenden und nicht als unbeaufsichtigte Quelle, aus der Kinder selbstständig alles öffnen sollen.

Ein weiterer sinnvoller Einsatz ist das Wiedersehen mit einer Serie, deren einzelne Folgen man nicht mehr genau einordnen kann. Statt eine komplette Staffel in der richtigen Reihenfolge zu planen, kann man zunächst einen vertrauten Einstieg wählen. Das senkt die Hürde und macht die App auch für gelegentliche Nutzer interessant. Wer dagegen ein komplett neues Universum mit ständigen Neuheiten sucht, wird den Archivschwerpunkt wahrscheinlich weniger spannend finden.

Wo die App hinter großen Streamingdiensten zurückbleibt

Die durchschnittliche Bewertung von 2,5 bei über fünfhundert Bewertungen zeigt, dass nicht alle Nutzererfahrungen reibungslos sind. Eine solche Zahl ist kein vollständiges Urteil über jede einzelne Nutzung, aber sie sollte bei der Entscheidung berücksichtigt werden. Ich würde daraus vor allem ableiten, dass man nicht nur auf die attraktive Archividee schauen sollte, sondern auch die eigene Toleranz für mögliche Bedienungs- oder Zugangsprobleme einschätzt.

Die Reichweite von über hunderttausend Installationen macht ARD Plus sichtbar, doch sie ist kein Beweis dafür, dass die App für jeden Streaming-Haushalt die beste Wahl ist. Große Alternativen bieten oft umfangreichere Empfehlungen, mehr internationale Inhalte und ausgefeilte Profile für verschiedene Nutzer. Wer einen Dienst für aktuelle Serien, Kinofilme oder eine sehr breite Mischung sucht, ist mit einer allgemeinen Streaming-Plattform wahrscheinlich besser bedient.

ARD Plus hat dafür einen klareren kulturellen Schwerpunkt. Die App ist nicht besonders überzeugend, wenn ich einfach irgendeinen neuen Film auswählen möchte. Ihre Stärke beginnt dort, wo mein Wunsch bereits eine Verbindung zum ARD-Archiv hat. Das ist ein ehrlicher Tausch: weniger universelle Auswahl gegen einen gezielteren Zugang zu deutschen Fernsehklassikern, Tatort-Inhalten und bekannten Kinderformaten.

Auch die mögliche Zahlung ist ein Punkt, den ich nicht übergehen würde. Kostenlos installierbar bedeutet hier nicht automatisch, dass jeder Inhalt ohne weitere Bedingungen zugänglich ist. Wer nur gelegentlich einen einzelnen Klassiker sehen möchte, sollte zuerst herausfinden, ob sich der gewünschte Inhalt ohne kostenpflichtige Aktivierung nutzen lässt. Für regelmäßige Archivnutzer kann ein kostenpflichtiger Zugang sinnvoller wirken, aber für spontane Gelegenheitsbesucher ist die Preisfrage entscheidend.

Eine weitere Einschränkung betrifft die Erwartung an Aktualität. Wer täglich neue Nachrichten, laufende Fernsehsendungen oder ein vollständiges Live-Programm sucht, sollte eher die klassischen ARD-Angebote und Mediatheken in Betracht ziehen. ARD Plus ergänzt diese Welt, ersetzt sie aber nicht automatisch. Genau diese Abgrenzung verhindert falsche Erwartungen: Das Archiv ist der Grund für die Nutzung, nicht ein universeller Ersatz für jede andere Video-App.

Für wen sich die Installation besonders lohnt

Ich empfehle ARD Plus vor allem Menschen, die bereits wissen, wonach sie suchen. Tatort-Fans bekommen einen naheliegenden Ort für bekannte Fälle. Familien können nach passenden Kinderinhalten suchen. Nostalgiker finden einen Zugang zu Kult-Klassikern, die bei modernen Plattformen nicht unbedingt im Mittelpunkt stehen. Auch wer deutschsprachige Fernsehproduktionen internationalen Serien vorzieht, dürfte den Katalog anders bewerten als jemand, der nur nach globalen Neuheiten sucht.

Weniger geeignet ist die App für Nutzer, die eine möglichst große Auswahl aus allen Ländern erwarten. Ebenso würde ich sie nicht als erste Wahl für Personen empfehlen, die ausschließlich aktuelle Veröffentlichungen, Sport, Live-Fernsehen oder ein stark personalisiertes Serienprogramm möchten. In diesen Fällen ist ein allgemeiner Streamingdienst oder eine klassische Mediathek wahrscheinlich praktischer.

Der Nutzen steigt außerdem, wenn mehrere Generationen denselben Fernseher verwenden. Eltern, Kinder und ältere Familienmitglieder greifen auf unterschiedliche Teile des Archivs zu, ohne dass jeder ein völlig anderes Angebot benötigt. Das ist einer der konkreten Vorteile, die in einer kurzen Store-Beschreibung leicht untergehen: Die Breite entsteht nicht durch möglichst viele Genres, sondern durch die Verbindung verschiedener deutscher Fernsehtraditionen.

Wer die App nur installieren und sofort ohne Suche durch eine perfekt kuratierte Auswahl geführt werden möchte, könnte dagegen enttäuscht sein. Ich würde ARD Plus als Werkzeug für bewusstes Wiederfinden betrachten. Die beste Erfahrung entsteht, wenn ich mit einer Idee hineingehe, Suchbegriffe variiere und mich nicht ausschließlich auf die erste sichtbare Auswahl verlasse.

Mein Urteil nach der Nutzung

ARD Plus ist für mich eine spezialisierte Unterhaltungs-App mit einer klaren Identität. Ihr größter Wert liegt im Zugriff auf ein ARD-Archiv, das Tatort, Kinderinhalte und bekannte Klassiker in einem gemeinsamen Angebot zusammenführt. Diese Ausrichtung ist nicht für jeden spannender als ein großer Streamingkatalog, aber sie macht die App für bestimmte Sehgewohnheiten deutlich nützlicher als eine beliebige Video-Plattform.

Ich würde sie kostenlos installieren, wenn ich regelmäßig deutsche Archivproduktionen suche oder in der Familie unterschiedliche Generationen mit bekannten Formaten erreichen möchte. Vor einer möglichen Zahlung über Google Play würde ich den gewünschten Inhalt und den Bestätigungsschritt genau prüfen. Die Altersfreigabe ab 6 Jahren ist hilfreich als Orientierung, ersetzt aber keine gemeinsame Auswahl durch Erwachsene.

Unterm Strich empfehle ich ARD Plus nicht als universelle Antwort auf jede Streaming-Frage, sondern als gezielte Ergänzung für Menschen mit einer Verbindung zum ARD-Programm. Wer einen bestimmten Tatort, ein älteres Kinderformat oder einen Kult-Klassiker wiederfinden möchte, hat hier einen nachvollziehbaren Grund für die Installation. Wer dagegen nur nach möglichst vielen neuen internationalen Produktionen sucht, sollte seine Zeit eher in einer breiter aufgestellten Alternative investieren.

Mein praktischer Tipp zum Schluss: Nicht einfach öffnen und ziellos scrollen, sondern mit einem konkreten Titel, einer Reihe oder einem bekannten Namen starten. Genau dann zeigt sich die eigentliche Stärke der App. Sie will mich nicht unbedingt mit endlosen Neuheiten beschäftigen, sondern mir helfen, einen vertrauten Teil des ARD-Fernsehens wieder in den eigenen Abend zu holen.

Unknown

Was ist ARD Plus und welche Inhalte bietet der Dienst?

ARD Plus ist ein kostenpflichtiges Streaming-Angebot mit ausgewählten Filmen, Serien, Dokumentationen und weiteren Inhalten aus dem ARD-Umfeld. Im Gegensatz zur kostenlosen ARD Mediathek stehen dort auch Inhalte länger oder unabhängig von ihrer aktuellen Verfügbarkeit bereit. Das Angebot kann sich regelmäßig ändern, weshalb sich ein Blick auf die aktuelle Programmliste vor dem Abschluss eines Abonnements lohnt.


Benötige ich für ARD Plus ein eigenes Abonnement?

Ja, für die Nutzung von ARD Plus ist in der Regel ein separates kostenpflichtiges Abonnement erforderlich. Die kostenlose ARD Mediathek und ARD Plus sind nicht automatisch dasselbe Angebot. Vor dem Download beziehungsweise der Anmeldung sollten Nutzer die aktuellen Preise, Laufzeiten, Zahlungsbedingungen und Kündigungsfristen prüfen, da diese je nach Abschlussweg und Plattform unterschiedlich dargestellt werden können.


Auf welchen Geräten kann ich ARD Plus verwenden?

ARD Plus lässt sich je nach aktueller App-Version und unterstütztem Angebot auf verschiedenen Geräten nutzen, beispielsweise auf Smartphones und Tablets mit Android oder iOS sowie möglicherweise über kompatible Fernseher, Streaming-Geräte und Webbrowser. Die konkrete Geräteunterstützung kann sich ändern. Deshalb sollte vor der Installation geprüft werden, ob das eigene Betriebssystem und das verwendete Gerät offiziell unterstützt werden.


Kann ich Inhalte von ARD Plus herunterladen und offline ansehen?

Ob ein Download für die Offline-Wiedergabe möglich ist, hängt vom jeweiligen Inhalt, der verwendeten App-Version und den geltenden Lizenzbedingungen ab. Falls die Funktion angeboten wird, müssen die Videos normalerweise innerhalb der App heruntergeladen werden und können nicht frei außerhalb der Anwendung verwendet werden. Nutzer sollten außerdem ausreichend Speicherplatz und eine stabile WLAN-Verbindung einplanen.


Ist ARD Plus auch im Ausland verfügbar?

Die Verfügbarkeit von ARD Plus kann außerhalb Deutschlands eingeschränkt sein, da Streaming-Rechte häufig regional geregelt sind. Auch einzelne Filme, Serien oder Dokumentationen können je nach Aufenthaltsort nicht abspielbar sein. Wer den Dienst auf Reisen nutzen möchte, sollte die aktuellen Nutzungsbedingungen und Hinweise zur geografischen Verfügbarkeit prüfen. Eine bestehende Anmeldung garantiert nicht automatisch weltweiten Zugriff.


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