AI Sprachprofi: Lernen

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Vorteile

  • Personalisierte Übungen passen sich dem individuellen Lernfortschritt an.
  • Kurze Lektionen eignen sich gut für das Lernen unterwegs.
  • Ausspracheübungen geben direktes Feedback zur Verständlichkeit.
  • Mehrere Sprachen ermöglichen einen flexiblen Wechsel zwischen Lernzielen.
  • Übersichtliche Fortschrittsanzeigen motivieren zum regelmäßigen Üben.

Nachteile

  • Für viele Funktionen kann ein kostenpflichtiges Abo erforderlich sein.
  • Die Qualität der Spracherkennung hängt stark von Mikrofon und Umgebung ab.
  • Ohne Internetverbindung sind möglicherweise nicht alle Inhalte verfügbar.
  • KI-Antworten können gelegentlich unnatürlich oder ungenau wirken.
  • Fortgeschrittene Lernende finden manche Übungen eventuell zu einfach.
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Ich habe AI Sprachprofi mit einer einfachen Frage ausprobiert: Kann eine Sprachlern-App im Alltag wirklich helfen, wenn das Smartphone nicht nur mir, sondern mehreren Personen im Haushalt zur Verfügung steht? Mein Eindruck fällt insgesamt positiv aus, allerdings mit einer wichtigen Einschränkung: Die Anwendung wirkt am sinnvollsten, wenn eine Person sie regelmäßig und bewusst nutzt. Für ein völlig gemeinsames Lernkonto oder eine Familie, die mehrere Lernwege sauber voneinander trennen möchte, sollte man die Erwartungen niedriger halten.

Mortys Games ordnet die kostenlose App dem Bereich Sprachenlernen zu. Im Mittelpunkt stehen Lesen, Hören und Sprechen, also genau die drei Fähigkeiten, die bei vielen klassischen Lern-Apps nicht gleich stark zusammenkommen. Die kurze Bezeichnung „AI Sprachprofi“ passt dabei als Hinweis auf den Ansatz, sollte aber nicht mit einem vollständigen Ersatz für Unterricht, echte Gespräche oder eine professionelle Sprachprüfung verwechselt werden.

Die Anwendung ist für Android-Geräte ab Version 9 gedacht und trägt die Altersfreigabe USK ab 0 Jahren. Das macht sie grundsätzlich interessant für Haushalte, in denen auch jüngere Nutzer mit einem Gerät lernen. Eine niedrige Altersfreigabe sagt aber nicht automatisch, dass jede Aufgabe für jedes Kind gleich gut geeignet ist. Eltern sollten weiterhin selbst schauen, ob Wortwahl, Tempo und Lernziel zum Alter passen.

Wie sich AI Sprachprofi im gemeinsamen Haushalt bewährt

Ein realistischer Alltag mit einem geteilten Smartphone

Ein typisches Szenario wäre ein Haushalt, in dem ein Elternteil morgens ein paar Minuten übt, das Kind später zuhört und am Abend noch eine kurze Sprechübung folgt. Genau hier liegt eine Stärke der App: Lesen, Hören und Sprechen lassen sich gedanklich als kleine, unterschiedliche Lernmomente nutzen. Man muss nicht jedes Mal eine lange Lerneinheit planen. Wer nur kurz Zeit hat, kann sich auf eine Fähigkeit konzentrieren, während eine andere Person später mit einem anderen Schwerpunkt weitermacht.

In meinem Alltag würde ich die App deshalb nicht als gemeinsames Spiel betrachten, bei dem alle denselben Fortschritt verfolgen. Ich würde sie eher als Werkzeug auf einem gemeinsamen Gerät einsetzen. Die erwachsene Person könnte beispielsweise morgens neue Wörter lesen, während ein Schüler am Nachmittag die Aussprache ausprobiert. Diese Aufteilung funktioniert praktisch nur dann gut, wenn jeder vor dem Start kurz prüft, wo die vorherige Person aufgehört hat.

Der entscheidende Vorteil eines geteilten Geräts ist die niedrige Einstiegshürde. Es muss nicht sofort ein zweites Smartphone angeschafft werden, nur damit jemand gelegentlich eine Sprache üben kann. Gleichzeitig entsteht genau daraus die größte Reibung: Ein gemeinsamer Lernverlauf kann schnell unübersichtlich werden. Wer regelmäßig mit anderen Personen wechselt, sollte deshalb im Haushalt eine einfache Regel vereinbaren, etwa den eigenen Lernstand nach jeder Sitzung kurz zu notieren.

Mein wichtigster Praxistipp: Bei gemeinsamer Nutzung würde ich die App nicht spontan an jede Person weiterreichen, sondern feste kurze Zeitfenster absprechen. Das verhindert, dass eine Sprechübung unterbrochen wird oder jemand versehentlich an der Stelle einer anderen Person weitermacht. Diese kleine Organisation ist wichtiger als die Frage, ob die App auf demselben Gerät installiert bleibt.

Was vor dem ersten Lernversuch geklärt werden sollte

Der Einstieg ist bei einer Lern-App nicht nur eine technische Angelegenheit. In einem Haushalt sollte zuerst klar sein, wer die Anwendung hauptsächlich nutzt und welches Ziel dahintersteht. Möchte jemand alltägliche Wörter sicherer verstehen, die Aussprache trainieren oder einfach eine regelmäßige Lernroutine aufbauen? Ohne dieses Ziel wirkt jede Einheit schnell beliebig, besonders wenn mehrere Personen nacheinander dieselben Inhalte öffnen.

Ich würde außerdem vorab festlegen, ob die App nur gelegentlich kostenlos ausprobiert werden soll oder ob kostenpflichtige Inhalte grundsätzlich infrage kommen. AI Sprachprofi kann kostenlos installiert werden; bei der Abrechnung über Google Play liegen mögliche In-App-Käufe zwischen 3,99 Euro und 29,99 Euro. Auf einem gemeinsam genutzten Gerät ist es daher sinnvoll, Käufe nicht nebenbei während einer kurzen Übung zu entscheiden. Die erwachsene Person, die für das Gerät verantwortlich ist, sollte vorher festlegen, ob überhaupt Geld ausgegeben werden darf.

Diese Grenze ist besonders wichtig, wenn Kinder oder Jugendliche das Smartphone ebenfalls verwenden. Nicht jede Person im Haushalt muss wissen, wie ein Kauf technisch ausgelöst wird, aber jeder Nutzer sollte wissen, dass zusätzliche Inhalte kosten können. Ich empfinde diese klare Absprache als besser, als die App grundsätzlich schlechtzureden oder jede Nutzung zu verbieten.

Auch die technische Ausgangslage spielt eine Rolle. Die App setzt Android 9 oder neuer voraus. Wer ein älteres Gerät im Haushalt weitergeben möchte, sollte also zuerst prüfen, ob die Installation überhaupt möglich ist. Auf einem neueren Android-Smartphone ist diese Hürde im Alltag meist gering, bei einem alten Zweitgerät kann sie dagegen entscheidend sein.

Getrennte Ziele statt ein vermischter Lernverlauf

Bei einem persönlichen Gerät ist es leicht, eine feste Routine aufzubauen: dieselbe Person öffnet die App, arbeitet weiter und erkennt den eigenen Fortschritt. Auf einem Familiengerät fehlt diese Selbstverständlichkeit. Ich würde deshalb nicht versuchen, einen einzigen Verlauf für unterschiedliche Lernziele zu verwenden. Ein Erwachsener, der beruflich sicherer lesen möchte, braucht eine andere Auswahl als ein Kind, das zunächst einfache Hör- und Sprechübungen benötigt.

Falls die Anwendung auf dem verwendeten Gerät keine klar getrennten Nutzerbereiche bietet, sollte man nicht so tun, als wäre ein gemeinsamer Verlauf ein vollwertiger Ersatz für mehrere persönliche Konten. Stattdessen hilft eine einfache Haushaltslösung: Jede Person verwendet eine feste Reihenfolge, schreibt sich das letzte Thema auf oder nutzt eine kleine Notiz außerhalb der App. Das klingt unspektakulär, verhindert aber, dass Lernzeit durch Suchen und Zurücksetzen verloren geht.

Für mich ist das ein wichtiger Unterschied zu manchen umfangreicheren Sprachlernplattformen, die stärker auf persönliche Profile, langfristige Statistiken oder mehrere Lernpfade ausgerichtet sind. AI Sprachprofi wirkt in diesem Zusammenhang eher wie eine direkt zugängliche Übungs-App. Das kann angenehm unkompliziert sein, bedeutet aber auch, dass die Organisation bei einer geteilten Nutzung stärker beim Haushalt selbst liegt.

Ein weiterer praktischer Kniff ist die Trennung nach Tageszeit statt nach spontaner Übergabe. Morgens liest eine Person, nachmittags hört eine andere zu, und abends wird gesprochen. So wird nicht nur das Gerät, sondern auch die Lernart verteilt. Diese Methode eignet sich besonders dann, wenn die Haushaltsmitglieder unterschiedliche Ziele haben, aber nicht ständig den gesamten Lernstand kontrollieren möchten.

Lesen, Hören und Sprechen sinnvoll verbinden

Die drei Schwerpunkte sollten meiner Meinung nach nicht isoliert behandelt werden. Wer nur liest, erkennt vielleicht Wörter, kann sie aber nicht sicher aussprechen. Wer nur hört, versteht möglicherweise den Klang, erinnert sich aber schlechter an die Schreibweise. Die Kombination macht AI Sprachprofi interessanter als eine reine Vokabelsammlung, sofern man die Übungen nicht einfach mechanisch hintereinander anklickt.

Ich würde eine kurze Einheit in drei Schritten nutzen: zuerst den Text aufmerksam lesen, danach die Aussprache anhören und erst anschließend selbst sprechen. Beim ersten Durchgang geht es nicht darum, sofort alles fehlerfrei zu können. Besser ist es, auf einzelne Wörter zu achten, die beim Lesen anders wirken als beim Hören. Danach lohnt sich eine Wiederholung mit geschlossenen Augen oder ohne Blick auf die Schreibweise, damit das Verständnis nicht nur vom Text abhängt.

Gerade auf einem gemeinsam genutzten Gerät sollte man die Sprechfunktion nicht unterschätzen. Ein ruhiger Raum ist hilfreicher als ein überfülltes Wohnzimmer, in dem mehrere Personen gleichzeitig reden. Wer die Anwendung mit Kopfhörern nutzt, stört andere weniger, sollte aber trotzdem darauf achten, deutlich und nicht zu leise zu sprechen. Die Qualität einer Sprechübung hängt nicht allein von der App ab, sondern auch von der Umgebung und der eigenen Bereitschaft, Fehler zuzulassen.

Mein konkreter Rat ist, nach einer Sprechübung nicht sofort zum nächsten Inhalt zu springen. Ich würde ein schwieriges Wort noch einmal laut sagen und anschließend in einem eigenen kurzen Satz verwenden. Dadurch wird aus einer isolierten Übung ein kleiner Alltagstest. Genau solche selbst gebildeten Sätze zeigen schneller, ob ein Ausdruck wirklich sitzt oder nur kurz wiedererkannt wurde.

Die Rolle der künstlichen Intelligenz im Lernalltag

Der Hinweis auf künstliche Intelligenz macht die App zunächst interessant, sollte aber realistisch eingeordnet werden. Für mich ist KI beim Sprachenlernen vor allem dann nützlich, wenn sie den Zugang zu Übung erleichtert und nicht bloß Inhalte präsentiert. Der entscheidende Nutzen entsteht erst, wenn ich regelmäßig antworte, laut spreche und mich mit unbekannten Formulierungen auseinandersetze.

Ich würde AI Sprachprofi daher nicht als automatische Lehrkraft behandeln, die jede persönliche Lernlücke zuverlässig erkennt. Für grundlegende Übung und eine niedrigere Hemmschwelle kann ein solcher Ansatz motivierend sein. Wer jedoch eine verbindliche Korrektur für berufliche Texte, eine Prüfungsvorbereitung oder eine sehr genaue Ausspracheanalyse braucht, ist mit einer spezialisierten Lösung oder zusätzlichem Unterricht wahrscheinlich besser bedient.

Das ist kein Widerspruch zur Idee der App. Eine mobile Anwendung kann sehr gut die tägliche Wiederholung übernehmen, während ein Kurs, ein Lehrer oder ein Gesprächspartner die anspruchsvolleren Fragen klärt. Besonders bei einer geteilten Nutzung sollte man diese Rollen nicht vermischen. Ein Kind kann mit der App spielerisch üben, aber ein Erwachsener muss weiterhin beurteilen, ob die Inhalte wirklich zum Schulstoff oder zum beruflichen Bedarf passen.

Alter, Vertrauen und Verantwortung im Haushalt

Die Freigabe ab 0 Jahren ist für Familien zunächst beruhigend. Sie erleichtert den Zugang und signalisiert, dass die App nicht an ein älteres Publikum gebunden ist. Trotzdem würde ich jüngere Kinder nicht völlig allein mit jeder Lernanwendung lassen. Beim gemeinsamen Lernen geht es nicht nur um Sicherheit, sondern auch um Verständnis: Ein Kind kann eine Aufgabe technisch bedienen, ohne zu erkennen, warum eine Antwort falsch ist.

Für Familien ist deshalb eine begleitete erste Nutzung sinnvoll. Ein Elternteil kann erklären, wie man zuhört, wann man laut sprechen soll und warum Wiederholen wichtiger ist als schnelles Weiterklicken. Nach dieser Einführung kann das Kind viele kurze Einheiten selbstständig absolvieren. Die Verantwortung bleibt aber bei den Erwachsenen, vor allem wenn kostenpflichtige Optionen auftauchen oder mehrere Personen denselben Gerätezugang verwenden.

Vertrauen bedeutet für mich auch, Fehler nicht als Bewertung der Person zu behandeln. Bei einer Sprechübung sollte niemand im Haushalt lachen, wenn die Aussprache zunächst ungewohnt klingt. Das gilt besonders für Kinder, aber ebenso für Erwachsene, die sich in einer neuen Sprache unsicher fühlen. Eine App kann die Übung bereitstellen; eine unterstützende Umgebung entscheidet oft darüber, ob jemand nach dem ersten Versuch weitermacht.

Wer die Anwendung für einen Haushalt mit mehreren Lernenden einsetzen möchte, sollte außerdem offen über persönliche Ziele sprechen. Nicht jeder möchte denselben Inhalt sehen oder laut üben. Ein Jugendlicher braucht vielleicht Privatsphäre, während ein Elternteil gern gemeinsam wiederholt. Die App kann dabei ein gemeinsames Werkzeug sein, aber sie ersetzt keine Absprache über Grenzen, Zeit und persönliche Lernbereiche.

Für wen die App besonders gut passt

AI Sprachprofi passt meiner Einschätzung nach zu Menschen, die eine niedrigschwellige Möglichkeit suchen, regelmäßig mit einer Sprache in Kontakt zu bleiben. Besonders sinnvoll ist sie für Nutzer, die Lesen, Hören und Sprechen nicht getrennt in verschiedenen Anwendungen organisieren möchten. Auch jemand, der sich bisher vor dem lauten Sprechen gedrückt hat, kann von einer privaten Übungsumgebung profitieren.

Für einen Haushalt ist sie dann interessant, wenn ein vorhandenes Android-Gerät gelegentlich von mehreren Personen verwendet wird und alle mit kurzen Einheiten zurechtkommen. Die kostenlose Installation senkt die Einstiegshürde. Gleichzeitig sollte die Familie bereit sein, Lernzeiten und mögliche Käufe selbst zu koordinieren, statt eine vollständig getrennte Mehrnutzerverwaltung vorauszusetzen.

Weniger geeignet ist die App für Personen, die ein streng strukturiertes Curriculum mit verbindlichem Kursziel erwarten. Auch wer ausschließlich mit einem menschlichen Gesprächspartner lernen möchte, wird durch eine mobile Anwendung allein nicht zufrieden sein. Für fortgeschrittene Lernende, die sehr spezielle Fachsprache benötigen, würde ich AI Sprachprofi eher als Ergänzung sehen und nicht als einzige Lernquelle.

Vergleich mit klassischen Alternativen

Im Vergleich zu einem Sprachkurs ist die App flexibler und leichter in kleine Zeitfenster einzubauen. Ein Kurs bietet dafür feste Termine, direkte Rückfragen und häufig mehr sozialen Druck, tatsächlich dranzubleiben. Wer regelmäßig absagt oder allein schnell die Motivation verliert, kann von dieser äußeren Struktur stärker profitieren als von einer Anwendung auf dem Smartphone.

Gegenüber gedruckten Lehrbüchern liegt der Vorteil klar bei Hören und Sprechen. Ein Buch kann Grammatik und Schreibweise ausführlich erklären, aber es fordert mich nicht automatisch dazu auf, einen Ausdruck laut zu verwenden. AI Sprachprofi eignet sich deshalb gut als Ergänzung neben einem Buch: Das Buch liefert Tiefe, die App bringt mehr aktive Wiederholung in den Tagesablauf.

Reine Vokabelkarten sind oft schneller und besser für gezieltes Auswendiglernen. Sie können jedoch trocken wirken und trainieren nicht immer das Verstehen gesprochener Sprache. Der Ansatz von AI Sprachprofi ist breiter, kostet dafür aber mehr Aufmerksamkeit pro Einheit. Wer nur zehn Wörter vor einer Reise wiederholen möchte, greift möglicherweise lieber zu einer spezialisierten Karteikarten-App.

Gegenüber einem persönlichen Sprachlehrer bleibt die Anwendung naturgemäß weniger individuell. Ein Lehrer merkt, ob ich eine Regel falsch verstanden habe, kann Beispiele spontan anpassen und reagiert auf meine Fragen. Die App ist dafür jederzeit verfügbar und verursacht im Alltag weniger organisatorischen Aufwand. Meine Empfehlung wäre daher nicht „App oder Unterricht“, sondern eine klare Rollenverteilung: tägliche Wiederholung mobil, schwierige Themen im persönlichen Austausch.

Version, Kosten und praktische Erwartungen

Zum getesteten Stand ist Version 1.4.0 aktuell. Für die Entscheidung ist mir weniger die Versionsnummer wichtig als die Frage, ob die App zum eigenen Nutzungsstil passt. Eine neue oder aktualisierte Anwendung kann sich weiterentwickeln, aber ich würde nicht allein wegen einer Versionsbezeichnung davon ausgehen, dass sie bereits alle Bedürfnisse eines Haushalts abdeckt.

Die Grundinstallation ist kostenlos. Zusätzliche Käufe werden bei Zahlung über Google Play im Bereich von 3,99 Euro bis 29,99 Euro berechnet. Für eine Einzelperson kann das eine überschaubare Entscheidung sein; bei einem Familiengerät sollte vorher feststehen, wer über Ausgaben entscheidet. Ich würde zunächst mehrere kostenlose Lernmomente nutzen und erst danach prüfen, ob die erweiterten Möglichkeiten tatsächlich regelmäßig gebraucht werden.

Die bisherige Resonanz ist ordentlich: AI Sprachprofi kommt auf eine durchschnittliche Bewertung von 3,9 bei über 700 abgegebenen Bewertungen und wurde mehr als 100.000-mal installiert. Diese Zahlen zeigen, dass die App bereits auf Interesse stößt, ersetzen aber keine persönliche Prüfung. Gerade bei Sprachlern-Apps unterscheiden sich Erwartungen stark: Ein Anfänger bewertet den einfachen Einstieg anders als jemand, der eine präzise Prüfungsvorbereitung sucht.

Mein Urteil für den Haushalt

Ich würde AI Sprachprofi einem Freund empfehlen, der Lesen, Hören und Sprechen regelmäßig, aber ohne großen organisatorischen Aufwand üben möchte. Die App ist kostenlos zugänglich, läuft ab Android 9 und lässt sich gut in kurze Alltagseinheiten einbauen. Ihre größte Stärke sehe ich nicht in einem spektakulären Einzeltrick, sondern in der Verbindung mehrerer aktiver Lernarten auf einem mobilen Gerät.

Für die gemeinsame Nutzung im Haushalt lautet meine Empfehlung jedoch: vorher Regeln festlegen. Wer nutzt das Gerät wann? Welches Lernziel gehört zu welcher Person? Wer entscheidet über In-App-Käufe? Und wie wird verhindert, dass ein gemeinsamer Verlauf den Überblick zerstört? Wenn diese Fragen geklärt sind, kann die App auch auf einem Familiengerät sinnvoll funktionieren.

Ich würde sie nicht als vollständigen Ersatz für Unterricht, Lehrbuch oder echte Gespräche kaufen. Dafür ist der persönliche Austausch zu wichtig, besonders bei anspruchsvoller Grammatik, beruflicher Sprache und verbindlichen Prüfungszielen. Als täglicher Übungsbegleiter ist sie dagegen überzeugend genug, vor allem für Anfänger und Wiedereinsteiger, die eine unkomplizierte Routine suchen.

Unterm Strich ist AI Sprachprofi eine brauchbare Lern-App mit einem familienfreundlichen Einstieg, aber ohne den Anspruch, die gesamte Organisation eines Mehrpersonenhaushalts zu übernehmen. Wer sie als gemeinsames Werkzeug mit klaren Grenzen einsetzt, bekommt eine praktische Möglichkeit zum Lesen, Zuhören und Sprechen. Wer dagegen getrennte Profile, engmaschige Betreuung oder ein vollständiges Kursprogramm erwartet, sollte sich nach einer stärker spezialisierten Alternative umsehen.

Unknown

Was ist AI Sprachprofi: Lernen und für wen eignet sich die App?

AI Sprachprofi: Lernen ist eine Sprachlern-App, die den Einsatz künstlicher Intelligenz nutzt, um Übungen, Erklärungen und Gesprächssituationen persönlicher zu gestalten. Sie richtet sich an Anfänger ebenso wie an fortgeschrittene Lernende, die Wortschatz, Grammatik, Aussprache oder ihr freies Sprechen verbessern möchten. Besonders praktisch ist sie für Nutzer, die flexibel und unabhängig von festen Unterrichtszeiten lernen wollen.


Welche Sprachen kann man mit AI Sprachprofi: Lernen lernen?

Welche Sprachen tatsächlich verfügbar sind, kann sich je nach Version, Region und App-Update unterscheiden. Vor dem Download sollte man deshalb die aktuelle Beschreibung im Google Play Store oder App Store prüfen. In der Regel konzentriert sich die Anwendung auf gängige Lernsprachen und bietet dafür unterschiedliche Übungen. Außerdem können bestimmte Funktionen oder Sprachkurse vom gewählten Abonnement abhängig sein.


Wie funktioniert das Lernen mit künstlicher Intelligenz in der App?

Die App kann Lerninhalte und Gesprächsübungen mithilfe von KI an das Niveau und die Antworten des Nutzers anpassen. Dadurch lassen sich beispielsweise Dialoge simulieren, Fehler erklären oder Formulierungen verbessern. Trotzdem sollte man die Rückmeldungen nicht immer als vollkommen fehlerfrei betrachten, da automatische Systeme gelegentlich unnatürliche Vorschläge oder ungenaue Korrekturen liefern können. Für wichtige sprachliche Details ist zusätzliche Kontrolle sinnvoll.


Ist AI Sprachprofi: Lernen kostenlos oder entstehen Kosten?

Die App kann grundsätzlich kostenlos heruntergeladen werden, bietet jedoch möglicherweise kostenpflichtige Zusatzfunktionen, Premium-Inhalte oder ein Abonnement. Dazu können erweiterte KI-Gespräche, zusätzliche Lektionen, werbefreies Lernen oder unbegrenzte Nutzung gehören. Die genauen Preise, Laufzeiten und Bedingungen sollten vor dem Abschluss eines Kaufs im jeweiligen App-Store geprüft werden. Achten Sie besonders auf automatische Verlängerungen und Kündigungsfristen.


Benötigt man eine Internetverbindung und welche Daten werden verarbeitet?

Für KI-basierte Funktionen wie Chatgespräche, Spracherkennung oder die automatische Auswertung von Antworten ist normalerweise eine Internetverbindung erforderlich. Je nach App-Version können einzelne Lerninhalte eventuell offline verfügbar sein. Bei der Nutzung sollten Sie außerdem die Datenschutzbestimmungen lesen, da Texte, Sprachaufnahmen oder Lernfortschritte verarbeitet werden können. Prüfen Sie die angeforderten Berechtigungen und geben Sie nur notwendige Informationen frei.


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