AirPin STD - AirPlay & DLNA

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AirPin STD - AirPlay & DLNA screenshot
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Vorteile

  • Unterstützt AirPlay und DLNA für viele kompatible Geräte.
  • Spiegelt Fotos
  • Videos und Musik direkt vom Smartphone.
  • Einfache Verbindung im selben WLAN ohne zusätzliche Kabel.
  • Funktioniert auch als Empfänger für Inhalte von iOS-Geräten.
  • Praktische Lösung für ältere Fernseher ohne integriertes AirPlay.

Nachteile

  • Die kostenlose Version kann Werbung oder Funktionsbeschränkungen enthalten.
  • Bildschirmspiegelung hängt stark von WLAN-Qualität und Netzwerkbelastung ab.
  • Nicht jedes Videoformat wird auf allen Empfängern problemlos abgespielt.
  • Einige Funktionen erfordern möglicherweise zusätzliche Berechtigungen.
  • Bei geschützten Streaming-Inhalten kann die Wiedergabe eingeschränkt sein.
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Bewertung von AirPin STD - AirPlay & DLNA Appcracy

AirPin STD – AirPlay & DLNA ist eine App aus dem Bereich Videoplayer und Videobearbeitung, die sich an Menschen richtet, die Inhalte nicht nur auf dem Smartphone ansehen möchten. Ich habe sie vor allem als Vermittler zwischen mobilen Geräten, Fernsehern und Netzwerkspeichern betrachtet: Sie soll AirPlay- und DLNA-Inhalte spiegeln oder streamen und außerdem als Player für Samba-, NAS- und DMS-Quellen dienen. Das klingt zunächst schlicht, wird im Alltag aber schnell von Netzwerkdetails abhängig.

Mein erster Eindruck ist deshalb zweigeteilt. Die App kann interessant sein, wenn bereits ein gut eingerichtetes Heimnetz und passende Geräte vorhanden sind. Wer dagegen eine Lösung erwartet, die ohne jede Vorbereitung sofort jeden Bildschirm erkennt, dürfte sich unnötig ärgern. Der entscheidende Punkt ist nicht nur die App selbst, sondern das Zusammenspiel aus Sender, Empfänger, Router, Freigaben und abgespieltem Format.

Wo die Nutzung meistens ins Stocken gerät

Die häufigste Hürde liegt meiner Erfahrung nach nicht im Start der Anwendung, sondern in der Erwartung, dass alle Geräte automatisch miteinander sprechen. AirPin STD kann nur Geräte erreichen, die im selben erreichbaren Netzwerk sichtbar sind und die jeweilige Übertragungsart unterstützen. Ein Fernseher, ein Streaming-Empfänger oder ein Netzwerkspeicher kann also vorhanden sein und trotzdem nicht auftauchen, wenn er in einem getrennten Gastnetz hängt oder die Kommunikation zwischen WLAN-Geräten eingeschränkt wird.

Ich würde deshalb nicht sofort die App neu installieren, wenn kein Zielgerät erscheint. Zuerst lohnt sich ein Blick darauf, ob Smartphone und Empfänger wirklich über dasselbe lokale Netzwerk verbunden sind. Besonders verwirrend sind Router mit mehreren WLAN-Namen, Repeater mit eigener Geräteisolierung oder ein Smartphone, das automatisch zwischen WLAN und mobilen Daten wechselt. Solche Situationen wirken wie ein Fehler in AirPin STD, obwohl die App schlicht keine erreichbare Gegenstelle bekommt.

Auch der Unterschied zwischen Spiegeln und Streamen ist wichtig. Beim Spiegeln wird der Bildschirminhalt des mobilen Geräts übertragen. Das ist praktisch für Fotos, eine Präsentation oder eine App, die keine eigene Übertragungsschaltfläche besitzt. Beim Streaming wird dagegen eine Mediendatei oder ein Medienangebot an den Empfänger weitergegeben. Diese beiden Wege verhalten sich nicht identisch. Ein Video kann sich beim direkten Streamen problemlos abspielen, während die Spiegelung desselben Inhalts durch Einschränkungen der Quelle oder des Empfängers begrenzt wird.

Für mich ist das einer der wichtigsten Hinweise für neue Nutzer: Wenn nur ein schwarzes Bild, ein Standbild oder kein Ton erscheint, sollte man nicht automatisch von einem defekten Player ausgehen. Zuerst sollte man testen, ob ein anderes, lokal gespeichertes Medium funktioniert und ob die Verbindung grundsätzlich zustande kommt. So lässt sich besser unterscheiden, ob die Ursache beim Netzwerk, beim Empfänger oder bei der konkreten Datei liegt.

Die App stammt von WaxRain Tech. Im Store wird sie mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3,0 bei rund 450 Bewertungen geführt und kommt auf über 50.000 Installationen. Diese Zahlen machen sie nicht zu einem Massenprodukt, zeigen aber, dass sie für einen bestimmten Anwendungsfall genutzt wird: Menschen mit vorhandenen AirPlay-, DLNA-, Samba- oder NAS-Geräten, die eine zusätzliche Abspiel- und Übertragungsmöglichkeit auf Android benötigen.

Warum die Gerätesuche nicht immer sofort überzeugt

Bei einer funktionierenden Verbindung sollte die Suche überschaubar bleiben, aber ein großes Heimnetz kann mehrere Mediengeräte gleichzeitig sichtbar machen. Dann ist nicht immer auf Anhieb klar, welcher Eintrag zum Fernseher, zum Netzwerkspeicher oder zu einem anderen Player gehört. Ich empfehle, die Geräte zunächst einzeln zu prüfen und nicht mehrere Einstellungen gleichzeitig zu verändern. Ein kurzer Test mit einem eindeutig benannten Ziel spart später viel Rätselraten.

Ein weiterer Stolperstein ist die Richtung des Vorgangs. Ein Nutzer kann erwarten, dass der Fernseher automatisch den Inhalt des Smartphones anzeigt, obwohl eigentlich zunächst ein Zielgerät ausgewählt und anschließend ein Medium gestartet werden muss. Umgekehrt kann ein DLNA-Server zwar sichtbar sein, aber nicht wie ein gewöhnlicher Ordner funktionieren, wenn seine Medienbibliothek anders organisiert ist. Die App ist dann nicht unbedingt unbrauchbar; die Bedienlogik folgt nur dem Netzwerkstandard statt einer klassischen Dateimanager-Oberfläche.

Bei Samba- und NAS-Quellen kommt zusätzlich die Freigabe hinzu. Der Server muss erreichbar sein, und die verwendeten Zugangsdaten müssen zur Freigabe passen. Ein Tippfehler beim Benutzernamen oder Passwort kann sich dabei ähnlich äußern wie ein Netzwerkfehler. Ich würde solche Zugangsdaten langsam und ohne automatische Leerzeichen eingeben. Wenn mehrere Freigaben existieren, ist ein Test mit dem einfachsten erreichbaren Ordner sinnvoller als der direkte Versuch, eine umfangreiche Medienstruktur zu öffnen.

Die Einrichtung mit möglichst wenig Frust

Ich würde die Einrichtung in einer festen Reihenfolge durchführen. Zuerst verbinde ich Smartphone und Zielgerät mit demselben Heimnetz. Danach öffne ich AirPin STD und prüfe, ob überhaupt ein erreichbares Gerät oder eine Quelle angezeigt wird. Erst wenn diese Basis funktioniert, würde ich mich um die eigentliche Wiedergabe kümmern. Dieser Ablauf klingt banal, verhindert aber, dass man gleichzeitig Netzwerk, Dateifreigabe und Videowiedergabe als mögliche Fehlerquellen behandelt.

Bei einem Fernseher oder anderen Empfänger sollte man prüfen, ob dieser eingeschaltet und für Medienverbindungen bereit ist. Manche Geräte zeigen zwar ein Bild an, reagieren aber erst nach dem Öffnen der passenden Eingangs- oder Medienfunktion. Da AirPlay und DLNA unterschiedliche Wege nutzen, sollte man nicht davon ausgehen, dass eine erfolgreiche Verbindung über den einen Standard automatisch alle anderen Möglichkeiten freischaltet.

Für einen NAS- oder DMS-Player ist eine kleine Testdatei besonders hilfreich. Ich würde zunächst eine Datei verwenden, die sicher lokal auf dem Gerät liegt oder aus einer einfachen Freigabe stammt. Wenn diese funktioniert, kann man sich an größere Dateien oder kompliziertere Ordnerstrukturen wagen. Das ist ein praktischer, nicht offensichtlicher Vorteil eines schrittweisen Tests: Man erkennt früh, ob die App grundsätzlich abspielen kann, statt eine lange Suche in einer umfangreichen Bibliothek mit einem Wiedergabefehler zu verwechseln.

Die Anwendung kostet 4,19 Euro und richtet sich damit eher an Nutzer, die eine konkrete Netzwerkfunktion benötigen, als an Menschen, die nur gelegentlich ein Video auf einem größeren Bildschirm ansehen möchten. Für einen einzelnen spontanen Einsatz wäre eine bereits vorhandene kostenlose Funktion des Fernsehers oder der jeweiligen Medien-App wahrscheinlich bequemer. Wer dagegen regelmäßig auf eine NAS-Freigabe zugreifen oder verschiedene Übertragungswege in einer Android-App bündeln möchte, kann den Preis anders bewerten.

AirPin STD ist für USK ab 0 Jahren eingestuft. Das sagt wenig über die technische Eignung aus, ist aber für Familiengeräte angenehm unkompliziert. Die App wurde am 19.11.2014 veröffentlicht und wird aktuell in Version 5.6.1 geführt. Sie unterstützt als Mindestvoraussetzung Android 2.3, was die theoretische Gerätebasis sehr breit macht. In der Praxis würde ich trotzdem nicht allein vom alten Mindestbetriebssystem auf eine moderne, reibungslose Nutzung schließen: Netzwerkumgebung und Empfänger bleiben entscheidender.

Ein sinnvoller Test für den ersten Abend

Ein realistisches Beispiel: Ich möchte im Wohnzimmer ein auf dem Smartphone gespeichertes Video zeigen, während die Familie am Fernseher sitzt. Statt sofort eine NAS-Freigabe einzurichten, verbinde ich beide Geräte mit demselben WLAN, öffne den Empfänger und teste zunächst eine kurze lokale Datei. Wenn das Bild erscheint, prüfe ich anschließend, ob der Ton ebenfalls am gewünschten Gerät ankommt. Erst danach würde ich Inhalte vom Netzwerkspeicher öffnen.

Dieser Ablauf hat einen weiteren Vorteil. Wenn das lokale Video funktioniert, aber die NAS-Datei nicht, ist die Suche deutlich enger: Dann liegt der nächste Blick auf der Freigabe, dem Server oder dem Dateiformat. Wenn dagegen bereits die lokale Datei nicht übertragen wird, sollte man den Empfänger und das Netzwerk untersuchen. Der wichtigste Einrichtungstipp ist daher, jede Verbindung mit einer möglichst einfachen Quelle zu isolieren.

Bei der Spiegelung würde ich zusätzlich bedenken, dass der Smartphone-Bildschirm nicht immer die beste Quelle für lange Videos ist. Benachrichtigungen, wechselnde Ausrichtung und der laufende Bildschirm können die Nutzung unruhiger machen. Für Fotos, kurze Demonstrationen oder eine schnelle Präsentation ist Spiegeln sehr praktisch. Für einen längeren Film ist ein direkter Medien-Stream meist die angenehmere Arbeitsweise, sofern Quelle und Empfänger ihn unterstützen.

Wenn eine Wiedergabe abbricht

Bricht ein Stream ab, hilft es oft, nicht sofort die gesamte Konfiguration zu verwerfen. Ich würde zuerst die Wiedergabe beenden und dieselbe Quelle erneut öffnen. Danach lohnt sich ein Vergleich mit einer kleineren oder kürzeren Datei. Große Medien beanspruchen Netzwerk und Empfänger stärker; ein erfolgreicher Test mit einer einfachen Datei zeigt, dass die Grundverbindung nicht vollständig ausgefallen ist.

Bei einem NAS würde ich außerdem prüfen, ob der Server während des Tests erreichbar bleibt. Ein Smartphone kann vorübergehend in einen anderen Netzwerkzustand wechseln, während der NAS weiterläuft. Auch ein Router, der Geräte nach einer gewissen Zeit voneinander trennt, kann einen zunächst erfolgreichen Test später unterbrechen. In solchen Fällen ist ein erneutes Öffnen der Quelle nicht nur ein Workaround, sondern ein Hinweis darauf, dass die Verbindung neu aufgebaut werden muss.

Wenn der Ton fehlt, sollte man zuerst den Empfänger und dessen Lautstärke kontrollieren. Bei der Spiegelung kann der Ton an einer anderen Stelle landen als beim direkten Stream. Ich würde deshalb mit einem bekannten kurzen Clip prüfen, ob grundsätzlich Audio übertragen wird, bevor ich die einzelne Datei oder die App beschuldige. Ein Bild ohne Ton ist nicht automatisch ein Formatproblem.

Wann die App wahrscheinlich nicht die eigentliche Ursache ist

Die Stärke von AirPin STD liegt in der Verbindung verschiedener Medienquellen. Genau dadurch hängt die Erfahrung aber von mehreren Komponenten ab, die WaxRain Tech nicht kontrolliert. Ein Fernseher kann DLNA anders behandeln als ein separater Empfänger. Ein NAS kann eine Freigabe nur für bestimmte Geräte öffnen. Ein Router kann lokale Gerätekommunikation blockieren. Wenn dieselbe Quelle auch mit einer anderen kompatiblen App nicht erreichbar ist, spricht vieles für ein Netzwerk- oder Serverproblem statt für einen Fehler in dieser Anwendung.

Auch die Datei selbst sollte man nicht übersehen. Eine Medienbibliothek kann Videos enthalten, die auf dem Smartphone gespeichert sind, aber nicht vom Zielgerät verarbeitet werden. Ein Player kann die Datei vielleicht öffnen, während der Empfänger den übertragenen Inhalt nicht versteht. Deshalb ist es sinnvoll, zwischen „Die App findet die Datei“, „Die App startet die Wiedergabe“ und „Das Zielgerät zeigt Bild und Ton“ zu unterscheiden. Das sind drei verschiedene Prüfungen.

Für Menschen, die hauptsächlich Streamingdienste nutzen, ist die App möglicherweise nicht die passendste Wahl. Die offiziellen Anwendungen dieser Dienste kennen ihre eigenen Konten, Oberflächen und Übertragungswege meist besser. AirPin STD spielt seine Rolle eher dann aus, wenn persönliche Medien, lokale Dateien oder Netzwerkfreigaben im Mittelpunkt stehen. Wer nur eine möglichst einfache Cast-Schaltfläche für einzelne Onlinevideos sucht, könnte mit einer speziell dafür vorgesehenen Lösung weniger Einrichtung benötigen.

Auch Nutzer ohne eigenes Heimnetz sollten genau überlegen. Die App ist kein Ersatz für einen Fernseher, einen Medienserver oder eine funktionierende Netzwerkfreigabe. Sie kann vorhandene Geräte zusammenbringen, aber sie zaubert keine Quelle oder Empfangsmöglichkeit hinzu. Das ist kein kleiner Unterschied: Der Kauf lohnt sich vor allem dann, wenn bereits ein konkreter Anwendungsfall mit vorhandener Hardware besteht.

Arbeitsweisen, die im Alltag wirklich helfen

Eine gute Gewohnheit ist, die Medienquellen klar zu trennen. Ich würde lokale Smartphone-Dateien für schnelle Vorführungen verwenden, das NAS für eine dauerhafte Bibliothek und die Spiegelung für Inhalte, die sich nicht direkt streamen lassen. Dadurch muss man nicht jedes Mal denselben Weg ausprobieren. Diese Aufteilung macht die App übersichtlicher und reduziert die Zahl der Situationen, in denen eine falsche Übertragungsart für Verwirrung sorgt.

Ein zweiter nützlicher Ansatz ist, die Verbindung vor einem wichtigen Anlass zu testen. Wenn eine Präsentation oder ein Familienabend bevorsteht, sollte man nicht erst dann herausfinden, dass der Empfänger im Gastnetz liegt oder die Freigabe nicht erreichbar ist. Ein kurzer Test mit einem Foto und einem Videoclip reicht oft aus. Ich würde außerdem die Zielgeräte eindeutig benennen, sofern das jeweilige Netzwerkgerät diese Möglichkeit bietet, damit bei mehreren Empfängern nicht versehentlich der falsche Bildschirm ausgewählt wird.

Ein dritter Trade-off betrifft die Bequemlichkeit. Eine zentrale App für AirPlay, DLNA, Samba und NAS kann übersichtlicher sein als mehrere einzelne Werkzeuge. Gleichzeitig bringt sie mehr unterschiedliche Abläufe mit: Gerätesuche, Medienbibliothek, Freigabezugang und Spiegelung fühlen sich nicht exakt gleich an. Wer bereit ist, diese Unterschiede zu lernen, bekommt eine flexible Lösung. Wer eine einzige, völlig einheitliche Bedienung erwartet, wird die zusätzlichen Schritte eher als Belastung empfinden.

Die durchschnittliche Bewertung von 3,0 zeigt für mich, dass man die Anwendung nicht blind als universelle Sofortlösung betrachten sollte. Sie ist interessant, aber ihre Qualität wird im Alltag stark davon abhängen, ob die eigene Kombination aus Android-Gerät, Netzwerk, Empfänger und Medienquelle sauber zusammenspielt. Die rund 450 Bewertungen und die über 50.000 Installationen ordnen sie eher als spezialisierte App mit realer, aber begrenzter Verbreitung ein.

Mein praktisches Urteil für unterschiedliche Nutzer

Ich würde AirPin STD – AirPlay & DLNA Freunden empfehlen, die bereits einen NAS, eine Samba-Freigabe, einen DMS-Server oder einen passenden AirPlay- beziehungsweise DLNA-Empfänger besitzen und diese Geräte von Android aus nutzen möchten. Besonders sinnvoll ist sie, wenn lokale Medien nicht in einer einzelnen Hersteller-App eingeschlossen sein sollen. Die Kombination aus Spiegelung, Streaming und Netzwerkplayer macht sie vielseitiger als eine reine Videoplayer-App.

Meine Empfehlung ist aber an eine Bedingung geknüpft: Man sollte bereit sein, die eigene Netzwerkumgebung kurz zu verstehen. Dasselbe WLAN, erreichbare Geräte, korrekte Freigaben und eine passende Quelle sind keine Nebensachen, sondern die Grundlage. Wer diese Punkte kontrollieren kann, hat deutlich bessere Chancen, die App zuverlässig einzusetzen. Wer dagegen bei jeder Gerätesuche eine automatische Lösung ohne weitere Prüfung erwartet, sollte eher eine stärker integrierte Hersteller- oder Streaming-App wählen.

Für den Alltag sehe ich drei klare Einsatzgebiete. Erstens eignet sich die App für das gelegentliche Übertragen persönlicher Fotos und Videos auf einen größeren Bildschirm. Zweitens ist sie interessant für Haushalte, in denen Medien auf einem NAS oder einer DMS-Quelle liegen. Drittens kann die Spiegelung helfen, wenn eine bestimmte Android-App keine eigene Übertragungsfunktion anbietet. In allen drei Fällen sollte man vorher prüfen, ob der vorhandene Empfänger den gewünschten Weg unterstützt.

Weniger passend ist sie für Nutzer, die ausschließlich geschützte Onlineinhalte ansehen, keinen Netzwerkspeicher besitzen oder nur eine möglichst einfache Ein-Klick-Lösung suchen. Auch wer regelmäßig auf eine sehr umfangreiche Medienbibliothek zugreift, sollte darauf achten, ob die Struktur der eigenen Freigabe angenehm navigierbar ist. Eine App kann technisch Zugang ermöglichen und sich trotzdem weniger bequem anfühlen als ein speziell auf den eigenen Server abgestimmter Player.

Unterm Strich ist AirPin STD – AirPlay & DLNA keine magische Fernbedienung für jedes Gerät, sondern ein Werkzeug für ein bereits vorhandenes Mediennetz. Genau darin liegt ihre Stärke und ihre Grenze. Für mich ist die flexible Verbindung von AirPlay, DLNA und Netzwerkfreigaben der überzeugendste Grund, sie in Betracht zu ziehen. Der Preis von 4,19 Euro ist dann nachvollziehbar, wenn diese Funktionen regelmäßig gebraucht werden; für einen einmaligen Bildschirm-Stream gibt es wahrscheinlich bequemere Wege.

Ich würde vor dem Kauf deshalb nicht nur fragen, ob ein Fernseher vorhanden ist, sondern ob der konkrete Arbeitsablauf passt: Wo liegen meine Medien, welcher Empfänger soll sie anzeigen, und kann ich mein Heimnetz bei Bedarf selbst prüfen? Wenn die Antworten klar sind, kann die App eine nützliche Brücke zwischen Android und der eigenen Medienumgebung sein. Wenn nicht, ist eine einfachere, stärker auf ein einzelnes Gerät zugeschnittene Lösung wahrscheinlich die bessere Entscheidung.

FAQ

Was ist AirPin STD – AirPlay & DLNA und wofür kann ich die App verwenden?

AirPin STD – AirPlay & DLNA ist eine Empfangs-App, mit der sich kompatible Inhalte von Smartphones, Tablets oder Computern auf einem Android-Gerät anzeigen oder wiedergeben lassen. Je nach verwendeter Quelle können Nutzer Fotos, Videos und Musik über AirPlay oder DLNA übertragen. Die App ist besonders interessant, wenn ein Android-TV, eine TV-Box oder ein ähnliches Gerät als drahtloser Empfänger dienen soll.


Welche Geräte und Übertragungsstandards werden von AirPin STD unterstützt?

Die App richtet sich vor allem an Geräte, die als AirPlay- oder DLNA-Empfänger eingesetzt werden sollen. In der Praxis hängt die Kompatibilität jedoch vom Sender, der Android-Version, dem Netzwerk und der jeweiligen Hardware ab. iPhone, iPad, Mac, Windows-PCs sowie Android-Geräte können je nach Übertragungsstandard unterschiedliche Funktionen bieten. Vor dem Download sollte geprüft werden, ob das eigene TV-Gerät oder die Android-Box kompatibel ist.


Benötigen Sender und Empfänger dasselbe WLAN-Netzwerk?

In den meisten Fällen müssen das Gerät, von dem die Inhalte gesendet werden, und das Gerät mit AirPin STD im selben lokalen WLAN angemeldet sein. Unterschiedliche Netzwerke, aktivierte VPN-Verbindungen, Gastnetzwerke oder eine isolierte Router-Konfiguration können verhindern, dass der Empfänger gefunden wird. Eine stabile WLAN-Verbindung ist außerdem wichtig, damit Videos ohne häufige Unterbrechungen oder Verzögerungen wiedergegeben werden.


Kann ich mit AirPin STD den gesamten Bildschirm meines iPhones oder Android-Geräts spiegeln?

Die verfügbaren Spiegelungsfunktionen hängen vom verwendeten Gerät, Betriebssystem und Übertragungsprotokoll ab. AirPlay- oder DLNA-Streaming von Fotos, Musik und unterstützten Videos funktioniert häufig zuverlässiger als eine vollständige Bildschirmspiegelung. Auch geschützte Inhalte aus bestimmten Streaming-Diensten können aus Lizenz- oder DRM-Gründen nicht übertragen werden. Deshalb sollte die App eher als vielseitiger Medienempfänger und nicht als garantiert vollständige Spiegelungslösung betrachtet werden.


Ist AirPin STD kostenlos und worauf sollte ich vor der Installation achten?

Vor der Installation sollten Nutzer die aktuelle Beschreibung im jeweiligen App-Store sowie mögliche Hinweise zu Werbung, In-App-Käufen, Berechtigungen und unterstützten Android-Versionen prüfen. Zusätzlich kann die tatsächliche Leistung von der verwendeten TV-Box oder dem Fernseher abhängen. Wer hauptsächlich Streaming-Dienste mit geschützten Inhalten nutzt, sollte außerdem kontrollieren, ob diese Dienste die Übertragung unterstützen. Ein Test im eigenen WLAN ist daher empfehlenswert.


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